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Frühkritik: Günther Jauch Warten auf Voßkuhle

 ·  Günther Jauch wartet auf das Urteil des Verfassungsgerichts zur Euro-Rettung - was kann da herauskommen? Alte Binsen, neues Stochern im Nebel, kollektives Warten aufs Christkind. Man wurde zappelig vor Langeweile.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (46)

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Nadine Hoffmann
Nadine Hoffmann (Raffz) - 10.09.2012 17:18 Uhr

Warten auf Günther Godot...


... war das, kann Jauch nicht besser oder will er nicht?

Bei Flachthemen mag dieses Spektakel ja lustig sein, aber nicht bei der Schuldenkrise. Was soll das! Der allwissende und nichtsverstehende Jörges wie auf Droge, hat der überhaupt kapiert, dass das Thema EURO und nicht Söder heisst. Eine schwache Frau v. Weizsäcker, der einzige mit Wert war ausgerechnet der Issing.

Anscheinend leben diese Medienvertreter in Parallelwelten und mussten nicht unter absinkenden Reallöhnen leiden, anders ist das nicht zu verstehen, eine Blamage hoch zehn.

Sonst ordentlich Stimmung machen und hier alle Ansätze auf wirkliche Infromationen abschneiden oder ignorieren. Da beste waren die Einspieler, die das Elend aufzeigten, das sich deutsche Demokratie (parlamentarische) nennt.

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Ingrid Hoyer

Nach der letzten Sendung von Jauch entschieden, keine mehr zu sehen. Ich wusste genau warum nicht!!

Diese Sendungen, egal wer moderiert und als Gäste da sind, tue ich mir nicht mehr an. So ein "Schmierentheater", einer zieht über den anderen her, das ist keine sachliche Unterhaltung. Auch muss ich sagen, bei so einem sensiblen und brisanten Thema ist eine "Talkshow" nicht wirklich der passende Rahmen. Allerdings hätte ich die "Runde" schon für einen Moment "zappeln" sehen wollen. Bei den Programmen die gesendet werden, kann ich gut auf einen Fernseher verzichten. Nicht einmal die Nachrichten lohnen sich anzuschalten. Die GEZ-Gebühren sind die reinste Abzocke für diese grottenschlechten Sendungen.

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Claus Gehner
Claus Gehner (cgehner) - 10.09.2012 16:37 Uhr

Leider sackt das deutsche Fernsehen auf das Niveau von CNN und Fox News

Mit solchen rein spekulativen Gesprächen geht ARD eine riesigen Schritt abwärts in Richtung CNN, und sogar Fox News, wo fast 90% der Zeit mit unwissenden "Talking Heads" verbracht wird.

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Markus Bruckner
Markus Bruckner (MMXII) - 10.09.2012 15:20 Uhr

PECH GEHABT!

Tja, das passiert eben, wenn es nur noch Parteifernsehen gibt! Oder wie nennt man das dann in Zukunft, wenn die einzige Partei von EU-Diktatoren (ich meinte natürlich Gouverneure und Kommissare) gesteuert wird? Naja, da lassen wir uns dann was einfallen!

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Franz Becker
Franz Becker (FBXL9) - 10.09.2012 14:21 Uhr

Verpaßte Chance der ARD-Schaumschläger-Routine

Thema und Termin hätten eine fachlich bessere Besetzung verdient als Jauch sie bieten konnte. Bei allem Respekt vor den Verdiensten der Teilnehmer wäre eine Diskussion mit fachkompetenten Gesprächspartnern (Kläger, Gutachter, Währungsfachleute, Historiker) besser gewesen als diese "Sturm-im-Wasserglas-TALK&LACH-SHOW". Schade um vertane Zeit und ARD-Gebühren.

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Otto Meier

Selten habe ich soviel Unsinn gehört, soviel Unwissen erfahren und mich so sehr darüber geärgert.

Schon die Auswahl der Gäste war völlig daneben. Von Wahlen seien Demokratie (Weizsäcker) war ebenso die Rede, wie von einem nicht existenten Vetorecht Deutschlands. Leistungen seien an Bedingungen geknüpft, war zu vernehmen, obwohl weder Griechenland noch Italien sich an selbige halten. Überhaupt wurden bislang alle mit dem Euro in Zusammenhang stehenden Verträge gebrochen, aber das wurde von diesen Gästen schlichtweg ignoriert.

Den Vogel aber schoß ein völlig unqualifizierter und desorientierter Jörges ab, der ernsthaft behauptete, Spekulanten seien dadurch zu bremsen, daß man ihre Spekulationsverluste sozialisiere.

