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FAZ.NET-Frühkritik: Günther Jauch Wulffs Einmannbewegung: Occupy Bellevue

 ·  Christian Wulff findet kaum noch Fürsprecher, es gibt in der von ihm geschaffenen Lage keine guten Argumente mehr. Das musste auch Bernhard Vogel bei Günther Jauch erfahren.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (81)

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Hans Torberg

Entschleunigung bitte

Mir ist es schon langsam egal, welche Nachrichten zum Herrn Wulff kommen. Oft ist außer Auflagenhascherei nichts gewesen.
Ich möchte gerne mal was Objektives hören und nicht nur Schlaumeiereien.
Die Presse hat doch auch eine Aufgabe!

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Konstantinos Dafalias

Presselandschaft in Deutschland

So sehr ich die FAZ auch schätze, und ungeachtet dessen, was sich Herr Wulff zu Schulden oder nicht kommen ließ, die gesamte Presselandschaft in Deutschland hat ihre Grenzen bei weitem überschritten.
Leider stößt auch die FAZ hier ins selbe Horn.
Der Auftrag der Presse ist es, Fakten zu recherchieren und mitzuteilen, auf keinen Fall lautstark und penetrant Konsequenzen zu fordern, vor allem nicht entgegen der Meinung der Mehrheit der Bürger.
So war es bei Guttenberg und bei Sarrazin.
Vor jedem Sport-Großereignis wird auf deutsche Favoriten so lange Druck aufgebaut, bis diese daran zerbrechen und versagen, und danach wird fleißig nachgetreten.
Von der Griechenland-Krise will ich gar nicht anfangen, der enorme Schaden für den deutschen Steuerzahler durch die Presse spricht für sich.
Es wird Zeit, dass die Presse in Deutschland mit ihrer unbestreitbaren Macht verantwortungsbewusster umgeht.

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Konstantin Schneider

Wellnesspräsident Wulff

Mit Wulff sollte wieder Wellness ins Schloss Bellevue einziehen, nachdem sein Vorgänger so oft über die Politik gewettert hatte, dass ihm manch ein Wahlmann einfach nur noch gram sein konnte. Als gebürtiger Osnabrücker, jener Stadt, in der angeblich die glücklichsten Menschen von Deutschland leben, ist Wulff allerdings nur durch glückliche Umstände so weit gekommen. Wegen seiner zurückhaltenden Art war er die bessere Alternative zu Merkel als Koch. Ihn musste die Kanzlerin auch deshalb fragen, ob er bereitstünde Bundespräsident zu werden, weil es in den Reihen der Union keinen besseren gab. Dass mit Wulff eine neue Generation ins hohe Amt kam, die gegenüber den Guttenbergs, Röslers, Lindners etc dennoch bereits "Onkelstatus" hatte, war sicher ein ähnliches Wagnis, wie das der radikalen Verjüngung im Bundeskabinett. Und dennoch ist Wulff ein würdiger Wellnesspräsident, dem auch angesichts von "Stahlgewittern" nicht bange wird. "Ich bin ein Schlawiner" sollte Wulff im Karneval behaupten.

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Peter Slater

Danke "Herr Doring" naturlich spielen die Medienblatter ein mieses Prasidentenspiel ...

... und nicht nur das, denn der Bild-Boss verweigerte sich eines klarenden Gespraches und wollte "ergotzbaren Ruhm" einheimsen und schliesslich mit seinem Ramschblatt schnell verkaufen, ganz gleich oder damit Wulff offentlich fertig gemacht wird oder nicht und er wollte sich die Moglichkeit des schnellen Geldes nicht vermiesen lassen und die grosse Mehrheit der Offentlichkeit sind auf die spekulativen Nachrichten reingefallen, obwohl die Mehrheit der Offentlichkeit, weder stichhaltige Fakten hatten, noch uber Wulffs Privat - und Familienkreis Kenntisse verfugen ... Das Interview war menschlich und nicht politisch und bislang konnte weder die Internetfraktion noch die Plagiatsforscher dem BP Wulff nichts aber auch garnichts nachweisen, aber alle schreien rumm und behaupten der Wulff sei ein Krimineller ! Die Mutter meines besten Freundes sagt dazu : Wer Dreck anfasst, besudelt sich !!! und dem brauche ich nichts mehr anfugen.

