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SWR-Sparprogramm Zwei Orchester minus eines ist keines

 ·  Die geplante Fusion der beiden Klangkörper des SWR ist nicht durchdacht. Es gilt sie aufzuhalten. Der Rundfunkrat ist am Zug.

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Konrad Schemer
Konrad Schemer (JLSorel) - 11.06.2012 10:51 Uhr

Öffentlich-rechtlich versus privatwirtschaftlich

Nein, Orchester gibt es leider nicht mehr als genug. Wer die privatwirtschaftliche Organisation des Konzertwesens wünscht, sollte sich darüber im klaren sein, dass sie einerseits mit stark erhöhten Eintrittspreisen und andereseits mit einem nicht unerheblichen Qualitätsverlust der zu spielenden Programme einhergehen wird. Die öffentlich-rechtliche Organisation der Orchester sorgt hingegen dafür, dass klassische Musik auf hohem Nivau auch größeren Gesellschaftsschichten zugänglich bleibt.

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martin fehlig

wei eins von den

dingen, von denen wir uns verabschieden müssen. orchester gibt es mehr als genug in d.
die argumente sind völlig lächerlich. meine kinder haben in ba-wü, in fds und freiburg zusammmen mehr als 18 jahre schule absolviert, verschieden grundschulen + gymnasien, musikuntericht mit einem orchestermitarbeiter? nie auch nur davon gehört. zur gez gehört auch eine satte subvention über land und stadt. ich empfehle einen besuch im freiburger konzerthaus. ein grausen. benehmen unbekannt; latschig und gammelig. der saal mit klamotten vollgestopft damit man 50 c garberobe spart, akustik hinüber. nein, danke, wer dies masse an orchestern braucht: bitte selbst organisieren.
grüße

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Jörg Engels

Die Kosten?

Lieber Herr Meier,

das einzige, was den Homo Sapiens von seinen nächsten Verwandten, den Primaten und dem Neanderthaler, unterscheidet, ist das, was wir heute mit einem separaten Wort "Kultur" nennen. Ohne diese "Kultur" wären wir nicht dort, wo wir heute sind, inklusive der Technologie, die uns das Schreiben bzw. Lesen dieser elektronisch angezeigten Zeilen ermöglicht.

Da Ihrerseits die Reflexion über die Sprache und die Bedeutung ihrer Worte nicht sehr ausgeprägt zu sein scheint, plappern Sie (anscheinend ohne sich auch nur je einen einzigen eigenen Gedanken gemacht zu haben) das Wort "Raubrittertum" nach, und zwar in bezug auf die Orchester der ARD.

Langer Rede kurzer Sinn: Ich wünsche Ihnen einfach nur Kinder, die *ohne* jeden Kontakt zu Kunst und Kultur und nur mit Fußball, Skateboarding und dem Internet großgeworden sind.

Und falls Sie selbst keine Kinder haben, dann wünsche ich Ihnen später einmal solcherlei Altenpfleger.

Mit den besten Grüßen,

Jörg Engels

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Chris Frank
Chris Frank (Chris_55) - 10.06.2012 20:37 Uhr

Kulturauftrag heißt nicht Orchesterbetrieb

Der Kulturauftrag ist nicht gleichzusetzen, mit dem Betrieb von Orchestern. Sondern mit er Ausspielung von Orchestermusik. Die Orchester sind ein Überbleibsel aus der Zeit, als man kaum etwas in den Archiven hatte bzw. die Aufzeichnungstechnik nicht gut genug war. Heute braucht man keine eigenen Orchester mehr.

Und wenn Orchester so ungemein wichtig für eine Region sind, dann denke ich doch, dass diese ind er Region aus Stermitteln als gesamtgesellschaftliche Aufgabe finanziert werden sollten. Der SWR kann dann ja Rechte von Aufführungen dieser Orchester erwerben und diese senden. Aber Orchestermusiker müssen keine Angestellten des SWR sein.

Und komisch. Immer heißt es, ARD und ZDF sollen sparen. Dann wollen sie es - und zwar in Bereichen die nicht ureigenste Aufgabe sind und die nur wenige Menschen wirklich nutzen. Und schon kommt eine gut organisierte Minderheit und beschwört den Untergang des Abendlandes, wenn hier gespart wird. Aber das Geld anderer Leute gibt man gerne aus...

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Michael Meier
Michael Meier (never1) - 10.06.2012 16:08 Uhr

Wohlfeile Worte..

...warum aber KEIN Wort zu den Kosten? Die GEZ-Gebühren sind staatliches Raubrittertum. Wer Sparbemühungen wie hier konterkariert, sollte gleich sagen, daß die GEZ-GEbühren demnächst erhöht werden.

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