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HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Erschreckende Statistik Wie viele Amerikaner sterben durch Schusswaffen?

 ·  Stichtag 14. Dezember 2012: Ein Twitter-Aktivist und das Online-Magazin „Slate“ zählen Schusswaffen-Opfer seit dem Amoklauf von Newtown. Das Ergebnis ist bedrückend.

Artikel Bilder (2) Lesermeinungen (56)

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Alfred Vomberg

Wie viele waren es den nun?

Da schreibt jemand einen langen Artikel, und gibt für die Eingangsfrage noch nicht einmal eine Schätzung an.
In Syrien reichen die Angaben einer ominösen 1-Mann Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, um Zahlen zu veröffentlichen.
Und für die USA war wirklich nirgends eine halbwegs glaubwürdige Schätzung zu finden?

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Dirk  Lehmann

Viel spannender wäre es...

... wennn man auch einmal zusätzlich die Anzahl der kriminellen delikte unter "nur" Lebensbedrohung mit einer Schusswaffe und vor allem auch alle überlebenden OPFER von Schusswaffengebrauch zählen bzw aufführen würde.

Gerne auch getrennt nach echten Unfällen mit Waffen und kriminellem gebrauch. Und natürlich auch unter Analyse und Berücksichtigung von Schusswaffenopfern durch unangebrachte oder fehlerhafte Nutzung von Schusswaffen zur vermeintlichen verteidigung.

Ich bin mir sicher, das wären GIGANTISCHE Zahlenwerke....

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 17:28 Uhr
klaus keller
klaus keller (klkeller) - 04.01.2013 17:28 Uhr

PS Die Herkunft der Munition fehlt noch

ich vermute das man auf die Dauer mit Munition mehr Geld verdient als mit den Waffen.
Manche Anbieter liefern beides.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 04.01.2013 15:32 Uhr

interessant wäre die Frage wieviele wurden außerhalb der USA mit Schußwaffen getötet wurden

Man könnte noch differenzieren nach Herkunft der Waffe und Staatsangehörigkeit des Schützen. Eine Art Medalienspiegel zum Jahresende bei dem keiner oben stehen will und alle hoffen im kommenden Jahr keinen Spitzenplatz einzunehmen.
Ob 2013 besser wird?
Als phobischer Pessimist bin ich optimistisch das es schlechter wird.

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klaus keller
klaus keller (klkeller) - 04.01.2013 14:19 Uhr

2007:assaults(homicide)12.632(von 18361)Self-harm(suicide)17.352(von 34598)

Quelle: census.gov

Warum drucken sie nicht die bekannten Zahlenreihen?
Wer braucht da das gezwitschere ?
In den USA gibt es einen Freedom of information Act, ich bin sicher die Daten werden kommen.
In den 70er und 80ern war es schlimmer.
Zum Vergleich in D ca 10.000 Suizide, das Verhältnis Mord zu Suizid ist von 2:1 weit entfernt

PS vergleichen sie einmal die Zahlen von Istanbul und Berlin bezogen auf Tötungen mit Schußwaffen. Dann verstehen sie ggf die Mutmaßungen der Ermittler

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Gerhard Grell

Wenn ich das richtig sehe, dann .....

... hatte Deutschland in den letzten 10 Jahren 2 schlimme Massaker in Schulen Winnenden, Erfurt).
Gemessen an der Zahl solcher Ereignisse in Relation zur Einwohnerzahl, steht die USA in den letzten 10 Jahren vergleichsweise deutlich besser da.

Unser "vorbildliches Waffenrecht" hat uns da leider nicht geholfen. Wir sollten als Deutsche die Kirche im Dorf lassen und nicht (wie üblich) die USA schulmeistern wollen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 14:35 Uhr
Dirk  Lehmann

Ihre Milchmädchenrechnung können Sie vergessen...

Die USA haben nicht einmal 4x so viel Bürger wie Deutschland.
Jedes JAhr werden in den USA 5000-10.000 Menschen erschossen.

Alles klar?

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Sebastian Krott
Sebastian Krott (sebkro) - 04.01.2013 11:57 Uhr

Ich halte die Diskussion keineswegs für unsinnig...

