Home
http://www.faz.net/-hon-75ux6
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

FAZ.NET-Frühkritik: Armstrong bei Oprah Winfrey Armstrongs kalkulierte Selbststilisierung

 ·  Im zweiten Teil des Interviews mit Oprah Winfrey schildert Dopingsünder Lance Armstrong, wie er sich selbst seine Rehabilitierung vorstellen würde. Seine Sperre bezeichnet er als „Todesstrafe“. Doch was sollen die krebskranken Menschen davon halten, die von seiner Stiftung unterstützt werden?

Artikel Bilder (1) Video (1) Lesermeinungen (17)
Lesermeinungssuche (gesamt):
Sortieren nach
Thomas Tenette

Der Amerikaner

hätte nie den europäischen Radsport besudeln oder teilnehmen dürfen. Erst hätten die Grundlagen der Dopingkontrollen geschaffen werden müssen. So hatten von Anfang an die Sportler keine gleichen Vorraussetzungen. Und die Verlogenheit, mit der der Radsport verurteilt und der Fußballsport weiterdopt, ist hahnebüchen.
Fuentes Laptops wurden von gerichtlicher Stelle gesperrt. Was Politik bewirken kann, wenn etwas Geld im Spiel ist... Zidane, der franz. Fußballnationalheld war auf diesen Laptops in der Kundenkartei..Und De Moral hat ebenfalls zugegeben, das der Fußball zu seinen Kunden gehörte. Das wurde schnell vom Netz genommen. Verlogenheit gegen Ehrlichkeit und Offenheit. Der überführte Amstrong gehört zu ersteren.

Empfehlen
Martin Adler
Martin Adler (bumaro) - 20.01.2013 12:06 Uhr

Verbitterte Ullrich-Fans

Ich habe so das Gefühl, das moralische Urteil hier über Armstrong würde wesentlich milder ausfallen, wenn er nicht ausgerechnet UNSEREM großen Radsportler unzählige Siege "gestohlen" hätte...

Empfehlen
Klaus Letis

Nach dieser Show ..

.. kann er sich wieder auf Parties und Empfängen sehen lassen.

Verantwortung = NULL

Empfehlen
Thomas Tenette

Der will Triathlon machen

noch einen Sport mit seiner Charakterlosigkeit versauen.

Welch ein jämmerlicher Eindruck, die Schwierigkeiten seines Sohnes mit seiner eigenen Vergangenheit vorzuschicken, nachde man ihm alle Titel abgenommen hat und nun seine olympischen Erfolge auch aberkennt.
Natürlich war da der Sohn der ausschlaggebende Moment für sein Geständnis.
Ich will gar keinen von denen mehr hier im Sport sehen.
Wie geht denn sowas? Es wußte jeder, das die Amerikaner keine Dopingkontrollen in der Form hatten, wie in Europa. Somit fand ich es immer als ungerecht, das solche Leute hier Radrennen fahren und sich mit unseren zugegebenermassen löchrig funktionierenden Sportlern messen durften. Und nun arbeitet die UCI angeblich mit Amstrong zusammen und "deswegen" will man den Radsport aus den olympischen Disziplinen nehmen? Da äge eher nahe, dei Olympiade für Amerikaner zu sperren und die UCI abzuschaffen und eine neue Organisation im Radsport aufbaut.
Was können denn die Sportler für Doper aus Fußballliga`?

Empfehlen
Hans Lutz Oppermann

unsportlich bis in die Reue hinein - no regret!

Was für ein Gejammer, er verhöhnt wo er verhöhnen kann.
Irgendwo ist der ganze Kerl zu kurz gekommen und kann den Hals nicht voll genug bekommen und OW macht sich zur treuen Gehilfin.

Unsportlichkeit hat einen neuen Namen.

