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Neuer Rundfunkbeitrag Jetzt klagt Rossmann

 ·  Die Drogeriekette Rossmann klagt gegen den neuen Rundfunkbeitrag. Sie hat errechnet, dass ihre Gebührenlast auf 500 Prozent der jetzigen steigt: Von 40.000 auf rund 200.000 Euro pro Jahr für ARD und ZDF. Es könnte sogar noch viel mehr sein.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (73)
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Kiat Gorina
Kiat Gorina (Kiat) - 11.01.2013 10:37 Uhr

Viele Erfolg Dirk Rossmann!

Bei Rossmann dürfte die GEZ sehr schlechte Karten haben. Grund: 40 % von Rossmann hält ein koreanischer Multimilliardär. Somit wird diese Causa international! Was ist, wenn Rossmann et al. vor dem Schiedsgericht ICSID in Washington - residiert in den Räumen der Weltbank - klagen? Und Deutschland muss ja die Entscheidungen der Weltbank resp. ICSID anerkennen. Und wenn dann eine Lex Rossmann verabschiedet wird, dann haben andere Kläger noch bessere Karten ;-)

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Peter Schmidt-Fanderl

Aufkommensneutral? Nur 1% mehr? ... ein WITZ! Ich erwarte ca. 2 Mrd EUR höhere Erlöse!

So wie bei Bau-Projekten der öffentlichen Hand die Plan-Kosten "gerne" zu niedrig angesetzt werden, so wurde auch hier vermieden, vorab realistische Zahlen zu nennen.

Wenn ich die Rechnung mit 40 Mio Haushalten (dabei etwa 5% mehr Wohnungen) sowie 3,5 Mio Unternehmen (mit 50% mehr Betriebsstätten) ansetze, dann komme ich auf über 10 Mrd EUR.

Na, da kann man's wieder richtig krachen lassen!

Noch ne Show, noch ein Filmchen von den üblichen Verdächtigen,
... noch ein paar Millionen für DFL+FIFA+IOC ...
... und die Puppenspieler/Strippenzieher sollen ja auch nicht leben wie ein Hund.

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Peter Schmidt-Fanderl

GEZahlt wird nur von (deutschen) Bürgerinnen & Bürgern!? ARD+ZDF jetzt ausländerfeindlich?

Auf der Webseite des ARD+ZDF+DR-Beitragsservice (BSe) wird zwischen Unternehmen, Einrichtungen des Gemeinwohls (ohne Krankenhäuser!?) sowie "Bürgerinnen und Bürgern" unterschieden. Wo bleiben denn da unsere "Migrantinnen und Migranten" sowie "Ausländerinnen und Ausländer"? Werden die etwa ausgegrenzt? Das ist ja ein SKANDAL! Frau ROTH, das müssen Sie sofort anprangern!

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Klaus Letis

Hurra. Wenn er gewinnt, zahlen die Bürger noch mehr

Aber man ist inzwischen schon so weit, dass man sich freut, wenn sich IRGENDETWAS an dieser Front bewegt. So, wie es jetzt aussieht, soll das Thema wohl ausgesessen werden.

Es ist ein struktureller Fehler, dass das Medium, welches zum Wahlerfolg führt, selber von den zu Wählenden qualifiziert wird. Hier traut sich halt keiner ran. Wer ARD & ZDF ans Bein pinkelt, wird vor den Wahlen niedergemacht. Das müsste zunächst durchbrochen werden.

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Gisela Günther

Doppelt abkassiert!

Die neue GEZ-Gebühr ist in meinen Augen eine Unverschämtheit. Warum müssen Betriebe nach
Beschäftigungszahlen und Betriebsstätten usw. abkassiert werden. Das erschließt sich mir nicht.
Denn wenn pro Haushalt kassiert wird, dann ist doch jeder erfasst. Man kann doch die Einrichtungen des ÖR nur einmal nutzen, wenn man überhaupt will. Ob nun zu Hause oder auf der Arbeitstätte, dass ist doch meines Erachtens egal. Es sollte wirklich jeder klagen und in Einspruch gehen, der mehrfach abkassiert werden soll. Dass überhaupt noch ein Mitarbeiter des ÖR das Wort von der "sozialen Gerechtigkeit "in den Mund nimmt, ohne daran zu ersticken, wundert mich bei der Abzockerei.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 19:34 Uhr
Rolf Schumacher

