25.10.2012 · CSU-Sprecher Hans Michael Strepp hat auf plumpe Weise versucht, das ZDF unter Druck zu setzen. Wer wirklich Einfluss nehmen will, tut das an anderer Stelle.
Von Michael HanfeldRichtlinien für Lesermeinungen
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Wenn ich frische Nachrichten will,
ist das ZDF nur dritte Wahl. Es ist schließlich als Staatssender (!) gegründet worden, der zu allen anderen im Bedarfsfall als Gegengewicht herhalten soll. Gegengewichte können auch umgekehrt wirken, sodass das ZDF auszubalancieren ist. Frische Nachrichten bekommt man von CNN und den Briten, die das beste Korrespondentennetz besitzen. Deutsche kupfern zuviel ab und um, was sie nicht zugeben werden. Ausländische Medien haben wenig Interesse am Deutschen. Die ganz Großen aus USA drucken kaum etwas nach. Sie nehmen es lieber aus eignen Quellen.
Wer die Geschichte verharmlost und als Kleinigkeit abtut, verschweigt bewusst, dass diese Einflussnahme auf Redaktionen kein Einzelfall ist. Natürlich passiert das nur selten in den großen Pressemedien! Es zeigt jedoch, dass solche Anrufe bei kleineren Redaktion gelingen, sonst würden sich Herr Strepp und Strippenzieher nie an die großen wagen.
Plaudern Sie doch mal aus Ihrem Nähkästchen,
und zeigen uns wie es die Profis machen, en Detail bitte.
Was mich z.B. immer wundert:
Wenn in Politiker-Interwiews mal eine interessante Frage gestellt wird,
kommt einerseits fast nie eine befriedigende Antwort,
andererseits aber auch kein beharrliches Nachhaken.
Liegt das an der stillschweigenden Übereinkunft aller Beteiligten,
dass es künftig keine Interviews mehr geben wird, wenn das
Nachhaken zu unangenehm wird?
Klären Sie mich bitte auf, woran das liegt !
Die willkommene Gelegenheit für das ach so pluralistische ZDF, von der Bildermanipulation abzulenken
Ist das Zufall? Wenige Tage, nachdem das ZDF falscher Bilder innerhalb
einer "Nachrichtensendung" überführt wurde, will man
nun heldenhaft eine Beeinflussung abgewehrt haben. Das alles riecht doch
ganz schön faulig. Kann der CSU-Sprecher so dämlich
vorgegangen sein, wie es Herr Hanfeld andeutet und das ZDF behauptet?
Gut, nach den Wulff-Anrufen auf der Mailbox des Bild-Chefredakteurs,
wundert man sich ja über gar nichts mehr. Insofern will ich der
ZDF-Shownummer in eigener Sache nicht völlig einen realen
Hintergrund absprechen.
Aber es fällt schon auf, wie gut diese ZDF-Show zur
Bildmanipulation im "heute-journal" passt. Und ein solcher
Schnitt von Bildern zum falschen Text (wie hier Trittin-Freude angeblich
zu Steinbrücks Rede, war aber Brüderle!) passiert nicht
zufällig. Wir alle erinnern uns, wie sich das ZDF aufregte
über falsche Schnitte während der Fußball-EM. Jetzt aber
geht es um Politik.
Wie breit "informiert" denn das ZDF über die US-Wahl,
Euro, Islam oder Klimawahn?
Das sagt eigentlich alles. Egal ,welchen Teil der Politik man sich
vornimmt,er stinkt zum Himmel!
Neben der Schulden-,Euro-,und EU-Krise kommt die Systemkrise dazu. Die
Wahlen nächstes Jahr sind Schicksalswahlen. Nur ist das
Problem,selbst wenn es eine alternative Partei gäbe,käme die
wohl kaum auf genügend Stimmen um dem Ganzen eine Wende zu geben!
Wenn die Damen und Herren wieder vier Jahre weitermachen,wird erst eine
Katastrophe etwas ändern.Also sollten wir uns Gedanken darüber
machen,wie unsere Gesellschaft und unsere Systeme in Zukunft aussehen
sollen.Eines ist für mich erstaunlich, der Begriff "übers
Volk herrschen" hat wohl eine Wiedergeburt erfahren! Und wir sind
dumm genug es zu dulden!
Ergänzung zur Hofberichterstattung : ZDF zahlt für Party zu Kurt Becks 60. Geburtstag
wollte mal dran erinnern, ist zwar schon mehr als 3 Jahre her, passt
aber doch irgendwie zum Thema
wen es interessiert der googele mal danach.
Medienkritisches Grundrauschen
Schon möglich, daß Strepp keine Weisung für sein Handeln besaß. Damit liegt das Problem aber noch tiefer im Inneren der CSU. Das Grundrauschen im Denken der Führungsriege und derer die dahinein wollen ist dergestalt, dass Strepp sich sicher war in diesem Sinne zu handeln und wenn es klappt seinem Chef einen Gefallen zu tun. Dafür hätte er dann auch Lob und Dank bekommen, der nächste Karriereschritt wäre wohl die Folge gewesen.
