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Frühkritik Anne Will Eine lehrreiche Geschichtsstunde

 ·  In diesen Tagen wird an die Machtübernahme Hitlers im Januar 1933 erinnert. Wie gehen wir mit der NS-Zeit um, wenn die Erlebnisgeneration gestorben ist? Darum ging es gestern auch in Anne Wills Talkrunde. Eine Geschichtsstunde mit Bezügen zur Gegenwart.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (56)
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alois schneider
alois schneider (formal) - 28.02.2013 00:15 Uhr

das wir aus der Geschichte nichts gelernt haben

zeigt die Tatsache, das Frau Wagenknecht (hat Dauer-Wohnrecht in unseren linken Talkshows) wie immer dabei war, eine eingefleischte Kommunistin und überzeugte DDR Verfechterin.
Eine Süßmuth und ein Gabriel sind ebenfalls politische Leichtgewichte von Lächerlichkeit, die außer ein paar Phrasen nichts von Geschichte wissen.
Die Sendung hatte, wie die meisten dieser Art, den geistigen Nährwert einer Cola light.

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Arne Hällbecker

Vergangenheitsbewältigung (2/2)

Was sagte man den EU- & Euro-Skeptikern damals? Was denen, die schon früh vor der demographischen Katastrophe warnten und Gegenmaßnahmen forderten? Was den Kritikern der Zuwanderung? Was sagt man denen, die eine bedingungslose Unterstützung Israels ablehnen? Was jenen, die D nicht als Spielball der Großmächte sehen wollen? Was sagt man bei JEDEM Thema, bei dem es um Wohl und die Zukunft unseres Landes geht?
– »Denkt an die deutsche Vergangenheit! Und tuet Buße.«

Mit jeder neuen Generation sinkt die Bereitschaft, das rückwärts gerichtete Schuld-/ Sühnespiel weiter mitzuspielen, da jede neue Generation schwerer an der Erblast dieser Politik zu tragen hat. Jede Forderung »gegen das Vergessen« trifft dann auf vom jahrzehntelangen Gezeter taube Ohren und wird, so kann man zumindest hoffen, zum Motor für den Beginn einer ernsthaften Auseinandersetzung.
Und es wird sich dann zeigen, wer als die »Ewiggestrigen« in die Geschichte eingeht.

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Thomas Lindenmeyer

Man glaubt es kaum

Eine lehrreiche Geschichtsstunde? Oberflächliches Plaudern ausgerechnet der Salonkommunistin Wagenknecht mit den ewig gleichen Gästen sog. Talkshows, mehr war das nicht. Zug um Zug entwickelt sich die ARD zu einer Art 'RTL light'. Das muss man nicht im Nachhinein mit einer so hochtrabend klingenden Überschrift veredeln. Nicht hier, nicht auch noch in dieser Zeitung!

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Arne Hällbecker

Vergangenheitsbewältigung (1/2)

»Historiker«, die jede Epoche der dt. Geschichte vor ’33 als Vorstufe des NS-Terrors diskreditieren.
Opferverbände, die wie im Rausch immer neue Entschädigungen und Demutsgesten fordern, bis auch der letzte Zentimeter Deutschlands mit »Bewältigungsarchitektur« zugepflastert ist.
Zuwanderer, die auch in der 4. & 5. Generation ihre wie auch immer geartete Kultur niemals gegen einen Komplex aus Selbsthass eintauschen werden.
»Volksvertreter«, die die irrsinnigsten Entscheidungen stets mit »der Vergangenheit« begründen und sich öffentlich in Hass auf das zu vertretende Volk ergehen …

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Klaus Fraedrich

Ich habe es satt, ...