Doppelt abkassiert

Auch mir stellte sich vor allem die Frage, wie der Gesetzgeber effizient und sozial ausgewogen Abgaben wie diese einnimmt, denn das Recht auf Information ist ein demokratisches Bürgerrecht. Ferner sehe ich die Debatte auch hier unter dem Gesichtspunkt des ach so oft versprochenen Bürokratieabbaus. Hat sich die Bürokratie verselbstständigt... ?
Ich verweise auf meine Zuschrift vom 9.1.13 und den Weiteren.

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Tobias Koch
Tobias Koch (panda741) - 11.01.2013 15:47 Uhr

Das ist nicht eine Abgabe an die GEZ...

...sondern eine Zahlung an diverse Rechteverwerter. Das macht es natürlich nicht besser, allerdings ist das hier falsch aufgehoben.
Und ich bin der Meinung dass staatlich erzwungenes Bezahlfernsehen schon eine Steuer ist. Ich fände die Abgabe jedoch sinnvoll wenn wirklich der Auftrag erfüllt würde und es wirklich eine faire Regelung gäbe. Kein Senderverbund braucht 10 Mrd.€!
Stattdessen kriegen wir jetzt eine Super-Nanny für alte Säcke! HURRA!

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Herbert Mayer

Unabhängige GEZ

Es wird ja öfter als Argument PRO GEZ angeführt, dass man so unabhängig wäre. Wenn man allerdings den Artikel liest könnte man, wenn man es nicht so schon kapiert hätte, auf ganz andere Ideen kommen:
"Die Ministerpräsidenten hätten vorgeben, das Beitragsaufkommen um ein Prozent zu steigern und 400.000 Betriebe und 200.000 Kraftfahrzeuge zusätzlich „in den Bestand zu heben"

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Ulrich Gröschel

Ich wünsche Rossmann viel Erfolg vor Gericht

Es ist schlimm lesen zu müssten mit welcher Unverfrorenheit die Medienpolitiker der Länder hier vorgehen. Das Urteil sollten sie sich am besten stehend bei Gericht anhören müssen. Zum Glück hat Rossmann gute Anwälte. Sie haben auch einen Prozess gegen das Bundeskartellamt gewonnen (Urteil von 12.11.09 Verkauf unter Einstandspreis).

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Alfons Warschburger

GEZ und kein Ende

Auch wenn man es umbenennt: es ist immer Wasser statt Wein drin !

Die Drestigkeit, mit der sich der "sterbende" öffentlich-rechtliche Rundfunk, der seine beste Zeit bereits lange hinter sich hat, di Finanzierung erschleicht, ist schon bemerkenswert.

Dabei ist der EU diese Art des Rundfunks längst ein Dorn im Auge ! Hoffen wir inmal, dass Rossmann dann auch zum EUGH geht, damit dies bald in Ende hat. Warum müssen alle denn für den "Rentner - Rundfunk" bezahlen ?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 16:35 Uhr
Peter Schmidt-Fanderl

Da ist nicht einmal Wasser drin, sondern ESSIG!

... aber wenn es einem lange genug vorgebetet wird, GLAUBT man dann auch noch an der Umwandlung in WEIN.

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Günter Busse

Durch das Internet ist der ehemalige Auftrag des ÖR

doch längst in Frage gestellt. Wer sich informieren will, geht ins Netz und informiert sich
dort. Z.B. hier bei der FAZ. Und Unterhaltung gibt es im Netz sowieso. Filme gibt es bei
Youtube und anderswo genug.
Eigentlich müsste und könnte der Aufwand für den ÖR jetzt heruntergefahren werden, der
ÖR wird so wie in der Vergangenheit einfach nicht mehr gebraucht.
Und mal ehrlich - wieso soll jemand für millionenschwere Talkmaster bezahlen, wenn ihn
deren Sendungen nicht die Bohne interesssieren?
Die Lage des ÖR erinnert ein bißchen an die Heizer auf den E-Loks - und wo sind die heute?
Genau. Oder auch: wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.
Die Profiteure und Fürsten des ÖR scheinen das alles noch nicht bemerkt zu haben.
Oder vielleicht doch? Heißt es da etwa: Rausholen, was und soviel wir jetzt noch können?
Auf jeden Fall: das Ende ist eingeläutet, und mit der neuen Zwangsgebühr hat sich der ÖR
selbst einen weiteren Sargnagel geschaffen.