Wie bei einem Unfall ist die Wirklichkeit plötzlich vielfältig/...zur Ergänzung...es gibt auch das B
auernopfer des Bauenopfers.
Einer muss ja immer geschlachtet werden oder Einer wird sich selbst schlachten.
Erst am Schluss der Veranstaltung wird man sehen,wer die gut schmeckende
Metzgersuppe essen darf.
Ein Akt unglaublicher Dummheit der CSU, Ude die Opferrolle zuzuschanzen. Und für die Medien, scheinbar die Unbestechlichen zu spielen. Gibt es eurorettungkritische Berichterstattung, gibt es Mut, über Asylmissbrauch empörungsfrei Fakten darzustellen? Nein. Die GEZ-Medien sind moralinsaure Volkserzieher ohne Mandat.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.10.2012 10:17 UhrDas ist ja das vollkommen Verrückte
Die öffentlich-rechtlichen Medien verstehen ihren Bildungsauftrag vollkommen falsch. Sie geben nicht einmal mehr vor, multiperspektivisch, objektiv und überparteilich zu berichten, sie maßen sich einen Erziehungsauftrag an, den ihnen nach geltendem Recht keiner erteilen kann. Sie trauen dem Volk nicht zu, aus eigenen Überlegungen vernünftige Handlungen abzuleiten, sondern gehen in ihrer Berichterstattung stets sicher, dass Umweltschutz, Frauen- und Migrantenthemen so positiv dargestellt werden wie nur möglich. Die politischen Parteien passen sich in ihrem blinden Opportunismus und rücksichtslosem Machtwahn an (man muss nur mal nach den jüngsten Reaktionen von Geißler und Roth auf die Stuttgart-Wahl suchen), die Mehrzahl der übrigen Medien ebenfalls (es geht ja ums Überleben, deshalb will man niemanden vergraulen) und kritische Stimmen verschwinden. Die Folgen sind eine vollkommen schwachsinnige Energiepolitik, Frauenquoten auf Teufel komm raus und das Leugnen von Ausländerkriminalität.
Bauernopfer um den Hofstaat zu erhalten: die Auflösung!
Man inszeniere eine zum Entdecken vorgesehene Affäre an der
letztlich alle gewinnen:
Das Sprachrohr des Systems (ÖR Rundfunk) bekommt ein
Aufputschmittel für Glaubwürdigkeit, was es auch in diesen
propagandadurchzogenen Zeiten dringendst nötig hat. Die linken
Parteien können ihrem Lieblingshobby, dem sich Empören, nachgehen.
Und die CDU/CSU ist sogar der Hauptgewinner, denn sie lenkt von ihrem
Hauptgegner (das ist in keinster Weise die SPD!) ab und richtet die
Aufmerksamkeit voll auf die sog. etablierten Parteien.
Da fällt dann gar nicht auf, dass offensichtlich die Systemmedien
massiv dahingehend beeinflusst werden, nicht über alternative
Parteien ("Wahlalternative 2013") zu berichten.
Ein gelungenes Bild von Seehofer .....
.... die lange Nase ist gut erkennbar!
L’agent provocateur double oder: Als Doppelagent im Geheimdienst mehrerer Majestäten?
Das wäre das Aus für den eindimensional-langweiligen James
Bond 007! Fragen wir als den Bundesnachrichtendienst und da der wieder
nix mitgekriegt hat, doch Wikipedia: „Als Agent Provocateur (frz.
‚provozierender Agent‘, Lockspitzel) bezeichnet man eine
Person, die üblicherweise im Auftrag des Staates einen oder mehrere
Dritte zu einer gesetzeswidrigen Handlung provozieren soll. Im weiteren
Sinne wird damit auch ein Handeln bezeichnet, das durch die gezielte
Vortäuschung oder auch Provokation einer ruchbaren Handlung die
Stärkung der eigenen Position und die Legitimation für einen
Eingriff anstrebt. Wegen der Gefahr, daß der Staat sich auf diese
Weise zumindest indirekt als Gesetzesbrecher betätigt und Taten
provoziert, die ohne den Agent gar nicht begangen worden wären, ist
der Einsatz solcher Agenten in Demokratien meist gesetzlich oder durch
höchstrichterliche Rechtsprechung streng reglementiert.“
"Wer wirklich Einfluss nehmen will, tut das an anderer
Stelle." Man kann also in Deutschland 'Einfluss' auf die politische
Berichterstattung freier Journalisten nehmen?
>
Wenn Herr Dobrindt zu wissen meint, dass da kein Druck ausgeübt
wurde, muss er ja wohl vorab informiert gewesen sein. Es ist recht
unwahrscheinlich, dass ein Pressesprecher im Alleingang handelt. Man
halt wohl Herrn Strepp als dummen Bauern missbraucht.
>
Wie muss wohl der CSU die Muffe gehen. Hoffentlich bekomt die CSU die
Quittung an der Wahlurne.
Wer vom Fernsehen glaubt tatsächlich, dass es irgendeinen auf der Welt überhaupt interessiert, was ein Politiker/eine Politikerin sagt? Null!
