Home
http://www.faz.net/-gqz-798am
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Miriam Meckel im Gespräch Es geht nicht ums Theoriegeschwafel

 ·  Sind wir toleranter geworden oder einfach nur gleichgültig? Die Kommunikationswissenschaftlerin Miriam Meckel spricht über die homosexuelle Ehe und die Rettung der Differenz.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (162)
1 2 3  
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Maria Maler

Ich frage mich doch...

...warum der Großteil der Leute, die dieses Interview kommentieren (und ich gehe davon aus, dass die Personen einigermaßen gebildet sind), keinerlei sachliche Argumente liefern, sondern nur Frau Meckel als Person angreifen. Vermutlich liegt es daran, dass es keine sachlichen Argumente gibt, die Frau Meckel widersprechen und ein Angriff auf ihre Person die einzige Möglichkeit zu sein scheint, die eigene unsinnige Haltung zu rechtfertigen.
Dennoch gilt es sich vor Augen zu führen, dass es hier um die Rechte vieler Menschen geht, die den homophoben Beiträgern keinerlei Schaden zufügen wollen, sondern lediglich ihr eigenes Leben nach ihrem Willen gestalten möchten. Allein deshalb wäre ein sachliche Diskussion wünschenswert. Frau Meckels eigenes Privatleben ist weder Teil des Interviews, noch sind Vermutungen diesbezüglich für die Diskussion relevant. Eine Person grundlos zu demontieren verbessert kein Argument und ist lediglich ein Armutszeugnis für den Verfasser.

Empfehlen
Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2013 13:52 Uhr
günther reichert

@Wolfgang Hennig.....zur Obszönität des Fragens bei bestimmten Arten der Fragen.

Das Büchlein "Obszönität des Fragens"kann eine Auskunft geben,warum einzelne Foristen in einen Fragerausch und Fragenmonologe verfallen.Mehr Selbstreflexion findet bei den Fragern wohl nicht statt.Selbstantworten versuchen solche Frager auch nicht geben zu können-weil sie nämlich in eine Endlosantwortschleife enden würden.

Sokratisches Fragen unterscheidet sich aber von diesem Fragerausch dadurch ,dass wir eben als Menschen nicht wissen oder nie wissen werden ,warum etwas so oder so nicht ist.

Fragen wie "Was ist Schönheit",Warum wurde die Antimaterie zugunsten der Materie im Universum zurückgedrängt",Warum existieren wir überhaupt","Warum ist der Himmel blau"." Warum bevorzugt die Natur im Laufe der Entwicklung bestimmte Fortpflanzungsmechanismen","Warum experimentiert die Evolution überhaupt"," Was soll das alles", zeigen die Problematik auf.

Empfehlen
günther reichert

@Maria Maler...Frau Merkel gibt ein Interview zu Fragen des Lebens aus ihrer Sicht .Wenn andere Leut

eine andere Ansicht haben,dann werden sie eben der Interviewgeberin in derselben Kategorie antworten.

Empfehlen
Maria Maler

Hallo Herr Hennig,

interessant, Sie kritisieren mich, indem Sie genau meine Kritikpunkte bestätigen. Anstatt inhaltlich und sachlich auf meinen Beitrag eingehen, werfen Sie mir vollkommen unbegründet mangelnde Vernunft und zu große Emotionalität vor und verpacken das Ganze in ein unsinniges Wirrwarr. Bitte, was ist ihr Punkt bezüglich dem, was ich geschrieben habe und wo genau mangelt es an Ratio?

Empfehlen
günther reichert

Frau Meckel gehört vermutlich zu den Frauen,die in der Partnerschaft den Vater in ihrer Partnerin

sehen.Klingt kompliziert.Andersrum ist es bekannter: Ein Mann sieht in seiner Frau auch die Mutter,eine Frau sieht in ihrem Mann auch den Vater.

Eine solche versteckte und unbewußte Haltung bei gleichgeschlechtlichen Ehen dürfte ungünstig für adoptierte oder auf andere Weise auf die Welt gekommene Kinder sein.Ich denke an den Zwiespalt,den später Kinder ggf erleben müssen.Die Vorbilder durch Eltern,ob günstig oder ungünstig,sind nicht eindeutig und können keine eindeutige Identifkationen erzeugen.So meine Vermutung.
Irgendwie hat alles seinen Preis oder Vorteile/Nachteile.

Empfehlen
Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2013 16:22 Uhr
Michael Kratel

Was wird...

... denn igrendwie daneben?

Empfehlen
günther reichert

@Michael Kratel

Lieber Herr Kratel,

jetzt wirds aber irgendwie daneben.

Empfehlen
Michael Kratel

@Günther Reichert

Trial-and-Error hat aber nix mit vermuten zu tun, sondern mit "Versuchen". Deswegen heißt es übersetzt auch "Versuch-und-Irrtum". Da nicht für.

Empfehlen
günther reichert

@Michael Kratel

Lieber Herr Kratel,

die "Verzweiflung" ist in ihrem Hirn entstanden,nicht bei mir.Trial-und-Error Verfahren arbeiten eben so.
Bloßes Vermuten ist nicht gleichzusetzen mit Vermuten im Sinne von Trial-und Errorverfahren.
Das ist der Unterschied zwischen Ihnen und mir.

PS:auch valide Argumente können den "Makel" haben,dass es ihnen an Signifikanz mangeln kann.

Empfehlen
Michael Kratel

Lieber Herr Reichert,

... vermuten ist nicht verboten. Aber es ist halt vermutet. Ich vermute, sie suchen verzweifelt valide Argumente gegen die sog. Homoehe, finden aber keine. Deswegen sind sie vermutlich auf's Vermuten angewiesen.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

Hier wurden die Menschenrechte bemüht.

Die Menschenrechte sind formuliert in der allgemeinen Erklärung der Mesnschenrechte der UNO.

