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Fernsehen ARD plant zweite Sendung mit Jauch

29.11.2006 ·  Neben der geplanten Polit-Talkshow soll Günther Jauch für die ARD noch eine zweite Sendung moderieren. Harald Schmidt wird auch künftig zwei Shows pro Woche moderieren; sein Vertrag wurde bis 2008 verlängert.

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Die ARD plant eine zweite Sendung mit Günther Jauch, der im September nächsten Jahres mit einer neuen Polit-Talkshow an Stelle von Sabine Christiansen zu sehen sein wird. „Wir wollen Günther Jauch für ein weiteres journalistisches Format in der ARD gewinnen“, erklärte ARD-Programmdirektor Günter Struve am Mittwoch in München nach der Konferenz der Intendanten. Allerdings werde die zweite Jauch-Sendung frühestens 2008 ein Thema, fügte Struve hinzu.

Der ARD-Vorsitzende Thomas Gruber erklärte, daß der Vertrag mit Jauch für die Christiansen-Nachfolge noch nicht fertig sei. Allerdings hätten sich beide Seiten auf Eckpunkte geeinigt, darunter auch auf die umstrittenen Werbeaktivitäten des Fernsehstars. „Werbeaktivitäten werden genehmigungspflichtig sein“, kündigte Gruber an. Jauch habe zugesagt, dabei auf die ARD Rücksicht zu nehmen. Struve fügte hinzu, Jauchs weiteres Engagement bei RTL kollidiere nicht mit den Interessen der ARD.

Der Programmdirektor bestätigte zugleich, daß der ARD-Vertrag mit dem Entertainer Harald Schmidt bis 2008 verlängert worden sei. Am bisherigen Sendeschema der Late-Night-Show werde sich nichts ändern: „Es wird in Übereinstimmung mit Harald Schmidt bei zwei Abenden bleiben“, sagte Struve. Struve bedauerte diese Entscheidung. Ein einstündiger Auftritt an einem Abend wäre näher an den berühmten amerikanischen Vorbildern Jay Leno und David Letterman gewesen und hätte eine neue Dramaturgie erfordert, sagte er.

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