04.02.2013 · Vor Brüderle habe ja immerhin er hierzulande als der wandelnde Herrenwitz gegolten: Thomas Gottschalk über mehr oder weniger geglückte Balzereien und seinen Respekt vor Frauen.
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Entertainer, Politiker und ihre Umgangsformen!
Stimme Armin Thron zu, treffender und unterhaltsamer Beitrag zu diesem Thema. Einem Thomas Gottschalk, der als farbenfroher, lebenslustiger Unterhaltungskünstler und Moderator auftritt, nimmt man verbale Ausschreitungen nicht so übel, da er sich als Entertainer über Jahre seine Sporen verdient hat und die Zuschauer ihn kennen und 'lieben' gelernt haben. Er geht auf die Leute ein, was man ja von unseren Politikern nicht unbedingt behaupten kann. Die haben durchweg ein steifes, konservatives Auftreten und man erwartet ein entsprechendes professionelles Verhalten. Debatte hin- oder her. Schaden würde es nicht, wenn wir im Land der Dichter und Denker einen anderen Umgangston anschlagen würden und das zum Anlaß nehmen den Knigge mal neu aufzulegen. Wir sprechen von Globalisierung und einer führenden Nation, da sollte man auch die Umgangsformen/-ton der Entwicklung entsprechend anpassen, auf ein international vertretbaren Niveau bringen. Könnte doch auch eine Show werden, wer hats drauf?
Köstlich, wie treffend Thomas Gottschalk das "Brüderle-Delikt" kommentiert: intelligent, ironisch, witzig und unverkniffen. Statt eines eigenen Kommentars empfehle ich, seine Zeilen zum Spaß und Nachdenken ein zweites Mal zu lesen.
Nichts Neues, außer ureigenstes Unverständnis der Debatte.
Aber was will man erwarten, von dieser gut frisierten, gut
geföhnten, immer-blonden braun gebrannten Möchte-noch-immer-gern-Lockenpracht?
Da helfen keine blonden Engelslöcklein, keine Cowboystiefelchen,
keine knappen Lederhöschen und lockere Sprüche.
Kein Spa in Kalifornien, Malibu, kein Straßenkreuzer, kein
Schlösschen Marienfels.
So, jetzt hab ich den Thomas mal so abgekanzelt, wie der Brüderle
die Himmelreich.
Es geht um nach-wie-vor vorhandene sexuelle Diskriminierung - durchaus
auch gegenüber Männern.
Und zwar handelt es sich um Diskriminierung durch Sexualisierung.
Eine Journalistin sucht das sachliche Gespräch und wird als
Sexualobjekt behandelt: Nicht ernst zu nehmen als Sachthemengesprächspartner.
(Dass Brüderle um die Uhrzeit und dem Alk-Pegel evtl. keine Lust
auf Sachthemen hatte und man das hätte erkennen können, steht
auf einem anderen Blatt.)
Sexismusdebatte ist wie Antisemitismusdebatte
Beides ist undefiniert und davon abhängig, aus welcher Perspektive die Betrachtung stattfindet. Im Grunde ist beides totaler Quatsch! Was irreales vielleicht mehr, was surreales . Frauen sehen sich als Opfer, die Anderen träumen vom Daueropfersein, obwohl sie bereits lange schon Täter sind.
Thomas Gottschalk hat Recht, wenn er sich so äußert. Das
ganze Theater wegen seiner angeblichen Verfehlungen gegenüber der
Damenwelt waren genauso dämlich wie das
"Brüderle-Bashing" heute.
Glücklicherweise scheint er die Diskussion nicht ganz so ernst zu
nehmen, wie manche/r verkniffene Zeitgenosse/in.
Dem ist zuzustimmen - die Deutschen übertreiben mal wieder bis ins Extreme.
Wenn es eine deutsche Eigenschaft gibt, die historisch nachweisbar ist, dann der Hang zum Radikalen. Die polternden Frauen-Netzwerkerinnen sind radikal. Niemand in Deutschland ist gegen emanzipierte Frauen. Aus der Sicht spanischer oder türkischer Frauen gibt es wohl kaum mehr Gleichberechtigung als hier bei uns. Und das ist gut so, wie unser schwuler Bürgermeister zu sagen beliebt. Eine Frau als Bundeskanzlerin, mehrere Ministerinnen und Landeschefinnen - überall sieht man den Beweis. Aber für die ewig klagenden, radikalen Frauen-Power-Amazonen reicht das nicht, sie wollen sozusagen den ideologischen Endsieg. Man sehnt sich da manchmal nach Frankreich, wo Frauen in Männern auch Lustobjekte sehen und nicht wie hier nur Feinde und potentielle Vergewaltiger. Diese Ideologinnen sind mit ihrer Weltsicht nicht glücklich, wollen uns alle aber in ihre Ideologie zwingen, weil sie die Ganzheit verloren haben. Das ist tragisch, aber eine Demokratie darf solcher Ideologie nicht nachgeben.
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 06.02.2013 08:36 UhrGanzheit
Dass uns hier eine Ideologie aufgenötigt sind, mit der deren Propagandisten selber nicht glücklich sind, haben Sie gut beobachtet, finde ich. Aber was meinen sie damit, dass sie ihre Ganzheit verloren hätten?