24.08.2007 · Als Koch mag Tim Mälzer Fähigkeiten besitzen, als Gastgeber weniger: In seiner neuen Show „Born to Cook“ lässt er zwei Teams in der Küche gegeneinander antreten. Doch die vielen Zutaten harmonieren nicht miteinander.
Von Maria HolzmüllerRichtlinien für Lesermeinungen
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Mälzer 30 Minuten, war schon immer nur sehr grenzwertig erträglich, Mälzer zur Primetime ist eine Frechheit für jeden Zuschauer, der älter als 6 Jahre ist. Wer diesen hyperaktiven und schwächst-intellektuellen Real-Proll -da gabs nichts mehr zu verstellen, leider-in seiner neuen Sendung sah, der konnte nur erst innerlich abschalten und dann auch sein TV-Gerät. Mälzer hat außer mäßig kochen (seine als Röstaromen verkauften Anbrenner) noch nie etwas allein auf die Beine gestellt, sämtliche seiner Sendungsformate sind von Jamie Oliver dreist geklaut oder primitiv abgekupfert, er selbst ist so dösig, daß er diese offensichtlichen Plagiate gar nicht selbst realisiert und es ist an der Zeit, daß diese Type von der Bildfläche verschwindet. Mälzer wirkt nicht nur, wie vom Hamburger Fischmarkt, m.E. paßt er auch nur dort wirklich hin. Und da er heute schon mehr an der Waffel hat, als der ältere Herr Molekularbiologe, bleibt ab sofort mein Fernseher bei Born to cook "kalt", bis Mälzers Küche final kalt bleibt!
Es ist an der Zeit, daß man solche vermeintlichen Promis mit der Missachtung straft, die ihnen gebührt und die sie nebst ihrer Entourage, wie Nina oder Nils von der Bildfläche verschwinden läßt, weil die Quote in den Keller knallt.
Dem Kommentar kann ich nur zustimmen. Die Neigung vieler Fernsehsender, Sendungen bei Erfolg "aufzublasen", gibt es ja schon seit längerem. Was viele Fernsehmacher aber nicht begreifen ist, dass Konzepte die in einer kleinen Sendung funktionieren, bei einer großen Sendung (so wie dieser Hallen-Kochshow) noch lange nicht funktionieren müssen. Das liegt in meinen Augen vor allem daran, dass sie ihren ursprünglichen – und erfolgreichen – Charakter verlieren.
"Kleine" Kochsendungen sind in meinen Augen ein Erfolg, weil sie die Privatheit des Kochens über den Fernseher in unsere Wohnzimmer transportieren. Man schaut anderen in die Töpfe, so wie man es vielleicht auch bei anderen Familienmitgliedern oder dem Nachbarn machen würde. Diese (wenn auch nur mediale) heimelige, familiäre Atmosphäre geht bei einer solchen Hallen-Kochshow verloren. Wenn ich Mälzer wäre, hätte ich das nicht gemacht.
Ein Mißerfolg ist meiner Meinung nach abzusehen. Bei Kochsendungen suche ich Entspannung und Gelassenheit und keine "Spiel ohne Grenzen"-Atmosphäre wie bei diesen Hallenveranstaltungen.
Hört das den nicht mehr auf mit den ganzen Kochshows ich kann es echt nicht mehr sehen und hören. Der Mälzer nervt mich aber sowas von total. Hat der Sender keine Idee wird was mit kochen gemacht ich fand den Möchtegern Koch von der ARD wie heisst der nochmal schon so dämlich und nervend. Stimmt Biolek. Aus mit dem Kochen!