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Peter Slater

"Herr Jauch" Sie haben sich der offentlichen Allgemeinheit angeschlossen ohne stichhaltige ...

... Fakten zu haben und verweigern damit auch Wulff seine Grundrechte, denn weder Medienblatter, noch irgendeiner der Burger konnte Wulff kriminelle Eigenschaften nachweisen und bislang konnten auch Sie Wulff keine Beweise vorlegen, das Wulff Gesetze gebrochen haben soll. Mit wildem Geschrei reicht keiner der Burger und Blatter die stichhaltigen Fakten, die notig sind, um dem BP Wulff zu belasten.

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Wolfram Reinicke
Wolfram Reinicke (vulpus) - 09.01.2012 19:43 Uhr

Glaubwürdig?

Erschütternd ist die Ausgangssituation. War es Herrn Wulff bei Annahme der finanziellen Unterstützung für den Hauskauf nicht klar, daß dies kein korrekter Weg sein konnte? Wurden daher nicht von vornherein verschleiernde Maßnahmen ergriffen, die sauberes und karrektes Handeln vortäuschen sollten? Alles Weitere hat sich daraus ergeben. Der Bundespräsidenten hat seine Glaubwürdigkeit eingebüßt, die eine der wichtigsten Voraussetzungen für sein hohes Amt sein sollte.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2012 08:38 Uhr
Konstantinos Dafalias

Vor der eigenen Türe kehren

Huch, ein Berufspolitiker, der auf seinen Vorteil bedacht ist!
Gelegenheit schafft Diebe, ich würde mich trauen zu wetten, dass mindestens 90% der selbsternannten Moralapostel hier selbst einen Freunderwirtschaft-Kredit mit Kusshand annehmen würden.

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J. Paul
J. Paul (jpaul) - 09.01.2012 19:26 Uhr

Last Exit Bellevue - Aufruf an die Freunde!

Niemand bestreitet noch ernsthaft, dass Christian Wulff eine untragbare Belastung für das Amt ist. Am allerwenigsten er selbst: Er setzt sich einfach darüber hinweg. Was immer man noch zu gute halten könnte - die unklare juristische Beurteilung, die Rolle der Medien, die menschliche Einsicht und Läuterung - verblasst angesichts der Arroganz, mit der Wulff über das Offensichtliche hinweggeht.

Vielleicht ist es der Autismus von einem, der den Ausgang selbst nicht mehr finden kann? Die Unbeirrtheit, mit der Wulff sich der Öffentlichkeit widersetzt, erinnert erschreckend an Barschel oder Möllemann. Wenn Christian Wulff noch wirkliche Freunde hat (CDU, Maschmeyer, Gerken), sie sollten ihm zum eigenen Schutz den Weg aus dem Amt weisen. Noch heute.

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Birgit Zendel
Andrea Zen (BAZen) - 09.01.2012 19:10 Uhr

@MANFRED DÖRING: FALSCH – völlig falsch !!!

Klar hat die Bildzeitung mindestens "eine Woche" schwer überlegen müssen, ob man diese VERHÄNGNISVOLLE Mailboxnachricht überhaupt einbringen soll, denn immerhin bedienen die Worte des BP sehr wahrscheinlich den Straftatbestand der versuchten Nötigung, und ebenso muss darüber nachgedacht sein, ob man sich damit nicht als "emotionale Mimose" offenbart, da man sich weder derart Aggression/Wut gefallen lassen will, noch sich drohen lässt, obwohl man bisher sogar dunkle Schatten des Hrn. Wulffs immer ins hellere Licht setzte als die Wahrheit...

