Harald Schmidt und Oliver Pocher werden im April ihre gemeinsame Late-Night-Show in der ARD beenden. „Das war von vornherein ein zeitlich begrenztes Experiment - und zwar von beiden Seiten“, sagte Fred Kogel, Produzent von Harald Schmidt und Geschäftsführer der gemeinsamen Firma Kogel & Schmidt dem Hamburger Nachrichtenmagazin „Spiegel“.
„Beiden hat es gutgetan. Aber jetzt ist es Zeit, getrennte Wege zu gehen“, kündigte Kogel an. „Schmidt spielt im Duo sein Potential nicht aus.“ Die Sendung „Schmidt und Pocher“ war Ende Oktober 2007 angelaufen.
Schlagzahl erhöhen
Zu den Plänen für Schmidts Zukunft sagte Kogel: „Wir haben ganz klare Vorstellungen, wo wir hinwollen.“ In einem Wahljahr „will man Schmidt auf einem Level sehen, das sonst im deutschen Fernsehen niemand liefert“. Es gehe darum, „die Comedy-Latte wieder höher zu legen in Richtung Anspruch und Intellekt, vergleichbar mit dem US-Polit-Komiker Jon Stewart - aber eben Harald Schmidt.“
Anfang Dezember hatte Schmidt noch laut über eine Fortsetzung der Zusammenarbeit mit Oliver Pocher für die ARD nachgedacht, aber auch einen Wechsel zu einem Privatsender nicht ausgeschlossen. Zuvor hatte er betont, er sei nicht fernsehmüde und habe sogar Lust, seine „Schlagzahl zu erhöhen“.
Verschwindet dann Pocher endlich als gescheitert vom Bildschirm?
Marco Zeino (Zeini)
- 27.12.2008, 15:10 Uhr
@Herr Menzel, Sie sagen es.
Karl-Heinz Andresen (khaproperty)
- 27.12.2008, 16:02 Uhr
Geschmackssache
(chinamed)
- 27.12.2008, 19:44 Uhr
Pocher eine echte Zumutung
Max Schulz (maxi04)
- 27.12.2008, 22:08 Uhr
Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne
Andreas Noreikat (derherold)
- 31.12.2008, 12:43 Uhr