...dass mir indirekt die Mitschuld an Taten der NS-Zeit gegeben wird. Ich gehöre zur Generation, deren Eltern die NS-Zeit miterlebt und durch sie viel verloren haben, obwohl sie weder Parteimitglied noch Mitglied einer der NSDAP nahestehenden Organisationen waren. Nach meiner Ansicht haben unsere heutigen Politiker aus der Geschichte nichts gelernt. Ihre Politik liefert ähnlich dem Handeln der Parteien der Weimarer Republik Anlass für Unzufriedenheit. Hoffen wir inständig, dass sich aus dieser Verdrossenheit nicht noch einmal etwas entwickelt, was Millionen Menschen das Leben kostete. Eins steht fest, damit dass wir heute die Nachkriegsgenerationen in Mithaftung für NS-Unrecht nehmen, werden wir dieses Problem am wenigsten lösen. Die Briten, die KZs bei im Burenkrieg einführten, die Amerikaner, die in Vietnam die Zivilbevölkerung mit Napalm drangsalierten, scheren sich heute einen Dreck darum. Warum müssen wir etwas aufwärmen, was der Nachkriegsgeneration am Allerwertesten vorbei geht?

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 27.02.2013 13:00 Uhr
Klaas Hartmann
Klaas Hartmann (KHA) - 27.02.2013 13:00 Uhr

Frage ist Antwort

Die Frage, warum man etwas aufwärmen muss, was der Nachkriegsgeneration am Allerwertesten vorbeigeht, ist auch die Antwort. Wenn tatsächlich nur knapp 70 Jahre nach einem der größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte die nachfolgende Generation davon nichts mehr hören will, ist das Grund genug, sie tagtäglich daran zu erinnern, was hier passiert ist. Denn das Verdrängen und Vergessen ist der erste Schritt zur Wiederholung.

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leopold mansk

Wie wir mit der NS-Zeit umgehen,



...wenn die Erlebnisgeneration gestorben ist? Ich hoffe nicht so, wie mit allem das beendet oder verstorben ist: zu den Akten legen und oder beerdigen.

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Horst Ziegler

Gnade der späten Geburt

Die ständigen Belehrungen seit 1952 bis heute dienen nur einem Ziel, den Generationen nach 1945 immer wieder vor Augen zu führen, wozu unsere Volksseele fähig ist. Die umliegenden Völker verarbeiten immer noch das Trauma des 2. Weltkriegs. Die Völker ängstigen sich, ein 80-Mio.-Volk könnte bald wieder aus verschiedenen Gründen ausrasten.

Ich denke aber, das Desaster von 1933 wiederholt sich nicht, weil die Menschen heute weder bündisch, noch antibürgerlich noch antiindividualisistisch sind, abgesehen von kleinen Minderheiten. Man kann also mit der Belehrungsstampede ab 2014 aufhören.

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Rolf-Dirk Maehler

Wer aus der Geschichte wirklich etwas lernen will, der sollte erkennen, dass sich eben genau ...

... die beschriebenen Ereignisse niemals in exakt gleicher Weise wiederholen. Auch Geschichtsschreibung wird von dem jeweiligen Standpunkt maßgeblich beeinflusst. Was sich aber leider sehr oft in gleicher oder doch sehr ähnlicher Weise wiederholt sind die Fehler die Ereignisse auslösen. Und was fast noch schlimmer ist, ist die Tatsache, dass gerade in der Gegenwart mit einer angeblichen Weiterentwicklung der Demokratie man sich immer weiter von der Ausgangsidee entfernt und damit Fehleinflüssen Tür und Tor öffnet. Und auch vor 80 Jahren waren es ganz besonders die Irrungen politischer Parteien.
Man sollte endlich erkennen, dass permanentes Wiedererleben der Geschichte zu nichts führt, weil man sich entweder an definitiv Vergangenem berauscht oder aber durch unaufhörliches Wiederholen von Vorwürfen die Realitäten nur entwertet. Geschichte kann eben niemals mehr sein als der Bericht von Vergangenem und genau das sollte nüchtern und am besten ohne Gegenwartsbezug sein.

