25.01.2012 · Google und Facebook haben ihre Nutzer im Griff: den digitalen Umstrukturierungen zwecks noch mehr Einblick in die Datensphäre des Einzelnen hat scheinbar auch die Politik nichts entgegenzusetzen.
Von Michael HanfeldRichtlinien für Lesermeinungen
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... vermutlich sind soziale Netzwerke für die Behörden bei
Ermittlungen sowieso weitaus reichhaltiger Quellen, als die
Verbindungsdaten, um deren Nicht-Speicherung sich Frau
Leutheusser-Schnarrenberger gerade so sorgt.
Ist schon bemerkenswert, welche Scheingefechte sich da die Sprecher von
Ministerien liefern, während die US-Datenkraken Google und
Fratzenbuch machen, was sie wollen.
jeder kann sich selbst entscheiden
ob er/sie bei facebook, twitter oder einem swinger-club teilnehmen will
oder nicht.
Es gibt eMail, Telefon, Cafes, 1000 Möglichkeiten sich mit anderen
Menschen auszutauschen und in Kontakt zu bleiben. Man kann sich nicht
einerseits über die "tollen Möglichkeiten" freuen,
jedem auf der Welt seine privaten Angelegenheiten zu präsentieren
und andererseits jammern, wenn das Angebot angenommen wird. Wenn man
sich mit AGBs einverstanden erklärt, die, wie bei Apple, ein
Benutzer-Bewegungstracking erlauben, dann hat man das eben getan: es erlaubt.
Niemand muss ein iPhone benutzen. Es gibt andere Hersteller, die einem
nicht das Datenfell über die Ohrhörer ziehen sondern einfach
Geräte verkaufen.
Wenn heutzutage jemand bei facebook teilnimmt, dann ist er und sie
selbst verantwortlich, wenn in Zukunft ein Werbeplakat mit seinem Foto
erscheint, oder Filme mit seinem Gesicht animiert werden oder was die
Zukunft (und die ist bekanntlich lang) noch so ermöglicht.