Zu unserem Thema heißt es dort:

=======

Artikel 16

Erwachsene Frauen und Männer haben ohne Beschränkung auf Grund der Rasse, der Staatsangehörigkeit oder der Religion das Recht, zu heiraten und eine Familie zu gründen. Sie haben bei der Eheschliessung, während der Ehe und bei deren Auflösung gleiche Rechte.

Eine Ehe darf nur mit der freien und uneingeschränkten Zustimmung beider künftigen Ehegatten geschlossen werden.

Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat.

=======

Kann man sowas ändern? Sicher.

Bis dahin aber hat die Subsumierung der "Homoehe" unter die Menschenrechte schlicht etwas von einem semantischen Betrug.

P.S.
Willkommen in meinem Fan-Club. ;-)

Empfehlen
Antworten (12) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 24.05.2013 11:55 Uhr
Michael Kratel

@Günther Reichert

Die Behauptung, dass sie Diskussionen führen, um zu einer "zu Problemlösungen führen könnte(n)" ist vollkommen absurd, da sie Fragen nicht beantworten. Es handelt sich also nicht um eine Diskussion, sondern eher um einen Monolog von ihnen.

Empfehlen
günther reichert

@Ellen Wild........Herr Kratel entpuppt sich in den Diskussionen,dass er ein Problem hat,das nichts

mit Meckel zu tun hat,sondern mit ihm selbst.

Er scheint mir irgendwie in dem Drama-Dreieck (unter Google nachschauen) gefangen zu sein.Auf dieser Basis kann man keine Diskussion führen,die zu Problemlösungen führen könnte.
Wenn man das Muster des Dramadreiecks erkannt hat ,sollte man aussteigen und sich diesen Zirkus ersparen.

Empfehlen
Inge Lütt
Inge Lütt (IngeLuett) - 23.05.2013 16:15 Uhr

In der Konsequenz ...

... Ihres Postings, Frau Wild, dürfte ich also nur dann beim Thema Raumfahrt mitreden, wenn ich schon mal auf dem Mond war. Oder genügt auch dahinter?

Empfehlen
Michael Kratel

Es hat auch...

... keiner behauptet , dass alle Menschen gleich sind. Es geht, wie sie ja treffend festgestellt haben, um die gleichen Rechte.

Empfehlen
Ellen Wild

Alle Menschen, Herr Kratel,

haben die gleichen, einklagbaren Menschenrechte. Deshalb sind sie noch lange nicht gleich. Da verwechseln Sie und die Gender-Verfechter etwas. Sie können sich gerne bei mir melden, wenn Sie persönlich Ihr erstes Kind geboren und gestillt haben oder an Gebärmutterhalskrebs leiden.

Empfehlen
Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Hans-Jürgen  Steffens

Hallo Frau Lütt,

Es gibt bei Auseinandersetzungen Situationen, da MUSS man die Ebene wechseln, wenn eine Antwort adäquat ausfallen soll.

Ein Paradebeispiel dafür ist die Antwort Buzz Aldrins auf einen nervigen Zeitgenossen, der ihn, Aldrin, auf die Bibel schwören lassen wollte, dass er tatsächlich auf dem Mond war.

Aldrins Antwort war kurz, "treffend", erfüllte damit seinen Zweck und erhielt nachträglich das richterliche "Imprimatur". (Das Video dazu sollte sich noch im Netz finden.)

Zurück zu unserem Disput. Das einzige was Sie von mir hier als Antwort zu hören bekommen, wenn Sie auf Ihre ursprüngliche Frage denn nun wirklich eine Antwort haben wollen, ist deshalb: Gehen Sie zu einem Linguisten mit juristischen Kenntnissen (oder umgekehrt) und lassen Sie sich eine entsprechende Textexegese erstellen.

Und wenn Sie nach dem Betrachten des o.e. Videos gewisse Bedenken hegen, setzen Sie
dort vorher Ihren Motorradhelm auf....

Empfehlen
Michael Kratel

Leider geizt...

... Herr Steffens nicht nur mit Argumenten, sondern auch mit Belegen für seine Behauptungen.

Empfehlen
Inge Lütt
Inge Lütt (IngeLuett) - 23.05.2013 11:55 Uhr

Respekt? Ach was.

Es ist eine altbekannte Tatsache: Wenn die Argumente ausgehen, wird das Posting-Niveau der anderen angezweifelt. Schade, dass das so schnell geht bei Ihnen.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

"Das Wort "einander" steht nicht dort. "

Bei allem Respekt: Wir sind hier nicht im Kindergarten.

Empfehlen
Michael Kratel

Und in Artikel 7 heißt es:

Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich und haben ohne Unterschied Anspruch auf gleichen Schutz durch das Gesetz. Alle haben Anspruch auf gleichen Schutz gegen jede Diskriminierung, die gegen diese Erklärung verstößt, und gegen jede Aufhetzung zu einer derartigen Diskriminierung.

Empfehlen
Weitere Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Michael Kratel

Die Menschrechte...

... muss man nicht "bemühen". Und dass Sie lieber die Menschenrechte "ändern" wollen, als allen Menschen das gleiche Recht zuzugestehen, finde ich dann doch recht seltsam. Und wo liegt denn der "semantische Betrug"?

Empfehlen
Inge Lütt
Inge Lütt (IngeLuett) - 23.05.2013 09:26 Uhr

Was nicht dort steht

In der Erklärung der Menschenrechte steht allerdings nicht, dass "Erwachsene Frauen und Männer" die Pflicht hätten, exklusiv das andere Geschlecht zu heiraten. Das Wort "einander" steht nicht dort.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

Tutorium in Statistik

to whom it may concern :-)

Wenn von 100 geschlossenen Ehen 50 geschieden werden, folgt dann daraus, dass nur 50 Prozent der Ehen lebenslang halten?