Der Unterschied zu der Schweiz ist damit ja auch, dass ein Gedienter hoffentlich in den richtigen Umgang mit Waffen gründlich eingewiesen wurde, während in den USA der letzte Vollidiot ohne weiteres eine Waffe bekommt und sie ggf. in der Küchenschublade verstaut. Sicherlich kommen Kriminelle auch illegal an Waffen, wenn sie es darauf anlegen. Aber vermutlich würde sich nicht jeder kleine Handtaschendieb illegal um eine Waffe bemühen. Zudem bedeuten schärfere Gesetze ja nicht gleich ein Verbot.
Zumindest die Voraussetzung eines vernünftigen Waffenscheins wäre sicherlich sinnvoll und würde auch keinem vernünftigen Menschen Probleme bereiten. Dafür ließen sich so etliche Unfälle verhindern. Auch wenn im Verkehr Geschwindigkeitsbegrenzungen evtl. verschärft werden könnten, immerhin gibt es Führerscheinpflicht. Über das Verbot bestimmter Waffentypen sollte man meiner Meinung nach allerdings auch nachdenken.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 16:56 Uhr
Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 16:56 Uhr

Sie redeten

von D und Europa. Man kann nicht immer was gaaaanz anderes meinen als man sagt.

Ansonsten: Wieviele vermeintliche Diebe werden denn in Florida von hinten erschossen?

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Dirk  Lehmann

Aha, Herr Sulz...

... und weil in den USA nur "schwachbrüstige Waffen und JAgdgewehere zugelassen sind" zählen Bushmaster und Kalaschnikov sowie Glock zu den Topsellern, ja?

In Florida dürfen sie sogar einen VERMEINTLICHEN DIEB, der Sie nie angegriffen hat, sondern nur auf Ihrem Grundstück ist, VON HINTEN ERSCHIESSEN.

Die US-Amerikaner - ein Volk von hochgradig Paranoiden Waffennarren.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 13:26 Uhr

Ihre Argumentation ist albern

Weil der Schweizer Rekrut 'vernünftig' unterwiesen wurde, holt er später nicht seine Power- Wumme heraus und kühlt sein Mütchen mit einem kleinen Massaker- gehts noch?
Und wer keine Lizenz kriegt, holt sie sich halt so- ziemlich einfach, eine kleine Urlaubsreise auf den Balkan reicht völlig.
Und jener 'Vollidiot' in USA, der mit der Wumme einfach mal so rumballert, wird übrigens ziemlich schnell einkassiert. 'Bestimmte Waffentypen' sind längst verboten, nämlich fast alle außer Jagdwaffen und schwachbrüstigen Handfeuerwaffen- wer gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstößt, ist schneller für viele Jahre im Knast, als er 'Political Correctness' aussprechen kann.
Was soll also Ihr Einwand?

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 10:47 Uhr

Vielleicht ist diese unsinnige Diskussion

mit den Friedensaposteln und progressiven Gesundbetern ja vielleicht abzukürzen mit dem schlichten Verweis auf die Schweiz:
dort befindet sich im Haushalt jedes 'Gedienten' (also in fast JEDEM!) eine halbautomatische Schnellfeuerwaffe, die der Wehrpflichtabsolvent mit nach Hause bekommt.
Es ist nicht bekannt, daß die Schweiz in einem Meer von Blut und Tränen versinkt...

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 17:09 Uhr
Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 17:09 Uhr

Ist denn

die Zahl der mit Militärwaffen begangenen Affekttaten signifikant erhöht? Bei mehreren Millionen unter das Kriegswaffengesetz fallenden Wummen im Volke müßte sich da was zeigen.
Wie schauts mit Küchenmessern aus? Oder gar Tomatenmessern, wie beim berühmtesten Vergewaltigungsfall aller Zeiten?

Ich darf die Frage für Sie beantworten: nein. Und zwar aus dem einfachen Grund, daß Munition nicht frei Haus mitgeliefert wird. Die ist zwar zu besorgen (wie im von Ihnen erwähnten Fall anscheinend geschehen), das setzt aber Vorsatz voraus und wäre somit Mord. Es ist aber auch nicht bekannt, daß Schweizer Armee- Schnellfeuergewehre bevorzugte Mordwaffen sind. Übrigens trifft man mit Jagdgewehren besser. Und nu?

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Dirk  Lehmann

Es ist bekannt, daß in der Schweiz in der Tat...

die überall vorhandenen Militärwaffen in den Haushalten im Affekt durchaus für Tötungsdelikte genutzt werden.

