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Medien „Christiansen“ im Kreuzfeuer

14.12.2006 ·  Sabine Christiansen hat Kritik an ihrer Rußland-Sendung am Sonntagabend im Ersten zurückgewiesen. Diese sei „ausgewogen gegenüber der pro-russischen Seite besetzt" gewesen, schrieb sie dem ARD-Chefredakteur Thomas Baumann.

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Sabine Christiansen hat Kritik an ihrer Rußland-Sendung am Sonntag abend im Ersten zurückgewiesen. Diese sei „ausgewogen gegenüber der pro-russischen Seite besetzt“ gewesen, schrieb sie dem ARD-Chefredakteur Thomas Baumann. Druck der russischen Botschaft, den Putin-Kritiker und ehemaligen Schachweltmeister Garri Kasparow wieder auszuladen, habe es nicht gegeben. „Womit auch?“, schrieb Christiansen.

Der WDR-Chefredakteur Jörg Schönenborn hatte Baumann um Aufklärung gebeten. Der WDR-Journalist Klaus Bednarz, ebenfalls ein- und dann ausgeladen und der Mafia-Experte Jürgen Roth hatten dieser Zeitung gesagt, Mitarbeiter von Christiansen hätten sehr wohl davon berichtet, daß die russische Botschaft auf Kasparows Ausladung gedrungen habe. Der Chef der FDP-Fraktion im hessischen Landtag, Jörg-Uwe Hahn, Mitlied im Rundfunkrat des Hessischen Rundfunk, fordert in einem Brief an den Rundfunkratschef Alfred Möhrle, „daß bis zur Klärung dieses Vorgangs Frau Christiansen keine Möglichkeit erhält, weiterhin in der Prime Time am Sonntagabend bei der ARD zu moderieren.“ Der HR-Intendant Reitze und ein ARD-Verantwortlicher sollten dem Rundfunkrat heute dazu berichten.

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