Einziger "Lichtblick" war Markus Söder, der dem CSU-Horst nachzueifern scheint und langsam den Weg in die Realität zurück findet. Ansonsten trug diese Show nur dazu bei, in mir die Gewißheit reifen zu lassen, daß auch das BVerfG dem Euro-Rettungsirrsinn kein Ende bereiten wird. Und das wäre mehr als traurig, verlöre das BVerfG damit doch sehr an Ansehen und Vertrauen.

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Markus Teuber

Statt dem üblichen Polit-Gequatsche

habe ich mir gestern Nacht die wunderschöne Abschluß-Show der Paralympics in London angesehen !
.
Es war eine ganz,ganz tolle Art ,fern zu sehen ! Einfach toll !
.
Polit-Gequatsche-Shows schaue ich nicht mehr an !

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Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 10.09.2012 12:04 Uhr

Jörges sollte bei dem bleiben, von dem er etwas versteht,

eine Zeitschrift gestalten, die in Wartezimmern ausliegt, um den Patienten die Wartezeit zu verkürzen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2012 16:05 Uhr
Dieter Zorn

Toll

Ich habe schon 20 Jahre, seit der alte Nannen tot ist keinen STERN mehr gelesen, aber Ihr Kommentar trifft wohl ins Schwarze!

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Klaus Wege
Klaus Wege (covenants) - 10.09.2012 12:02 Uhr

STERN: Mal bejubelt er teuer gekaufte (gefälschte) Hitler-Tagebücher, mal faule ESM-Verträge

Den Raum zwischen solchem Großversagen füllt die Redaktion mit Titelgeschichten wie "Die Geissens" ( Ausgabe 36 / 2012) :
11 volle Heftseiten plus Titelseite sind dort einer RTLII-Reality-Soap-Familie gewidmet.
Der STERN verrät, die Familie sei "ziemlich lustig" und gewährt journalistische Einblicke nach Art des Hauses : Ein Gattinnenportrait - ohne Gesicht, dafür deren Brüste zeigend . (S.63)
Dazu schnalzt der STERN nach Altherrenart: "Carmen hat das Herz am richtigen Fleck" .
Der Geschichte des STERN - eine Abstiegsgeschichte.
Der Thüringer Jörges und sein wohlfeiles Europa-Trompeten passen dort besser hin, als sogar er selbst es glaubt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2012 17:01 Uhr
Michael Schreiber

Der Thüringer??

Wenn ich Wikipedia glauben darf, ist Herr Jörges nicht wirklich Thüringer, sonder eher ein Hesse: am 08.12.1951 in Bad Salzungen/Thüringen geboren und 1957 (also im Alter von 5, max. 6 Jahren) aus der damaligen DDR nach Frankfurt übergesiedelt.

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Wolfram Reinicke
Wolfram Reinicke (vulpus) - 10.09.2012 11:54 Uhr

Warten auf Voßkuhle

Die Gesprächsführung von herrn Jauch war unbefriedigend und das Herrn Söder zugestandene Schlußwort beleidigend initiiert und seiner nicht würdig. Schade.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2012 13:03 Uhr
Uwe Bussenius
Uwe Bussenius (uwebus) - 10.09.2012 13:03 Uhr

ARD ist Staatsfernsehen und Jauch politikgesteuert,

da hat ein Söder schlechte Karten, weil die CSU z.Zt. in Berlin nicht voll mitspielt.

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Andreas Gati

Jörges' Verschwörungstheorien

Jörges' Verschwörungstheorien zur €-Krise: Schuld sind Spekulanten, US Hedgefonts und die Amerikaner, die neben den $ keinen starken € dulden. Nicht Schuld sind Olivenländer, die jahrzehntelang über ihre Verhältnisse leben, Südeuropäer, die ihren eigenen Staaten nicht mehr trauen und lieber für wenig Zins Geld an Deutschland leihen und zB Lebensversicherer, die nach dem griechischen Schuldenschnitt sehr viel Geld verlohren haben.

Am interessantesten war Issing's Kritik an der neuen Draghi-Politik: was passiert, wenn Draghi Staatsanleihen von Italien aufkauft und die Maßnahmen dann nicht umgesetzt werden oder nicht wirken? Bekommen die dann keinen Kredit mehr oder werden die Schrottpapiere mit riesigem Verlust verkauft? Das ist des Pudels Kern! Wenn frische Kredite die Wettbewerbsfähigkeit erhöht und zu Haushaltsüberschüssen führt, hat Draghi recht gehabt. Ansonsten müssen immer riesigere Beträge 'gedruckt' werden. Das Risiko ist immer bei den Nordländern.