"Gelegenheit macht Diebe" (im Übertragenen Sinne)

Erst vor 3 Tagen wurden in der Schweiz wieder 3 Menschen mit einer solchen WAffe erschossen.

Es hat aufgrund dessen in der Schweiz bereits vor geraumer zeit eine Volksabstimmung gegeben, die anstatt dessen die lokale Anlage von gesicherten WAffendepots für die Militärwaffen vorschlug. Damals war die Mehrheit NOCH dagegen.

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Max Lorenz
Max Lorenz (maxlorenz) - 04.01.2013 09:33 Uhr

Selbstgerechter Haufen...

Entschuldigen Sie meine Wortwahl, aber wenn ich so Sachen lese wie "Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten Menschen" kommt es mir hoch. Toll auswendig gelernt diesen Spruch, aber leider geht es kaum oberflächlicher...
Wie viele Amokläufe werden denn ohne Waffengewalt verübt? Keiner!
Wenn jemand einen einzelnen Menschen aus welchen Gründen auch immer ermorden möchte, dann mag das auch ohne Waffen möglich sein. Aber sicher nicht bei Amokläufen.
Also sparen Sie sich solche selbstgerechten Sprüche, mit denen Sie nur die Opfer solcher Tragödien (und deren trauernde Angehörige) verhöhnen!

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 17:21 Uhr
Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 17:21 Uhr

Nein, die Opferzahlen bei Schußwaffengebrauch nicht unbedingt höher

Wer vorsätzlich einen richtigen Haufen Leute umbringen will, greift eh zu anderen Mitteln.
Rekordhalter mit 168 Toten ist Timothy Mc Veigh, der ein paar Tonnen Düngemittel vor einem Regierungsgebäude zündete.
Auch der irre Norweger bevorzugte zunächst eine Bombe. Daß die nicht mehr Verheerung anrichtete, war dem Zeitpunkt des Attentats zuzuschreiben.
Das anschließende Schießen war mehr seiner Psychopathologie geschuldet.

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Frank Dedelow
Frank Dedelow (FrankDe) - 04.01.2013 11:17 Uhr

Waffengewalt?

Sie meinen sicherlich Schusswaffen. Amokläufe ohne Schusswaffen in D. z.B. = Volkhoven 1964 ( mit Flammenwerfer und Lanze/ 8 tote Kinder 2 tote Lehrerinen), Ansbach 2009 mit Beil und Brandbomben = zum Glück keine Toten. Ich gebe ihnen Recht, wenn jemand mit Schusswaffen durchdreht sind die Opferzahlen meist höher. Und zum Thema oberflächlich...Dann dürfen sie nicht nur sogenannte Amokläufe (für mich ist das eher geplanter Mord) anführen, sondern sollten die Opferzahlen aller Schusswaffendelikte mit einbeziehen (von denen die wenigsten mit legalen Schusswaffen verübt wurden), die Zahl liegt weit höher, wird bei illegalen Schusswaffen nur nicht so publik gemacht.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 05:58 Uhr

Vielleicht vergleicht Gutmensch man mal endlich Äpfel mit Äpfeln:

Mit Schußwaffen verübte Massaker fanden in den USA fast ausschließlich in Staaten mit scharfer Waffenbesitzregulierung statt. Simpel nachvollziehbar: nach dem Ma’alot-Massaker in Israel erlaubte (!) die Regierung das allgemeine Führen von Schußwaffen mit dem Ergebnis, daß derlei fortan unterbunden werden konnte. So gelang es bewaffneten Zivilisten, drei Palästinenser unschädlich zu machen, die mit Maschinengewehren in die Menge schießen wollten. Es sei ihnen nicht bewußt gewesen, daß Israelis bewaffnet sein dürfen, beklagte sich der überlebende Terrorist. Ähnliches ist auch aus USA geläufig (z.B. Grundy, Virginia, wo zwei Zivilisten das Waffenverbot mißachteten und ein Blutbad verhinderten). In Zeiten der Aufstellung von EUSSR- Kampfverbänden für 'Innere Sicherheit' ist eins sonnenklar und erklärt die Sehnsucht aller Linken nach einem totalen Verbot: Abschlachten von Bürgern soll ohne Gegenwehr möglich sein.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 19:41 Uhr
Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 04.01.2013 19:41 Uhr

Realsatire

Nicht mal im Wilden Westen waren Lehrerinnen und Priester bewaffnet. Das ist doch völlig irre, was Sie da propagieren. Die Mordrate ist, wie die europäischen Staaten beweisen, auf einen mikroskopischen Wert senkbar auch ohne dass man seine Bevölkerung in einem Ausmaß (halbautomatische Waffen mit zweistelliger Magazinkapazität), für das es historisch keinerlei Präzedenzfall gibt, bewaffnet.

