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Gerd Wallasch : Wir wären alle zerfetzt worden

Vom HJ-Luftwaffenhelfer zum richtigen Soldaten: Unser Leser Gerd Wallasch schildert, wie er im April 1945 bei Wuppertal mit anderen 15 bis 17 Jahre alten Jungen in den Krieg geschickt und mit Glück gerettet wurde.

„Gangsta-Rap“-Kommentar : Keine Verharmlosung?

Die Staatsanwälte haben es sich bei ihrer Verfahrenseinstellung gegen Kollegah und Farid Bang zu leicht gemacht. Junge Fans nehmen deren menschenverachtende Texte zum Nennwert.

Das Videospiel „Fortnite“ : Bis der Letzte fällt

Es bietet weder eine neue Mechanik, noch ist es besonders schön anzusehen: Warum das „Battle-Royale“-Videospiel „Fortnite“ plötzlich für soviel Aufsehen sorgt.

Bloomsday revisited : Sláinte, Leopold!

Heute wird in Dublin wieder Bloomsday gefeiert, jener Tag, an dem James Joyce seinem Leopold Bloom in „Ulysses“ durch die Straßen der Stadt folgt. Warum ist das Ereignis so unwiderstehlich?

Noch ein WM-Eklat : Russenfußball

Die russische Sängerin und Putin-Vertraute Julia Tschitscherina darf auf Geheiß der Fifa bei einem WM-Fest nicht auftreten. Sie hat zu laut Propaganda für den russischen Zugriff auf die Ost-Ukraine gemacht.

Frankreich : Kunst geht in die Provinz

Kulturelle weiße Flecken, in denen es pro 10.000 Einwohner nur eine kulturelle Institution gibt: Dagegen kämpft nun ein Aktionsplan in Frankreich, der vorsieht, Kunst leihweise in die Provinz zu verfrachten.

Kommentar zum Lehrermangel : Koch und Kellner

Berlin sucht verzweifelt nach Lehrern – und bietet dabei alles auf von Studenten bis zu Pensionären. Aber das Problem mit der Lehrerausbildung ist ein deutschlandweites.

Anwaltstag in Mannheim : Asyl, heiß-kalt

Karlsruhe ist darauf angewiesen, übers einschlägige einfache Recht aus gut gemachten Verfassungsbeschwerden unterrichtet zu werden: Der Verfassungsrichter Ulrich Maidowski beim Anwaltstag in Mannheim.
Mit Mutter Mia und kleinem Bruder: Zora Recker, geb. Bicanski

Zora Recker : Sie konnte so frei über alles sprechen

Sie war noch keine vier Jahre alt, als im Januar 1942 vor ihren Augen die Eltern erschossen wurden: Unsere Leserin Zora Recker erzählt, wie sie ihre Mutter später kennenlernte - durch Briefe im Archiv der Harvard University.

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  • Hans Dieter Hartmann : Der weggerissene Vorhang

    Schweigen - das sei die Überlebensstrategie seiner Generation gewesen, schreibt unser Leser Hans Dieter Hartmann. Der Dreiteiler weckte viele Erinnerungen des ehemaligen Wehrmachtsoldaten. Auch wenn er sich das lieber erspart hätte.
  • Eva Schmidt-Cotta : „Krieg - was ist das?“

    Das unaufhörliche Pferdegetrappel, das den Krieg verhieß, noch bevor das Radio ihn meldete, der erste Kriegswinter, die Nachricht, dass der erste Bruder gefallen war: Unsere Leserin Eva Schmidt-Cotta erinnert sich.
  • Ein „Gegner der Bewegung“: Meldung aus dem „Nassauer Beobachter“ vom 23. August 1934

    Georg Baus : Krieg! Aber wo und wer ist der Feind?

    Die Drangsalierung der Eltern durch Parteigenossen, die Bombenangriffe, die ersten Gummisohlen der Amerikaner, dann die Franzosen: Unser Leser Georg Baus erinnert sich an Kriegs- und Nachkriegszeit am Rhein.
  • Andrea Fink : Vor den Ferien sprach er vom Krieg

    Es war die letzte Stunde vor den Ferien, und um seinen Schülern vom Krieg zu erzählen, wählte er stets die selben Wörter: Unsere Leserin Andrea Fink erinnert sich an ihren Biologie- und Chemielehrer.
  • Elisabeth Döbler : In dieser Nacht hatte es Sturm gegeben

    Nachdem es in der Luft wieder totenstill geworden war, traten die Bewohner der kleinen Stadt nördlich von Dresden vor ihre Häuser uns sahen nach Süden: Unsere Leserin Elisabeth Döbler erinnert sich an eine Bombennacht.
  • Gerd Pfeifer : Tante Mathilde

    Sie trank Bier, rauchte Zigarren und machte sich grimmig über den Führer lustig. Bis sie eines Tages abgeholt wurde. Unser Leser Gerd Pfeifer hat uns die Erinnerung seines Großvaters an dessen Tante zukommen lassen.