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Günter Schreiber

Zahlt Jörges in einen Pensionsfonds ein?

Man hätte Jörges mal fragen sollen, was er davon hielte, wenn der Pensionsfonds des STERN das Geld seiner Mitglieder in griechischen, portugiesischen und spanischen Staatsanleihen anlegen würde und das natürlich zu einem niedrigen Zinssatz (man will ja nicht von Leuten wie Jörges als Spekulant bezeichnet werden)?

Vielleicht wäre ihm dann ein Licht aufgegangen, wie Angebot, Nachfrage und Ausfallrisiko sich auf die Zinssätze von Anleihen auswirken.

Bei seinen "Spekulanten" handelt es sich weitgehend um Investoren wie Pensions- oder Investmentfonds, die sich für die Anleger, dessen Geld sie investieren, verantwortlich fühlen.

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Günter Fischer
Günter Fischer (Terenz) - 10.09.2012 11:03 Uhr

Jörges, die geistige Nulldiät

Wer Herrn Issing hören wollte, musste leider auch die lautstarke Geistesleere des Herrn Jörges ertragen. Herr Jörges gehört zu jenen unerträglichen Journalisten, die sich zu jedem Thema, das sie erkennbar nicht verstanden haben, wortreich und extrem anmaßend äußern. Wem seine Gesundheit lieb ist, sollte das Anhören von Gesprächsrunden meiden, an denen dieser hohltönende Allesbesserwisser teilnimmt.

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Günter Schreiber

Einer wird gewinnen

Zitat:
Am Sonntag hätte man besser klassische Ausgaben von „Einer wird gewinnen“ mit dem alten Kulenkampff senden sollen, da traten sogar echte Ausländer aus Europa auf.

Sie haben recht, Herr Minkmar. Und damals herrschte noch ein freundschaftlicheres Verhältnis zwischen den europäischen Staaten, obwohl die Schrecken des 2. Weltkrieges noch wesentlich deutlicher in aller Erinnerung waren...

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Andreas  Dürr

Jörges ist peinlich!

Herr Jörges spielt sich jeweils als grosser "Versteher" der Finanzmärkte aus. Das Gegenteil ist der Fall, er hat schlicht keine Ahnung! Das oberste Prinzip eines Händlers heisst "don't fight the market", was soviel heisst, dass sich der Händler in seinem Tun immer an den realen Gegebenheiten zu orientieren hat. Wenn Jörges sich nun über Soros und Co. beklagt, blendet er aus, dass diese nur Marktverzerrungen ausnutzen. Im vorliegenden Fall bedeutet dies nicht s anderes, als die bisherigen Massnahmen der EU nicht dazu angetan sind, das Vertrauen in die PIGS zu stärken. Hausaufgaben nicht gemacht! Herr Jörges kann es passen oder nicht: Es ist richtig, dass die Märkte von der Politik nicht vorschreiben lassen, welche Massnahmen zu genügen haben. In diesem Fall erfüllt die Spekulation von Soros und Co. sogar einen volkswirtschaftlichen Nutzen. Diese Herren schaden uns weniger als verschwendungssüchtige Politiker!

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Günter Schreiber

Jörges hat überhaupt nicht verstanden, er sollte Talkshows in Zukunft meiden

Dieser Mann ist ja unglaublich beratungsresistent.

Er verwechselte Spekulationen mittels Leerverkäufen mit Spekulationen gegen den Euro.

Otmar Issing versuchte ihm vergeblich zu erklären, dass sein Jubel über Draghis unbegrenzten Kauf von Schrottanleihen (es fiel ihm schwer, dieses Wort zu vermeiden) nicht angebracht sei, da die Spekulanten hierdurch nicht geschädigt, sondern belohnt werden. Die griechischen und andere Millionäre reichen jetzt nämlich ihre marode Anleihen an die EZB weiter und sind das Ausfallrisiko los, das dank Draghi jetzt u.a. der deutsche Steuerzahler am Bein hat.

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Dragan Mayer
Dragan Mayer (asmo-uk) - 10.09.2012 10:18 Uhr

Welche Erkenntnisse sind aus der Sendung zu ziehen

1. Auf Jauchs Frage antwortete Hassemer: selbst wenn er die Antwort wüsste- er würde Sie „Jauch“ (also in der Öffentlichkeit- dem Souverän) nicht sagen.

2. Jürges- ohne Sachverstand sieht/sah keinen Unterschied zwischen der Währungsspekulation gegen den französischen Franc von 1968 und den heutigen Währungsspekulationen.