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Johannes Ross

Mehr oder weniger oder keine Waffen?

Obama hat das Dümmste gemacht was ein Präsident machen kann.
Er hat eine Verschärfung der Waffengesetze angekündigt und die Leute haben die Waffengeschäfte gestürmt. In meiner Stadt, in der ich z.Zt lebe konnten die Waffenhändler garnicht genug Nachschub herbei schaffen, alles ging sofort über die Theke.
Die ganze Diskussion geht aber an der Sache vorbei. Ein ordentlicher Bürger kann so viel Waffen haben wie er mag, er wird sie nie gegen einen Menschen einsetzen. Ein Krimineller wird immer eine Waffe bekommen, wenn er will.
Schauen sie nur einige Monate US Fernsehen und es gibt keinen Tag wo es nicht auf vielen Sendern knallt, dass sich die Balken biegen. Die Jugend verschlingt das und hinzu kommen die grausamen Video Spielen, wo man sich gegenseitig abknallt.
Dann fehlt es oft einer Erzieheung zu Moral und ETHIK; ETHIK die kommt in der Schule nicht vor.
und das Gebot DU SOLLST NICHT TÖTEN wird auch nicht mehr gelehrt.Das Ergebnis kennen wir und nichts wird sich ändern. LEIDER

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Karl Hammer

Wieviele Menschen sterben im Strassenverkehr durch hohe Geschwindigkeit?

Nicht mal nur durch überhöhte Geschwindigkeit.
Warum kein Gesetz, daß die Hersteller die Höchstgeschwindigkeit aller ihrer Fahrzeuge technisch auf 80 km/h begrenzen müssen? Warum keine Geschwindigkeitsbegrenzung in bebauten Zonen generell auf 30 km/h?
Das würde die Zahl der Toten mit Sicherheit wesentlich drastischer senken, als ein Waffengesetz.
Aber darum geht es hier gar nicht... es geht gar nicht um Opferzahlen, die sind nur ein Mittel zum Zweck.
Es geht ganz einfach darum, daß es Leute gibt, denen bestimmte Sicht- und Lebensweisen anderer nicht passen, und die desswegen nach Gründen suchen zu verbieten. Und es geht um die Staatsverwaltung, die gerne ihre eigene Macht ausweitet. Desswegen gibt es keine Geschwindigkeit 80 km/h, denn das würde sie ja selber einschränken.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 09:39 Uhr
Max Lorenz
Max Lorenz (maxlorenz) - 04.01.2013 09:39 Uhr

Vorsatz

Wieviele Menschen werden denn vorsätzlich durch andere im Straßenverkehr getötet, und wieviele sind es Schusswaffen?! Vielleicht sollten Sie sich mal lieber darüber Gedanken machen, bevor Sie hier solche unsinnigen Vergleiche aufstellen...

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René Janssens
René Janssens (Fealcon) - 04.01.2013 04:11 Uhr

Die Lott-Studie (einmal googlen reicht)

Eine Arbeit von Prof. Lott, University of Illinois, von 1998 hat die Korrelation von Waffenbesitz zur Mordrate untersucht und enthielt folgende Statistiken:
Staat; Anteil Bürger mit Schusswaffen; Mordrate je 100 Tsd. Einwohner
Texas; 37%; 12,7
Vermont; 35%; 0,7
Iowa; 31%; 1,1
California; 21%; 12,7
New York; 11%; 13,2
Keine Korrelation zu erkennen.
Andere Staaten:
USA; 41%; 6,24
Canada; 26%; 0,6
Australien 16%; 0,56
Neuseeland; 20%; 0,22
Deutschland; 10%; 0,21
England; 4%; 0,13

FAZIT: Ja, die Mordrate in Amerika ist enorm hoch in den meisten Bundesstaaten, aber eine Korrelation vom Waffenanteil zur Mordrate lässt sich keineswegs feststellen.

Noch ein Ergebnis der Lott-Studie war übrigens, dass tatsächlich eine Korrelation zwischen dem Waffenbesitz sowie dem Erlauben verdeckter Waffen mit der Anzahl der Gewalttaten zu entdecken war. Umso mehr Waffenträger ein Bundesstaat hat insbesondere mit der Erlaubnis verdeckter Waffen umso weniger Gewalttaten!

