04.05.2012 · Die europäische Entrüstung im Fall Timoschenko ist einhellig. Ein differenzierteres Meinungsbild zeigt sich in der Ukraine und in Moskau. Besonders deutlich wird ein Journalist aus Kiew.
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Die europäische Entrüstung im Fall Timoschenko ist einhellig(!?)
Trotz aller Bemühungen ist die Meinung über den Umgang mit dem Fall Timoschenko sehr gespalten.
vielen Dank für Ihren Beitrag, er zeigt in richtige Richtung. So viel Eifer in Sache einer demokratisch abgewählten ukrainischen Politikerin lässt mich auf Eigeninteressen unserer Energielobby schließen.
Verfahren wg Geldwäsche gegen Credit Suisse
Die "Popularität" Timoschenkos bei den Ukrainern soll um die 10% betragen, das ist noch weniger als die Regierung genießt, die ebenfalls nicht sonderlich beliebt ist. Ein Detail, über das in der deutschen Presse noch niemand berichtet hat: Gegen die Credit Suisse läuft seit Februar ein Verfahren wegen Geldwäsche im Fall Timoschenko, wie die Schweizer Handelszeutung berichtet hat. Es wäre schön, wenn sich die FAZ einmal bemühen würde herauszufinden, wie es zu dieser plötzlichen kampagnenartigen Front gerade in Deutschland kam. Seltsam, das ausgerechnet das Sprachrohr des russischen Chef-Lobbyisten für Westeuropa, S. Gabriel, als erster sich so vernehmlich zu Worte meldete. Sieht so aus, als würde jemand die Ukraine von der EU wegtreiben Richtung Ruin (Ukraine wird wohl auf 6 Mrd E Kosten wg EM sitzen bleiben lt regierungsnahen Schätzungen).