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Fritz Pleitgen im Gespräch Die ARD muss ihr Profil schärfen

 ·  Fritz Pleitgen war Chef des WDR. Sein Herz schlägt für das journalistische Fernsehen. Doch gilt das auch für die heute Verantwortlichen in der ARD und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk?

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Sophia Orti
Sophia Orti (rum) - 10.01.2013 16:07 Uhr

Dokumentation, Reportage, Talkshow, Kulturmagazin, Rundfunkbeitrag, Beitragservice

Für jemanden, der seit Jahren Rundfunk nicht konsumiert, bizarre Wörter.

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Winfried Böhme

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk gehört abgeschafft, ebenso die skandalösen Zwangsabgabe dazu!

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk und alle Qualitätsdebatten sind bloß noch ein Vorwand, um den Regierenden eine propagandistische Bühne zu schaffen, damit sie sich ihrem Wahlvolk möglichst unterhaltsam präsentieren können, oder auch, um den Leuten das Märchen vom sicheren Sparkonto zu erzählen.

Ein zweikanaliges unterhaltungsfreies deutschlandweites Fernsehprogramm und drei deutschlandweite Rundfunksender mit einem ausdrücklichen Bildungsanspruch reichen aus. Der Niveauanspruch sollte sich am Niveau der früheren BBC orientieren und darf als Bildungsauftrag auch steuerfinanziert sein.

Fernsehen in der bisherigen Form (ARD&ZDF) ist im Zeitalter des Internets, der "Grundversorgung" mit Wikipedia & Co., obsolet.

Unterhaltungsprogramme auf der Grundlage von Zwangsgebühren sind eine Frechheit!

Privaten Sendern, die gewissen Bildungs- und Qualitätsstandards genügen, können einige Steuervergünstigungen eingeräumt werden, oder der eine oder andere Förderpreis verliehen werden.

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Closed via SSO
klaus keller (klkeller) - 09.01.2013 15:47 Uhr

Der Mann tut ja so als ob sich die ARD einem Wettewerb stellen müsse,

die Finanzierung des Unternehmens ist mehr oder weniger gesichert, man muß nur darauf achten nicht zu viel Geld aus dem Fenster zu werfen. Der Staatsvetrag sorgt für Nachschub.

PS:Kann mir jemand genauer sagen wer diese Verträge zur Finanzierung der öffentlichen Rundfunkbedürfnisanstalten unterschrieben hat?

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Guido Wirtz

Quote oder Qualität

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat m.E. zwei Möglichkeiten.

1) Konsequente Ausrichtung an der Quote unter Vernachlässigung des (gesetzlich verankerten) Grundversorgungsauftrags. Dann aber bitte ohne die steuerliche Finanzierung, die die Rundfunkgebühr neuerdings de facto ist.
Was aber haben die Öffentlich-Rechtlichen davon, sich unnötig in der mörderischen Konkurrenz eines Quotenkriegs aufzureiben?

2) Konsequente Orientierung am Grundversorgungsauftrag. Das schließt weder Unterhaltung noch Qualität aus. Die lokalen Tageszeitungen machen es vor - auf hohem Niveau und gleichzeitig ohne den elitären Dünkel, den Kritiker stets wittern, wenn von den Öffentlich-Rechtlichen Qualitätsfernsehen eingefordert wird.
Hier hätten ARD und ZDF die Chance, wieder zu der unangefochtenen Marke zu werden, die sie einmal waren - ganz ohne Konkurrenz und bei gesicherter Finanzierung. Anbieter in anderen Branchen würden dem Herrgott auf Knien danken für so ein Geschäftsmodell!

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09.01.2013, 12:36 Uhr

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