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Helga Zießler

Wäre schön, wenn die Gerichte pro Rossmann u.ä. entscheiden würden

Allein, mir fehlt der Glaube. Die Politik wird das verhindern, die braucht ihre Propaganda-Sender.
Und auch die Indendanten, die nach politischem Proporz bestellt werden, wollen nicht auf ihre Wahnsinns-Gehälter verzichten. Dieser Staat mutiert zum reinen Abzock-Verein.

Ein Bekannter, Steuerberater mit kleinem Büro und einer Mitarbeiterin, hat nur Hohn übrig. Natürlich muss er für seine Arbeit einen PC haben (der ja als Empfangsgerät gilt), aber, so sagt er, wer glaubt denn, dass ich Zeit habe, mir hier Filme oder sonstwas auf den Bildschirm zu holen? Genau so ist es in Arztpraxen oder im Supermarkt. Als ob die Mitarbeiter sich dort Filme ansehen könnten/dürften...

Aber die Politik nimmt sich die Macht - und wir alle haben das Nachsehen. Es sei denn, wir machen es wie die Polen: KEINER zahlt. Was dann? Ein GEZ-Big Brother in jedem Haus, jeder Wohnung, jedem Betrieb? In Deutschland ist alles möglich... :- (

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Ferdinand von Stucke

ÖR = Staatspropagandafunk

Das war schon immer so, aber mangels alternativer Informationsquellen ist es weniger Menschen aufgefallen. Nicht-objektive Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk muss unter Strafe gestellt werden.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 18:24 Uhr
Rolf Schumacher

ÖR = Staatspropaganda

Das kann man so nun wirklich nicht sagen - ich nenne den Deutschlandfunk und manche Reportsendung in ARD, ZDF und in den Dritten Programmen, z,B. "Die Story". Allerdings muss sich die Aufsicht der Sender ändern - es kann nicht sein, dass ein Bundespräsident, Minister(-präsident), dessen Regierung im Aufsichtsrat vertreten ist, Einfluss zu nehmen sucht auf Beriichtersstattung - die ihn tangiert.

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peter myer

jetzt bin ich auch wutbürger.

von mir gibt es keine cent mehr. ich hab gez -einzugsermächtigung widerrufen.

ard/zdf soll pay-tv machen, technisch leicht umsetzbar und dann zahlt man nur noch, wenn man es auch wirklcih sehen will.

ich will nicht mehr - 5 talkshows mit überbezhalten zettelablesenden "moderatoren", kochshows mit lafer , lichter und co. - wer es sehen will , bitte sehr - macht pay-tv draus.

1 sender für nachrichten , dokus, 1talkshow reicht völlig. alles andere -fußball, unterhaltung etc kann auch auf den privaten laufen - wo soll der unterschied von "schlag den raab " zu " wetten daß sein" - wo der unterschied von " wer wird millionär" zu ard und zdf "spielshosws" ?

das gez-fernsehen hat schlicht überzogen und wurde zu gierig, am ende werden sie jetzt mit leeren händen dastehen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 18:18 Uhr
peter myer

frau ziessler,

mag es bei mir der kommende altsstarrsinn sein oder das ich gerade wieder in meine jugendjahre zurückkehre weil ich den neuen david bowie song rauf und runter höre ;)- ich zahle jedenfalls nicht. - den mahnbescheiden sehe ich gelassen entgegen.

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Helga Zießler

Die werden leider nicht "mit leeren Händen dastehen", Herr Myer

Ich bin ganz und gar Ihrer Meinung: Pay-TV wäre die Lösung. Wäre auch bestimmt leicht möglich, so wie man eben auch beim Telephon ohne flat-rate für jedes einzelne Gespräch bezahlen kann. Aber das wollen die Staatsfunk-Gewaltigen natürlich nicht, weil dann ans Licht käme, dass kaum noch jemand den angebotenen Schund sehen will. Der automatische Geldfluss würde austrocknen.
Und auch die Politiker wollen es nicht, weil sie dann ihre Propaganda-Maschinerie los wären. Also werden die Gerichte entsprechend entscheiden - und wir werden zwangszahlen :- (

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Otto Meier

Nur ziviler Ungehorsam wird diesen Irrsinn stoppen.

