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„Literarisches Quartett“ : ZDF legt den Klassiker wieder auf

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Die Stammbesetzung diskutierte mit einem wechselnden Gast: Hellmuth Karasek (l.), Sigrid Löffler und Marcel Reich-Ranicki bildeten das „Literarisches Quartett“. Bild: Picture-Alliance

Mit seiner Lust an Streit, Lob und Verriss ist das 2001 eingestellte „Literarische Quartett“ der Klassiker unter den Büchersendungen im deutschen Fernsehen. Jetzt will das ZDF das Format wiederbeleben.

          Das ZDF plant, das auf Marcel Reich-Ranicki, den früheren Literaturchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, zurückgehende „Literarische Quartett“ neu aufzulegen. Die Kritikerrunde soll an die Stelle der Büchersendung „Das blaue Sofa“ mit Wolfgang Herles treten und sich formal an dem Vorbild orientieren, das von 1988 bis 2001 im ZDF lief und zu dessen Gründungsbesetzung neben Marcel Reich-Ranicki, Hellmuth Karasek, Sigrid Löffler und Jürgen Busche zählten.

          Namen für die neue Viererrunde sind im Gespräch, doch gibt es dem Vernehmen nach noch keine festen vertraglichen Vereinbarungen. Im Sommer soll eine Pilotsendung produziert und dann entschieden werden, wer „Das Literarische Quartett“ in der Neuauflage vertritt. Nicht mit von der Partie ist, wie aus Senderkreisen verlautet, Harald Schmidt, der in Branchenkreisen schon als Gastgeber oder Teilnehmer gehandelt wurde. Beginnen soll „Das Literarische Quartett“ im kommenden Herbst.

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