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florian mazurek

Nicht Waffen töten Menschen!

Menschen töten Menschen! Mit oder ohne Waffen...

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 20:55 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.01.2013 20:55 Uhr

Ihr Mitleid mit den chinesischen Kindern ist rührend, Herr Subjetzki,

edel und gutherzig.

Die Erfahrung lehrt, das Gelegenheit Amokläufer macht. Nicht umsonst wird gesagt:
Nur Blödmänner kommen mit nem Messer zu ner Schiesserei. Ihre Relativierungen - und die der anderen "Sport"schützen sind gegenüber den Opferfamilien einfach nur widerlich.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.01.2013 14:11 Uhr

Entlarvende Beispiele, Herr Subjetzki

2011 Ballenstedt: 0 Verletzte.
2009 St. Augustin: 1 leicht verletzte Person

Kein Messer der Welt, noch nicht mal in Kombination mit den Brandbeschleunigern kann so effektiv töten wie "Sport"waffen. Andersherum wird ein Schuh draus, die Schüler in Ballenstedt und St. Augustin sollten froh sein, dass die Täter nicht "Sport"schützen in ihrer Famillie hatten...

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Dirk Subjetzki

Amokläufe an Schulen mit Küchenmessern:

Dezember 2012 in China
Novembr 2011 9n Ballenstedt (Sachsen)
Mai 2009 in St. Augustin bei Bonn
...
Dazu kommen noch einige Versuche mit Rohrbomben, Brandbeschleunigern etc.

Es ist also nicht das Tatwerkzeug, es ist der Täter! Denn sonst wären unsere per Gesetz & Hausordnung waffenfreien Bahnhöfe ein Ort höchster Sicherheit!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.01.2013 09:26 Uhr

Mit diesem "Argument" kann man auch gleich legalisieren:

Atombomben, chemische Kampfstoffe und Anthrax.

Wie oft hört man von Amokläufen an Schulen mit Küchenmessern?

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Thomas Müller
Thomas Müller (tholer) - 03.01.2013 22:43 Uhr

Am Problem vorbei...

Ich lese viele Kommentare, die sich mit der Frage befassen, wie man Leute entwaffnen kann, die heute nach Recht und Gesetz eine Waffe besitzen bzw. sogar führen dürfen. Über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme mag man streiten.

Was ist aber mit denen, die sich nicht um Recht und Gesetz scheren und eine Waffe haben? Weder die Politik noch in der Presse noch in den Kommentaren hier lese ich, was dort passieren soll. Dieses Thema scheint auch niemanden wirklich zu kümmern. Es ist eine absurde Diskussion, denn diese Leute müssten viel dringender entwaffnet werden, als Opa Heinz vom Königlich Bayrischen Schützenverein Oberammergau 1812...

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 09:36 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.01.2013 09:36 Uhr

Nebelkerzen.

Lenken Sie nicht ab, Herr Müller. Die Massaker, um die es geht wurden alle mit legalen Waffen verübt, um den Rest kümmert sich die Polizei täglich.

Ein perfider Versuch, von Erfurt und Winnenden abzulenken.

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Torsten Klier

Rührend

mit welcher Anteilnahme sich die Deutschen für die US-Amerikaner engagieren.
Hat jemand eine Ahnung, wie viele Leute voriges Jahr in Honduras, Brasilien, Kongo, Mexiko, Südafrika, Rußland oder Syrien ums Leben gekommen sind?
Und was gedenken Sie zu tun, um die Zahl der Mordopfer dort zu senken?
Eben!

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Heino Grenzmann

Schusswaffen gehören nicht in private Hände!!!

Wer sich privat schützen will bzw. muss(z.B. im Falle eines Diebstahls, Angriffs auf offener Straße usw.), kann dies auch wirksam mit Gas- oder Schreckschusspistolen tun. Es bedarf also keiner scharfer Waffen.
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, das ausgerechnet Kriegsdienstverweigerer, auffallend oft in Sportschützenvereine anzutreffen sind. Wer gern einmal Krieg spielen will, dem empfehle ich in den Niederlanden den Freizeitpark Aladoo bei Ewijk, für ca. 15.00€ können Sie dort für 2,5 h Paintball spielen. Die benötigte Ausrüstung wird bereitgestellt und ist im Preis mit enthalten.
Gerade Menschen mit Dienstwaffen(scharf), wünschen sich nichts sehnlicher, als diese niemals zu gebrauchen.
Ich frage mich immer noch wie sich die beiden 2 und der eine Dreijährige, sich gegenseitig erschießen konnten. Sorry, aber ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Wie kann man denn scharf geladene Waffen in der Nähe von Kleinkindern lassen oder konnten die die Waffen schon selber laden?