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2013 09:44 Uhr
Michael Kratel

Prüfungesergebnisse

Natürlich nicht, da ja manche Menschen mehrmals heiraten und ergo auch geschieden werden. ich hoffe, der Herr Tutor ist mit der Antwort zufrieden.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

(@ Inge Lütt) Guten Tag,

ein Erstkommentar hat eine ernsthafte Antwort verdient.

Kinder (v)ertragen einiges. Sie sind (aufgrund jahrhunderttausendelanger Selektion) zeimlich "fehlerresistent" geworden, deren Kehrseite die "Erziehungsresistenz" ist...

Nun muss man es Kindern deshalb nicht gleich mutwillig schwer machen (was in den Auswüchsen zu Standpunkten wie "Gelobt sei, was hart macht" führte). Geanau das aber tut/propagiert man, indem man die Vater- oder Mutterrolle in der Kindheit u Disposition stellt. Natürlich kommen Kinder (auch damit) "klar". Sie kommen auch mit einer Masernerkrankung "klar" - meistens.

Deshalb frei nach Schiller (dem Karl): "Genossen, lasst die Tassen im Schrank."

Ein letzter Rat: Gegen offensichtliche Fakten sollte man nicht argumentieren, auch nicht mit ein wenig "Zweifel". Denn wenn die Mehrheit der Ehen lebenslang hält, dann gibt es keine "berechtigte(n) Zweifel an der Umsetzbarkeit der Idee einer lebenslangen Gemeinschaft."

Faktisch, nicht normativ.

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2013 11:57 Uhr
Inge Lütt
Inge Lütt (IngeLuett) - 23.05.2013 11:57 Uhr

Vom Wir zum Sie

Lieber Herr Steffens, worüber "wir" sprechen, wird sich eventuell noch erweisen.
Wenn Sie die Genderthematik außen vor lassen wollen, bitteschön. Bleiben Sie bei dem, was Ihnen vertraut ist. Ich halte es ein wenig anders.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

Liebe Frau Lütt,

ich bin ja prinzipiell "für alle Schandtaten zu haben". Und ich denke, dass wir die Möglichkeiten der Genetik im Orbit und darüber hinaus noch bitter nötig haben werden, mit allen Konsequenzen, die dies nach sich ziehen wird.

In der derzeitigen Situation sprechen wir aber über den Jetztmenschen und die damit verbundenen angeborenen psychischen Dispositionen der Kindheitsentwicklung. In diesem Zusammenhang wiederhole ich den Appell, es den Kindern nicht unnötig schwerer zu machen.

Einen interessanten Aspekt bringen Sie mit den "Altersehen" ins Spiel, da mich immer mal interessiert hätte, wie die (kath.) Kirche definitiv unfruchtbare Ehewillige in ihre Lehre "einbaut". Unter dem säkularen Aspekt ist die "Altersehe" allerdings einfach eine zeitliche Extrapolation der potenziell fruchtbaren "Jungehe", in diesem Sinne also ein "Kollateraleffekt".

Empfehlen
Inge Lütt
Inge Lütt (IngeLuett) - 23.05.2013 09:34 Uhr

Vielleicht

Vielleicht liegt das Problem auch einfach darin, dass in der Bundesrepublik (wie auch anderswo) die gesetzgeberische Faszination in Sachen "Männlein-Weiblein-und-ja-nix-dazwischen" den Blick ein wenig verstellt auf die Möglichkeiten, welche die Genetik oder überhaupt die Natur mit einer gewissen Häufigkeit anzuwenden beliebt.
Mit anderen Worten:
Wäre die Aufteilung der möglichen Geschlechter nicht so rigide, wäre automatisch auch die Frage danach, wer heiraten können darf und warum, anders. Und wenn es nur um die Möglichkeit geht, Kindern ein gemischt-geschlechtliches Elternpaar zu bieten, was so geschützt werden soll, warum verhindert dann niemand die "Altersehen" oder solche, in denen erst einmal keine Kinder "geplant" sind (oder der Nachwuchs aktiv verhindert wird)?

Empfehlen
Michael Kratel

Ach Herr Steffen...

.... ihre billige Rhetorik enttäuscht mich dann doch ein bisschen. Abgesehen von dem etwas unglücklichen "Selektion" im ersten Absatz, versuchen sie gleich im nächsten Parallelen zu den Nationalsozialisten zu ziehen. Das "mutwillig" unterstellt Homosexuellen niedrige Motive und Vorsatz, das "meistens" soll wahrscheinlich heißen "im Grunde natürlich nicht". Und ihren Rat können sie sich auch schenken, so lange sie nicht erklären, worin denn ihre "offensichtlichen Fakten" bestehen. Und zu guter, in ihrem Fall muss das wohl schlechten Letzt heißen: Wenn inzwischen jede zweite Ehe geschieden wird, dann ist das wohl nur eine dünne Mehrheit. Selbst Naturwissenschaftler sollten das wohl einsehen. Wenn sie dagegen "keinen berechtigten Zweifel an der Umsetzbarkeit der Idee einer lebenslangen Gemeinschaft" haben, freut mich das für sie, man soll die Hoffnung ja nie aufgeben. Aber man sollte nicht von der Ausgangsmenge n=1 auf den Rest schließen.

Empfehlen
Inge Lütt
Inge Lütt (IngeLuett) - 22.05.2013 18:26 Uhr

Was Kinder brauchen ...

Was Kinder brauchen, ist eine ganze Menge. Was jedoch sagt das über die Kinder aus, deren Väter beispielsweise aus dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr heimkamen? Ist die Situation der Bundesrepublik wie sie nun einmal ist, weil diese Kinder nicht "richtig" aufgewachsen sind und anschließend entsprechende Politik betrieben oder immerhin duldeten?
Okay, sachlicher:
Ein Blick auf die Halbwertzeit heterosexueller Partnerschaften, seien die nun per Trauschein oder per gemeinsamem Mietvertrag dokumentiert, lässt meiner Meinung nach tatsächlich berechtigte Zweifel an der Umsetzbarkeit der Idee einer lebenslangen Gemeinschaft zu. Statistiken gelten ja nicht nur für homosexuelle Paare gleich welcher Zusammensetzung.

