26.02.2008 · In Amerika hatten die gerade mit den Oscars ausgezeichneten Filme nur wenige Menschen in die Kinos gelockt. Und auch die Übertragung der Gala sahen so wenige Fernsehzuschauer wie nie zuvor.
Die feierliche Verleihung der Oscars am Sonntagabend in Los Angeles hat dem amerikanischen Fernsehsender ABC einen Minus-Rekord beschert. Noch nie seit Beginn der Quotenmessung 1974 verfolgten so wenige Amerikaner die Preisverleihung wie in diesem Jahr. Nur 32 Millionen Menschen sahen durchschnittlich die rund dreistündige Gala (siehe auch: Oscar-Verleihung: Als hätten die Autoren immer noch gestreikt), wie aus ersten am Montag veröffentlichten Statistiken hervorging.
2007 hatte die Oscar-Verleihung noch 41 Millionen Menschen in den Vereinigten Staaten vor die Fernseher gelockt. Der bisherige Tiefststand war 2003 mit 33 Millionen Zuschauern gemessen worden. Damals wurde die Veranstaltung kurz nach dem Einmarsch Amerikas in den Irak ausgestrahlt. Die meisten Amerikaner - 55,3 Millionen - sahen 1998 zu, als der Kassenschlager „Titanic“ elf Oscars erhielt. Die 2008 prämierten Filme hatten hingegen nur wenige Menschen in Amerika in die Kinos gelockt.