1. Einzugsermächtigung widerrufen.
2. Warten, bis eine Zahlungsaufforderung MIT Rechtshilfebelehrung kommt.
3. Klage vor dem Verwaltungsgericht einreichen mit Hinweis auf Grundrechtsverletzung.

Die Klage kann formlos und ohne Anwalt erfolgen. Die Grundrechtsverletzung muß nicht konkretisiert werden, kann sich aber auf Art. 3 GG stützen. Denn es ist kaum anzunehmen, daß Singles mehr zahlen müssen, als Wohngemeinschaften. Auch die Frage, ob es sich um einen Beitrag oder eine Steuer handelt, dürfte relevant sein. Ebenso die Frage, warum für Medien, die fast ausschließlich der Unterhaltung dienen und kaum Bildung vermitteln, überhaupt Zwangsabgaben erhoben werden dürfen. Desweiteren dürfte die Zahl der Sendeanstalten und das Programm an sich ein Thema sein, da Qualität und Preis nicht in Einklang stehen. Schließlich steht noch die Frage im Raum, ob die staatliche Kontrolle, vor allem die Art der staatlichen Kontrolle ARD/ZDF - CDU/SPD nicht den Verdacht des Propagandainstrumentes nahelegt

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Armin Schulz

Widerspruch

Der "Beitragsservice" soll doch gerade unabhängig von den Geräten erhoben werden, nun für jeden Haushalt. Damit ist der Aufwand für die Erhebung bei Unternehmen überflüssig. Wenn ich im Betrieb Radio hören sollte (wo darf man das schon?), tue ich es nicht zu Hause.
Jeder Bürger ist durch die Haushaltsabgabe bereits erfaßt, alles andere sind Mehrfacherfassungen, also ist der tatsächliche Beitrag pro Bürger höher als die Haushaltsabgabe.

Warum wird das eigentlich über den Bundeshaushalt und damit über die Steuer bezahlt?

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Christian Heine

Kann man als Normalbürger was gegen die über 200 Euro Abgabe per anum machen?

Ich habe seit Ende meines Studiums gar keinen TV mehr. Das Internet via PC und Smartphone hat bei mir das Fernsehen komplett verdrängt. Im Netz haben ich im Prinzip noch nie die Website von ARD, ZDF usw. aufgerufen. Ich weiß zwar, das ich zur Zahlung der Abgabe verpflichtet bin, aber nach meinem Rechtsempfinden fühlt es sich einfach so tief ungerecht an... Wieso zahlen, wenn man diese Staatsberieselung nicht braucht? Zumal es ja durchaus nicht wenig Geld ist. Ich verstehe auch nicht, wozu eine Grundversorgung eine derartige Vielfalt an Sendern und Produkten rechtfertigt. Im Schnitt 8 Milliarden Euro im Jahr sind einfach zu viele Mittel.
Unter Grundversorgung würde ich 1-2 staatliche Kanäle verstehen, auf denen den ganzen Tag News, Verlautbarungen, Pressekonferenzen usw. laufen. Aber sicher nicht superteure Promis, Sportrechte, Talkshows, Blockbuster und 23435 Tatortteams.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 14:11 Uhr
Helga Zießler

Sehr hübsch formuliert, Herr Busse

Aber leider haben Sie die Kennzeichnung als Ironie oder Satire vergessen.

Deshalb ist es leider möglich, dass manche einer annimmt, das alles sei wirklich Ihr Ernst. Es soll ja Leute geben, die immer noch die ÖR Anstalten für gut und informativ halten und gern zahlen.

