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Prozess Jauchs Ehefrau verliert gegen die „Bunte“

 ·  Burda hat einen echten Musterprozess gewonnen: Dorothea Sihler, die Ehefrau des Fernsehmoderators Günther Jauch, hat eine spektakuläre Klage gegen „Bunte“ verloren. Streitpunkt war ein Foto von der Hochzeit der Jauchs.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (8)

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Christopher Lesko

Möglicherweise wollte Frau Jauch nicht mehr, sondern weniger Privatsphäre,....

und das hätte sie ja mit diesem Prozess kurzfristig auch erreicht. Natürlich ist es als Frau einer der berühmtesten Schwiegersohn-Projektionsflächen des deutschen Privatfernsehens hart, jeden Tag - wieder und wieder- die Medienpräsenz einer Amy Winehouse oder Britney Spears zu registrieren und sich nicht klein und bedeutungslos zu fühlen! Wie gerne möchte man vielleicht Heerscharen von Paparazzis bei Minus 25 Grad einen Kaffee oder eine warme Suppe vor die Tür bringen, um am nächsten Tag als Mutter Theresa Brandenburgs im Boulevard gefeiert zu werden: "Natürliche Fluktuation gestoppt - mehrere Erfrierungen erfolgreich verhindert". Nun also sollten Burda und der Fotgraf die nie gebrachte Suppe auslöffeln.... Die mir einzig denkbaren -alternativen- Erklärungen dafür, dass man einen partiell gewonnenen Prozess und € 25.000,- ausschlägt, wären: Gier, oder die Umsetzung eines ungelenken Antwortversuches auf die Titelfrage von Jauchs "Brot und Butter - Quiz". Was können wir als Nächstes erwarten? Einen Fussballspieler, der den "Kicker" verklagt, weil man ihn in kurzen Hosen fotografiert hat? Iraker, die vor dem internationalen Gerichtshof die Amis wegen ihrer Bombenwürfe auf Ruhestörung oder Lärmbelätigung verklagen?

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Stefan Stahl
Stefan Stahl (RadaDoll) - 23.10.2008 12:23 Uhr

Qualitätszeitschriften

Wie wäre es, wenn die GALA über die Burda-Jungs und deren Anhang, bzw. die Bunte über die Mohns berichten würde.

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resi mayer
resi mayer (kimwales) - 23.10.2008 11:55 Uhr

Hochrangiges öffentliches Interesse?

Jauch,Pilawa,Gottschalk,Illner,Kerner und wie sie alle heissen,natürlich auch Die Rennfahrer ,Fussballer,xmalgeschiedene Politiker, alles öffentliches Interesse ? Mich interessiert nicht,wen den heiraten,welchen Mist sie verzapfen.Aber,die Masse bleibt interessiert.Es gibt ja nichts Wichtigeres in dieser Welt !

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Jitzak Tanenbaum

Hochrangig???

Ich glaub's ja nicht... die Hochezeit eines Monarchen ist vielleicht ein geschichtliches Ereignis, ja, aber doch nicht die von Günther Jauch. Auuuua... Aber andererseits finde ich den Geldbetrag, den Frau Sihler haben will, übertrieben. Liegt vielleicht daran, daß es mich nicht interessiert ob die Dame geheirate hat oder nicht :(. J.T.

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Stefan Pohl

Und wer ist nun …

… dieser Herr Jauch?

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Nils Bezares
Nils Bezares (nbrod) - 22.10.2008 21:03 Uhr

Hochrangig auf alle Fälle!

Meiner Meinung nach ist das schlimmste, dass das Oberlandsgericht die Auffassung vertrete, "es habe sich bei der Hochzeit der Jauchs um ein hochrangiges zeitgeschichtliches Ereignis gehandelt". Dass Leute daran interessiert sind ist eine Sache. Dass es ein für mehreren Leuten wichtiges Ereignis ist auch - und das ist gar nicht zu kritisieren!- Aber HOCHRANGIG? Solch eine Auffassung ist entweder für die Auffassung der Richter oder für die Zeitgeschichte an sich beschämend!

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Heinz Mayer

Es geht hie nicht um Pressefreiheit,

es geht um den absoluten "Blödjournalismus" für das Prekariat. Ich würde mir die Sorte Volldeppen mit gezielten Aktionen vom Hals schaffen. Wäre doch gelacht!! Herr Jauch lassen Sie sich das nicht gefallen!

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BGrabe (BGrabe) - 22.10.2008 20:34 Uhr

Wie?

Verstehe wer will dieses Urteil, doch seit wann ist ein Medienstar Gegenstand der Zeitgeschichte? Ein Blick in die Geschichte hätte genügt, um zu erkennen, das Prominenz meistens nicht einmal die Lebzeiten überdauert. Das einzige was das Gericht hier gesichert hat, ist die Überbewertung populärer Personen und das schmarotzende Geschäftsmodell der Boulevardpresse. Das das Recht auf Privatsphäre dahinter zurückstehen soll hält keinerlei ernsthafter Ethik stand, allenfalls der oberflächlichen Ethik eines Brot und Spiele Kaisertums. Berthold Grabe

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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