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Mark Thompson „New York Times“ holt neuen Chef von der BBC

 ·  Acht Jahre lang stand er an der Spitze der BBC, im November wird der Brite Mark Thompson die Leitung der „New York Times“ übernehmen. Er soll sich vor allem um die digitale und globale Expansion des Medienhauses kümmern.

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Der Chef des britischen Rundfunksenders BBC, Mark Thompson, wechselt an die Spitze der „New York Times“. Das teilte das Verlagshaus am Dienstagabend mit. Damit endet für die „New York Times“ eine achtmonatige Suche. Der 55 Jahre alte Thompson wird seinen Job im November antreten. „Unser Direktorium ist zu dem Schluss gekommen, dass Mark genau der Richtige ist, um das Unternehmen New York Times in dieser Zeit zu führen“, schrieb Chairman Arthur Sulzberger Jr. in einer E-Mail an die Mitarbeiter.

Das Medienhaus wolle auf dem digitalen und dem globalen Markt wachsen.

Thompson war von 2004 bis kürzlich Generaldirektor bei der BBC und in dieser Position für die acht Fernsehkanäle, 50 Radiosender und diverse Internetseiten verantwortlich. Im März hatte er angekündigt, nach den Olympischen Spielen von seinem Posten zurückzutreten.

Die „New York Times“ mit der namensgleichen Zeitung und dem „Boston Globe“ durchläuft schwierige Zeiten. Im Dezember verließ die frühere Chefin Janet Robinson nach 28 Jahren überraschend das Unternehmen. Die Aktie des Verlagshauses dümpelt vor sich hin und die Dividende wurde gestrichen. Werbekunden schalten ihre Anzeigen seltener. Zudem wenden sich Leser in Scharen von den herkömmlichen Zeitungen ab und nutzen über ihre Smartphones und Tablets Online-Nachrichtenseiten. Die „New York Times“ hat allerdings ein entsprechendes Bezahlmodell für ihre digitalen Produkte eingeführt, welches in der Branche als vorbildhaft gilt und für seinen Erfolg gefeiert wird.

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