Sportliche Fairness kennt Armstrong selbst bei seiner fein inszenierten Beichte nicht. Wer will sich mit ihm noch messen. Keinen Lauf würde ich mit ihm teilen, weil er es einfach nicht drauf hat, ein Feigling, der sich nicht messen will, so lang er das Spiel nicht manipulieren kann.

Ich kann mir keinen echten Sportler vorstellen, der sich mit ihm messen will -, es sein denn, ich hab völlig abgedrehte Vorstellung von den Grundwerten des Sports.

Empfehlen
Klaus Letis

Er kann sich demnächst wieder ungeniert auf Parties und Empfängen sichtbar machen

Das war der Sinn dieser teuren und unbequemen Reinwaschung.

Endlich die Millionen, die im Zusammenhang mit den Doping ergaunert wurden verbrachen.

Empfehlen
Gregor Keuschnig

Okay,

das war's dann hoffentlich mit der Berichterstattung über diesen Lügner. Man sollte seinem Ego nicht durch noch mehr Aufmerksamkeit Zucker geben.

Sollte er tatsächlich am Ney York Marathon teilnehmen, gäbe es eine passende Antwort der anderen Läufer: Sie sollten einfach stehenbleiben und sich weigern, mit einem solchen Menschen "Sport" zu treiben.

Empfehlen
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.01.2013 18:08 Uhr
Hans Lutz Oppermann

coole Idee

Es würde vielleichtauch reichen die Laufrichtung zu ändern - ich stelle mir das vor. LOL :-)

Empfehlen
Heiner Hedelfinger

Hat Armstrong denn ...

... nach all den Schadenersatz-Prozessen, die nun gegen ihn angestrengt werden, überhaupt noch Geld für eine Stiftung?

Empfehlen
jean-claude pfister

Armstrong..

Von Neal Armstrong zu Lance Armstrong = Der Abstieg einer Nation

Empfehlen
Dr. Johannes Müller-Wachtendonk

Armselig! Mir wird schlecht!

Dieser Typ ist doch der armseligste Wicht, der mir seit langem begegnet ist! Ein paar Krokodilstränen, der Verweis darauf, dass es doch alle getan hätten, Krebs, seine Stiftung usw. und er glaubt, damit wäre alles wieder gut? Den Krebs hatte er vielleicht erst durch sein Doping, besiegt hat er ihn längst nicht als einziger, hart gearbeitet haben die anderen Radler mindestens genau so und ob die Stiftung überhaupt jemals etwas gegen Krebs unternommen hat, ist aus meinen Augen höchst zweifelhaft. Es ging dort immer um "cancer awareness", aber was soll das überhaupt bringen? Wenn wir uns Krebs vergegenwärtigen, bleibt er uns dann fern? Letzten Endes diente diese ganze Show nur zur eigenen PR, und erinnern wir uns an die ewig lange Liste von vehementesten Dementis zum Thema Doping.
Man kann für den Radsport nur zwei Dinge hoffen: Dass Greg LeMond neuer UCI-Präsident wird, und den elenden Sumpf um McQuaid und Verbruggen trockenlegt, und Armstrong seine Aussagen unter Eid abgeben muss.

Empfehlen
Otto Meier

Sollte es in diesem Fall tatsächlich zu einem Comeback kommen,

sollte Doping nicht weiter verfolgt werden. Das wäre Lächerlichkeit in Potenz.