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 16:35 Uhr
Heino Grenzmann

@ Herr Sulz

Kommen Sie wieder runter, atmen Sie mal tief durch und tupfen Sie sich den Schweiß von der Stirn.
Nicht meine Naivität sondern viel mehr meine weite Voraussicht können Sie zum Thema bewundern.
Was glauben Sie denn, wenn Dumm und Dümmer oder Wild und Wilder die Lizenz zum töten( wie z.B. in den USA oder wenn Sie so wollen in Israel) bekommen? Wie fixiert bzw. Waffen vernarrt muss man denn sein, zu glauben, es gäbe weniger Tode oder Verletzte durch Schusswaffen, wenn jeder eine hätte? Sind Sie der amerikanischen Waffenlobby schon so weit verfallen, das Sie glauben: es würde keine Amokläufe mehr geben, weil der Amokläufer Angst vor Gegenwehr hätte? Das ist dann wirklich Naiv.

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Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 10:08 Uhr

Ich bewundere Ihre Naivität, Herr Grenzmann.

Anhand meines Betrages und einer einfachen logischen Überlegung könnten Sie ersehen: Was Killer abschreckt, sind nicht Gesetze, die sie vermeintlich entwaffnen sollen; es sind im Gegenteil Gesetze, die sie dem Risiko aussetzen, auf bewaffnete vermeintliche Opfer zu treffen.
Und was die angeblich skrupulösen Dienstwaffenträger angeht: ich erinnere mich gut an die Zeiten der RAF, als einige Bürger in 'Putativnotwehr' durch geschlossene Türen erschossen wurden...

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Bertram von Steuben

Eigentlich interessieren mich zwei Zahlen:

1.) wieviele der getöteten waren selber Angreifr und wurden im Rahmen der Verteidigung erschossen?
- Je höher diese Zahl ausfällt, desto mehr muss für eine Ausweitung des Waffenbesitztes ungescholtener Bürger eingetreten werden.

2.) Wieviele Tote sind Opfer legaler Waffen?
Nur diese Zahl kann durch irgendwelche Gesetze verändert werden.

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Konstantin Schneider

Amerikaner müssen (sich) einfach töten, wenn etwas nicht stimmt

Ob Mord oder Selbstmord spielt angesichts der Anzahl der Toten, die durch legalen wie illegalen Schusswaffengebrauch ums leben kommen, gar keine Rolle. Fast immer geht es darum, das etwas nicht stimmt und man/frau kein Held mehr sein wird im weiteren Leben. Denn vermutlich sehen sich offenbar auch Selbstmörder als RevolverheldIn.

Dazu kommt, dass sich die Amerikaner nicht auf die Abschaffung der Todesstrafe einigen können. Ergo verfallen etliche Fanatiker dem Wahn, selbst für Recht und Ordnung sorgen zu müssen.

Das erklärt warum Amerikaner überproportional töten.

In Deutschland hat man sich dagegen abgewöhnt zu töten. Einerseits immer noch als Folge des Krieges und andererseits wegen des nachlassenden Fanatismus.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 10:31 Uhr
Holger Sulz
Holger Sulz (H._Sulz) - 04.01.2013 10:31 Uhr

Das erklärt garnichts, Herr Schneider.

Wenn Sie mal über Verallgemeinerungen hinausgingen, stellten Sie rasch fest, daß ein Menschenleben ganz offensichtlich im weißen amerikanischen Bible- Belt einen ganz anderen Wert hat als in der schwarzen Drogen- Bronx.
Ist es so schwer zu begreifen, daß die Niedertracht des Hirns hinter dem Trigger die Hauptrolle spielt?
Und ihr Schwadronieren über Deutschland ist einfach lächerlich: ein Volk von Tattergreisen schießt nicht mehr.
Allerdings wird sich auch hier noch einiges ändern. Spätestens, wenn unsere Parallelgesellschaftler nicht mehr mit sozialen Wohltaten zufriedengestellt werden können.
Hallo aufwachen! London 2011 ist noch nicht so lange her!