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Christian Heine

Der Krieg ist nun schon solange her, das man ihn langsam mit der nötigen

Distanz zur Geschichte betrachten sollte. Dieses ständige Reproduzieren einer Art Erbschuld ist einfach nicht angemessen und nervt mich nur noch.
Die Franzosen machen sich doch auch nicht mehr wegen Napoleon, Indochina und Algerien verrückt. Die Briten sehen ihren extrem blutigen Kolonialismus mit Millionen-Opfer-Kriegen und Hungersnöten mittlerweile nur noch positiv, man sehe sich mal BBC Dokus über das Empire an, die verkaufen das als zivisilatorische Großtat, obwohl es sogar noch in den 50ern und 60ern blutig war. Die Italiener haben ihren Giftgas-Luftkrieg und ihre Eroberungen in Afrika mit seinen Millionen Toten völlig vergessen. China feiert seinen 100 Millionenmörder Mao noch heute und Stalin/Lenin wird auch nicht mehr so eng gesehen, haben sie doch Russland "groß" gemacht. Ganz kreativ sind die Türken, die kurzerhand den Armenischen Holocaust per Dekret "verbieten". Die USA sind ein Kapitel für sich, dazu reicht der Platz hier nicht.
Wir sind keine Besonderheit, tun aber so.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 20:52 Uhr
Karl Mohr

Man vergesse auch die Franco - Diktatur im sonnigen Spanien nicht ... diese wurde derart ...

... verdrängt, daß Sie sie möglicherweise selbst gar nicht weiter für erwähnenswert befinden. Die faschistische Diktatur des spanischen Führers, der auch Konzentrationslager betrieb, dauerte bis 1975.

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Jan Hoffmann
Jan Hoffmann (Jaho) - 21.02.2013 11:17 Uhr

Das schwächte das deutsche Volk.

Und sie haben recht behalten! Nur wird das heute nicht als negativ empfunden. Der Drang nach EUROPA und zur Selbstauflösung wurde in der EURO-Krise erst richtig deutlich als CDU-Vertreter das Konzept des Europa der Vaterländer als rhetorischen Trick interpretierten (z.B. Merz). Und ansonsten ist doch wirklich die Frage zu stellen, wie das "deutsche Volk" Zuwanderer dazu bewegen kann, sich zu ihm zu bekennen, wenn als Preis die ständige praktische - d.h. finanzielle - Sühne winkt und die Faschismuskeule, wenn man von linken abweichende Meinungen äußert. Und was bleibt dem Politiker übrig, wenn er kein deutsches Volk und seine Kultur als Sinnstiftung anbieteen darf, sondern nur ein durch undurchsichtige Bürokratie und Planwirtschaft charakterisiertes EUROPA? Er bietet für die einen wirtschaftlichen Erfolg und die anderen daraus gewonnene Sozialwohltaten an.

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Peter Maria Reinike

Politisch-moralische Bigotterie...

Wenn sich Frau Wagenknecht in einer Talkshow zum Verfechter und Garanten politischer Moral hochstilisieren kann, dann zeigt das eher den neurotischen bis schizoiden Dauerzustand der bundesdeutschcen NS_Debatte und die Bigotterie ihrer Einheizer.

Hat sie sich doch jüngst erst geweigert, den Opfern des Stalinismus ihren Respekt und Anteilnahme zu erweisen, auch angesichts der Stalinismus Debatte in der 'Linke'. Das ist in Relation zum Januar 1933 auch insofern interessant, da zu diesem Zeitpunkt das stalinistische Regime in Moskau bereits mehrere Millionen auf dem Gewissen hatte, als Hitler ins Amt eingeführt wurde. Und daß die KPD, die unter Thälmann nichts anderes als eine Filiale der Moskauer Zentrale war, dann unwidersprochen zum Garanten der Weimarer Demokratie hochgelogen wird, dann ist nicht mal die Spitze der politisch-moralischen Heuchelei erreicht. Es zeigt allerhöchstens den erkenntnisresistenten Zustand der bundesdeutschen NS-Debatte und ihrer Profiteure.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 13:40 Uhr
Bettina Wagener

Da fällt mir ein das Münchner Abkommen....

der Verrat der Westmächte am Tschechesslowakischen Volkes. Da fällt mir ein der Verrat der Westmächte an polnischen Volk sowie der Verrat der französischen Eliten am eigenen Volk 1940... usw.

