23.12.2012 · Der neue „Polizeiruf 110“ besticht als Milieustudie über Abiturienten aus wohlhabenden Kreisen. Hier haben sich Eltern und Kinder wenig zu sagen. Das hat fatale Folgen.
Von Oliver JungenRichtlinien für Lesermeinungen
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Banal, klischeehaft, langweilig
ich schaue gerne "Wachtmeister Krause" zu aber in diesem Fall
konnte selbst er nichts mehr retten.
Vier oberflächliche junge Leute, die sich noch nicht einmal
gegenseitig etwas zu sagen hatten, darunter eine unberechenbare und
gewaltbereite Dumpfbacke. Damit überhaupt etwas passiert,
dröhnen sich die Mädels mit Ecstasy zu und lassen sich von den
Jungens vergewaltigen, merken das aber irgendwie gar nicht oder nur halb
oder so.
Die schöne Metzgertochter findet den reichen Papi ihres Kumpels
interessanter als den Kumpel (immerhin scheint der Papi denken zu
können, der Sohn drängt sich auch in dieser Hinsicht nicht
auf) und der einzige Fels in dieser Brandung der sozialen und
gesellschaftlichen Zerwerfung ist die obligatorisch allein erziehende
Ermittlerin, die absolut und ohne wenn und aber Verantwortung von ihrem
Babysitter einfordert.
"Milieustudie ... aus wohlhabenden Kreisen"
Der Dauerlutscher der GEZ-Luschen.