10.09.2007 · So ernährt der Terrorismus seinen Mann: Das frühere RAF-Mitglied Peter-Jürgen Boock fungiert als Koautor eines Spielfilms. „Schattenwelt“ erzählt von einem Terroristen, der aus dem Gefängnis freikommt und auf ein früheres Opfer trifft.
Mit dem Thema RAF lässt sich ein gutes Auskommen finden. Einer, der sein Dasein besonders erfolgreich darauf gegründet hat, ist der ehemalige Terrorist Peter-Jürgen Boock, der sich in der gerade ausgestrahlten Dokumentation „Die RAF“ selbst schwer belastet hat.
Derzeit ist aber auch ein Film in Arbeit, bei dem Boock nicht nur als Informant, sondern als Ideengeber und Koautor fungiert: „Schattenwelt“ erzählt von einem Terroristen, der aus dem Gefängnis freikommt und auf ein früheres Opfer trifft. Ins Drehbuch soll etliches aus Boocks Erfahrungsschatz eingeflossen sein, und dafür wiederum ist ein Teil der Produktionsförderung, die der Film erhalten hat, an Peter-Jürgen Boock geflossen. So ernährt der Terrorismus seinen Mann.
Bereits 2002 bewilligte die Filmförderung Baden-Württemberg für „Schattenwelt“ 455.000 Euro, Kultur-Staatsminister Bernd Neumann gab im vergangenen November nochmal 175.000 Euro dazu.
vergangenheitsbewältigung
carl meier (carl_m)
- 11.09.2007, 02:48 Uhr
Ewige 70er-Jahre
dieter diehm (johndow)
- 11.09.2007, 10:28 Uhr
Was soll er denn sonst tun?
Nathalie Neumann (NathiNeu)
- 11.09.2007, 12:46 Uhr