Und:
Dieses Mailboxnachrichten-Wissen an ein anderes Blatt weiter zu geben, das halte ich persönlich als nicht nur professionell und kompetent, sondern auch für notwendig, denn man sah ja die letzten Tage was es für gewisse Leser an Wert besitzt, wenn es die BILDZEITUNG berichtet. Das Weiterreichen ist völlig legitim, zumal die Veröffentlichung dessen, von anderen Medien wie Spiegel & Co die Glaubwürdigkeit verdoppelt bis verdreifacht - sie PRÜFEN..

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 10.01.2012 18:43 Uhr
Birgit Zendel
Andrea Zen (BAZen) - 10.01.2012 18:43 Uhr

WIESO Herr Döring, ist Ihnen denn dies jetzt immer noch schleierhaft?

Ich habe es doch erklärt!
Seltsam, dass so viele durchaus in der Lage sind ganze, lange Sätze zu schreiben/formulieren, aber Sätze lesen/verstehen zu können: Fehlanzeige!

Der Verdacht der Nötigung war doch nicht der Schlimmste Verdacht, in dieser Wulff-Affäre. Der Schlimmste Verdacht war wohl der, der Steuerhinterziehung; der Schwarzgeldschieberei und nicht zu vergessen der, der Korruption.
Dagegen war der, der Nötigung, bzw. die Mailbox-Affäre ein lustiger Spaziergang! Vielleicht ja auch Ablenkung, denn alles zuvor war wesentlich schwerwiegender.

Aber es ist jetzt vorbei!
Wir sollen uns anscheinend von der überheblichen Arroganz und jener Aussage inspirieren lassen:
"In einem Jahr ist das alles vergessen!"

Diesen Satz werde ich mir aber länger in Erinnerung behalten.
Sollte ich mal auf der Anklagebank sitzen, dann wird dieser Satz und diese Affäre, die Grundlage meiner gesamten Verteidigungsstrategie sein!
Amen

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Manfred Döring

@Andrea Zen - Journalistin

Sie sind anscheinend in der Branche tätig?

Mir ist jedenfalls schleierhaft, warum eine - nach Ihren Worten "versuchte Nötigung" (der gravierendeste Vorwurf) erst eine Woche später veröffentlicht wird. Das wäre normale Weise die Haedline ("Wulff will Presse behindern") gewesen, die doch viel mehr eingeschlagen wäre.

Ich bleibe bei meiner Meinung, die Medien treiben hier ein böses (durchsichtiges) Spiel.

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 09.01.2012 18:14 Uhr

Hausdarlehen/Geehrkens/BWB

Sachverhalt: Der väterliche Freund Egon Geerkens stellt Herrn Wulff in 2008 zum Kauf einer Immobilie € 500.000,00 (Strohfrau Frau Geerkens) mittels Bundesbankscheck -um die Transaktion vor einem Azubi der Stadtsparkasse Osanbrück zu verschleiern- zur Verfügung. Zinssatz 4% > € 20.000,00 jährlich bzw., mtl. € 1666,67. Rückzahlung Ende 2013. Tilgung????
Ein normal Sterblicher erhält von seiner Bank ein Annuitätendarlehen von z.B. 4% + 2% Tilgung -bei einer angenommenen Laufzeit von 25 Jahren- ergibt dies € 30.000,00 jährlich bzw., mtl. € 2.500,00. Ablösung nach Befragungen in 2010 durch die BWB mit einem Geldmarktkredit, den nach meinem Ermessen kein Bürger dieses Landes erhalten hätte.
Wie erfolgte die Rückzahlung an Herrn Geerkens? (Bundesbankscheck oder auf Konto von Herr G bei der BWB? Am 27.11. (Sonntag) oder 25.11.2011 wer will es schon genau wissen Handschlagfinale! Verbraucherschutzgesetz hin oder her, wir sind ja Juristen.

Lieb Vaterland magst ruhig sein, es war einmal....

