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Journalismus in Gefahr Der Notkurier

 ·  „Was wir machen, ist Instantjournalismus“: In Vorpommern stellt der „Nordkurier“ inzwischen sogar die Post zu, er bringt aber kaum noch Nachrichten. Was passiert, wenn eine Region unbedingt guten Journalismus braucht, ihn sich aber nicht leisten kann.

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Es gibt eine Sache, an der es dem „Nordkurier“ nicht mangelt: Platz. Das Zeitungshaus ist ein Denkmal an die Zeit nach der Wende, als der Osten das Eldorado westdeutscher Verlage war. Nicht schön, aber groß trohnt es in seiner Gewerbegebiet-Architektur auf dem Datzeberg über Neubrandenburg. Auf den langen Gängen vom Eingang zum Büro des Geschäftsführers Lutz Schumacher begegnen einem Teeküchen, Sitzecken, Zimmerpflanzen, Menschen eher nicht.

In dem Großraumbüro, das einmal das Herz der Redaktion war, findet man in den Ecken noch ein paar versprengte Journalisten. Die Mitte ist verlassen. Bis vor ein paar Wochen haben hier mehr als dreißig Redakteure gearbeitet, die den Mantelteil des „Nordkurier“ produzierten, also die überregionalen Seiten. Ihre Stühle, Tische, Monitore und Telefone sind noch da, als würden sie morgen wiederkommen. Aber das tun sie nicht.

Jede Zeitung hat hier ihr Monopol

Die überregionalen Seiten der Zeitung werden jetzt in Schwerin produziert, von einer Firma, die auch den Mantelteil der „Schweriner Volkszeitung“ herstellt. Vier Mitarbeiter sind dorthin gewechselt. Die anderen besetzen, mit etwas Glück, freie Stellen anderswo im Verlag. In das Zeitungshaus wird demnächst ein Call-Center einziehen. Dann ist es nicht mehr so leer.

Wenn Lutz Schumacher erklärt, was für eine Zeitung er managt, geht er zu den zwei Karten, die im Büro hängen. Eine zeigt die Tageszeitungslandschaft in Deutschland. An manchen Orten ist es noch ein Gewusel von Symbolen und Farben. In Mecklenburg-Vorpommern sind es drei riesige Flächen, die sich fast nicht überschneiden. Die Gebiete entsprechen den alten DDR-Bezirken. Jede Zeitung hat darin ein Monopol. Der „Nordkurier“ umfasst die Gegenden im Südosten des Landes. Sie ragen auf der Karte heraus, welche die Wirtschaftskraft der einzelnen Landkreise zeigt. Uecker-Randow zum Beispiel hat darin einen ganz eigenen Orangeton. Ärmer ist Deutschland nirgends. Schumacher sagt: „Sie können hier jeden Negativrekord finden.“

Die Presse hat von dem Tabubruch nicht einmal etwas gemerkt

Die Frage ist, wie man unter diesen Bedingungen guten Journalismus finanzieren kann. Und was passiert, wenn man ihn nicht finanzieren kann.

Günther Hoffmann sitzt im Dorf Bugewitz vor der Kneipe „Zum Mühlengraben“ Baum in der Abendsonne, und die Entspannung, die er ausstrahlt, bildet einen interessanten Kontrast zu seiner Empörung. Bugewitz liegt eine Viertelstunde von Anklam, im Nordosten der Republik, wo die NPD große Erfolge feiert. Am Tag zuvor hat sich dort der Kreistag konstituiert, in dem die Partei vier Abgeordnete stellt. Hoffmann, der sich für Kultur und gegen den Rechtsradikalismus in der Gegend engagiert, war als Zuschauer vor Ort und wunderte sich, dass alle Parteien die entscheidenden Dinge offenbar schon vorab geklärt hatten. Wofür die Abgeordneten stimmten, war für die Öffentlichkeit nicht zu erkennen, aber die Tatsache, dass die Besetzung der Ausschüsse einstimmig durchgewunken wurde, machte Hoffmann stutzig. Hinterher gab die Partei stolz bekannt: „NPD in allen Ausschüssen vertreten“, und was Hoffmann genauso ärgert wie die Tatsache, dass alle Parteien für die Abgeordneten der Rechten gestimmt haben, ist, dass die Presse von dem Tabubruch nicht einmal etwas gemerkt hatte.