3. Issing (Monti, Draghi usw) sind keine Investmentbanker, sondern „lediglich“ politische „Türöffner“ für Goldman Sachs Investmentbanker bzw. Währungsspekulationen.

4. Junkers (TV- eingespielte) Äußerungen-, das Souverän zu belügen und vor ihm „Geheimnisse“ zu haben, decken sich mit der Antwort von Hassemer.

5. Welche Erkenntnisse sind aus der Sendung zu ziehen? Das BVG-Urteil ist bereits geschrieben und möglicherweise schon einigen bekannt.

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Ulli Neu
Ulli Neu (carolino) - 10.09.2012 09:46 Uhr

Warten auf Voßkuhle

Hab mich köstlich amüsiert bei dem Beitrag. Nils Minkmar trifft den Punkt. Leider wurde ich zu zappelig und bin früh schlafen gegangen.

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Alina Duesselman

Leider hat Herr Jörges bei all seiner Polemik nicht erklärt warum und wie die Spekulanten

für die hochen Zinsaufschläge der Südländer verantortlich sind. Hat jemand seine Argumentation verstanden? Entweder ist man bereit die Staatsanleihen zu bestimmten Zinsen zu kaufen oder eben nicht. Wenn die ganze Sache mit den Anleihen zu riskant wird, dann kauft man sie nicht, es sei denn sie versprechen im Gegenzug extrem hohe Zinsen. Soll man etwa die Großinvestroren dazu zwingen, die Anleihen der Südländer zu niedrigen Zinsen zu erwerben, oder was meinte genau Herr Jörges? Wenn man sich so weit verschuldet, dass man alte Schulden nur durch Neuverschuldung finanziert und dadurch extrem von den Zinsen abhängig wird, dann ist man selber schuld und nicht die Spekulanten oder wer auch immer.

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Dieter Zorn

Dieselbe Sendung?

Haben wir die selbe Sendung gesehen? Das war doch endlich einmal eine Sendung, in der sogar der unsägliche Jauch die richtigen Stichworte gab, nämlich die Befürchtungen der Eurokritiker in Fragen kleidete. Wo sich der gefürchtete Alleswisser Jörges mit seinem unsäglichen Spekulantengerede und seinen Wutausbrüchen gegen einen Fachmann wie Issing und einen gut vorbereiteten Söder, unmöglich machte, um nicht zu sagen, als platter Sprecher des Konglomerats Springer-Gruner-Bertelsmann-Merkel enttarnte. Wo Herr Jauch (RTL, also Bertelsmann) sich die Blöße gab, dem Mitkombattanten Jörges auch als er bereits als Krakeler enttarnt war und die Zuschauer schon pfiffen, noch das Wort zu erteilen. Wo die indignierten Minen von Hassemer und Issinger die Geringschätzung des Jörges, vom Kameramann gut eingefangen, zum Ausdruck brachten. Also, grosses KINO in der ARD und auch der Austausch einiger Argumente, wann hat man das schon!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.09.2012 10:24 Uhr
Günter Schreiber

Leider hat Jörges sich total blamiert

Denn ein Eintreten für Draghis Anleihekäufe, so versuchte auch Issing ihm vergeblich klarzumachen, schadet nicht den Spekulanten, sondern gibt ihnen die einmalige Möglichkeit, ihre spekulativ erworbenen, risikobehafteten Papiere (z.B. griechische Schrottanleihen) zum Nennwert an die EZB zu verkaufen und damit das Ausfallrisiko auf den deutschen und andere Steuerzahler zu übertragen.

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Jörn Kircher

...aber unterschiedliche Zuschauer

Auch ich fand es ganz lebendig! Auffallend war, dass die Journalisten der ARD (Herrn Jauch rechne ich mal dazu) offenbar nicht viel Mühe in die Recherche gesteckt haben: Frau Kohl im Einspieler mit vagen Andeutungen über mögliche Risiken im Vertragswerk, kein Wort über das von Herrn Jörges beteuerte Verfahren der absolut notwendigen Einbeziehung des Bundestages, wenn der ESF wirklich "retten" soll usw. Wichtige Fragen bleiben offen bzw. unkommentiert: Gibt Deutschland wirklich sein sozio-ökonomisches Gewicht ab und stimmt dann im ESF in den Verfahren mit gleicher Stimme wie z.B. Malta ab? Das wäre doch ein substantieller Strickfehler...
Da man aber unvorbereitet ist, ufert die Diskussion dann in wabigen Meinungen zur Rolle eines Plebiszits in Deutschland aus.
Bleibt als Fazit: (für mich) ganz gute Unterhaltung, aber wenig Information.

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Jahrgang 1966, verantwortlicher Redakteur für das Feuilleton.

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