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Thomas Rabe
Thomas Rabe (Thorab) - 09.01.2012 18:05 Uhr

Liebe FAZ, bitte weitermachen,

solange Wulff noch nicht die Konsequenzen für sein Handeln gezogen hat und zurückgetreten ist.
Es gibt erstaunliche Parallelen zu Guttenberg. Auch da wurde wochenlang auf dem Nebenkriegsschauplatz "Plagiatssuche" gekämpft, obwohl die ganze Zeit der Vorwurf der kompletten Ghostwriter-Arbeit im Raum stand. Bei Wulff zeichnet sich jetzt ab, daß der "Kredit", um den sich jetzt alle streiten, gar keiner war, sondern von vornherein ein "Geschenk" unter "ehrenwerten Freunden", getarnt als Darlehen, um etwaige Entlarvungen plausibel abstreiten zu können.
Bitte dranbleiben! Damit darf er nicht durchkommen!

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2012 18:31 Uhr
Matthias Böhme

@Thorab: Gerade Ihr Beitrag dokumentiert ...

... auf erschreckende Weise die Gerüchteküche! Woher haben Sie denn die Erkenntnis, dass sich die Geldhingabe über 500.000,- € als eine Schenkung darstellt? Das behaupten noch nicht einmal die Dauer-Bashing-Gazetten Bild und Spiegel! Es gibt noch nicht einmal die Erkenntnis, dass Wulff nicht an Frau Geerkens den vereinbarten Zinssatz gezahlt hätte. Aber: Man kann ja erst einmal einfach behaupten! Solange man allerdings für die eigenen Behauptungen keine beweisbaren Tatsachen hat, ist das alles nur eins: Denunziation!

Nur vorsorglich: Dass das, was Wulff da als Ministerpräsident mit Geerkens gemacht hat, nicht besonders klug war, dass es auch nicht besonders klug war, anschließend die Berichte verhindern zu wollen, weil genau damit bei den Beteiligten der Verdacht aufkommen musste, das stimme etwas nicht, diese Auffassung allerdings teile ich. Ein kluger Politiker schafft keine Verhältnisse, die ihm irgendwann auf die Füße fallen können!

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Matthias Böhme

Bei allem Respekt vor der FAZ, aber es reicht nun wirklich!

Mal unabhängig davon, dass die Presse Schirach für einen guten Juristen hält - und Schirach selbst wohl auch - ist er es leider nicht. Schon die Subsumtion unter den Nötigungstatbestand ist einfach nur lächerlich, was der FAZ bei Bemühen ihres Hausjustitiars gleich hätte auffallen dürfen. Nachdem sich mehr als deutlich abzeichnet, dass Wulff nicht gegen das niedersächsische Ministergesetz verstoßen und sich auch nicht der Vorteilsannahme strafbar gemacht hat, wird's jetzt verzweifelt versucht, doch noch einen Straftatbestand zu finden! Und dass hier in einem anderen Artikel der Präsident als korrupt bezeichnet wird, ist unerträglich. Bisher gibt es nicht das geringste Anzeichen dafür, dass er für eine von ihm zu verantwortende politische Leistung eine Gegenleistung angenommen hätte! Es ist unerträglich, wie aus einem Gemengelage von Tatsachen, Halbwahrheiten und Vermutungen, Verdächtigungen und Gerüchten das Staatsoberhaupt angegangen wird!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2012 18:23 Uhr
Closed via SSO

Bei allem Respekt Herr Böhme

Kennen Sie das Telefonat? Oder woher wissen Sie denn bitte, dass es keine Nötigung war?Um Aufklärung scheint Wulff wohl definitiv nicht bemüht zu sein.

Der Mann ist von seiner Einstellung einfach auch deswegen nicht tragbar, da ihm jeglicher Stil und Anstand fehlt. In Wirtschaftsunternehmen wäre wegen einem Complianceverstoß dran Die entsprechenden Personen werden dann schon wegen sehr viel geringeren Werten gegangen. Aber hier scheint es, dass manche immer noch meinen, dass sie gleicher sind als andere.

