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„Wer wird Millionär?“ : Student gewinnt eine Million Euro

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Als Kind nahm er den Zauberwürfel auseinander, jetzt wusste er, aus wie vielen Einzelstücken der Würfel besteht: RTL-Millionär Leon Windscheid. Bild: dpa

Aus wie vielen Teilen besteht ein Zauberwürfel? Das war die Frage, die der Student Leon Windscheid bei RTL richtig beantworten musste, um eine Million zu ergattern. Er zählte durch und - gewann. Hätten Sie es gewusst?

          Die Antwortmöglichkeiten lauteten - A: 22, B: 24, C: 26, D: 28. Und die Frage lautete - „Aus insgesamt wie vielen Steinchen besteht der klassische von Ernö Rubik erfundene Zauberwürfel?“ Fünfunddreißig Minuten ließ sich Leon Windscheid mit der Antwort Zeit. Der junge Mann aus Münster hatte allen Grund zu grübeln, schließlich hing von seiner Antwort ab, ob er der erst vierzehnte Gewinner der Show „Wer wird Millionär?“ würde, der eine Million Euro mit nach Hause nimmt.

          Joker hatte der siebenundzwanzig Jahre alte Doktorand und Eventveranstalter keine mehr. Er war auf sich allein gestellt und durfte nicht erwarten, dass Moderator Günther Jauch für ihn durchzählte. Am Ende lag Leon Windscheid richtig und machte sich selbst ein großes Geschenk zum Geburtstag (am Dienstag): Rubiks Zauberwürfel besteht aus 26 Steinen.

          „In so einer Situation kann man sich nicht ganz sicher sein“, sagte Windscheid nach seinem Gewinn. „Die Aufregung ist viel zu groß. Aber ich war mir am Ende so sicher, dass ich es mir nie verziehen hätte, es nicht zu riskieren und habe C gesagt. Ich habe lange an der Lösung gearbeitet. Zuerst war ich komplett auf dem Holzweg, weil ich Zauberwürfel größer in Erinnerung hatte. Nach sehr viel ,Handarbeit' und dem Prüfen aller Möglichkeiten, stand mein Entschluss dann aber fest. Und dann habe ich es mit allen Konsequenzen durchgezogen.“

          22, 24, 26, 28 - zählt er mit? Günther Jauch bei der Eine-Million-Euro-Frage.

          Pläne, wie er das Geld verwendet, hat Windscheid schon. Einen Teil des Gewinns will er in die Eventfirma investieren, die er gemeinsam mit seinem Bruder führt. Die Idee ist, einen alten Hochzeitskahn zu kaufen und zu einem Partyboot umzubauen. Ein Buch über Psychologie wolle er schreiben, sagte der RTL-Millionär, und mit seiner Freundin und seiner Familie auf Reisen gehen - an den Golf von Guinea, auf die Urwaldinseln São Tomé und Príncipe. Außerdem werde er an zwei Projekte in Münster spenden, an die Flüchtlingshilfe und an die Schülerhilfe Bootstrapper e. V. und an ein Projekt der Flüchtlingshilfe in seiner Heimatstadt Solingen.

          An Günther Jauchs Anzug kam Windscheid am Ende der Show aufgrund einer Nebenwette auch noch. Ohne Umschweife habe sich der Quizmaster in seiner Umkleide bis auf die Unterwäsche der Klamotten entledigt - „und gab mir zum Jackett noch Hemd, Hose, Gürtel und Krawatte.“ Den Anzug will Windscheid zu Weihnachten zugunsten der Flüchtlingshilfe in Münster versteigern.

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