So, so - eine derart plumpe Weise hätte man Strepp nicht zugetraut. Da kennt Michael Hanfeld die CSU aber nicht besonders gut. Richtierweise geht er aber davon aus, dass gekonnte Einflußnahme über die Besetung der jeweiligen Posten geschieht. Und da ist die CSU unübertroffen.
Ich muss der CSU für diese nette kleine "Einmischung" von Herzen danken,
wünsche mir aber für die Zukunft, dass sie (oder auch andere Parteien) zu noch ganz anderen Methoden der "Einflussnahme" greifen. Wer die Menschen derart verrät wie es die Funktionäre der öffentlich-rechtlichen Sender tun – nämlich die Rundfunkgebühr als Zwangsabgabe einzufordern –, sollte mit derartigen Systemmethoden fortwährend und hartnäckigst daran erinnert werden, wes Geistes Kind man in Wahrheit ist!
Vor Gebrauch des Mundwerks Gehirn einschalten
Dass wir zur Zwangsabgabe für das öffentlich-rechtliche Fernsehen gezwungen sind, macht dieses nicht besser, es aber noch lange nicht zum Opfer von Politikern wie Hans Michael Strepp. Für ihn gilt bei dieser Aktion: Wenn fehlendes Einschalten des Gehirns vor Gebrauch des Mundwerks quietschen würde, müsste er, oder der ihn dazu getrieben hat, den ganzen Tag ,mit der Ölkanne herumlaufen.
Wer denn hat die Sache vom Zaun gebrochen, wenn....
dies dem Pressesprecher nicht zugetraut wird? Herr Hanfeld deutet an, ohne den aufgenommenen Faden weiter zu verfolgen. Warum?
Stellt man sich das Szenario einmal vor, denkt ein jeder, dass der Herr
Strepp so unprofessionell eigentlich nicht sein kann. Aber genau diese
Denkweise ist vielleicht gewollt? Wenn eine Partei wie die CSU in
Umfragen mit Abstand führt, hat nur der politische Gegner einen
Grund solch ein Szenario in Szene zu setzen. Vielleicht handelt Herr
Strepp ja aus ganz anderen Motiven so? Schaut man in die Vergangenheit
nach Schleswig-Holstein, wird schnell klar, dass den Parteien vor
wichtigen Wahlen schon immer jedes Mittel recht war, um dem Gegner zu
schaden.
Warum kann es deswegen heute nicht so sein, dass Herr Strepp so
gehandelt hat weil es so vereinbart war? Stellt sich dann noch die Frage
ob nur die SPD einen Vorteil hatte und hat?
Die CSU selber?
Absurd. Es läuft gut für die CSU.
Und das ändert oder riskiert man nicht.
Vielleicht kam das vom Doppelgänger/DSP.
Der Strepp ist ein Profi. Der weiß was er sagt und tut.
Für mich ein Rätsel. Vielleicht ein Fall für den Staatsschutz.
Der politische Gegner? Wohl kaum.
"Wenn eine Partei wie die CSU in Umfragen mit Abstand führt,
hat nur der politische Gegner einen Grund solch ein Szenario in Szene zu setzen."
Gehnse mal davon aus, dass die SPD ihre Finger nicht im Spiel hat. Und
glaubense mir mal, dass der Dobrindt zu allem fähig ist. Strepp hat
sicherlich nicht aus eigenem Antrieb heraus gehandelt.
Auch bei der CSU gilt: was der eine mit Kopf und Händen aufbaut,
reisst der andere mit dem Arsch wieder ein.
Und Hanfeld irrt sicherlich, wenn er meint, solche Anrufe seien selten.
Sicherlich wird das selten so dümmlich gemacht, aber der direkte
Draht zum Redakteur wird gern genutzt. Übrigens auch bei Zeitungen.
Hofberichterstattung und Volksverblödung
Zitat: "Das ZDF lässt keine politische Einflussnahme auf seine Sendungen zu." Da beliebt wohl ein überbezahltes Mitglied des Staatsfernsehen zu scherzen. In dem Artikel wird gut dargestellt, dass es in Deutschland keine unabhängige Berichterstattung gibt. Die mehr oder weniger gleichgeschalteten Parteien haben sich das Land zur Beute gemacht und achten peinlich genau darauf, dass ihnen keine Konkurrenz erwächst. Gerade vor den anstehenden Wahlen zeigt sich die Nähe der Sender zu dem politischen Establishment. Es werden kaum kritische Fragen gestellt, alternative Parteien außerhalb des etablierten Blocks werden ignoriert. Wirklich kontroverse Theme, die der Bevölkerung auf den Nägeln brennen (unqualifizierte Zuwanderung, EU-Politik, Rentenpolitik) werden aus dem Wahlkampf herausgehalten und von den Fernsehverantwortlichen nicht oder nur tendenziös behandelt. Dem Bürger bleibt nur sich resigniert abzuwenden; eine kritische Berichterstattung findet er allenfalls im Internet.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.10.2012 09:38 UhrBleibt hinuufügen..
.. das die anderen Programmteile aufgrund dieser Strukturfehler auch unter aller Sau sind.