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Birgit Zendel
Andrea Zen (BAZen) - 09.01.2012 18:20 Uhr

Kamen Sie vor zwei, drei Stunden gerade aus einem Übersee-Urlaub?

Nichts reicht hier!
Solange sich alle Parteien mit Rücktrittsforderungen zurückhalten, so lange sind die Medien, auch die FAZ, der Bürger einzige Möglichkeit und Chance Gehör finden zu können - deshalb:
DANKE FAZ!

Und was Ihr Informations-"Reichtum" betrifft, so befinden Sie sich damit im unteren Drittel, denn sehr wahscheinlich wird das was auf dem Band von Hrn. Wulff zu vernehmen ist, den Straftatbestand der versuchten Nötigung bedienen können, denn sonst hätte Hr. Wulff schon längst selbst darauf bestanden diesen Inhalt öffentlich werden zu lassen.
Mal ganz abgesehen von der Immobilienfinanzierung...

Willkommen zurück vom "Urlaub"!

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Peter Pehlke
Peter Pehlke (Valluga) - 09.01.2012 16:35 Uhr

Occupy Bellevue

Sehr geehrter Herr Minkmar,

besten Dank für Ihre Bewertung der gestriegen Sendung, die anschließt an die überaus sachlichen und konstruktiven Beiträge der FAZ der vergangenen Wochen. Die in vielen Leserbeiträgen geäußerte Vermutung einer "Medienhatz" ist für mich nicht nachvollziehbar. Die von Herrn Blom und Herrn Mascolo als auch von Herrn von Schirach und Frau Göring-Eckhardt dargelegten Sachverhalte waren nach meinem Verständnis sachgerecht und nicht zu beanstanden. Die Ausführungen der "Vermieterin" von der Ferieninsel Norderney ("hätte gern im Schloss Bellevue übernachtet") braucht man ob ihrer Peinlichkeit nicht zu kommentieren.
Herr Wulff (ich spreche absichtlich nicht mehr von "unser Bundespräsident") hat sich durch sein ominöses Verhalten in der Vergangenheit selbst in diese missliche Lage gebracht (Den Teufel, den ich rief, werd ich nun nicht mehr los). Da die freien Zeichen für weitere Ausführungen (Hausdarlehen) hier nicht mehr reichen werde ich wohl noch eine weitere..

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Thomas Sentel

Bizarres Schauspiel 1

Natürlich ist es ein bizarres Schauspiel, was der BP und die Medien bieten. Nur zwei in der Sendung haben mich aufgeregt:
1. Jetzt müssen gar Freunde von Herrn Wulff in Sendungen auftreten, um seinen Leumund als guter Mensch zu unterstreichen. Ist das nicht hochnotpeinlich - sowohl für den BP als auch für die Medien. Hier geht es nur mittelbar um Fragen des persönlichen Charakters, sondern um juristisches und politisches Fehlverhalten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2012 18:37 Uhr
Birgit Zendel
Andrea Zen (BAZen) - 09.01.2012 18:37 Uhr

WER sonst, wenn nicht gute/wahre Freunde ???

Wer wirklich ein guter und wahrer Freund ist - nichts Unrechtes diesbezüglich zu verbergen hat! - der lässt sich nicht erst BITTEN in eine Fernsehsendung zu kommen, sondern tut von selbst / von sich aus, alles in seiner Macht stehende, um in eine TV-Sendung gelangen zu können!

Seit wann sind wichtige und wahre Freundschaftsdienste peinlich?
H I L F E,
sind gar so viele Werte in unserer Gesellschaft schon verloren gegangen!?

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Manfred Döring

Also doch Medienkampagne

Nun ist es raus, dass die Medien hier ein übles Spiel mit dem Bundespräsidenten spielen. Herr Blomes hat es selbst zu Tage gefördert. Er kann sich "...up's" gar nicht merh darn erinnern, warum die Mailboxnachricht erst eine Woche später veröffentlicht worden ist und wie sie "...up's" an eine andere Zeitung gelangt ist.