Man wollte Hitler Richtung Sowjetunion lenken was das britische Volk durchaus erkannte. 1937 meinte Lord Halifax zu Hitler: "wären er und andere Mitglieder der Regerierung davon durchdrungen, daß der Führer nicht nur in Deutschland selbst Großes geleistet habe, sondern daß er auch durch die Vernichtung des Kommunismus im eigenen Lande diesem den Weg nach Westeuropa versperrt habe und daß daher mit Recht Deutschland als Bollwekr des Westens gegen den Bolschewismus angesehen werden könne."

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Günter Schreiber

und das...

...im Wissen, dass 1936 bis 1938 der stalinistische Säuberungsterror eine knappe Million Tote verursacht hat?

Oder hören Sie davon zum ersten Male?

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bernd stegmann

Und deshalb hat es keine Millionen Opfer gegeben, Frau Wagner? Was für ein Unsinn, Sie sollten

mal ein paar Geschichtsbücher lesen. Sehr zu empfehlen "Churchill, Hitler und der unnötige Krieg" von Patrick Buchanan. Ist auch von der SZ positiv rezensiert worden, nicht das gleich irgendwelche Theroien daherkommen.....

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Peter Maria Reinike

Macht und Moral...

Heißt..?? Die richtige Interpretation wäre dann doch eher, die Machtkonstellation im Anti-Hitler-Bündnis 1939 war keine moralische, sondern eine eindeutig machtpolitische Frage. Mit 'Keulen' zur Diskursverhinderung kennt sich die Linke aber doch bestens aus, worauf jüngst auch Peter Sloterdijk hinwies....

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Bettina Wagener

1939 sprachen sich über 80 Prozent der Briten...

für ein freundschaftliches Verhätnis und ein militärisches Bündnis mit der Swojetunion gegen Hitler aus. Diese Stalinismuskeule ist doch einfach absurd.......

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Björn Kujus

Immer dieses...

...NS - Zeit gerede.
Die nächste "Diktatur" steht vor der Tür mit SPD, Grünen sowie Linken ;-)

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 13:53 Uhr
Günter Düsterhus

Rheinhard Wolf

Kirche und Staat wurden getrennt, weil der 30 jährige Krieg Zentraleuropa wie ein Nuklearkrieg
entvölkerte. Geld und Staat wird man nur trennen können, indem man das Geld in seiner heutigen
Form abschafft. Ich befürchte, das der Beweggrund der Menschen dies zu tun ähnlich schmerzhaft ausfallen muss. Das ambivalente Verhältnis des Menschen zum Geld hat starke Züge
einer Heroinsucht.

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Reinhard Wolf

@ Günter Düsterhuus: ... und die Bilderberger machen es möglkich!

... also doch Diktatur ... sogar eine gewählte! ... natürlich nur eine Wahl zwischen den von den Vorgesetzten vorgesetzten und angerichteten Gerichten: Mahlzeit! ;-)))

The Winner is: Goldman Sachs & Co.

PS: Ein interessantes Experiment wäre es, wenn die Piraten die absolute Mehrheit bekämen ... und dann würde ich gerne mal ein Studie darüber machen wie schnell das Geld selbst diese Partei infiltriert und die dort Agierenden manipuliert. Wahrscheinlich verhalten sich alle Parteien gegenüber Geld ähnlich osmotisch wie ein Stück Würfelzucker (das man an die Oberfläche einer gefüllten Kaffeetasse hält) gegenüber Kaffee.

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Günter Düsterhus

Nein ,auf keinen Fall so

Die CDU ist im ganzen Schleimapparat des Staates tief verankert und
bildet eine schlag fähige Opposition.
Eine sichtbare Diktatur bekommen wir mit einer großen Koalition.
Außerdem wurde zu viel Geld in Steinbrück investiert um Merkel im Amt
zu halten. Notfalls startet Steinbrück ein Programm 18%!