Empfehlen
Frank Rinn
Frank Rinn (FrankRinn) - 19.01.2013 10:38 Uhr

Ein medien- und betriebswirtschaftliches Lehrstück

Wie holt man aus einer vermeintlichen Niederlage einen zumindest finanziell maximalen Gewinn?
Indem ein eigentlich ebenso überfälliges wie unnötiges, nun aber plötzlich angeblich sensationelles Geständnis tagelang global angekündigt wird, um angesichts der maximal zu erwartenden Einschaltquoten die Werbeeinbelndungen zu Höchstpreisen verkaufen und daran partizipieren zu können. In keinen Medien habe ich Angaben dazu gefunden, wieviel Geld OW an LA für dieses Event zahlt, auf welchem Wege auch immer. Diese Zahl wäre jedenfalls interessant.
Vor (Sport-) Gerichten werden für solche Teil-Geständnisse wohl in der Regel keine solchen Summen bezahlt (ggf. bis auf Sonder-US-Ausnahmen für echte Whistleblower).
Und die Medienwelt macht bei alledem gerne mit, denn auch sie labt sich an solchen aufgeblasenen, für die reale Lebenswelt aber ziemlich irrelevanten Pseudo-Skandalen.
Wer die Doping-Realität verstehen will, lese die deutlichen Worte von Prof. Franke.
Mehr braucht niemand.

Empfehlen
Ulrich Stauf
Ulrich Stauf (DH7XU) - 19.01.2013 10:35 Uhr

Der arme Mann ...

Jetzt beklagt er sich, dass ihm wegen der fortgesetzten Doperei seine Sponsoren ihm gekündigt haben und er einen Verlust von 75 Millionen USD (!) zu verkraften habe. Es ist doch wirklich zum Heulen ... .

Empfehlen
Frank Rinn
Frank Rinn (FrankRinn) - 19.01.2013 10:32 Uhr

Ein Lehrstück betriebswirtschaftlicher Optimierung mithilfe der Medien

Wie holt man aus einer vermeintlichen Niederlage einen zumindest finanziell maximalen Gewinn?
Indem ein eigentlich ebenso überfälliges wie unnötiges, nun aber plötzlich angeblich sensationelles Geständnis tagelang global angekündigt wird, um angesichts der maximal zu erwartenden Einschaltquoten die Werbeeinbelndungen zu Höchstpreisen verkaufen und daran partizipieren zu können. In keinen Medien habe ich Angaben dazu gefunden, wieviel Geld OW an LA für dieses Event zahlt, auf welchem Wege auch immer. Diese Zahl wäre jedenfalls interessant.
Vor (Sport-) Gerichten werden für solche Teil-Geständnisse wohl in der Regel keine solchen Summen bezahlt (ggf. bis auf Sonder-US-Ausnahmen für echte Whistleblower).
Und die Medienwelt macht bei alledem gerne mit, denn auch sie labt sich an solchen aufgeblasenen, für die reale Lebenswelt aber ziemlich irrelevanten Pseudo-Skandalen.
Wer die Doping-Realität verstehen will, lese die deutlichen Worte von Prof. Franke.
Mehr braucht niemand.

Empfehlen
Gus Savel
Gus Savel (gsavel) - 19.01.2013 10:21 Uhr

In den Vereinigten Staaten reicht eine reuige und...

"schauspielerische", den Tränen nahe gespielte Miene um die Absolution zu bekommen. So wie Armstrong roboterhaft und ohne Kompromisse an seiner Kariere gearbeitet hatte....so spielt er jetzt mit den Fans und der breiten Öffentlichkeit.

Empfehlen
Raika Geng
Raika Geng (Lailaps) - 19.01.2013 10:16 Uhr

Abstoßend

Mit seiner wohl-kalkulierten Reue, dem Versuch der Selbst-Rehabilitation sowie der "mitleiderregenden" Selbst-Darstellung als angeblich maximal bestraftes Todesstrafen-Opfer beweist der millionenschwere Ex-Radrennfahrer erneut seine charakterliche Minderwertigkeit und macht so alles nur noch schlimmer mit seiner Person. Es stößt ab.

Empfehlen

19.01.2013, 09:25 Uhr

Weitersagen
 

Echte Fälschung?

Von Andreas Rossmann

Bei der Siegener Biennale konkurrieren die Aufführungen um einen ganz besonderen Preis: Nachdem es bereits Hypo Real Estate-Aktien und griechische Staatsanleihen zu gewinnen gab, geht es dieses Jahr um eine Beltracchi-Fälschung. Mehr