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 03.01.2013 20:36 Uhr

Was sind denn - neben den Toten - die weiteren Auswirkungen dieser "Freiheit"?

Die Toten sind das Eine. Andererseits kann man sich fragen: bringt denn der Besitz von Waffen das, was sich deren Besitzer versprechen? Also: Schutz, geringere Kriminalität durch Abschreckung, Sicherheit.

Wer glaubt, dass die Kriminalität durch die Legalisierung von Schusswaffen und die damit einhergehende Schutzwirkung GESENKT werden kann soll sich bitte folgende Zahl auf der Zunge zergehen lassen: In den USA sind fast 0.8% der Einwohner Gefängnisinsassen. Anders gesagt, in einer Stadt wie Wiesbaden gäbe es 2000 Gefangene, nach Deutscher Quote sind es eher 200.... die Gefangenenquote ist höher als in Russland oder Kuba... nicht TROTZ sondern WEGEN seiner Waffenschwemme.

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Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 09:28 Uhr
Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.01.2013 09:28 Uhr

Drogen/Beschaffungskriminalität

...wird üblicherweise mittels Waffen verübt, es besteht kein Widerspruch.

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Martin Szegedi
Martin Szegedi (DinTex) - 04.01.2013 04:16 Uhr

Schutz durch wehrhafte Bevoelkerung.

Ganz klar sind Waffen oefter legal zur Verteidigung genutzt. Die Australische Polizei hat ein nettes Merkblatt. Fazit, the USA sind mit den wenigsten Gewaltverbrechen. Nehmen wir die geschaetzten 1.46 Millionen "Defensive Weapons use" pro Jahr (Dr. Philip Cook, Dr. Jens Ludwig, beide bekannt fuer Ihre Ablehnung von Waffen) von einer Studie des Justizministeriums unter Pres. Clinton. Angenommen nur jede 10te dieser Waffenanwendungen verhindert einen Mord. Ca.12000 Morde sind in den USA FBI statistiken aufgelistet (Selbstmorde sind hier nicht mitgezaehlt). D.h. 12 Leben gerettet fuer jedes ermordete. Noch interessanter ist das ca. 2/3 dieser 12k Morde mit Gang-activities verbunden werden koennen, i.e. in der Regel sind das Opfer und der Taeter schon vorbestraft und duerften keine Waffen haben.

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Frank Geiser

Ein Grossteil der Insassen ...

... sitzt nicht wegen der Waffen sondern wegen Drogen, unter Anderem auch wegen drogen die in der BRD gang und gebe sind, Marihuana zum Beispiel. Auch wird in den USA gerne mal schnell verurteilt, insbesondere wenn der Knast von einer "for profit" Organisation betrieben wird der man gar nicht genug Insassen fuettern kann, fuer jeden gibts einen schoenen Batzen Geld. Mein Bekannter wurde vor ein paar Tagen verhaftet weil er betrunken aus der bar nach Hause torkelte (merke zu Fuss!). Es gab ne Zeige und 400 dollar Strafe ...

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thomas schulz

Nonsense

80% (~ 3 Mio.) sitzen wegen illegalem Drogenkonsums/-handels und/oder der damit verbundenen Beschaffungskrimalität hinter Gittern. Sie werden i. d. R. angesichts der drakonischen Strafen und für Süchtige aus sozialen Brennpunkten unrealistische Bewährungsauflagen zu Dauergästen. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß eine Lockerung oder eine Verschärfung des Waffenrechts etwas daran ändern würde. Als der Gesetzgeber im Zuge der Gewaltorgien während der Crack-Epedemie Ende der 80er auch die Mindestsrafen für minderschwere Straftaten drastisch anhob, wurden Augenzeugen und Opfer gezielt aus dem Weg geräumt, um einer langjährigen Gefängnissstrafe zu entgehen. Erst als der sogenannte "law abiding citizen" nachrüstete und die Gentechnologie herkömmliche Beweismittel ersetzte, sank die Mordrate wieder auf das gewohnte Level.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 03.01.2013 20:10 Uhr

Wieviel Prozent der Morde wurden mit illegalen Waffen verübt?

Das ist das Entscheidende, und darüber will ich in einer seriösen Zeitung lesen.
Sonst wäre das auch nur ein weiterer Baustein in der Kampagne der mächtigen Anti-Waffen-Lobby.

