http://www.faz.net/-gqz-8ug80

Sieben Jahre als Sarah Brandt : Sibel Kekilli verlässt den Kieler „Tatort“

  • Aktualisiert am

Sibel Kekilli mit Axel Milberg im März 2015 bei „Tatort“-Dreharbeiten in Kiel Bild: dpa

Mut zum Freiraum: Nach sieben Jahren und insgesamt vierzehn Folgen als Kommissarin Sarah Brandt verlässt Sibel Kekilli den Kieler „Tatort“. Leicht fällt ihr der Abschied nicht.

          Die Schauspielerin Sibel Kekilli wird im März zum letzten Mal als „Tatort“-Kommissarin zu sehen sein. „Es braucht natürlich eine Portion Mut, nicht weiter zu machen, aber ich möchte als Schauspielerin wieder mehr Freiraum für andere Projekte und Rollenangebote haben“, sagte die 36-Jährige der „Süddeutschen Zeitung“. Seit sieben Jahren ermittelte Kekilli als Kommissarin Sarah Brandt an der Seite von Axel Milberg als Klaus Borowski.

          Mit ihrer Rolle habe sie sich sehr verbunden gefühlt, sagte Kekilli der Zeitung. Sie hätte mit ihr viele Kämpfe durch- und überlebt. „Nun ist es jedoch mein Wunsch, ihr Lebewohl zu sagen“.

          In diesem Jahr ist die Schauspielerin noch in zwei neuen „Tatort“-Folgen aus Kiel zu sehen: Am 19. März in „Borowski und das dunkle Netz“ von David Wnendt und am 21. Mai in „Borowski und das Fest des Nordens“ von Jan Bonny nach einer Vorlage von Henning  Mankell. Insgesamt hat Sibel Kekilli seit 2010 in 14 Folgen die Kriminalkommissarin Sarah Brandt gespielt.

          Einen Bericht der „Bild am Sonntag“, laut dem Kekilli ab März eine weitere Folge des ARD-Krimis drehe, dementierte das Management in der „Süddeutschen Zeitung“.

          Eine Wohltat für den Kieler „Tatort“

          Über den Ausstieg der Heilbronnerin war bereits im Herbst vergangenen Jahres spekuliert worden, nachdem sie als Prostituierte Shae in der amerikanischen Erfolgsserie „Game of Thrones“ auch international bekannt geworden war. Von 2011 bis 2014 war Kekilli in zwanzig Episoden der Fantasy-Serie zu sehen.

          Der NDR bedauert die Entscheidung der Schauspielerin. Unterhaltungschef Thomas Schreiber nennt es „schade, dass Sibel Kekilli künftig nicht mehr die Kommissarin Sarah Brandt spielen möchte“. Sie habe dem Kieler „Tatort“ gutgetan.

          Weitere Themen

          Rekordpreis für Hockney-Bild Video-Seite öffnen

          Über 90 Millionen Dollar : Rekordpreis für Hockney-Bild

          Selbst bei Christie's war man über den Preis für das Werk "Portrait of an Artist (Pool with Two Figures)" etwas überrascht. Doch es entwickelte sich offenbar eine Bieterschlacht zwischen zwei Interessenten.

          Topmeldungen

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.