18.02.2013 · Zwischen Ausgeliefertsein, Selbstbehauptung und Gottvertrauen: Der Meteoriteneinschlag bei Tscheljabinsk stellt alte Fragen neu - und führt manche Kommentatoren ins physikalisch-moralische Nichts.
Von Jürgen KaubeRichtlinien für Lesermeinungen
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Was waer es wenn die ganze Angelegenheit und deren assozierten Fragen
auf einen reinen Zufall zurueckzufuehren sei?
Sicherlich hat sowas kaum etwas mit Moral zu tun?
Scheint mir mehr Kismet, Schicksal, oder Zufall zu sein.
Kreationisten haben sicherlich ihre eigenen Fragen und Antworten.
Dazu noch die ewige Frage: Was kam zuerst ...the chicken or the egg?
Pax vobiscum
Die Begriffe müssen ihren richtigen Ort bekommen
Der Meteoriteneinschlag lehrt den säkularen Kommentatoren und den
Theologen vor allem eines:
"Schuster, bleib bei deinen Leisten."
Den positivistischen Naturwissenschaftlern einerseits und den
apophatikvergessenen Schöpfungstheologen andererseits zeigt er die
Begrenztheit der Reichweite ihrer Aussagen.
Schöpfung ist ein Glaubensbegriff.
Er lehrt uns die Phänomene mit den Augen der Liebe und der
Hoffnung zu betrachten.
In den Fängen einer "Nimm-und-friss-Theologie" wirkt er kontraproduktiv.