Home
http://www.faz.net/-gsb-73abq
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Im Fernsehen: „Der Turm“ Es spielt überall, nicht nur in Dresden

 ·  Ein Triumph der Adaption: Christian Schwochow verfilmt den Roman „Der Turm“ von Uwe Tellkamp. Das Ergebnis ist eine jener seltenen Sternstunden des Fernsehens.

Artikel Bilder (6) Lesermeinungen (1)

Richtlinien für Lesermeinungen

Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.

Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.

Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.

Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.

Schließen

Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Markus Bachmann
Markus Bachmann (Herr_B) - 03.10.2012 23:14 Uhr

Gunter Emmerlich als dunkler Fleck

Er spielt insofern überall, als flächendeckend über der DDR der Schleier der Partei lag. Doch war diese Atmosphäre hier mehr und dort weniger bestimmend - je nachdem, wie sehr sie in kollektive Lebenswelten einzudringen vermochte. Das ist ein Merkmal von Heterogenität in der DDR. Das Dresdner Viertel "Weißer Hirsch",in welchem der Roman siedelt, repräsentiert nicht die ganze DDR; es ist sogar ein Sonderfall, finde ich. Die Mischung aus spätbürgerlichem Habitus und neuhumanistischen Prägungen machte Lebensentwürfe aus, die auf dem Weißen Hirsch vielleicht konzentriert vorkamen, die DDR insgesamt aber keineswegs in dieser vitalen Aktion repräsentieren. Gleichwohl zeigt der Roman und auch der Film - ich bin auf das Angenehmste überrascht - eine Facette der DDR auf eindrucksvolle und sensible Weise.
In der danach ausgestrahlten Doku wäre vergleichbare Sensibilität und Intuition wünschbar gewesen, indem man den Opportuisten Emmerlich raugelassen hätte,der wie immer nur hohle Phrasen drosch

Empfehlen
Weitersagen
Themen zu diesem Artikel

Jahrgang 1966, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Bilder und Zeiten“.

Jüngste Beiträge

150 Jahre Seit’ an Seit’

Von Nils Minkmar

Die spröde, Camus düsteren „Mythos des Sisyphos“ verehrende Partei ist irgendwie Kult geworden: Die SPD feiert sich. Und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel ist dabei ganz in ihrem Element. Mehr 9 5