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„Polizeiruf 110“ im Ersten Die Kommissarin bleibt die Ruhe selbst

 ·  Der neue „Polizeiruf 110“ besticht als Milieustudie über Abiturienten aus wohlhabenden Kreisen. Hier haben sich Eltern und Kinder wenig zu sagen. Das hat fatale Folgen.

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Marie Louise

Banal, klischeehaft, langweilig

ich schaue gerne "Wachtmeister Krause" zu aber in diesem Fall konnte selbst er nichts mehr retten.
Vier oberflächliche junge Leute, die sich noch nicht einmal gegenseitig etwas zu sagen hatten, darunter eine unberechenbare und gewaltbereite Dumpfbacke. Damit überhaupt etwas passiert, dröhnen sich die Mädels mit Ecstasy zu und lassen sich von den Jungens vergewaltigen, merken das aber irgendwie gar nicht oder nur halb oder so.
Die schöne Metzgertochter findet den reichen Papi ihres Kumpels interessanter als den Kumpel (immerhin scheint der Papi denken zu können, der Sohn drängt sich auch in dieser Hinsicht nicht auf) und der einzige Fels in dieser Brandung der sozialen und gesellschaftlichen Zerwerfung ist die obligatorisch allein erziehende Ermittlerin, die absolut und ohne wenn und aber Verantwortung von ihrem Babysitter einfordert.

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Dietmar Fleischhauer

"Milieustudie ... aus wohlhabenden Kreisen"

Der Dauerlutscher der GEZ-Luschen.

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23.12.2012, 18:23 Uhr

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Von Andreas Platthaus

Mit Kafka teilte er die Einfühlung in das Schicksal der Bedrängten. Das Erfolgsrezept seiner Bücher könnte den Titel eines Aufsatzes tragen, den er 1993 veröffentlicht hat. Zum Tod von Gabriel García Márquez. Mehr 3 2