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FAZ.NET-Fernsehkritik Wer hat die Bundeskanzlerin geohrfeigt?

 ·  Die Wahl des Bundespräsidenten ist auf vielen Fernsehkanälen zu sehen. Es zeigt sich: Auch eine Wahl, deren Ergebnis scheinbar feststeht, birgt Spannungspotential.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (14)

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Roland Schickert

Was für ein schöner TV-Sonntag

Für diese "wunderbare" Berichterstattung der BP-Wahl haben gleich zwei öffentlich rechtliche Anstalten ihre besten Vertreter an die Mikrofone geschickt. Dafür sei herzlich gedankt ! In Zukunft sollte es ausreichen wenn eine dieser Fernsehanstalten uns mit nichtsagenden Phrasen und abgedroschenen Fragen belästigt. Aber öffentlich rechtlich jammern über die längst fälligen Sparprogramme !
Zur Frage der Frau Schausten an A. Merkel, ob Herr Gauck ihr jetzt die Leviten lese, ist zu sagen daß es wünschenswert wäre, wenn auf dem Mainzer Lerchenberg ihr jemand endlich die Leviten liest.

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Franz Rudolf

Die Talsohle

bundesdeutscher Politik ist jetzt erreicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.03.2012 11:44 Uhr
Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 19.03.2012 11:44 Uhr

Und Tante Käthe?

Es bleibt zu wünschen, dass sie mit Ihrer Meinung Recht behalten.
Allerdings befürchte ich, dass wir uns auch diesmal wieder an Tante Käthe erinnern. Dass es auch hier wieder einen tieferen Tiefpunkt geben wird.
Wie hatten wir uns doch über die schlimmen Verfehlungen des KT v. Guttenberg aufgeregt und gedacht, jetzt alles erlebt zu haben, als die Causa Wulff schon wieder unsere Vorstellungen überschritt.

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Claus Behrens
Claus Behrens (chipin) - 19.03.2012 09:27 Uhr

... hatte ein bischen was von Weihnachten!

Jeder wußte vorher, was am Ende des Tages passiert sein würde. Alle taten ganz aufgeregt, obwohl sie doch wußten, was sie geschenkt bekommen. Deswegen war es ihnen auch ein bischen egal und sie ein wenig unaufmerksam.
Und obwohl alle wissen, dass es den Weihnachtsmann nicht gibt, versuchten alle zu vermeiden dies zu sagen.
Nach Köhler wollte die Regierung Gauck nicht, jetzt tut sie so, als sei der damals schon die bessere Wahl gewesen. Köhler wollte nicht mehr, Wulff hat nie das Format gehabt, jetzt muss Gauck versuchen, den ramponierten Ruf wieder auszubeulen?
Und dafür wird eine Wahl in ein Amt ohne Macht, die vorher schon ausgemachte Sache ist, an der die Bevölkerung keine Teilhabe hat, auf allen Sendern stundenlang übertragen?
Früher war Demokratie spannender, Politik ehrlicher!
Bezeichnend ist, das die Reputation von Helmut Schmidt heute noch höher ist, als die der heutigen Perwoll-Politiker!

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David Landern

Grauenhafte Vorstellung

Es fehlen leider diverse denkwürdige Ereignisse des Fernsehtages. So zum Beispiel das Interview mit Frau Klarsfeld, die als Ziel ihrer möglichen Bundespräsidentschaft nur das ziemlich un-"Link" wirkende Ziel erklärt hat, sie möge die Staaten Europas näher zusammenbringen, um im Fall militärischer Interventionen im Ausland eine gemeinsame Armee schicken zu können. Auch das Dazwischenplappern der Moderation auf ARD mitten in Lammerts Abschlussworte vor der Nationalhymne hinein war reine Wichtigmacherei.

Phasenweise fühlte man sich wie in einer Persiflage einer königlichen britischen Hochzeit. "Und jetzt tunkt die Prinzessin traditionsgemäß die Hände in den königlichen Pudding..."

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Matthias Lier

Danke für den Ticker! Und Frage an ZDF/ARD

Danke für den Live-Ticker

Wie immer einen großen Dank für diesen Live-Ticker/Medianreportage der anderen Art.

Andere Frage die sich mir stellt: Warum werden die Sendungen von ARD/ZDF nicht als Dauerwerbesendung für Facebook gekennzeichnet?

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Angela Ansbacher

Mit das Beste an diesem Wahlsonntag . . .

ist Ihr Ticker, gewuerzt mit feiner Prise Ironie, amuesant, unterhaltend.

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Bernd Simon

Einmalige Chance leider nicht genutzt.