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peter myer

.....

petitionen, abgeordneten schreiben, und das mache ich - kein geld zahlen - udn wenn jemand meint unbedingt zahlen zu müssen, sollte man die geldbeträge schön stückeln udn in mehreren raten pro monate selber überweisen. je mehr arbeit man der gez burokratie macht umso besser.

dazu natürlich nicht die kundennummer nageben, sondern name , adresse- dann muß es per hand bearbeitet und zugeordnet werden.
gerne auch mal ein paar cent zuviel für den monat überweisen. das macht der gez wieder schöne arbeit. mir fallen jedenfalls viele dinge ein um die bezahlerei zu erschweren.

aber am besten : nicht zahlen!

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Günter Busse

@Hr.Heine "Wieso zahlen, wenn man diese Staatsberieselung nicht braucht?"

Aber Hr.Heine, diese Frage dürfen Sie nicht stellen.
Andere Menschen wissen besser, was Sie brauchen. Die wissen schon, was für Sie gut ist.
Wo kämen wir denn hin, wenn die, die bezahlen, auch darüber entscheiden würden, WAS sie
eigentlich kaufen? Bzw. OB sie überhaupt etwas kaufen wollen?

Das ist wie mit dem Politbüro in der DDR. Die Genossen dort brauchten ihre Bürger nicht in
irgendwelche Entscheidungen miteinbeziehen, noch nicht einmal die eigenen Parteimitglieder.
Wozu auch, die Politbüro-Mitglieder wussten ja ganz genau, was das Beste für das Land und
die eigenen Bürger ist.

Und genau so ist es mit dem ÖR. Die Menschen, die im bzw. über den ÖR die Entscheidungen treffen, wissen schon, was für Sie und alle anderen Bürger das Beste ist und was Sie und alle anderen Bürger brauchen. Das man sich für so eine riesige Verantwortung eine anständige Bezahlung genehmigt, versteht sich.

Ist es denn wirklich so schlimm, ein Untertan, der so gut versorgt wird, zu sein?

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Suzy Carter

ÖR muss weg

Der ÖR sollte abgeschafft werden weil er nicht gebraucht wird und die Weiterentwicklung der freien Gesellschaft behindert.
Seine Nachrichten bedienen nicht das Allgemeininteresse sondern sind gefiltert von den herrschenden politischen Parteien.
Große Teile der Zwangsbeiträge die er eintreibt landen in den Kassen von mafiösen Vereinen wie Fifa, IOC, Formel 1 oder in den Taschen von Parteifunktionären oder deren Freunden.
Falls die Gesellschaft noch ÖR haben will soll sie ihn durch Spenden finanzieren.

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Günter Busse

Noch einmal - die Westdeutsche Zeitung 2010:

"Der WDR zahlt seiner Unternehmensspitze im bundesweiten Vergleich mit den anderen ARD-Sendern die höchsten Gehälter. Intendantin Monika Piel erhielt demnach im vergangenen Jahr ein Grundgehalt von 308 000 Euro, dazu eine Einmalzahlung von 23 000 Euro für 25 Jahre Betriebszugehörigkeit. Die fünf WDR-Direktoren erhielten Gehälter zwischen 190 000 und 206 000 Euro jährlich."

"....die vor dem 1. Januar 1994 in die Rente geschickten Pensionäre (sind) gut versorgt: Die derzeit rund 3000 Pensionäre erhielten im vergangenen Jahr rund 63,7 Millionen Euro oder im Durchschnitt 1760 Euro monatlich zusätzlich zur gesetzlichen Rente."

"Insgesamt aber schloss der WDR mit seinen 4000 Mitarbeitern das vergangene Jahr trotz eines Gebührenaufkommens von 1,14 Milliarden Euro mit einem Minus von 16 Millionen Euro ab und rechnet auch in den kommenden Jahren bis 2012 mit keinem Plus. Die Personalkosten betragen mittlerweile rund ein Drittel des Etats."

Gutbezahlte Hofnarren und Wichtigtuer......

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 15:41 Uhr
Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 10.01.2013 15:41 Uhr

Jörg Schönenborn, WDR-Chefredakteur, nenn den Zwangsbeitrag Demokratie Abgabe ...

... und eine Form gesellschaftlicher Solidarität --- mit ihm und seiner Gesellschaft wahrscheinlich.