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wolf haupricht

Man nehme einen Historiker, zwei aktive Politiker...

sowie eine Ministerin a.D., damit der Parteienproporz gewahrt wird, läßt diese in ihrer Vergangenheit kramen und erklärt das zur Geschichtsstunde. Nach einer Viertelstunde habe ich weggeschaltet. Geschichte in dieser Form gerade den meist unbeleckten Zuschauern anzubieten, ist eben keine Geschichtsstunde, sondern ziellose Plauderei, die kein Interesse auf mehr weckt und daher vergeudete Sendezeit ist.

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Ferdinand Bohn

Ihr seid schuld, ihr seid schuld, ihr seid schuld .....

Nein! Ich bin wie die meisten heute lebenden Deutschen nach diesem schrecklichen Krieg und nach dieser schrecklichen Diktatur geboren. Wie kann man anderen Generationen, die mit dieser Tragödie nichts, aber auch gar nichts zu tun haben, ewig und immer die Greuel anderer in die Schuhe schieben.
Und nun zu dieser Sendung. Frau Wagenknecht war wohl die einzige, die die Ungerechtigkeiten, die die Union, fdp und SPD gegen die kleinen Leute und inzwischen auch gegen den Mittelstand durchgesetzt haben, anprangerte. Und ich bin wahrlich kein Kommunist. Die anderen plaperten irgendwelche vorformulierten, weltfremde Sätze. Nachdem ich Gabriels und der anderen Demagogie hörte, bekam ich Brechreiz. Demagogie pur. Es ist wahrlich höchste Zeit, für eine andere, volksnahe Politik und Führung.

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günther reichert

Demokratie eröffnet politische Handlungsräume für den Menschen.Leider können diese Handlungsräume

auch,ohne dass man das direkt erkennt,mißbraucht werden.Den Beginn des Mißbrauchs sieht man am besten an d Veränderung d Inhalts von Begriffen.Die Sprache verändert sich langsam,insbesondere kann man das sehen am sogenannten "Wording",wie man das zB in d Industrie nennt.Insofern brauchen wir wache Bürger im gesellschaftlichen und betrieblichem Umfeld
Beispiele für Begriffsverfälschungen ,die zur Täuschung der Bürger führen können.
1.Vasella(Novartis) nannte zunächst seine Riesen-Abfindung gerechtfertigt,weil er das unter d Begriff d Einhaltung d Wettbewerbsverbots den Leuten verkaufte.Selbst d schweizerische Wirtschaftsverband Ecosuisse stieg auf d Barrikaden sowie d schweizerischen Bürger.
2.Die Nazis erließen ab 1933 in rascher Folge Gesetze,um jüdische Mitbürger zB aus ihren Berufen zu verdrängen.Das lief unter d"Wording" Berufs-,Mietgesetze etc ab.Auch hier wurde per Sprache getäuscht.
3.Ansichten d Neofaschismus Italiens werden bei ital.Führungskraft in dt Pharmafirma entlarvt.

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Bettina Wagener

Völlig ausgeblendet in der Diskussion wurde das...

Potsdamer Abkommen deren Umsetzung alle Zonen verpflichtet waren. Nur in der SBZ wurde demnach die Nazi-und Kriegsverbrecher enteigntet das Monopolkapital zerschlagen die Bodenreform durchgeführt. Alles Maßnahmen die im deutschen Volke nach dem Weg in die Katastrophe durch Hitler auf eine Mehrheit stießen. Da sollte man sich mal die Länderverfassungen im Westen anschauen oder die Parteipogramme dieser Zeit von CDU und SPD oder an den Generalstreik 1948 im Westen denken der auf diese Umsetzungen abzielte ....

