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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

FAZ.NET-Frühkritik: Ulmen Viel Spaß beim Fremdschämen

 ·  Die nächste Sexismus-Debatte fällt aus: Die Satire „Who wants to fuck my girlfriend?“ wird vor allem für Männer peinlich. Man(n) hält sie kaum aus.

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Tyler Durden Volland

“Zeugnisse grenzdebiler männlicher Sexualität“? Wenn es so einfach wäre.....

Was sollen daran jetzt “Zeugnisse grenzdebiler männlicher Sexualität“ sein?
Diese Kritik weigert sich die Realität der Natur anzuerkennen. Weder männliche noch weibliche Sexualität ist dazu da bei bürgerlichen Ideen Anerkennung zu suchen: Sexualität ist eine Form der Energie, deren einzige Aufgabe darin besteht für den Fortbestand der Species zu sorgen. Es ist die übliche christliche Dummheit zu meinen der Mensch sei eine Art Krone der Schöpfung, der sich prinzipiell von anderen Tieren unterscheide.

Wenn man etwas als „grenzdebil“ einordnen möchte, so sollte man sich an eine Gesellschaft halten, in der die Sexualität allzu oft solchen Ausdruck findet.

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Detlef Stark
Detlef Stark (Obmuj) - 15.02.2013 18:37 Uhr

Da war aber Brüderles Dirndl-Spruch harmloser als der Sendungstitel hier.

Das war den Machern wohl klar, drum haben sie ihn in englisch gebracht in der Hoffnung, dass die Zielgruppe eh kein Englisch versteht.

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Thomas Mirbach
Thomas Mirbach (lurkius) - 15.02.2013 13:50 Uhr

Die Deutschen können es halt nicht, das wissen wir doch längst!

Satire, Humor durchaus auch "edgy" sucht man in Deutschland vergeblich in den Medien. Wenn dann ist es gewollt und nicht gekonnt. Dafür muss man schon über den Ärmelkanal oder den Atlantik blicken. Dabei gibt es Talent hierzulande, die aber eher in der Kleinkunst auf den Bühnen des Landes zu finden sind. Neulich gerade einen sehr amüsanten Abend in der Stahlburg in Frankfurt erlebt. Nur sind die Medienschaffenden offenbar zu faul, um auf Talentsuche zu gehen.

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Kai-Uwe Lensky

Ist das heute nicht das grundsätzliche Problem einer Satire?

Die Realität ist derart, dass keine erdachte Satire sie übertreffen kann.

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Closed via SSO

Wenn es keine diskussionswürdigen Sendungen mehr gibt, sollte auf die TV-Kritik verzichtet werden.

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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