Home
http://www.faz.net/-gsb-u9tf
Mehr Angebote
| Abo|Hilfe
Freitag, 17. Februar 2012
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Medien Microsoft will Google wegen Urheberrechten angreifen

06.03.2007 ·  Der Wettbewerb zwischen Google und Microsoft wird immer schärfer: Inzwischen bieten beide Bürosoftware und Suchmaschinen an. Jetzt prangert Microsoft Google vor den Verlegern an.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (1)

Der amerikanische Softwarekonzern Microsoft will den Suchmaschinenbetreiber Google offenbar wegen seiner Urheberrechtspolitik angreifen.

Googles Beteiligung am Geschäft mit neuen Medien gehe auf Kosten derer, die Bücher, Videos und Software herausgeben, heißt es in Ausführungen, die Microsoft-Anwalt Thomas Rubin am Dienstag der Vereinigung der amerikanischen Herausgeber überreichen sollte.

„Google nimmt die Haltung ein, dass alles frei kopiert werden darf, bis sich der Inhaber der Urheberrechte meldet und es der Firma verbietet.“ Microsoft dagegen hole sich die Erlaubnis vor der Veröffentlichung ein.

Verschärfter Wettbewerb zwischen Google und Microsoft

Fünf Verlage werfen Google in einem 16 Monate andauernden Rechtsstreit Ähnliches vor. Ein Google-Sprecher wies die Anschuldigungen zurück. Das Unternehmen arbeite mit mehr als 10.000 Herausgebern zusammen und habe hochrangige Partner auch für seinen Online-Videodienst Youtube gewonnen.

Der Wettbewerb zwischen Google und Microsoft verschärfte sich durch den Einstieg Microsofts in den Suchmaschinen-Markt. Google dagegen hat sich mit einem Abonnentenservice in den Markt für Bürosoftware eingeklinkt und macht damit Microsoft auf einem Gebiet Konkurrenz, das der amerikanische Software-Konzern bislang 15 Jahre dominierte.

Weitersagen Kommentieren Merken Drucken
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Platzhirsch in Not

Von Felicitas von Lovenberg

Jahrelang breitete sich die Buchhandelskette Thalia massiv aus und verdrängte kleinere Konkurrenten. Jetzt steht das Unternehmen vor existenziellen Problemen, die es selbst geschaffen hat. Mehr 4