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„Tatort“ aus Frankfurt Was ist mit deinen Haaren?

 ·  Der neue „Tatort“ aus Frankfurt ist erst der vierte, aber leider auch schon der vorletzte mit dem Ermittlerpaar Conny Mey und Frank Steier. Es geht um einen Mord im Trinker-Milieu des Gallusviertels.

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Michael Emmerich

Was ist mit unseren Geldern?

Nina Kunze war ein Lichtblick. Warum, wieso, weshalb, darf man hier nicht schreiben. Übrigens, Anekdote am Rande: Mein erster Gedanke nach Lesen dieses Artikels war "Das hat ne Frau geschrieben". Hochgescrollt, nachgeschaut, recht gehabt. Sei's drum. Wirklich traurig stimmt wie so oft das große Ganze. Das GEZ-TV ist überwiegend so grenzenlos schlecht und dämlich, dass es auch nur exisitieren KANN, wenn dazu in sozialisitischer Manier medial plangewirtschaftet wird. Keiner würd für den Schmu bezahlen, wenn er die freie Wahl hätte. Da war der Frankfurter Tatort vielleicht noch punktuell eine Ausnahme. Aber auch nur eine von wenigen. Las bloß schnell das Internet dem Erziehungs-TV das Garaus machen. Man kann es als gebildeter Mensch nicht mehr ertragen. Der einzige Wettbewerb, der im deutschen Fernsehen stattfindet, ist derzeit der, dass ARD und ZDF mit Milliardeneinsatz versuchen, Hartz4-Nachmittags-TV in Sachen Niveau noch zu unterbieten.

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Alex Zunker
Alex Zunker (zunker) - 27.12.2012 20:08 Uhr

Es wird immer unglaubwürdiger.

Ein Trinker als Hauptkommissar? Dass es Alkoholiker in diesem Milieu gibt, will ich nicht bezweifeln. Sie gibt es mit Sicherheit, aber sie können es verstecken, denn ansonsten würden sie suspendiert. Die Rolle, die Król spielt, ist daher unglaubwürdig. Ebenso Kunzendorf. Eine Hauptkommissarin die hohe Absätze trägt? Wie will die eine Verfolgungsjagd durchführen? Und dann auch noch im Winter. Wesentlich glaubwürdiger ist da schon Ulrike Folkerts als Lena Odenthal, der man abnimmt, dass sie bei der Polizei arbeitet und dass die auch sportlich gut drauf ist.

Dem Krimi gestern kann aber zugutehalten, dass der Kriminalfall nicht zu weit hergeholt war.

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Carlos Anton

Der Tatort ist tot

Es gab lange Zeit gute und zum Teil grossartige Produktionen unter dem Label Tatort. Seit gut 10 Jahren wird es immer dröger, was auch mit den politisch-korrekten Drehbuchvorgaben zusammenhängen dürfte. Es herrscht strikte Quote, wobei die Frauen eher die Helden und die Männer nette Deppen spielen, die Kommissare sind immer geschieden oder ledig und Morde geschehen immer zur Festigung des alt-linken Weltbildes, sind also eine Folge der kapitalistischen Zustände. Jedenfalls soll das suggeriert werden. Da können auch grossartige Schauspieler das Produkt nicht mehr retten. Der Tatort aus Münster ist der einzig noch sehenswerte, aber der ist auch eher Parodie.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.12.2012 14:59 Uhr
Andreas Donath
Andreas Donath (adoc) - 27.12.2012 14:59 Uhr

Ich stimme Ihnen zu, Herr Anton ....

... auch mir stößt seit Jahren diese teilweise bis zur Lächerlichkeit getriebene politische Korrektheit im Krimi übel auf. Solange der deutsche Standard-Tatort im Weltbild so beschaffen ist wie die hauptsächlich für Furore sorgende Passage der unsäglichen Gauck-Weihnachtsansprache, sind solche Krimis eben nicht sehenswert, da sie nichts als Bestätigung der linken Multikulti-dufte-Ideologie sind. Migranten sind eben immer gut und edel, höchstens mal verführt, während der deutsche, bürgerliche Mittelständler oder gar Besserverdienende grundsätzlich fies und seine bürgerliche Scheinmoral letztlich Ursache allen Übels ist. Besuchen sie mal ein Frankfurter Polizeirevier an einem nur durchschnittlich aufregenden Arbeitstag und staunen sie, welche Klientel dort überwiegend Heimrecht genießt. Aber mit der realen Kriminalitätsstatistik in diesem unserem Lande haben es die Tatort-Drehbuchschreiber offenbar ebensowenig wie Herr Gauck. Einfaches Rezept: Ehrlicher sein, Ideologie auf die Müllhalde!

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Bernhard Willhelm

Schade

Es ist ein Jammer, einer der wenigen spannenden Tatorte wird eingestampft
aber wir haben ja zum Glück noch die Nordlichter!
dennoch war es für mich einer der wenigen Tatorte die einen mitnahmen gute Drehbücher tolles Team, Nina Kunzendorf und Felix Krol überragend
und für alle die es gern seicht haben gibts ja zum Glück das Traumschiffchen vom Bodensee oder im ZDF

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Angelika  King
Angelika King (AIKing) - 26.12.2012 21:50 Uhr

Nun ja,

die kurzen Haare sind ja schon eine enorme Verbesserung. Noch zwei oder drei Episoden und das Erscheinungsbild würde vielleicht einer Kommissarin entsprechen.

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Dirk  Lehmann

@ Klus Schneider

ok, " an die Wand spielen" ist zu hoch gegriffen, aber bei einem guten Drehbuch ist gleiches Niveau möglich. Ich habe übrigens mal vor einem Jahr einige alte Schimanskis wieder angeschaut - mit dem Abstand der JAhrzehnte durchaus auch gelegentlich ernüchternd, zweifellos war Thanner spitze, ich mochte ihn mehr als schimi, aber die echten Highlights waren damals seltener als sich unser gehirn sich das schönredet....
Ich bin fest davon überzeugt, wenn es da oben im Himmel, wo Eberhard Feik aka Thanner sich zweifellos befindet, einen fernseher geben sollte, so wird er sich bei Kunzendorf/Krol durchaus freuen... solche schrillen Rollencharaktere liebte er....

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Dirk  Lehmann

Schade, die beiden hatten das Zeug, Schimanski und Thanner an die Wand zu spielen...

Mir gefiel Krol ausgezeichnet und auch die schrille Kunzendorf überzeugte.
Dieses spannungsfeld zwischen den beiden Gut gespielten Charakteren hatte enormes Potential.

Anstatt dessen müssen wir wohl noch lange die Furtwängler ertragen, die so sehr bemüht ist, so zu tun, als wenn sie schauspielern könnte... Bei Furtwängler und den Kölner Kommissaren stelle ich mir immer die Frage, ob GEZ-zahlende Zuschauer eigentlich im Fall des Zuschauens auch Schmerzensgeld einklagen können?

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Paul Banaschak

Ich kann auf die Nina durchaus verzichten

...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.12.2012 22:06 Uhr
Bernhard Willhelm

Gähn

Sie sehen bestimmt viel lieber die spannende Fischerin vom Bodensee
oder Frau Superburda

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26.12.2012, 11:23 Uhr

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