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 13:16 Uhr
Günter Düsterhus

Jan Hoffman

In Deutschland wurde das Bürgertum nie von Sozialisten geschlachtet.
Sie sollten mal die Vorgänge um den Aufstand im Ruhrgebiet infolge
des Kapputsches googeln. Nachdem bewaffnete Arbeiter die Nazis
vertrieben und die demokratische Ordnung wieder herstellten , kehrten
sie an ihre Arbeitsplätze zurück. Kommunisten und Bolschewisten wurden
in Russland tatsächlich vom feudalen Bürgertum in Deutschland unterstützt
und mit USA Dollars an die Macht gebracht. Sozialisten respektierten das
Eigentum und heute tut das auch die Linke.. Aber nicht das unbeschränkte
verantwortungslose Eigentum das bedingungslos und leistungslos von Banken
erzeugt wird. Tatsächlich wurden in Deutschland Rosa Luxenbourg und
Karl Liebknecht getötet , weil sie sich gesträubt haben Gewalt als Mittel
der Politik einzusetzen.

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Bettina Wagener

Die Bürgerlichen...

profitieren doch im Osten bis heute von der Bodenreform 1946. Oder warum wurde sie nicht nach 1989 rückgängig gemacht? Zu deutsch, die Arbeiter und Bauern mußten das geschichtliche Werk der Bürgerlichen verrichten. ;-)

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Jan Hoffmann
Jan Hoffmann (Jaho) - 21.02.2013 11:22 Uhr

Gemäßtet haben die Nationalsozialisten

die Kommunisten und Bolschweisten, die im Reichstag mit ihnen gemeinsame Sache machten und dem Bürgertum seit 1917 blutigste Beispiele geliefert haben, was ihm blüht, wenn sie an die Macht kommen.
Man lese mal wieder Tim und Struppi - Tim in der Sowjetunion - um zu sehen, wie weit dieses sozialistische Massenmordregime in das Bewußtsein der Menschen damals eingedrungen ist.

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Günter Düsterhus

Schön Frau Wagner

das sie daran erinnern. Das Ahlen-er Programm der CDU liegt
links von den Vorstellungen der heutigen LINKEN. Diejenigen welche
den Wahnsinn des 2. Weltkriegs überlebt hatten und politisch dachten,
wussten genau , wer Hitler gemästet hatte und schon wieder
allen Reichtum und alle Macht an sich riss. Wer glaubt, dass sich Geschichte
nicht wiederholt ist naiv. Wer glaubt, dass sich die Dinge verbessern ohne
grundlegende Änderungen beim Eigentum von Großgrundbesitzern, Eignern und
der privaten Bankerlaubnis, ist verrückt.

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Bettina Wagener

Konsens heißt nicht Wahrheit....

die Darstellung der Geschichte durch Gabriel, Winkler und Süßmuth war doch völlig an den Realitäten vorbei. Wenn sich Gabriel und Winkler hinstellen und behaupten die SPD sei die einzige Partei Weimars gewesen die Weimar verteidigt habe, dann blendet man ihre negative Rolle völlig. Ich will garnicht bei den Kriegskrediten anfangen, die einen totalen Verrat an der Position der SPD bis 1914 bedeutete. Die Novemberrevolution und sie war die ungeliebte Begründerin Weimars wurde nicht durch den Willen der SPD sondern gegen die SPD-Führung durchgeführt. Ebert war bekennender Monarchist . Ebert Scheidemann und Noske schlugen die Novemberevolution im Bunde mit den Freikorps nieder und verhinderten einen wirklich Umsturz der Verhältnisse, das heißt die völlige politische Entmachtung des Adels und seine Enteignung. Ebert setzte als erster auf die Notverordnungen und Reichswehr im Innern im Kampf gegen den durch die Novemberrevolution errungenen 8 Stunden Tag.... usw. usf

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 13:05 Uhr
Bettina Wagener

Es ist doch umgekehrt....

die Verhinderung der Novemberrevolution , also das Agieren der SPD-Führung und anderer Reaktionäre gegen den Willen der Mehrheit hat nicht nur zu Hitler geführt sondern zur Intervention in der und zur Isolierung der Sowjetunion. Ähnlich wieder 1945 im Westteil Deutschlands. Lieber ein Pakt mit den Reaktionären und eine Resauration als den Willen der Mehrheit der Deutschen zu exekutieren.