Fehlen von gutem Journalismus nicht einmal als Verlust empfunden

„Es gibt hier keine fundierte Berichterstattung über das Phänomen des Rechtsradikalismus“, sagt Hoffmann. Die Redaktion sei völlig überfordert, sie brauchte eigentlich einen Experten, der sich in das Thema einarbeitet, um die einzelnen Lokalteile zu unterstützen. Aber den hat sie nicht.

Hoffmann kommt aus Bayern und hat sich vor Jahren in die Gegend verliebt. Aber das Milieu, das er dort antrifft, lässt ihn immer wieder verzweifeln. „Hier ist demokratische Kultur nie angekommen“, sagt er. Er erzählt, dass die Lehrer seine Kinder in der Schule bitten, doch eine Zeitung mitzubringen - sie selbst hätten keine im Haus. Wenn sie beim „Nordkurier“ Umfragen machen, was die Leute von der Tageszeitung halten, stellen sie manchmal im Nachhinein fest, dass die Befragten das örtliche Anzeigenblatt gemeint haben. Womöglich empfinden viele Menschen das Fehlen von gutem Journalismus nicht einmal als Verlust. Eine Region wie diese brauchte ihn dringend. Leider bringt sie aber schlechte Voraussetzungen mit, ihn zu ermöglichen.

„Qualität und Vielfalt sichern“

Nun kommt Lutz Schumacher. „Schumacher, der Zumacher“ nennen sie ihn, seit er in Münster über Nacht eine ganze Lokalredaktion durch ein neues Team ausgetauscht hat. Seinen Ruf als „gnadenloser Brutalsanierer“ empfinde er als ungerecht, sagt er, „das ist ein Zerrbild“. Auf die Frage des Betriebsrates, ob sie das gleiche erwarte wie in Münster, antwortete er: Nein - schon deshalb nicht, weil er in dieser Gegend ja gar keine zwanzig, dreißig qualifizierten Redakteure als Ersatz finden würde.

Schumacher trägt eine Brille mit kleinen, runden Gläsern, die ihn wie einen Pfarrer wirken lässt. Aber beim Reden macht er abfällige Schnaufgeräusche, die empört klingen, wenn er über „Besitzstandswahrer“ und „Strukturkonservative“ spricht. Schon dass die Gewerkschaften ihre Kampagne für die Zeitungen „Qualität und Vielfalt sichern“ nennt, lässt ihn verächtlich lachen.

Er sieht sich als Retter der Zeitung. Sein Auftrag sei es, den Betrieb „auch langfristig wieder lebensfähig zu machen“, sagt er. Dafür zersplittert er den Verlag in viele kleine Gesellschaften, stellt Leute zu schlechteren Bedingungen ein, verschlechtert die Konditionen für freie Mitarbeiter und hat den eigenen Mantelteil aufgegeben, in dem normalerweise die Dinge stehen, die über das Lokale hinaus das ganze Land angehen.

Ein publizistischer Kollateralschaden

Wer in Mecklenburg-Vorpommern Politik oder Presse macht, hat es mit einer sehr überschaubaren Zahl von Journalisten zu tun. Es gibt immer weniger Konkurrenz, weniger Stimmen und Recherchen - dafür aber mehr Kompromisse. Die „Ostsee-Zeitung“ bekommt ihren Mantel schon seit vergangenem Jahr von den „Lübecker Nachrichten“. Dass die Menschen in Schleswig-Holstein, zum Beispiel, für die geplante Fehmarnbelt-Brücke sind, Menschen in Mecklenburg-Vorpommern aber stattdessen von den Fähren nach Dänemark leben, ist dabei nur ein publizistischer Kollateralschaden.

