11.01.2013 · Der Konflikt zwischen Youtube und der Gema um die Vergütung von Musikvideos kommt nicht voran. Über die umfangreiche Sperrung von Musik ärgern sich vor allem die Fans.
Von Stefan SchulzRichtlinien für Lesermeinungen
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Fakt ist, dass die Sperrung des Gangnam Videos nicht auf die GEMA
zurückgeht sondern Google das nur vorgibt, um Stimmung gegen die
GEMA zu machen.
Das sogar Journalisten auf diese Propaganda hereinfallen ist allerhand.
Und ich bin ziehmlich sprachlos wie es möglich ist, dass
Stimmungsmache die Wahrheiten auf absurde Weise verdrehen kann.
Die GEMA gierig? Ja seid ihr alle noch bei Trost. An Google verdient
sich ein Heer von Managern und Aktionären dumm und dämlich.
Der Jahresumsatz der GEMA ist wahrscheinlich geringer als das, was
alleine die Führung von Google an Gehältern verdient. Aber
dass der Komponist weniger als einen Cent für die im Youtube
verwendete Musik bekommen soll, ist gierig?
Richtig Herr Wunsch,
leider hat die Desinformationskampagne von Google, den Piraten und
Konsorten schon, wie Sie richtig bemerken, große Wirkung erzielt.
Passend hierzu ein seit Kurzem im Internet kursierender Text als
Gegenentwurf zu Googles "Diese Video ist in Deinem Land nicht
verfügbar...", (weiße Schrift auf schwarz, rechts von
dem viereckigen, roten Bildschirmgesicht mit schrägem Mund):
"Wir Nutzer fühlen uns belogen, weil YouTube nach
Zufallsprinzip Videos sperrt, um Stimmung gegen die GEMA zu machen,
anstatt Komponisten und Texter fair zu vergüten. Wir sind es leid,
dass Google unsere Liebe zur Musik gegen die Musiker ausspielt."
Man kann blockierte Videos auch ansehen wenn man nach dem 3fachen w,ein
doppeltes s in die zugewiesene URL einfügt um die Sperre zu umgehen.
Tja GEMA und konsorten,das Internet gehört euch (noch) nicht!
Danke, Herr Pawlik,
,etwas überspitzt formuliert (was dieser Diskussion leider angemessen ist), aber im Kern vollkommen richtig.
das Internet gehört den Verbrecherorgansation ICANN und GOOGLE
Nur Dummbeutel haben noch nicht begriffe, dass wenn alle Leistungen
kostenlos verfügbar sein sollten, dass dann niemand mehr Leistungen
erbringen wird.
Gerade die Dümmsten und stärksten Verfechter von KOSTENLOS IM
INTERNET brauchen nur ihr eigenes Verhalten zu analysieren und werden
feststellen, dass SIE SELBST NICHTS beitragen, sondern NUR NUTZN wollen.
So ist die Welt schon kaputt.
Die Bahn fährt sowieso, die Tram doch auch, der Strom kommr au der
Steckdose, der Film aus dem Internet, das Gemüse wird geklaut, das
Obst heimlich gepflückt; ist doch alles für ALLE. Das neue
Zeitalter ist doch schon angebrochen. Die erde ist eine Scheibe und
deswegen muss genassauert wetten auf Teufel-komm-raus, ich bin doch
nicht blöd; Dummheit und Raffgier sind dieselbe Medaille mit zwei Seiten.
Die Gier ist ein Schwein, habe ich heute gelesen
Bei 1,1 Milliarden bedeuten 0,37 Euro pro Click über 330 Millionen Euro. Die Google an die Gema abführen müsste für für nur einen Video. Dass Youtube das nicht mitmacht kann ja wohl jeder nachvollziehen, Mit persönlich ist es egal, die können jedes Video in D sperren, dann guck ich halt nicht. Aber wo findet die Promotion für die Künstler statt wenn alles untersagt wird? Google wird die Gema auf Null bringen, das werden wir noch erleben. Die Verträge der Gema kennt jeder Unternehmer. Die werden einem übergestülpt. Kein Wunder dass in D nix mehr vorwärts geht.
Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 12.01.2013 09:16 UhrWer lesen kann..
In dem Artikel ist von 0,375 Cent die Rede, nicht von 0,37 Euro.
Rechnen lernen!
Es hätte auffallen können, dass 330 Millionen vollkommen falsch sein müssen, da sogar ein paar der besten Platten der Welt kaum soviel ingesamt eingebracht haben. Es sind 4,3 Millionen Euro da es 0,375 CENT nicht EURO sind. Dafür, dass man 1,161 Milliarden mal eine Werbung zeigen kann und das parallel 4 Minuten zum Video sind 4,3 Millionen Euro ein Schnäppchen! Sogar der Superbowl zur besten Sendezeit ist da wesentlich teuerer.
Proxtube. Ein kleines Add-on des Browsers, und die Gema kann sperren lassen was sie will.
Ich wohne in Deutschland und habe das Video (original und in allen
Variationen) und/oder die Musik via PC oder mobil über das Internet
in den letzten Monaten in regelmäßigen Abständen meiner
Netzhaut und meinen Gehirngängen zugeführt. Gema gesperrt oder
nicht gesperrt.
Ein guter Rat an die GEMA: Anstatt Ihre Ressourcen darauf zu
verschwenden, wie Sie Videos und Musik sperren, sollten Sie sich lieber
mal grundlegend um ihre Existenz Gedanken machen, denn die ist mittel
bis langfristig mit Ihrem jetzigen Modell dramatisch gefährdet.