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Christian Heine

Das die SPD die Novemberrevolution

niedergeschlagen hat, sollte man nicht kritisieren. Ohne entschlossenes Handeln hätten Liebknecht und Luxemburg mit ihren Kommunisten die Macht errungen. Was das für unser Land bedeutet hätte, kann man mit einem Blick nach Russland und China recht gut abschätzen: Roter Terror und Bürgerkrieg mit Toten im zweistelligen Millionenbereich. Dazu kommt dann bei roten Systemen immer noch die strukturelle Ineffizienz in Industrie und Landwirtschaft, so das nochmal so viele Leute Hunger und Mangel zum Opfer gefallen wären.
Wahrlich, eine kommunistische Staatsform hätte Deutschland im letzten Jahrhundert noch gefehlt, um den Katalog des Scheiterns zu komplettieren.
Noske/SPD taten am Ende das Richtige. Der Aufstand der Roten mußte niedergeschlagen werden und das wurde er mit den Werkzeugen, die gerade vorhanden waren. Da gibt es nichts, wofür sich die SPD hätte schämen sollen. Die Kommunisten waren genau so Feinde der Republik von Weimar, wie die Nazis später.

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wolf haupricht

Ich weiss nicht, wie Frau Will ein derart komplexes Thema.....

in 1 1/2 Std als Talk aufarbeiten will? Die Gründe für Hitlers Aufstieg waren doch wesentlich komplexer als durch die "Parteienaktivität" dargestellt. Das Ende des 1.WK sowie die Absetzung des Kaisers samt aller staatlichen Organisationsformen einschl. Exekutive haben die Bevölkerung als Teil des Staates unvorbereitet getroffen. Hinzu kam, dass Demokratie ein Fremdwort war und diverse Richtungen entstanden, die diesen Freiraum nutzten wie Hitler u.a.
Demokratie muss erlernt werden, nur dann kann sie funktionieren. Das Ausrufen dieser "Demokratie" war daher verfrüht und demgemäß -wie die Geschichte zeigt- letztlich tödlich.

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Hans Lutz Oppermann

Klartext

Will's Redaktion kann es nicht lassen die alten Mythen zu wiederholen, z.B. die über den RP von Hindenburg. Statt Klartext zu reden und insbesondere dessen Versagen beim Namen zu nennen.

Statt der drei Politiker, hätten weitere Experteninnen der Diskussion gut getan. Eine Historikerin zum Thema Hindenburg, eine zur Restauration und zur Nachkriegspolitik in Ost und West.

Die Diskussion blieb weit hinter den Möglichkeiten, wie auch der Spielfilm in der ARD, der sicherlich mit sehr glaubhaften Schauspieler besetzt war, aber die Story .... da geben Biografien so manchem Reichstags-Abgeordneten mehr her, besonders die, der wenigen Frauen im Reichstag.

Spielberg z.B. kommt in seiner jüngsten Lincoln Verfilmung, ohne jeglich Liebesgeschichte aus und demonstriert, wie mit Mitteln des Films ein historisches Thema spannend und unterhaltend präsentiert werden kann. Aber wir sind noch weit entfernt davon uns der Geschichte im Klartext zu stellen.

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Jörg Schieber

In einer Atmosphäre der allgemeinen Hoffnungslosigkeit...

...hat es eine kleine, demokratiefeindliche, aber sehr gut organisierte Partei geschafft, 43 % der Sitze im Parlament zu erringen.
Daß dies geschehen konnte, ist vor allem dem System der reinen parlamentarischen Demokratie zuzuschreiben. Durch eine vermeintlich „rote Gefahr“ (Reichstagsbrand) werden Parlamentarier der anderen Parteien dazu verleitet, dem sogenannten Ermächtigungsgesetz zuzustimmen.
Hitler wird dadurch zum alleinigen Machtinhaber und kann daraufhin den Staat komplett unter seine Kontrolle bringen.
Interessant ist, daß nicht die Mehrheit des Volkes für Hitler gestimmt hatte. Nein, erst die parlamentarische Demokratie hat ihm zur Macht verholfen.
Hätte das Volk direkt wählen dürfen, wäre er gar nicht an die Macht gekommen.
Und hätte es das Werkzeug „Volksreferendum“ gegeben, hätte das Volk den „Betriebsunfall“ im Parlament wieder rückgängig machen können. Spätestens nachdem für alle sichtbar war, daß es die Nationalsozialisten mit Ihren Ankündigungen ernst meinen...