Ein Pressesprecher in Berlin klagt, dass er in Mecklenburg-Vorpommern kaum noch journalistische Ansprechpartner für seine Themen finde. Ein Pressesprecher in Schwerin prahlt, dass er mit fast allem durchdringe, weil es kaum noch journalistischen Widerstand gebe. Am Schweriner Marktplatz sitzt die Mitarbeiterin des Journalistenverbandes DJV in ihrem Büro und versucht den Überblick über die Entlassungswelle bei der „Schweriner Volkszeitung“ zu bewahren, sie tröstet verunsicherte Mitglieder am Telefon, rechnet Gehaltsverluste aus und zeigt ebenso bedeutungsschwanger wie hilflos Statements wie das der Landes-CDU, die an die Eigentümer der Regionalzeitungen appelliert, sich nicht aus dem Land zurückzuziehen, weil „gerade Zeitungen für eine funktionierende Demokratie unerlässlich“ seien.

Der Abschied von einem überregionalen Teil

Anfang des Jahres ist Michael Seidel neuer Chefredakteur des „Nordkurier“ geworden. Jetzt steht er an der Seite von Schumacher, als sei er dessen Gegenteil. Er kommt aus dem Osten, ist zugänglich, unzynisch und kritisch und hat sich in zehn Jahren als Korrespondent in Schwerin viel Respekt erworben. Der Abschied von einem eigenen überregionalen Teil sei gerade für ihn hart, sagt er. Aber so könne die Zeitung auf Ressourcen der „Schweriner Volkszeitung“ zurückgreifen. „Das muss kein publizistischer Verlust für unsere Zeitung sein. Es ist aber ein Verlust an publizistischer Vielfalt für die politische Klasse des Landes.“

In kaum einer anderen Person vereinen sich die Widersprüche des Umbruchs der Zeitung so sehr wie in dem Chefredakteur. Seidel war selbst im Vorstand der Journalistengewerkschaft. Jetzt liefert er sich mit ihr ein erbittertes Gefecht. „Ich gönne jedem Redakteur ein Tarifgehalt“, sagt er. „Aber mir soll mal jemand sagen, wie man in diesem Verbreitungsgebiet unter diesen Bedingungen gewinnbringend eine Zeitung machen soll. Dazu sagen die Gewerkschafter nur: Dann kann du eben keine machen.“

Die Auflage sinkt langsamer als die der anderen Zeitungen

Etwas mehr als neunzigtausend Exemplare verkauft der „Nordkurier“ noch, ein Viertel weniger als vor acht Jahren, aber die Verantwortlichen werten es als Erfolg, dass die Auflage langsamer sinkt als die der anderen Blätter im Osten. Große Entfernungen muss die Zeitung zurücklegen, um zu den versprengten Abonnenten zu kommen - aber das Unternehmen arbeitet inzwischen auch sehr profitabel als Briefzusteller.

Durch die Sparmaßnahmen soll nun ein Spielraum entstehen, um neue Dinge auszuprobieren. Priorität hat für Geschäftsführer Schumacher künftig das Lokale. Mit leuchten Augen erzählt er von seiner Vision, in der seine Lokaljournalisten nicht mehr in einem Gebäude sitzen, auf dem „Nordkurier“ steht, sondern mit Laptops ausgerüstet durch das Land reisen, sich zeigen, ankündigen, wann sie wo zu treffen sind. „Man denkt immer, die Lokalreporter sind vor Ort“, sagt er. „Aber das sind sie nicht. Sie sitzen im stillen Kämmerlein und gehen nie raus“ Schumacher lacht, er lacht viel.

