Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung ist die „Zeitung des Jahres“. Bei der Verleihung der „Lead Awards“ wurde die F.A.S. in der erstmals vergebenen Kategorie Zeitungen ausgezeichnet, weil sie nicht nur Nachrichten verbreite, sondern auch mit gestalterischen und konzeptionellen Mitteln spiele. Seit ihrem Start vor elf Jahren habe die Zeitung „wesentliche Impulse“ gesetzt, befand die Jury der „Lead Academy“. Silber ging an „Die Zeit“, Bronze an die „taz“.
Die Frankfurter Allgemeine Zeitung wurde außerdem mit zwei zweiten Plätzen ausgezeichnet. In der Kategorie „Einzelleistung des Jahres“ erhielt das Konzept des täglichen Titelseitenfotos Silber. Die Jury würdigte das Zusammenspiel von Text und Foto, das eine zweite Ebene der Berichterstattung erschließe, „einen anderen Blick auf die Welt“ ergebe. Gold teilten sich in dieser Kategorie die „B.Z.“ mit ihrer „Ost-West-Ausgabe“ zum 50. Jahrestag des Mauerbaus und die „Welt“ mit der ohne Fotos gestalteten Ausgabe „Die Welt des Ellsworth Kelly“.
Einen zweiten Platz in der Kategorie „Webmagazin des Jahres“ erkannte die Jury auch dem neugestalteten Internetauftritt FAZ.NET zu, der durch sein aufgeräumt sachliches Layout und die medienübergreifende Markenpräsenz überzeugen konnte. Mit dem ersten Preis in dieser Kategorie wurde das Webmagazin „Design made in Germany“ ausgezeichnet.
Zum „Weblog des Jahres“ wurde das international beachtete Blog „Haw-lin“ von Jacob Klein und Nathan Cowen gewählt. Als bester „Webservice des Jahres“ wurde die App „MyTaxi“ ausgezeichnet. „Zeitschrift des Jahres“ ist das Opernmagazin „Max Joseph“. Die Bayerische Staatsoper als Herausgeber und der Verlag Hoffmann und Campe hätten demonstriert, „wie ein eher elitäres und als verstaubt angesehenes Thema unglaublich frisch, zeitgemäß und für jedermann zugänglich umgesetzt wird“.
In der Kategorie „Cover des Jahres“ gewann der „Spiegel“ mit seinem Titel zum Tod von Loriot. In der Kategorie „Beitrag des Jahres“ siegte das „SZ-Magazin“ mit einem Beitrag zur Tsunami- und Atomkatastrophe in Fukushima. „Foto des Jahres“ wurde das Bild des Fotografen des Weißen Hauses, Pete Souza, das Präsident Barack Obama und dessen engste Berater zeigt, welche die Erschießung von Usama Bin Ladin live auf einem Bildschirm miterleben. Insgesamt vierhundert Publikationen hatte die Jury gesichtet.
Eine der letzten freien und unabhängigen journalistischen Bastionen
in unserem Land !
Peter Leister (petlei)
- 21.06.2012, 22:42 Uhr
Ein Sonntag-Morgen!
Rolf Huchthausen (huchthausen)
- 21.06.2012, 21:21 Uhr
Man kann nur gratulieren!
Mario Müller (kritischer_buerger)
- 21.06.2012, 21:02 Uhr
Herzlichen Glückwunsch!
Hartmut Albrecht (Drahtfuchs)
- 21.06.2012, 19:51 Uhr
Volle Zustimmung meinerseits für Ihre Ehrung und vollkommen zu Recht!
Gabi Straka (Ethiopia)
- 21.06.2012, 18:40 Uhr