Die angebliche Salamitaktik, die der Bundespräsident an den Tag gelegt haben soll, stammt von den Medien und nicht umgekehrt.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2012 19:54 Uhr
Jochen Wagner

wie die Mailboxnachricht "...up's" an eine andere Zeitung gelangt ist.

Die TV-Sendung, auf die sich der Artikel, den Sie hier kommentieren, bezieht, können Sie in der ARD Mediathek aufrufen. Gehen Sie auf Minute 6:50. Sie können dann anhand der Antwort des Herrn Blome noch einmal überprüfen, ob Ihr Ausspruch „Medienkampagne“ belastbar ist.

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Ralf Gerrit

Wohl war

"Bundespräsident, das ist der Teil des Staates, der allen, nicht den Parteien gehört, an den sich jeder wenden kann, der die schönen und manchmal auch die traurigen Tage begleitet."

Das ist wohl das besondere Wesen des Amtes des Bundespräsidenten. In ihm schwingt zumindest die Hoffnung auf einen Hauch Unabhängigkeit und Uberparteilichkeit mit. Diesem Wesen des Amtes sollte auch das Wesen des Amtsinhabers entsprechen. Das ist ein Massstab an dem sich Herr Wulff genauso messen lassen muß wie jeder andere Kandidat nach ihm. Diesen Sachverhalt sollten aber auch diejenigen berücksichtigen, die die Kandidaten ins Rennen schicken. Eine Beschädigung des Amtes beginnt somit nicht erst, wenn der Amtsinhaber fehlt, sondern bereits dann, wenn dem Kandidat oder der Kandidatin ein Stallgeruch zu sehr anhaftet. Der Präsident der Deutschen kann eben nicht zugleich der Präsident einer Partei sein.

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Gerhard Zachmann
Gerhard Zachmann (Gerd49) - 09.01.2012 14:42 Uhr

Jauch-Sendung - schwach wie fast immer

Nur ein Beispiel: Jauch hat von einem "anonymen" Scheck gesprochen. Was das sein soll, bleibt wohl sein Geheimnis. Entweder er versteht nicht, von was er spricht oder er will mit "anonym" beim Zuschauer den Eindruck von etwas Nebulösem oder Verbotenen erwecken.
Tatsächlich ging es hier um einen Vorgang wie er täglich bei jedem Notar in Deutschland bei der Abwicklung von Immobilien-Kaufverträgen vorkommt.

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Markus Müller
Markus Müller (drmamue) - 09.01.2012 14:33 Uhr

Journalisten sind auch nur Politiker

Warum gelten die gleichen Regeln hinsichtlich Transparenz, wie sie für den BP gelten, nicht auch für Medienvertreter? Herr Blome hat doch gestern in der genau gleichen Weise agiert, wie er es dem BP vorwirft. Auf die Frage, warum die BILD eigentlich die Mailbox-Nachricht erst Wochen später thematisiert hat, hat Blome zunächst versucht, das Thema zu wechseln, und mogelte sich dann, als der Moderator auf die Beantwortung der Frage insistierte, sich an der Wahrheit vorbei, indem er suggerierte, erst das Interview habe die Mailbox in den Vordergrund rücken lassen. Jeder, der letzte Woche die Nachrichten verfolgt hat, weiß, dass das Gegenteil richtig ist. Erst die Nachricht hat zum Interview des BP geführt. Trotzdem hat ihm keiner der Anwesenden, die es alle besser gewusst haben müssen, widersprochen. Hackt da eine Medienkrähe der anderen kein Auge aus?