Empfehlen
Fritz Garbor

Solch ein ESOTERIK- Geschwätz über das Leben, Kinder und den Mann gehört eher in die

TAZ oder in die Emma, nicht aber in eine bürgerliche Zeitung.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2013 16:44 Uhr
Michael Kratel

Respekt!

Der dritte sinnfreie Beitrag! Soviel Chuzpe haben nicht wenige... sondern leider viele.

Empfehlen
Falko Steinbach

menschenmögliche Konstante

An der Lebenslangen Paarbeziehung als "menschenmöglicher Konstante" hat Frau Meckel also ihre Zweifel und daß Männer wissen wollen, wer ihre Kinder sind verzeiht sie als Fragestellung und verkauft dies Antwort, ohne eine zu geben. Frau Meckel, was ist eine menschenmögliche Konstante? Eine Konstante, die dem Menschen möglich ist? Es ist dem Menschen also nicht möglich, eine lebenslange Paarbeziehung zu haben? Allein mit dieser Aussage disqualifizieren sie sich. Es ist! Hinzu kommt, daß wechselnde Partnerschaften mit Kindern der Kindesentwicklung abträglich ist, ja sogar Mißbrauchsspuren hinterläßt, weil das Vertrauen, das Kinder benötigen immer wieder zerstört wird. Und ja, Frau Meckel, auch wenn Ihnen das persönlich egal ist, Männer wollen wissen, wer ihre Kinder sind und sie haben ein Recht darauf!

Empfehlen
Antworten (6) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2013 10:06 Uhr
Michael Kratel

Hallo Herr Steinbach...

... zugegeben, das mit dem "Logo-Irrtum" etc. klingt natürlich beeindruckend, aber: Natürlich kann die "lebenslangen Paarbeziehung als menschenmögliche Konstante" angezweifelt werden. Was ist denn eine Konstante? Je nach Zusammenhang hat das Wort zwar leicht unterschiedliche Bedeutungen, aber man kann wohl sagen: Einen Konstante ist etwas, was sich nicht ändert. Aber genau das passiert in diesem Augenblick mit den Paarbeziehungen in Deutschland. Anders versucht: Wäre es tatsächlich eine Konstante, würde es nur lebenslange Beziehungen geben.
Zweitens: Warum soll Frau Meckel die globale Entwicklung der Lebensentwürfe heranziehen, wenn sie die Entwicklung der Gesellschaft in der sie lebt, und das ist nun mal Deutschland, beschreibt? Das nennt man Soziologie. Und endlich: Wo kommt denn das "Bewusstsein", welches das Sein bestimmen soll, her? Vom Himmel? Aus den Genen?

Empfehlen
Falko Steinbach

Bewußtsein

Herr Kratel, ich versuche es noch ein letztes Mal: die menschenmögliche Konstante einer lebenslangen Paarbeziehung kann als Möglichkeit weder bestritten noch angezweifelt werden, weil es sie nachweislich gibt. Es handelt sich hier also um einen Denkfehler bezw. einen Logo-Irrtum bezüglich des logos "Möglichkeit" oder einer Un-logik seitens Frau Meckels.
Eine andere Frage ist, ob man eine gesellschaftliche Entwicklung ( hier: die Deutschlands) zum Beweis seiner These anführen sollte, die Welt ist sehr groß und Frau Meckel sehr unbedeutend, wie Sie und ich ebenfalls, aber da kommen wir zum Kern: Das Bewußtsein bestimmt das Sein und am Ende die Gesellschaft, nicht umgekehrt.

Empfehlen
Michael Kratel

Korrektur!

Soll natürlich heißen, dass "ich es nicht schön finde, wenn Ehen tatsächlich ein Leben lang halten." Sorry.

Empfehlen
Michael Kratel

Nicht aufgeben,

.... Herr Steinbach, wenn es beim ersten Mal nicht klappt. Wo bitte schön, streitet Frau Meckel "lebenslange Paarbeziehungen als menschenmögliche Konstante" ab? Sie bezweifelt es, das ist schon mal ein zwar kleiner, aber bedeutender Unterschied. Damit hat sich prinzipiell der Rest ihres Kommentars schon mal erledigt. Zum zweiten bewertet (!) Frau Meckel diesen Umstand ja gar nicht, sondern beschreibt lediglich ein gesellschaftliches Phänomen, dass zu eben diesem Zweifel geführt hat. Angesichts der Tatsache, dass 2007 die durchschnittliche Ehedauer bei einer Scheidung 13,9 Jahre betrug (schnelle Quelle Wikipedia), scheinen mir diese Zweifel berechtigt. Das heißt nicht, dass ich es schön finde, wenn Ehen tatsächlich ein Leben lang halten, aber das wiederum ist schon wieder eine Bewertung.

Empfehlen
Falko Steinbach

Aussage, nicht Frage

Herr Kratel,

zunächst handelt es sich im vorhergehenden Text vor dem von mir zitierten Satz nicht wie von Ihnen behauptet um eine Frage, sondern um eine Aussage des Interviewers, die dann zu dem von mir zitierten Satz von Frau Meckel führt. Und diese Aussage macht sie in dem von mir oben zitierten Sinne und damit disqualifiziert sie sich.
Eine Abstreitung von "lebenslangen Paarbeziehungen als menschenmöglicher Konstante" impliziert entweder Singularität oder wechselnde Partnerschaften, mindestens einmal im Leben. Wenn dabei Kinder betroffen sind führt dies dazu, daß Kinder das Lebenselixier Vertrauen verlieren. Wenn diese Lebenseinstellung gar propagiert wird oder das Gegenteil bezweifelt wird und dadurch die Möglichkeit zu häufigeren Partnerwechseln vergrößert wird, ist sie in Bezug zu Kindern unverantwortlich, wie von mir oben beschrieben.