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Bernhard Keim
Bernhard Keim (KeimB) - 10.01.2013 11:05 Uhr

Ich bin nicht einer. Ich bin viele

zumindest wenn es um die Rundfunkgebühren geht. Höre ich privat Nachrichten bin ich ein anderer, als wenn ich das beruflich tue. Wie anders ist es zu erklären, dass man in diesem Falle zweimal Gebühren abführen muss? Und mit jeder weiteren Firma, die ich betreibe vermehre ich mich. Zumindest in der GEZ Augen.
Juristische Personen, sind sicherlich auch Personen. Aber sie sind blind und taub. Ihre Augen und Ohren sind ihre Mitarbeiter. Die Zahlen zwar alle schon über Ihre Privathaushalte, aber weisen erkennbar keine personale Identität auf - für die GEZ.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 10.01.2013 11:02 Uhr

Eins verstehe ich nicht

Die neue Gebühr ist eine Haushaltsabgabe die alle Geräte eines Haushaltes einschließt. Warum sollen für Firmenfahrzeuge als Bestandteil des Unternehmens wieder separate Gebühren fällig werden, nur wenn sie ein Radio beinhalten? Diese Regelung scheint mir auf dünnem Eis zu stehen. Eine Klage der Unternehmen ist daher mehr als berechtigt.

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Lee Brilleaux
Lee Brilleaux (Nomodo) - 10.01.2013 10:29 Uhr

Budget radikal zusammen streichen

Ich gehe mal davon aus, das es hier genau so kommen wird wie beim EEG. Großzügige Freistellung der Industrie. Der Fehlbetrag wird dem Normalverbraucher zusätzlich aufs Auge gedrückt werden. Grundsätzlich ist diese Zwangsabgabe sowieso viel zu hoch. Die ÖR gehören für mich zu den gleichgeschalteten Jubelmedien. Kritische Berichterstattung: Fehlanzeige. Die Themen die diese Sender durch die Bank umtreiben sind: Political Correctness und das lancieren von Quotentussies. Ansonsten bietet man uns solche "Qualitätsformate" wie Musikantenstadel, Carmen Nebel und Wetten Das an. Das Personal in diesen Selbsbedienungsläden ist heillos überbezahlt mit exorbitanten Ruhegehältern. Ich spreche hierbei nicht nur von den Moderatoren, sondern auch von den Sesselfurzern in der Verwaltung. Insgesamt gehört dennen das Budget auf ein Viertel heruntergestrichen.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2013 14:22 Uhr
Helga Zießler

Der Wettermann, Herr Sax,

...ist ja nur ein winzig kleines Übel. Viel schlimmer sind Produktionen, für die eine riesige Crew sich wochenlang an den schönsten Stellen dieser Erde aufhält, um dort irgendwelche superblöden Schnulzen-Schmonzetten zu drehen, die außer Lieschen Müller niemand sehen will. Da geht's in die Karibik, nach Afrika, nach Thailand... Schöne Landschaften, aber die kann man besser sehen in den Dokus z.B. von BBC - kostenlos!

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 10.01.2013 11:42 Uhr

Meine volle Zustimmung

Ein Beispiel ist der Wetterbericht im Morgenmagazin. Wettermoderatoren gehen mit Ton- und Kameramann auf Deutschlandreise nur um auf einem Berg oder einer Wiese oder an einem Fluss zu stehen und gerademal eine Minute inhaltslos Sendung zu machen. Das kostet mit Hotelübernachtungen und Spesen eine 4stellige Summe und der Nutzwert für den Zuschauer ist nahe Null. Dort wird das Geld verplempert und bei wertiger Berichterstattung zum Beispiel bei Auslandskorrospondenten wird zurückgefahren und unqualifiziertes Personal eingesetzt. Wer mal die BBC mit ihrer Auslandsberichterstattung vergleicht der sieht welche Nullen bei uns Nachrichten-TV machen. Lothar Loewe, Hans-Walter Berg, Georg-Stefan Troller, Gerd Ruge, Heiko Engelkes, Peter von Zahn, Robert Hetkemper, das waren noch Berichterstatter mit Substanz und Charakter. Alles vergangen. Es gibt keine Nachfolger deren Namen man sich merken sollte. Heute haben wir dafür den Klimawandel-Apokalyptiker und Meinungsmanipulator Klaus Kleber vom ZDF

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09.01.2013, 14:05 Uhr

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