Es scheitert schon an Laptops und Diensthandys

Seine Vision einer Zeitung, in der ein paar Menschen an „Desks“ arbeiten und das Blatt zusammenstellen, wobei sie nicht unbedingt Redakteure sein müssen (“teure“ Redakteure, wie Schumacher sagt), und Reportern vor Ort, die nur recherchieren und schreiben, erscheint plausibel. Bis man im Büro von Siegfried Denzel sitzt. Er ist Redaktionsleiter von vier „Nordkurier“-Ausgaben in Südvorpommern, die er von Anklam aus produziert. Einer Stadt, die heftig von Arbeitslosigkeit und Abwanderung betroffen ist und an der die Urlauber auf dem Weg nach Usedom nur vorbeifahren. Denzel ist nach der Wende als Vierundzwanzigjähriger aus Schwaben hierhergekommen, weil er die Herausforderung gesucht hat. Er wurde schnell Lokalchef, aber irgendwie muss er sie vierzehn Jahre später noch immer suchen. „In anderen Gegenden kann ja jeder leicht Zeitung machen“, sagt er.

Dreieinhalb Redakteure arbeiten für die Lokalausgaben, viel zu wenig um sie in Produzenten und Reporter zu organisieren. „Das ist eine Modestruktur, die uns übergestülpt wird“, sagt Denzel. Die Idee, mit dem Laptop durchs Land zu reisen, scheitere im Moment schon an den Laptops, auf denen das Redaktionssystem nicht vernünftig läuft und den Diensthandys, die fehlen.

„Was wir machen, ist Instantjournalismus“

Wenn man Siegfried Denzel auf die „gesellschaftliche Aufgabe“ der Tageszeitungen anspricht, schaut er mitleidig und sagt: „Wir können hier keinen Qualitätsjournalismus im eigentlichen Sine betreiben. Was wir machen, ist Instantjournalismus.“ Er habe nicht die Möglichkeit, einen Kollegen einen Tag lang für eine Recherche abzustellen, bei der am Ende womöglich nicht einmal ein Artikel herausspringt.

Von seinem Büro blickt Denzel über den Markt auf die Nikolaikirche, die in den letzten Tagen des Krieges zusammen mit weiten Teilen der einst stolzen kleinen Hansestadt zerstört wurde. Es gibt Pläne, aus dem Bauwerk ein Museum für Otto Lilienthal, den berühmten Sohn der Stadt, zu machen, mit Windspiel und einer Drachenseilbahn zum Marktplatz. Es ist ein ambitioniertes Projekt, das der Stadt helfen könnte, aber auch Konflikte produziert mit den Denkmalschützern. Die Debatte müsste jemand moderieren, und wer, wenn nicht die Lokalzeitung, sollte das tun, vielleicht sogar mit öffentlichen Veranstaltungen, die gleich wieder Werbung für die Zeitung wäre. Das findet Denzel auch. Aber er sagt, ihm fehle im Moment einfach die Kraft dafür.

Zeitungen könnten ihre Aufgaben für die Demokratie erfüllen

Mit etwas Pech füllt die NPD die Lücke, welche die Zeitung lässt. Der extrem rührige Parteivertreter im Ort verbreitet seit ein paar Jahren in der Region so etwas wie Lokalblätter, die scheinbare Bürgernähe mit Ideologie kombinieren. Sie kommen nur alle paar Monate, aber es spricht einiges dafür, dass sie nicht wirkungslos sind. Versuche, die Bürger zu animieren, selbst aktiv zu werden, sind dagegen schwierig. Das Angebot des Vereins „Demokratisches Ostvorpommern“, unter Anleitung von Profis Dorfzeitungen zu erstellen, scheitert häufig daran, Leute zu finden, die sich überhaupt beteiligen wollen. Dafür fehlt die Übung.