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Michael Kratel

Hallo Herr Steinbach,...

... nicht gleich aufgeben, wenn man mal nicht etwas verstanden hat. Sie machen das schon ganz gut, aber ich gebe ihnen noch einen kleinen Tipp: Die Antwort (!) "An der lebenslangen Paarbeziehung als menschenmöglicher Konstante habe ich auch meine Zweifel." bezieht sich auf die vorangegangene Frage. Was hat der Interviewer da gefragt? Richtig: "Aber dahinter (...) kam zum Vorschein, dass jene kritischen Menschen, die sonst jede Selbstverständlichkeit in Frage stellen, ausgerechnet die Ehe als naturwüchsige Form des Zusammenlebens deuten." So, und nun noch mal nachgedacht.... und schon verstehen sie (hoffentlich) den Satz. Da nicht für... Eine Frage habe ich aber noch: Wo um Gottes Willen haben Sie das mit den "wechselnde(n) Partnerschaften" her? Das steht doch gar nicht im Text...

Empfehlen
Henning Lorenz

who the heck is M. Meckel

Warum wird solchen Leuten immer so ein Forum gegeben? Diese Frau hat nichts zu sagen, sie macht aus Ihrer Not schon fast eine Tugend. Die Ehe ist nun mal die Institution aus der Kinder hervorgehen und ohne Kinder geht nichts. So einfach. Und tatsächlich, ich frage mich auch, warum in der FAZ noch nichts über Selbstmord von Dominique Venner steht.
Aber langsam glaube ich, das alles hat Methode: Schwulenehe, Frauenquote, Begleitumstände NSU Prozess, angeblicher Klimawandel, (etwas mehr oder minder Totschweigen von) Europroblematik, Folgen der demograph. Entwicklung. Es ist 5 vor zwölf in diesem Land und die wichtigen Themen werden totgeschwiegen. 1943 glaubten ja auch noch viele, dass das Leben irgendwie so weiterginge. Die Hauptfrage ist, wie erkläre ich meinen Kindern diesen ganzen Irrsinn?

Empfehlen
Antworten (11) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 23.05.2013 16:21 Uhr
Michael Kratel

@Herr Reichert

"Es ist Standard der Wissenschaft,wenn Sie etwas Neues gefunden haben, dass die Beweislast bei Ihnen liegt und nicht bei mir." Zum einen habe ich nichts "Neues" gefunden und auch nicht speziell die Gendertheorie gemeint. Zum anderen habe ich doch genau das geschrieben.
Es geht auch, etwas grob gesagt, in den Geisteswissenschaften nicht darum, etwas "Neues" zu finden, sondern darum, die Gesellschaft oder gesellschaftliche Phänomene möglichst plausibel zu beschreiben. Und damit ist hoffentlich auch ihre Frage, um was "für eine Art der Diskussion" es sich hier handelt, beantwortet. Wieso sie aber Diskussionen über Wissenschaftstheorien (wenn man das denn so nennen will) "befremdlich sowie bedenklich" finden, ist dann auch wieder.... interessant.

Empfehlen
günther reichert

@Herr Kratel

....."Es liegt also an Ihnen, dezidiert nachzuweisen, wo die Gendertheorie falsch liegt."

Dann gehen Sie mal an die Quellen.Es ist Standard der Wissenschaft,wenn Sie etwas Neues gefunden haben,dass die Beweislast bei Ihnen liegt und nicht bei mir.

... dass man eine Gesellschaft nicht mit den Methoden der Naturwissenschaft beschreiben kann, sollte ihnen doch eigentlich bekannt sein.

Was ist das eigentlich für eine Art der Diskussion von Ihnen?Ich finde das befremdlich sowie bedenklich.

Empfehlen
Michael Kratel

Herr Reichert...

... dass man eine Gesellschaft nicht mit den Methoden der Naturwissenschaft beschreiben kann, sollte ihnen doch eigentlich bekannt sein. Liegt einfach am Gegenstand des Interesses. Und alle Beschreibungen der Gesellschaft bzw. gesellschaftlicher Phänomene haben nur so lange Geltung, bis eine "bessere" Beschreibung sie ablöst. Es liegt also an Ihnen, dezidiert nachzuweisen, wo die Gendertheorie falsch liegt. Ist ganz normaler wissenschaftlicher Standard und das nicht nur in den Geisteswissenschaften. (vgl. in etwa Stringtheorie vs. Elementarteilchentheorie in der Physik).

Empfehlen
günther reichert

Irrtümer

Wird eine Theorie ......Geisteswissenschaften widerlegt, wird sie trotzdem aufrecht erhalten - durch die "Macht" des Wortes(eher durch das ideologische Geschwätz )

siehe die Gendertheorie, aufgebaut auf einem empirischen Befund an einem kleinen spezifischen Patientenkreis und dann verallgemeinert und somit den Gültigkeitsbereich verlassen hat.

So eine Vorgehensweise erinnert daran,als wenn man die spezifischen Phänomene der Quantenphysik
auf die Makroebene wie zB Menschen eweitern wollte,zB als ob es auch "verschränkte Menschen" gäbe.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

"mir dagegen erscheint Frau Meckel sehr entspannt und in sich zu ruhen."

Darüber streite ich nicht mit dritten, sondern gebe nur den Rat, sie selbst zu fragen.

Zur Einstimmung in einen Dialog mit ihr empfehle ich einen Blick auf ihre Homepage in ihren Blog "Glücksbilanzdefizit".