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 21.02.2013 12:51 Uhr
bernd stegmann

"die komplette Meinungs - und Pressefreiheit abgeschafft hätte." Wie mich der Satz bloß an heute

erinnert....?

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Jörg Schieber

Natürlich hätte ein Referendum geholfen.

Zumindest haben nur 43,9% der Wähler für Hitler gestimmt. Falls ein Referendum weniger als 50% erhält, gilt es als abgelehnt. Der Wähler hatte Hitler also abgelehnt.
Ich dachte auch weniger an ein Referendum „Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" sondern vielmehr an folgende Themen „wollen Sie, daß Ihr jüdischer Nachbar enteignet und ermordet wird?“ oder „wollen Sie, daß wir den II. Weltkrieg beginnen?“.
Wohlgemerkt vor dem Hintergrund, daß Hitler nicht wie durch das parlamentarische Ermächtigungsgesetz geschehen, die komplette Meinungs - und Pressefreiheit abgeschafft hätte.
Würden Sie sich für die Eigene oder für die politisch gewollte Meinung entscheiden, wenn Ihnen ein Gewehr auf die Brust gedrückt wird?
Sehr vieles von der damaligen „Zustimmung“ waren genau geplante Propagandaaktionen, die keineswegs vom ganzen Volk mitgetragen wurden.
Oder glauben Sie, daß die Mehrheit der Deutschen Soldaten mit großer Freude und aus freiem Willen in den II. Weltkrieg marschierte?

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Christian Kremp

Anmerkung

Ich verstehe icht, wie sie BEHAUPTEN können, dass ein Referendum geholfen hätte. Sie sprechen erst von 43% Wählern (bzw. Sitzen) um dann zusagen bei einer Volksabstimmung wäre alles anders gelaufen. Verstehe ich ehrlich gesagt nicht und ehrlich gesagt, BEHAUPTE ich, dass ein Referendum über das "Gesetz zur Behebung der Not von Volk und Reich" keine Änderung gebracht hätte. Vielmehr wäre die starke deutsche Rechte allgemein mitgegangen (sie wollte Hitler ja eh in die Ecke drängen...)
Natürlich hat nicht die Mehrheit der Deutschen ihn gewählt, aber die Zustimmung ca. 3-5 Jahre später, spricht Bände. Und übrigens, Adenauer ist der einzige Kanzler, der bisher von einer Mehrheit der Deutschen (indirekt) gewählt wurde.

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Hans Maier

Enttäuschende Sendung von ARD.

Frau Süßmuth schwelgte in Jugend- bzw. „Mittelalter“erinnerungen.
Sigmar Gabriel flüchtete in alte Zeiten und Geschichtsklitterung . Versailler Vertrag und SPD und Hitler , Fehlanzeige.
Man kommt ja nicht daran vorbei, Sahra Wagenknecht war die einzige die in der heutigen Zeit blieb, musste sogar als“ Moderatorin“ die Sendung wieder im Heute erden.
Die Auflösungserscheinungen unserer Demokratie seit 1989 wurden nur wenig bis gar nicht diskutiert .
Die „Machtergreifung“ Schröders über die willfährige SPD und die daraus folgende Veränderung unserer Demokratie wurde nur gestreift .
Almacht der Parteien durch Listenwahl und das daraus folgende Ohnmachtsgefühl mit Nreonazifolgen war auch kein Thema.
Merkels alternativlose Politik am Willen des Volkes vorbei und Abbau der Demokratie durch die EU und EURO ? Gibt’s nicht.
Abbau der 4.Gewalt durch Parteieneinfluss ? Gibt’s nicht.
Die Antwort der Gesellschaft mit Piratenpartei und direkter Demokratie ala Schweiz ? Doch nicht in der ARD.

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21.02.2013, 07:15 Uhr

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