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Computerspielpreis : „The Inner World“ ist bestes deutsches Computerspiel

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Aufregung auf offener Bühne: Verkehrsminister Dobrindt verleiht den Deutschen Computerspielpreis Bild: Getty Images / Hannes Magerstaedt

Verkehrsminister Dobrindt hält den Deutschen Computerspielpreis für ähnlich bedeutend wie den Deutschen Filmpreis oder den Echo: Die Branche feierte die besten hiesigen Produktionen.

          Das Abenteuerspiel „The Inner World“ ist das beste deutsche Computerspiel 2014. Das hat die Jury des Deutschen Computerspielpreises am Donnerstag in München entschieden. In dem Spiel geht es darum, mit den Charakteren Robert und Laura Rätsel zu lösen. Die Macher sprechen von einer Entdeckungsreise und einer „humorvollen Geschichte voll skurriler Charaktere“. Dafür gab es in diesem Jahr den mit 50.000 Euro dotierten Preis.

          Als bestes Kinderspiel wurde „Malduell“ ausgezeichnet, als bestes Jugendspiel „Beatbuddy: Tale of the Guardians“. Dafür gab es jeweils Preisgelder von 75.000 Euro. Zum bestes mobilen Spiel wählte die Jury „Clarc“, ein mit 10.000 Euro dotierter Sonderpreis ging an das Spiel „The Day the Laughter Stopped“. Bestes Browsergame wurde „Anno Online“.

          Ziel des Spiels: Kulturförderung

          Insgesamt wurden Preisgelder in Höhe von 345.000 Euro vergeben. Die Branchenverbänden BIU und G.A.M.E. und das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur verliehen den Preis in diesem Jahr zum sechsten Mal. Die Jury legt stets besonderen Wert auf pädagogische und didaktische Qualität.

          „Der Deutsche Computerspielpreis ist eine Größe in der deutschen Medienlandschaft. Er steht auf einer Ebene mit dem Deutschen Filmpreis oder dem Echo“, sagte der Bundesminister für Verkehr und Digitale Infrastruktur, Alexander Dobrindt (CSU). „Unser Ziel ist es, mit dem Preis qualitativ und kulturell hochwertige, innovative Spiele zu fördern und die Leistungen der Games-Branche einem breiten Publikum bekanntzumachen.“

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