Empfehlen
Weitere Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Michael Kratel

@Steffens

"Denn das Bild von Fr. Meckel zeigt die Ausstrahlung einer unglücklichen Frau". Nun, das mag ihr Eindruck sein, mir dagegen erscheint Frau Meckel sehr entspannt und in sich zu ruhen. Und wenn sie sich angesprochen fühlen, wenn Frau Meckel feststellt, dass die Gesellschaft "im Erschrecken vor Modernisierung verspießert" ist, zeigt doch ihr Kommentar, dass sie Recht hat. Sie sind erschrocken darüber, dass Minderheiten die Menschenrechte (eine durch und durch moderne Erfindung und Grundlage moderner Gesellschaften) nicht nur als blumige Absichtserklärung verstehen, sondern diese auch politisch einfordern. Und es ist nicht nur Frau Meckel, die für Änderungen plädiert, sondern legitimes Recht aller, garantiert durch die Menschenrechte. Es handelt sich also nicht nur lediglich um ihr "privates" Recht. Ach ja, Frau Meckel "verfolgt" ihre Rechte übrigens nicht in ihrer Rolle als Wissenschaftlerin, sondern in ihrer Rolle als Mensch.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

@Kratel

"...Aber sie haben einfach nichts von dem Verstanden, was Frau Meckel sagt. Aber auch gar nichts."

Gut.

Ich werde mir das dann mal zu Herzen nehmen...gelegentlich :-).

Aber vielleicht bin ich es doch schuldig zu begründen, warum ich Fr. Meckel attackiere. Denn das Bild von Fr. Meckel zeigt die Ausstrahlung einer unglücklichen Frau, was - zumindest bei mir - i.d.R. zu einer reflektorischen "Beißhemmung" führt.

Andererseits kann ich sie nicht einfach ignorieren, denn sie hält mir einen Spiegel vor, dessen Abbildungseigenschaften böswillig normativ verzerrt sind. Sie sagt: "Sie (die Gesellschaft) ist nicht zu heterosexuell, sie ist im Erschrecken vor Modernisierung verspießert."

Das lasse ich und das lassen offensichtlich auch andere ihr nicht durchgehen.

Sie mag für Änderungen plädieren. Sie sollte aber dazu stehen, dass es ihre Privatinteressen sind: Sie will sich nicht anpassen/"verbiegen".

Dieses Ziel darf sie verfolgen - aber nicht in der Rolle eines Wissenschaftlers!

Empfehlen
Michael Kratel

Herr Steffens....

.... ihre "Analyse" in allen Ehren.... Aber sie haben einfach nichts von dem Verstanden, was Frau Meckel sagt. Aber auch gar nichts. Sie verstehen anscheinend nicht einmal einfache "Wenn -Dann-Sätze". Ich fürchte, die Bottom Line fällt auf sie zurück. Richtig unappetitlich wird es aber dann mit den Päderasten und dem "Recht einer Ehe mit Minderjährigen". Nichts davon ist in dem Interview zu finden, sondern entspringt alleine ihre Phantasie.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

@Braun, Theoretisieren wir nicht, schauen wir uns einige Argumente von Fr. Meckel an:

"Wenn wir wirklich in einer liberalen, demokratischen Gesellschaft leben, dann muss es ein Recht auf Ehe für alle geben, unabhängig von der sexuellen Orientierung."

Dieses Statement ist nur eine Melange von "liberal", "Demokratie" und "Recht auf Ehe".

Hatten unsere Päderasten nicht analog argumentiert?:

"Liberal", "demokratisch", "unabhängig von der sexuellen Orientierung"? (Auf das Recht einer Ehe mit Minderjährigen haben sie dann doch verzichtet...)

"An der lebenslangen Paarbeziehung als menschenmöglicher Konstante habe ich auch meine Zweifel. Aber worum geht es hier:... Politik(!)"

FAKTISCH kommt die Mehrheit(!) der Paare mit der lebenslangen Paarbeziehung klar. Fr. Meckel kennt das Faktum, will sich sich dann aber immunisieren (nur "Politik").

Die Ehe ist in der Regel eine ZuGEWINNgemeinschaft, eine Art GbR. In der Gegenüberstellung zu einer Ehe mit Gütertrennung wird dies klar. In beiden Fällen wird "für jemand eingestanden".

bottom line: Gewogen und zu leicht befunden

Empfehlen
Maximilian Esser

Ursprünge

Nein Herr Weinstien, aus Lesben-Ehen gehen keine Kinder hervor.

Nicht aus einer einzigen!

Ein Kind geht hervor, weil ein Frau mit einem Mann ein Kind zeugt.

Eventuell auch ein lesbische Frau mit Zustimmung ihrer Partnerin und mit einem Mann, der nur seinen Samen spendet.

Hervorgegangen ist das Kind jedoch aus der Verbindung eines Mannes und einer Frau.

Immer.

Empfehlen
Weitere Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen
Albert Weinstein

Ihre Kinder kapieren es vor Ihnen

Mit dem gleichen Recht könnte man fragen, warum man IHNEN ein Forum bieten sollte.

Aus Lesben-Ehen gehen auch Kinder hervor, falls Ihnen das entgangen ist; und wenn zwei Schwule eine in allen wichtigen Aspekten stabile Beziehung auf die Beine stellen, dann wächst ein Adoptiv-Kind bei denen genauso glücklich auf, wie bei Mann und Frau.

Außer es wird von homophoben Gestalten gemobbt.

Empfehlen
Hans-Jürgen  Steffens

Natürliche Feindschaften :-)

Man findet sie an verschiedenen Stellen, die natürlichen Feindschaften: Etwa zwischen Pilot und Flugarzt, zwischen Schwiegersohn und Schwiegermutter, zwischen Sternenjäger und Greenpeace.

Und zwischen Geistes- und Naturwissenschaftler?

Vorweg: es gibt hervorragende Geisteswissenschaftler (zu denen Fr. Meckel nicht gehört). Wir haben aber Grund zur Annahme, dass es (sehr viel) leichter ist, einen schlechten Geisteswissenschaftler auszubilden als einen schlechten MINT-Vertreter.