5Millionen 155 Tausend Wähler der Partei Die Linke wurden von den anderen Parteien des
Deutschen Bundestages nicht eingeladen einen gemeinsamen Kanditaden für das stark an-
geschlagene Amt des od er der Bundespräsident tin zu finden.Welch einUndemokratisches
Demokratie Verständnis,Lobbyismus,Ausländerfeindlichkeit,Koruptheit und Co haben wieder
einmal die Überhand erreicht. Aber Die Linke hat mit Frau Klarsfeld eine Kanditan aufgestellt
die es zu Ihrer Lebensaufgabe gemacht hat,den Nazis auf der Spur zu bleiben,super engagiert,
couragiert,lebens bejahend, aber so etwas wird leider von den Springer Medien und Co nicht
getrage. Echte Chance verpasst,Wahlmänner waren halt keine Zeitarbeiter,Hartz 4 ler,Rentner,
Nebenjobber,Schwarzarbeiter usw.

Alles gute weiterhin Frau Klarsfeld..

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 19.03.2012 11:31 Uhr
Karla Wesel

Weil es in diesem Land noch 77 Mio Menschen gibt, die NICHT links wählen würden.

Und das schöne an einer Demokratie ist ja der Sieg des Mehrheitsprinzips.

Fällt Götzsch und Co. immer noch schwer zu verstehen, seit sie sich echten demokratischen Wahlen stellen müssen...

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Robert Arnold

Astreiner Linkenanhänger

Sie haben das Prinzip einer Demokratie schon voll verinnerlicht. Alle Parteien stellen gemeinsam einen Konsenskandidaten auf und dann muss er nur noch von der Bundesversammlung abgenickt werden. Somit haben sie, wenn sie alle Bundestagabgeordnete hinter sich haben und auch nur 5% aller sonstigen der Versammlung, die Bundesversammlung effektiv ausgehebelt. Und wenn sie schon die Beteiligung von einem Haufen Spinnern fordern, dann doch bitte die der NPD auch. Sowas gabs schon mal in der DDR.
Das jetztige System ist doch schon eine Farce! Jede Partei sollte ihren eigenen Kandidaten stellen. Die Wahlmänner (und ich sage hier ausdrücklich NICHT das weibliche Pendant, da das PC-BS ist!) sollten zufällig unter den Wahlberechtigten per Computer ermittelt werden und dann in einer echten Wahl mit circa 3 Wahlgängen der beste Kandidat zum Präsidenten gekührt werden. Es reicht schon der Parteilinienzwang im Bundestag, warum jetzt auch in der Bundesversammlung.

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Hartmut Albrecht

Habe keine Erwartungen an Herrn Gauck

Der Rücktritt Köhlers hat alles ausgelöst. Vorher kümmerte sich kein Aas um den BuPrä, seine Reden oder seine First Lady. Weihnachtsansprache (als Film einer Ansprache), ein paar exotische Reisen mit Niederschlag in den Medien unter ferner liefen, zwei Reportagen (der BuPrä beim Wandern oder der BuPrä informiert sich über das Waldsterben) und das Defilee der Diplomaten zum Neujahrsempfang. Jetzt sollen wir alle Riesenerwartungen haben, uns ducken unter einem Wortschwall, zum ersten Mal etwas von Freiheit und Verantwortung hören. Da reicht mir die Kanzlerin mit ihrer drögen nüchternen Art.
Und für Herrn Lammert, den ich sehr schätze: Ich gehöre keiner Partei an, zahle seit dem 18. Lebensjahr Steuern (kumuliert sehr viel), habe nie etwas verlangt geschweige denn erhalten, bin hier unter Klarnamen und erwarte von Politikern nicht mehr, als daß sie ihre Arbeit tun und sich von zwielichtigen Dingen fernhalten.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 18.03.2012 20:01 Uhr
Oliva Weber

Lieber Herr Albrecht

Sie wissen gar nicht, wie viel Sie damit erwarten. Offensichtlich ist genau das für Politiker oft eine Überforderung.

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Norbert Czech
Norbert Czech (nczech) - 18.03.2012 16:52 Uhr

Danke fürs Gruseln

Die schöne Reportage aus der Zwergenlandschaft unserer Politiker und Hofberichterstatter zeigt mir doch, daß ich meinen Sonntag ohne Glotze sehr viel sinnvoller verbracht habe. Welch erschreckendes intellektuelles Niveau bei Wahl"männern", Berufspolitikern und Fernsehschaffenden, welches hundertfache Wiederkäuen von Stereotypen ("Nazijägerin"). Denk' ich an Deutschland bei der Nacht...

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Karl Hammer

Bundespräsidentenamt

abschaffen

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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