07.07.2009 · Nur die F.A.Z. und die F.A.S. haben ihre Reichweite unter den deutschen Tageszeitungen im vergangenen Jahr gesteigert. So hat die F.A.Z. ihre Reichweite um 24 Prozent auf rund 1,04 Millionen Leser erhöht, die F.A.S. um 18 Prozent auf 1,17 Millionen Leser. Das geht aus der Allensbacher Werbeträger-Analyse hervor.
Nur die Frankfurter Allgemeine Zeitung (F.A.Z.) und die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung (F.A.S.) haben ihre Reichweite unter den deutschen Tageszeitungen im vergangenen Jahr gesteigert. So hat die F.A.Z. ihre Reichweite um 24 Prozent auf rund 1,04 Millionen Leser erhöht. Die F.A.S. hat mit 1,17 Millionen Lesern ihre Reichweite um 18 Prozent verbessert. Damit kommen sowohl F.A.Z. als auch F.A.S. über die wichtige Schallmauer von mehr als einer Million Lesern bei den überregionalen Tages- und Wochenzeitungen.
Das geht aus der aktuellen Allensbacher Werbeträger-Analyse (AWA) hervor. F.A.Z. und F.A.S. sind somit die einzigen Gewinner im Vergleich zur AWA 2008. Denn alle anderen Zeitungen haben seither Verluste hinnehmen müssen. Allein die „Süddeutsche Zeitung“ verlor 111.000 Leser (minus 8,8 Prozent) auf 1,15 Millionen Leser. Die Reichweite der „Welt“ fiel um 8 Prozent auf 670.000; die „Financial Times Deutschland“ büßte 108.000 Leser (minus 33 Prozent) ein, das „Handelsblatt“ 48.000 Leser (minus 14 Prozent).
Unangefochtener Qualitätsjournalismus
„Neues Design, das mittlerweile als Kult empfundene Titelbild und unser unangefochtener Qualitätsjournalismus werden von den Lesern eindeutig honoriert“, wird Tobias Trevisan, der Sprecher der Geschäftsführung der Frankfurter Allgemeine Zeitung GmbH, in einer Mitteilung des Verlages zitiert: In der Kombination von F.A.Z. und F.A.S. lassen sich jetzt 1,92 Millionen Leser erreichen. Das sind 163.000 Leser mehr als mit der Kombination aus „Welt“ und „Welt am Sonntag“.
Mit ihren beiden Zeitungstiteln ist die F.A.Z. GmbH in Deutschland Marktführer. Die Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse ist eine Umfrage über Konsumgewohnheiten und Mediennutzung. Es gibt sie seit 50 Jahren; durchgeführt wird sie vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag von rund 90 Verlagen und Fernsehsendern. Die AWA stützt sich auf rund 21.000 Interviews, die mündlich und persönlich vorgenommen werden. Die Ergebnisse sind für 64,85 Millionen Deutsche ab 14 Jahre gültig.