Warum?

Weil dem MINT-Vertreter die Realität in einer viel drastischeren Widerspenstigkeit gegenübertritt. Ein Programm, das nicht läuft, läuft nicht, eine Brücke die einstürzt, kann nicht gesundgebetet werden. Geisteswissenschaftler sind demgegenüber in der permanenten Versuchung, Situationen, die zur eigenen Theorie nicht passen, "sprachlich" zu retten. Und die meisten (wie Meckel) geben ihr nach.

Das führt beim Mint-Vertreter über kurz oder lang zur aggressiven Gleichgültigkeit (vulgo: Verachtung).

Empfehlen
Fritz Garbor

Meckel ist eben in altlinker Manier eine Materialistin,

dazu, was der Artikel unterschlägt, bekanntlich eine Prominenten- Lesbe.
Ehe soll danach ein "Güteraustausch"....sein: dummes uninteressantes Geschwätz einer aufgeblasenen Frau.

Empfehlen
Fritz Garbor

"Zuwendungsgemeinschaft" ? Meckel weiss nicht, was eine Institution oder

stabile Gemeinschaft ihrer NATUR nach ist!
Und Kinder brauchen nicht wissen, wer der Vater ist???? Das ist stalin- faschistische Denke!
Sie schwätzt wirklich nur dumm daher.

Empfehlen
arthur hund

Frau Meckel´s stärkstes Argument für die Abschaffung der Ehe als finanzielles Privileg

Frau Meckel zur Ehe: "Heute ist sie eher ein temporärer Umschlagplatz für Liebes- und Erotikgüter." Warum in aller Welt soll der Steuerzahler für die Ehe dann riesige finanzielle Privilegien spendieren? Allein die Erziehung, Bildung und Ausbildung von Kindern ist dann noch förderungswürdig im Interesse der Gemeinschaft. Allerdings erlaube ich, darauf hinzuweisen, dass die für das Leben entscheidende Entwicklung der Persönlichkeit und des Sozialverhaltens im wesentlichen mit dem 13. bis 15. Lebensjahr abgeschlossen und kaum dem Einfluss des Erziehungswesens unterworfen ist. Allem verfügbaren Wissen nach sind glückliche Familienverhältnisse die wichtigste Voraussetzung für ein glückliches und erfolgreiches Leben. Man kann anzweifeln, dass es keine Alternativen gibt, aufgezeigt hat sie noch niemand - sehr wohl aber unzählige desaströse Erziehungsexperimente mit dem Anspruch auf Gerechtigkeit und individueller Freiheit. Wohlmeinende Gesellschaftsexperimente gelingen eher selten.

Empfehlen
paul brandt
paul brandt (stromtid) - 22.05.2013 03:23 Uhr

Zuwendungsgemeinschaft,oder so.

Die Kommunikationswissenschaft bringt sich mit der Rede von der Zuwendungsgemeinschaft
selbst auf den Begriff. Solche Rede hat alle Formen menschlicher,gesellschaftlicher Institutionen
in einen Brei gedankenloser Beliebigkeit aufgeloest.

Empfehlen
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.05.2013 17:39 Uhr
paul brandt
paul brandt (stromtid) - 25.05.2013 17:39 Uhr

Zu Herrn Kratel

Eben lese ich Ihre Antwort. Kommentare zu Artikeln in Zeitungen sind meist pointiert;sie deuten an,sie entwickeln Urteile nicht.Dennoch regen sie an,denke ich.
Kommunikationstheorie , und die folgende Wissenschaft, scheint mir ein Ersatz der Philosophie,ein Irrweg.Auch die Vorstellung, dass jede Wissenschaft ihre spezifischen Kategorien ins Feld fuehrt, loest alles Wissen in eine endlose Kategorien-Wueste auf.
Meine Wendung - menschlich,gesellschaftliche Institutionen- scheint missraten zu sein.Ich wollte darauf hinweisen,dass von dieser oder jener Gesellschaft anerkannte Institutionen ( wie etwa eine gleichgeschlechtliche Familie )nicht schon deswegen wirklich sind und Geltung beanspruchen koennen,weil sie so beschlossen wurden. Institutionen haben ihren Grund in der Ordnung der Dinge, es sei den,man erklaere alles fuer beliebig.
So also meine kurze Erklaerung.Nichts fuer ungut.

Empfehlen
Michael Kratel

Ich les...

.... die Worte, allein der Sinn will sich mir nicht erschließen. Was wollen sie sagen? Weil die Kommunikationswissenschaft die Ehe mit anderen Kategorien wie sie beschreibt, werden "alle Formen menschlicher,gesellschaftlicher Institutionen in einen Brei gedankenloser Beliebigkeit aufgelöst"? Zählen nur ihre Kategorien? Und welche sind das? Und was sind eigentlich "menschliche" Institutionen? Fragen über Fragen, die der Antwort harren....

Empfehlen
Seymour Hoffmann

Dominique venner

Warum steht hier immer noch ein artikel ueber dieses voellig irrelevante interview, das doch nur dazu dient die bestehenden machtvehaeltnisse schoen zu reden. Wichtiger waere es ueber dominiques beitraege zur debatte zu schreiben, der nun "seine worte durch taten beglaubigt" hat

Empfehlen
Jürgen Kühner
Jürgen Kühner (J-M-K) - 21.05.2013 22:55 Uhr

soviel Borniertheit

und Konservatismus hätte ich selbst FAZ-Kommentatoren nicht zugetraut. Wie kann man nur soviel Angst vor Homosexuellen haben?

Empfehlen
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 22.05.2013 17:05 Uhr
Werner  Kiby

Aber fuer die Beleidigung

gibts eifrig Zustimmung aus dem Plenum. Inzwischen glaube ich allerdings, dass die meisten Faz-Leser mit serieosen Positionen sich hier gar nicht zu Wort melden, so dass das Meinungsbild durch viele Erzkonervative und Rechte verzerrt wird.
Und das wiederum beruhigt mich.