Lutz Schumacher aber sitzt in Neubrandenburg und formuliert Ansprüche. „Es darf sich schon mal jeder Lokalredakteur fragen, ob sein letzter Bericht über die Gemeinderatssitzung so formuliert war, dass im Dorf Begeisterung losbricht.“ Zeitungen könnten ihre Aufgaben für die Demokratie erfüllen, sagt er, „dafür müssen wir uns von ein paar Mitarbeitern lösen, die finden, sie hätten irgendetwas ,schon immer so' oder irgendetwas ,noch nie so' gemacht.“ Viele Journalisten müssten die einfach die verloren gegangenen Grundtugenden wiederentdecken. Außerhalb seines Geschäftsführerbüros aber klingt das nicht mehr nur zwingend, sondern auch zynisch und weltfremd. Es kann schon sein, dass er es ernst meint mit den Ansprüchen, er kann nur die Ausstattung nicht mehr bieten, die es braucht, um sie zu erfüllen.

Wenn sich die Menschen in der Gegend eine Meinung bilden sollen

Frank Götz hat den Motor seines Bootes abgeschaltet, mit dem er von Anklam aus die Peene hinaufgefahren ist, in die Stille der Landschaft. Götz organisiert Kanutouren und zeigt den Besuchern, dass der Slogan von der Peene als dem „Amazonas des Nordens“ nicht nur ein Werbegag ist. Man sieht ihm an, dass er in der Natur Zuhause ist, aber wenn er erzählt, sind es nicht nur Geschichten von der Ruhe, den Bibern und den Flussseeschwalben, sondern auch Abhandlungen über Politik, Wirtschaft, die Fehler nach der Wende und die Zerstörung, die diesem Lebensraum droht.

Er lebt stromaufwärts in Alt Tellin, wo eine gewaltige Schweinezuchtfabrik entstehen und jährlich zigtausend Ferkel produzieren soll. Götz nennt viele Gründe, dagegen zu kämpfen, und der unmittelbarste ist natürlich, dass die Güllemassen dieses Paradies bedrohen. Aber es geht ihm auch um die Globalisierung der Landwirtschaft, um Versäumnisse der Politik und alte Seilschaften und kriminelle Vorgeschichten der Betreiber. Es sind Zusammenhänge, die wichtig sind, wenn sich die Menschen in der Gegend eine Meinung bilden sollen darüber, was gerade in ihr passiert. Es gibt nur kaum jemanden, der ihnen diese Zusammenhänge aufzeigt. Der „Nordkurier“ ist es nicht.

Die „eigentliche Schweinerei“

„Wir können es uns nicht leisten, Journalismus runterzufahren“, sagt Götz. Das Argument, dass man damit vielleicht kein Geld verdienen könne, lässt er nicht gelten: „Das Gesundheitswesen verdient auch kein Geld, trotzdem macht man es nicht zu.“

Als das Erörterungsverfahren für das Großprojekt begann, hat der „Nordkurier“ sogar den Termin verpasst. Danach berichtete die Zeitung vor allem, wenn Gegner der Zuchtanlagen das Haus des Bürgermeisters beschmierten. Die „eigentliche Schweinerei“, wie Götz sie nennt, die ökonomischen und ökologischen Hintergründe der Pläne, sind zu komplex, als dass sie das Blatt mit seinen Mitteln aufklaren könnte, und so verblassen sie gegen das Versprechen einer Handvoll Arbeitsplätze.

„Das hat Pommern einfach nicht verdient“

Frank Götz gehört zu den Leuten, die diesen Landstrich lieben und nicht bereit sind, ihn aufzugeben. „Das haben wir nicht verdient. Das hat Pommern einfach nicht verdient“, sagt er und erzählt, dass die Gegend der Ort war, wo vor tausend Jahren schon Wikinger und Slawen friedlich miteinander Handel trieben und fügt hinzu: „Das ist nicht der Raum der Nazis hier.“

Mag sein, dass es bürgerschaftliches Engagement schwer hat in diesem Landstrich. Aber es gibt Leute, die sich engagieren und Bürgerinitiativen gründen, Leute wie Frank Götz. Sie brauchen eine starke Zeitung, die Dinge verhandelt, die alle angehen. Eigentlich brauche sie sogar mehrere davon.

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