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Fragen Sie Gottschalk Nicht jeder Minnesänger singt richtig und schön

 ·  Vor Brüderle habe ja immerhin er hierzulande als der wandelnde Herrenwitz gegolten: Thomas Gottschalk über mehr oder weniger geglückte Balzereien und seinen Respekt vor Frauen.

Kolumne Bilder (1) Lesermeinungen (6)
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Lieschen Müller

Entertainer, Politiker und ihre Umgangsformen!

Stimme Armin Thron zu, treffender und unterhaltsamer Beitrag zu diesem Thema. Einem Thomas Gottschalk, der als farbenfroher, lebenslustiger Unterhaltungskünstler und Moderator auftritt, nimmt man verbale Ausschreitungen nicht so übel, da er sich als Entertainer über Jahre seine Sporen verdient hat und die Zuschauer ihn kennen und 'lieben' gelernt haben. Er geht auf die Leute ein, was man ja von unseren Politikern nicht unbedingt behaupten kann. Die haben durchweg ein steifes, konservatives Auftreten und man erwartet ein entsprechendes professionelles Verhalten. Debatte hin- oder her. Schaden würde es nicht, wenn wir im Land der Dichter und Denker einen anderen Umgangston anschlagen würden und das zum Anlaß nehmen den Knigge mal neu aufzulegen. Wir sprechen von Globalisierung und einer führenden Nation, da sollte man auch die Umgangsformen/-ton der Entwicklung entsprechend anpassen, auf ein international vertretbaren Niveau bringen. Könnte doch auch eine Show werden, wer hats drauf?

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Armin  Thron
Armin Thron (Juchhe) - 04.02.2013 15:44 Uhr

Treffend

Köstlich, wie treffend Thomas Gottschalk das "Brüderle-Delikt" kommentiert: intelligent, ironisch, witzig und unverkniffen. Statt eines eigenen Kommentars empfehle ich, seine Zeilen zum Spaß und Nachdenken ein zweites Mal zu lesen.

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Frank Rademacher

Sexismusdebatte ist wie Antisemitismusdebatte

Beides ist undefiniert und davon abhängig, aus welcher Perspektive die Betrachtung stattfindet. Im Grunde ist beides totaler Quatsch! Was irreales vielleicht mehr, was surreales . Frauen sehen sich als Opfer, die Anderen träumen vom Daueropfersein, obwohl sie bereits lange schon Täter sind.

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Stefan Wisheu

Balzende Herren

Thomas Gottschalk hat Recht, wenn er sich so äußert. Das ganze Theater wegen seiner angeblichen Verfehlungen gegenüber der Damenwelt waren genauso dämlich wie das "Brüderle-Bashing" heute.
Glücklicherweise scheint er die Diskussion nicht ganz so ernst zu nehmen, wie manche/r verkniffene Zeitgenosse/in.

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 04.02.2013 12:44 Uhr

Dem ist zuzustimmen - die Deutschen übertreiben mal wieder bis ins Extreme.

Wenn es eine deutsche Eigenschaft gibt, die historisch nachweisbar ist, dann der Hang zum Radikalen. Die polternden Frauen-Netzwerkerinnen sind radikal. Niemand in Deutschland ist gegen emanzipierte Frauen. Aus der Sicht spanischer oder türkischer Frauen gibt es wohl kaum mehr Gleichberechtigung als hier bei uns. Und das ist gut so, wie unser schwuler Bürgermeister zu sagen beliebt. Eine Frau als Bundeskanzlerin, mehrere Ministerinnen und Landeschefinnen - überall sieht man den Beweis. Aber für die ewig klagenden, radikalen Frauen-Power-Amazonen reicht das nicht, sie wollen sozusagen den ideologischen Endsieg. Man sehnt sich da manchmal nach Frankreich, wo Frauen in Männern auch Lustobjekte sehen und nicht wie hier nur Feinde und potentielle Vergewaltiger. Diese Ideologinnen sind mit ihrer Weltsicht nicht glücklich, wollen uns alle aber in ihre Ideologie zwingen, weil sie die Ganzheit verloren haben. Das ist tragisch, aber eine Demokratie darf solcher Ideologie nicht nachgeben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.02.2013 08:36 Uhr
Julius Augustus

Ganzheit

Dass uns hier eine Ideologie aufgenötigt sind, mit der deren Propagandisten selber nicht glücklich sind, haben Sie gut beobachtet, finde ich. Aber was meinen sie damit, dass sie ihre Ganzheit verloren hätten?

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04.02.2013, 11:26 Uhr

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