Empfehlen
Michael Kratel

Ach Herr Vogt,

... so langsam kommen mir doch so Zweifel, ob die so ganz aufrichtig bei ihrer Selbstbeschreibung waren. Sie sind doch nach eigener Aussage Naturwissenschaftler und also, ebenso nach eigener Aussage, der Logik verpflicht. Nun, dann würde ich mich mal interessieren, wo sie vom "Hass gegenüber Heteroehen" gelesen haben und "dass Mann und Frau ja ohnehin entbehrlich seien bei der Erziehung von Kindern". Wo wurden Meinungen "herabgewürdigt"? Wo wurde "Hass auf Menschen geschürt, die das anders sehen"? Und warum schließen sie von einer einzigen Beobachtung (sie selbst) auf andere?

Empfehlen
Albert Weinstein

Ich stimme Ihnen zu

Mir wird regelmäßig schlecht, wenn ich sehen muss, wieviel Hass manche Leute (natürlich fast immer Männer) im Forum der FAZ regelmäßig über Homosexuelle, kluge Frauen, Grüne, ... auskippen.

Argumente sind was anderes.

Empfehlen
Felix Schmidt

Homoehe

Man kann Homoehe auch ohne Bindestrich schreiben -das Wort ist ja kurz genug- nur dann liest es sich nicht so gut.
Wenn Sie die Liebe zwischen Homosexuellen auf "sexuelle Freundschaften" degradieren, ist das zutiefst beleidigend.

Empfehlen
Closed via SSO

Ressentiments allenthalben - Dank an Karl Wilhelm Goebel

"Ein historischer Rückblick sagt uns, dass die Ehe laut BGB, also die Erklärung vor einem Standebeamten, in DE erst seit 1875 zum "öffentlich bekundeten Akt" wurde. Davor interessierte das "Standestun" der "Heirat" nur den Pastor, die Kirche."

Danke für diese sehr interessante Information, Herr Goebel.
--
Viele der Gegner der "Homo"-Ehe unterstellen als Motiv steuerliche und andere monetäre Vorteile. Die meisten Gegner sinnieren über Natur, Natürlichkeit, Gott, Tradition und drohenden Zerfall der Gesellschaft. Alles das zeigt eine tiefe Irrationalität auf Seiten der Gegner der "Homo"-Ehe, gepaart mit tiefsitzend hasserfüllten Ressentiments gegenüber "Homos".

Zur modernen Gesellschaft hat Deutschland noch einen weiten Weg vor sich.

Empfehlen
Ralf Herbert Scherzer

"...die Kinder. Nicht, weil sie unbedingt wissen müssten, wer ihre wirklichen Väter sind,...."

Ich habe nach diesem antimännerrassistischen Geschwafel nicht mehr weitergelesen.

Für diese intolerante Person (weiblichen Geschlechts?) sind wohl nur herbeiphantasierte Rechte homosexueller Männer wichtig.

Empfehlen
Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 21.05.2013 20:56 Uhr

Man denke an Frankreich: Dort demonstrieren junge Menschen gegen die Homo-Ehe.

Deutschland ist doch in diesen Punkten deutlich offener als andere Gesellschaften. Man denke an Frankreich, wo die jungen Menschen gegen die Toleranz ihrer Eltern aufbegehren. Warum? Meiner Meinung nach haben die einseitigen Forderer nach immer mehr Rechten nicht unbedingt Recht. Natürlich soll jeder Mensch entsprechend seiner Neigung leben dürfen - und kann es ja in unserem Land auch besser als irgendwo sonst. Wo gibt es einen bekennenden schwulen Aussenminister in der Welt? Aber ich denke, die jungen Franzosen haben nicht unrecht. Es gibt eine andere Ebene, die nicht so platt emanzipatorisch ist. Jede Frau hat männliche Seiten - wir sind alle zweigeschlechtlich. Ein Kind will aber einen eindeutigen Vater haben - das kommt von innen. Es ist anmaßend diese Strukturen ideologisch aufzubrechen. Wir sind mehr, als wir glauben. Die Ehe kann man durchaus als Verbindung von Mann und Frau definieren - als Verbindung zweier Prinzipien die auch in uns sind. Man sollte das differenzieren.

Empfehlen
Karl Wilhelm Goebel

Ein endlich neuer Blickwinkel

Ein historischer Rückblick sagt uns, dass die Ehe laut BGB, also die Erklärung vor einem Standebeamten, in DE erst seit 1875 zum "öffentlich bekundeten Akt" wurde. Davor interessierte das "Standestun" der "Heirat" nur den Pastor, die Kirche. Aus welchen Gründen auch immer...
Ich frage mich, warum ein solches Gewese um den staatlichen "Segen" gemacht wird, der keiner ist, und warum die Menschen nicht einfach zusammen leben, wie es ihnen gefällt?
Bei Homos sind i. d. R. mangels biologischer Möglichkeit nicht einmal "Abkömmlinge" betroffen. Wozu die Aufregung, wenn es nicht um Steuerfragen, Erbrecht etc. also überwiegend um Wirtschaftsfragen geht...Oder wollen die Liebenden in Wahrheit den gutheißenden "Segen" der Gemeinschaft für ihr "böses, böses Treiben?"
Das wird aber sehr, sehr schwierig.

Empfehlen

18.05.2013, 19:22 Uhr

Weitersagen

Echte Fälschung?

Von Andreas Rossmann

Bei der Siegener Biennale konkurrieren die Aufführungen um einen ganz besonderen Preis: Nachdem es bereits Hypo Real Estate-Aktien und griechische Staatsanleihen zu gewinnen gab, geht es dieses Jahr um eine Beltracchi-Fälschung. Mehr