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Wahlabend im Fernsehen : Will denn überhaupt keiner regieren?

Wir haben „ein politisches Beben“ erlebt, sagt einer der Kommentatoren, die den Untergang der großen Koalition und den Erfolg der AfD einzuordnen suchen. Das Erstaunen ist auf allen Kanälen groß. Aber war nicht genau das zu erwarten, was eingetreten ist?

Elefantenrunde : Fehler in der 24. Minute

Was mussten wir da in der Berliner Runde vernehmen: Die AfD hat ihre stärksten Zahlen unter Migranten? Das würde sogar noch Michel Houellebecqs Roman „Unterwerfung“ in den Schatten stellen.

Kommentar : Erste Hilfe zur Bundestagswahl

Nach der Diagnose „Totalschaden“ leistet der Chaos Computer Club mit einer Softwarespende erste Hilfe bei der deutschen Wahlsoftware. Die hat nämlich eine große Sicherheitslücke.

Lage der deutschen Sprache : Sprachpolizei

Sprache verändert sich, auch die unsere. Die Gründe dafür sind so vielfältig wie die Sprache selbst. Eine Glosse zur aktuellen Lage der deutschen Sprache.

Kommentar : Privat war gestern

Berlin will’s wissen: Lehrpersonen von sechzig Berliner Schulen sollten in einer Studie Informationen von sich preisgeben – auch über ihre sexuelle Orientierung.

Berliner Theater : Lest die Spielpläne!

Berlin erweist sich dieser Tage als geteilte Theaterstadt. Polarisierend wirkt vor allem der neue Volksbühnen-Intendant Chris Dercon. Egal, was er tut oder nicht tut: seinen Kritikern ist es zuwider.
Athen ist die Wiege der Volksherrschaft. Die griechische Regierung kümmert sich mit ihren Maßnahmen um deren Grablegung.

Regierung bekämpft Presse : Ist Griechenlands Demokratie in Gefahr?

Wegen eines kritischen Leserbriefs klagt Außenminister Kotzias eine angesehene Zeitschrift in den Ruin. Das ist nicht der einzige Fall, bei dem die griechische Regierung zeigt, was sie von Meinungsfreiheit und Rechtsstaatlichkeit hält. Ein Gastbeitrag.

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  • Der amerikanische Präsident Donald Trump bei einer Rede in Cincinnati.

    Journalismus in Amerika : Jenseits von Washington

    In den Vereinigten Staaten findet nicht zusammen, was zusammengehört. In der Hauptstadt arbeitet sich die Presse an Donald Trumps Twitter-Account ab und checkt seine Fakten. In der Provinz hat man ganz andere Probleme – auch als Journalist. Eine Rundreise.
  • TV-Kritik „Anne Will“ : Faschistoider Gewaltrausch

    Anne Will unterbricht ihre Sommerpause, um über den G-20-Gipfel und die eskalierte Gewalt zu diskutieren. Die Sendung verlief anders als gedacht. Da passte die zehnminütige Unterbrechung der Live-Übertragung durchaus ins Bild.
  • Steinwurf gegen die Staatsgewalt: Am Freitagabend im Hamburger Schanzenviertel

    Kommentar : Die Polizei als Konfliktpartei?

    Eine Studie rät Journalisten, sich bei gewaltsamen Protesten stärker mit den Motiven auseinander zu setzen und die Polizei als „Konfliktpartei“ zu sehen. Eine fatale Gleichsetzung mit den Marodeuren.
  • Autonomes Fahren : Sie machen zu große Sprünge

    Gurus des digitalen Straßenverkehrs sagen: Wir sind bald alle Beifahrer, Algorithmen sind am Steuer besser. In Australien zeigt sich, dass das nicht stimmt. Kängurus werfen selbstfahrende Autos aus der Bahn.
  • Gewalt in Hamburg : Brandstifter twittert

    Man sollte denken, dass Gewalttäter, die Hamburg zum G-20-Gipfel terrorisieren, von Journalisten nicht noch Verständnis ernten. Der Twitter-Account eines „Verlegers“ spricht eine andere Sprache.
  • Doku zu O.J. Simpson bei Arte : Sie ließen ihn laufen

    Die Indizien sprachen gegen den einstigen Football-Star, doch er wurde des Mordes an seiner Ex-Frau und deren Freund freigesprochen: Arte zeigt den spektakulären, oscarprämierten Film „O.J.: Made in America“.