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Sat.1 setzt Harald Schmidt vor die Tür Neun Monate wurden es nur

 ·  Am 3. Mai sollte der Moderator in die Sommerpause gehen. Doch aus der kommt er nicht mehr zurück. Obwohl die „Harald Schmidt Show“ beste Kritiken erhielt, blieben die Zuschauer fern.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (10)

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Matthias Lier

Schmidt war besser denn je - leider zu spät für "werberelevante" Gruppe

Man muss etwas widersprechen: Auch die jungen Leute gucken Schmidt: Ein Blick ins Studio genügt. Und wer offenen Blickes durch die Städte läuft, kann Schmidt auffallend oft auf den Smartphones hören, wenn die Sendung von der Mediathek abgerufen wird. Auch für mich läuft die TV-Version von Schmidt viel zu spät.

Anscheinend brauchen aber die Sender die Quote von Leuten, die "gewisse" Sendungen gucken, aber nicht viel Mittel zu Verfügung haben, zu konsumieren. Diesen Wiederspruch verstehe ich nicht.

Harald Schmit ist ein Aushängeschild für jeden Sender, und nun kann man wirklich nur noch hoffen, er findet seinen verdienten Platz irgendwo zwischen 2000 und 2130 Uhr.

Bei den Privaten gibt es somit, dank der schlafenden Medienaufsicht, bald nur noch halbnackte Jugendliche, die in jedweder Form, hart an der Legalität grenzend, erotisch tanzend oder singend "gecasted" werden, bzw. als Laiendarsteller Pornogeschichten erzählen müssen.

Diese Art der Quote macht Angst ...

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Karl S. Walter

Eine Tragödie? Hm.

Ist es real tragisch, dass die HSS beendet wird? Nö. Klein bissel schad mechts sein. Hab die HSS durchaus gern geschaut. Wenn ich denn mal dran gedacht hab, mich draufzuschalten. Das Format war m. E. angeknackst, seit man spürte, dass der Protagonist seine eigene Show satt hatte. Das war bereits seit dem dritten oder vierten Produktionsjahr bei SAT1 der Fall und nicht erst bei ARDs. Dort sah man gesteigert lustloses Elend. Zeitweilig grausig verschärft durch ein Pocher. Brrrr ...

Nun hats ein zweites Mal ein Ende auf SAT1. Tief drum trauern darüber kannsch nicht. Vielleicht auch, weil nicht nur Dirty Harry 17 Jahre älter geworden ist sondern wir alle? Oder die Zeiten andere sind? Unoptimistischer? Optimistischer? Comedians - welch ein Gruselwort für Gruselmenschen - und Entertainer ziemlich out sind? Weil niemand mehr was zu lachen hat in dieser globalisierten Welt außer Politikern, die uns auslachen, weil wir uns von ihnen jeden Müll bieten lassen? Keijner weijß und alle sajen ...

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Wolfgang G. Runte

Senderhüpfen

Ab und zu sah ich mir Dirty Harry an. Tatsächlich war er besser als bei der ARD, aber noch nicht so gut wie zuvor mit seinem Adlatus Antrack. Jetzt muß eben auch D.H. lernen, daß man sein Publikum nicht überstrapazieren kann.

Im Gegensatz zu Günther Jauch hat er es auch nicht verstanden journalistische Qualität wieder auf den Bildschirm zu bringen, obwohl er es könnte.

Will, Beckmann und Co sind m.E. doch grauenhaft schlecht geworden und sinken immer tiefer. Weshalb soll ich mir als Zielgruppenexterner (bin schon über 49 Jahre - fühle mich aber dennoch nicht von dieser Quotengeilheit diskriminiert - Herr Kosack) solches antun? Mit neuer SAT-Anlage sehe ich zunehmend nichtdeutsches Fernsehen. Es ist informativer, ehrlicher, unterhaltsamer und vor allem von besserer journalistischer Qualität.

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Lothar W. Pawliczak

Schade, aber da wird er doch jetzt frei für...

na - wie heißt das doch gleich - wetten, daß es mir wieder einfällt?

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Horst Schmidt

Das find ich schade

Weil die Sendung so spät kommt, habe ich sie mir immer am Folgetag im Internet angesehen. Konnte man das nicht besser vermarkten (Werbung)? Vielleicht sollte sich Harald auch mal überlegen eine reine Internetsendung zu machen... Wäre echt schade, wenn er nicht mehr lästern würde!

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Ernst Siepmann

Late Night Shows nicht interessant ...

... egal wer sie moderiert. Für jemanden, der hart arbeiten muss und von dem am nächsten Tag geistige Frische erwartet wird, kommen diese Zeiten nicht in Frage. Nicht nachvollziehbar, daß die Sender für solches Geblubber hohe Summen ausgeben.

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Markus Aldridge
Markus Aldridge (Moh-Aw) - 28.03.2012 14:34 Uhr

Hätte die Sendung ja gern mal gesehen...

... lief aber leider viel zu spät. Startzeiten zwischen 21 und 22 Uhr wären für die Quote, meiner Meinung nach, besser gewesen.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 28.03.2012 14:34 Uhr

Ich habe ihn nicht mehr verstanden!

Früher habe ich versucht, möglichst wenige Ausgaben zu verpassen. Aber frühe war auch noch Manuel Andrack ....
Aber jetzt? Was ihm seine "Assistenten" (Böhmermann etc.) bringen sollten, hat sich mir nie erschlossen. Entweder bin ich mittlerweile zu alt geworden - nur Schmidt ist 10 Jahre älter - oder mein Humor ist ein anderer geworden.
Schmidts eigenen Beiträge waren uninspirierend, die der anderen unter der Gürtellinie oder sonst hochnotpeinlich. Und schon lange lachte nur noch der Vortragende selber und das dazu aufgeforderte Publikum.
Einzig Helmut Zerlett werde ich wohl vermissen!

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Hermann Eichhorn

Letztlich war es jedesmal dasselbe

Sobald Schmidt an den Schreibtisch geht wird es Paste und Copy.
Immer wieder: Liebling des Monats
Immer wieder: Bilderrätsel
Immer wieder: Playmobil
Immer wieder: Gäste kommen nicht ihrer selbst wegen, sondern sind auf Promo-Tour, das macht die Gespräche faad,
Es musste mal was Neues her: Siehe Jimmy Fallon - das ist interessant.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.03.2012 16:36 Uhr
Christian Lenk
Christian Lenk (lalaman) - 28.03.2012 16:36 Uhr

ihrer selbst wegen...

...sind noch nie stars in talkshows gekommen - und das wird sich auch so schnell nicht ändern. bei jimmy fallon wird das auch nicht anders sein. dass man aber nicht immer nur zweifelhafte stars einladen muss, sondern zum beispiel auch buchautoren oder initiatoren von interessanten stiftungen oder gar wissenschaftler - das zeigen andere, zb. stewart oder colbert.

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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