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 09.01.2012 14:20 Uhr

Die verlorene Ehre der Katharina Blum

Mir tut der Bundespräsident leid. Als Mensch. Weil die so selbstgerechte Bild-Zeitung, die doch schon jahrelang ihr übles Spiel mit der pressefreiheit treibt, einen Menschen nicht nur am Boden sehen will sondern nachtritt, damit auch noch Blut aus ihren Seiten läuft. Bild und Blom,
dazu Dieckmann bedienen niedere Instinkte, um Schlagzeilen widerlichster, abstossender Art
zu liefern und damit die eigenen Taschen zu füllen. Herr Blom sollte sich zurück nehmen. Weil Bild schon seit Jahrzehnten leute aufbaut, hochjubelt und am Boden zertritt. Ein in meinen Augen übles Blatt und mir wird erst jetzt klar, warum die Jugend von 68 dieses Blatt hasste. Zu Recht. Unserem Bundespräsidenten Wulff bleibt keine andere Wahl, als dieses durchzustehen.
Und auch wenn er viele formelle Fehler machte, ist der Anlass für diese Hetze auch seitens des Salon-Sozialisten Gabriel so geringfügig, das man nur lachen kann.
Wulff, Wulff , Sie gehen einen schweren Gang. Alles Gute Herr Bundespräsident . Re.

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eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 09.01.2012 13:47 Uhr

Welcher Kredit?

Was auch gestern wieder im Raum stand und sich keiner zu sagen traute:"Herr Wullf ist korrupt."An einen Kredit glaubte ich nie, kam der doch erst nach der Anfrage im Landtag auf die Bühne.Bis dahin keine Tilgung, keine Zinszahlungen und keine von einem Notar bestätigten Dokumente Papier ist geduldig,das wissen sicher auch die Geerkens und Herr Wullf.Sollen die Bürger darauf vertrauen, dass die Dokumente nicht doch erst später erstellt wurden?Auch wird immer wieder die Rede Wullfs vor den Bänkern und Ökonomen ins Feld geführt. Glaubt wirklich jemand, dass diese Leute ein Leichtgewicht wie Wullf ernst nehmen.Viel wahrscheinlicher erscheint mir ein VW-Zusammenhang. Auf der einen Seite haben da,durch die damalige Haltung Wullfs,einige Leute sehr viel Geld verdient, andere jedoch,darunter auch Banken, sehr viel Geld verloren. Mir ist unvorstellbar, dass über die Situation mit einem "Freund", wie z.B. Maschmeier,nicht darüber gesprochen wurde und
dieser die Gunst der Stunde nicht nutzte?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 09.01.2012 20:05 Uhr
eduard kramer
eduard kramer (illampu) - 09.01.2012 20:05 Uhr

Ausnahmen bestätigen die Regel oder.....?

In Hannover oder Osnabrück hat sich das wohl noch nicht herum gesprochen, selbst BW scheint mir inzwischen infiziert, weil dort, für eine bestimmte Klientel, das Handschlag-Verfahren gilt.
Wäre ich Notar, würde ich auf die Barrikaden gehen.

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Ulrich Dust

Weiß ja jeder, gehört zur Allgemeinbildung

Kredite werden nur notariell beglaubigt abgeschlossen, deshalb sind neben allen Banken und Sparkassen die Büros an Notare vermietet.

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Werner Schnell

Frage an die FAZ / Herrn Minkmar:

Die Diskussion droht zu zerfasern, ein großer Teil des Publikums wendet sich bereits gelangweilt ab.

Eine Konzentration auf den Kernpunkt ist erforderlich, das ist die Frage:

Wurde der anonyme Bundesbankscheck (500 T€) von Frau Geerkens erworben und Herrn Wulff darlehnsweise zur Verfügung gestellt
oder
handelt es sich um eine "Zuwendung" von Herrn Maschmeyer?

Herr Wulff hat ja mehrfach absolute Transparenz und die Veröffentlichung prüfbarer Unterlagen versprochen.

Frage an die FAZ:

Hat die FAZ Herrn Wulff gebeten, Belege vorzulegen, die seine Darstellung des Geschehensablaufs iS. Bundesbankscheck beweisen (zB. Kontoauszüge von Frau Geerkens, Bestätigungen der beteiligten Banken) und wie wurde die Anfrage ggf. beantwortet?

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Jahrgang 1966, verantwortlicher Redakteur für das Feuilleton.

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