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Antworten (5) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 00:57 Uhr
Andreas Eichel
Andreas Eichel (killboy) - 04.01.2013 00:57 Uhr

Falsche Frage

Die "illegalen" Waffen sind zum weit überwiegenden Teil nicht im Schmuggler-Uboot ins Land gebracht, sondern formal legal erworben worden, z.B. in sogenannten straw purchases. Die Versorgung von Verbrechern mit Waffen ist in den USA nicht zu trennen von der Möglichkeit des legalen Erwerbs von Waffen durch die Masse der Bevölkerung. Es ist völlig illusorisch so zu tun als könne man quasi eine unsichtbare Mauer errichten zwischen "legalen" Waffen und "illegalen": Wenn hunderte Millionen Waffen im Umlauf sind und Millionen jedes Jahr neu in Umlauf kommen werden einige davon bei Verbrechern landen.

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Dieter Wimmer
Dieter Wimmer (w21927) - 03.01.2013 23:10 Uhr

H.Kalbärer

In der Silvesternacht wurde in Köln ein 39 jähriger Familienvater brutalst ermordet, weil er Jugendlichen beim überschwänglichen Umgang mit Feuerwerk einhalt gebieten wollte, mit ganz legalen Waffen, den Messer sind ja noch legal.

Alle Messer abschaffen ?

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Bertram von Steuben

Falsch, Herr Kälberer...

eine gestohlene, legale Waffe wird in der Hand des Diebes zur illegalen Waffe.

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Ulrich Mayer
Ulrich Mayer (Bayer01) - 03.01.2013 21:22 Uhr

Das ist insofern ein Unterschied,

als die Linken stets nur die legalen Waffenbesitzer entwaffnen wollen.
Das ist deswegen erstaunlich, weil die allermeisten Mordtaten mit illegalen Waffen verübt werden. Dies wird jedoch von den Linken hingenommen, so, als könne man daran nichts ändern.
Sie wollen gar nicht darüber nachdenken, ob man vielleicht zunächst die illegalen Waffen aus dem Verkehr ziehen sollte, einmal wegen ihres 98+ Anteils an den Mordtaten, andererseits weil sie schon bisher illegal sind. Denn dann müssten sie auch darüber nachdenken, ob die Abschaffung der Grenzkontrollen in der EU so sinnvoll war oder darüber, in welchen Vierteln diese illegalen Waffen aufzustöbern wären.
Das alles wollen sie nicht überprüfen, denn es würde ihre Ideologie gefährden.
Da entwaffnen sie lieber den Schützenverein oder den Jäger, das sind ja auch typische Stammtischbrüder - also weder Migranten, noch Homosexuelle, noch ...
Also sind sie ohnehin verdächtig.
Grotesk, aber so läuft der linke Hase.
Beschwerden an links, bitte.

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Bodo Kälberer

Legal und illegal

Sehen Sie's mal so: Würde die NRA die Regeln machen, dann gebe es keine illegalen Waffen sondern alles wäre legal. Insofern ist die Unterscheidung legal und illegal mit Bezug auf die Waffenlobby obsolet.

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Erwin Dekkers

Zahlen für Deutschland im Jahre 2010

Es gab 2.218 Fälle von Mord/Totschlag (inkl. Versuche). Lediglich bei 10 Fällen war eine legale Waffe im Spiel. Die deutschen Legalwaffenbesitzer sind somit friedlicher als der Rest der Bevölkerung. Trotzdem versuchen Medien durch intensive und einseitige Berichterstattung ein anderes Bild zu vermitteln. Politiker von SPD und Grünen springen auf diesen Zug auf und versuchen mit Forderung nach weiteren Verschärfungen im Waffenrecht auf unanständige Weise Wählerstimmen zu bekommen. Gegen die echten Gewalttäter dagegen unternimmt man kaum etwas.

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Antworten (7) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 14:49 Uhr
Hubert Rabisch
Hubert Rabisch (HuRa) - 04.01.2013 14:49 Uhr

Schützen tut in einer Demokratie der Staat

Theorie und Praxis klaffen auseinander.
Geschützt werden in unserem Land zunehmend die Täter. Begünstigt durch Aufweichung des Mindeststrafmaßes, Nichtverfolgung von sogenannten Bagatelldelikten und Verzicht auf konsequente Abschiebung von straffällig gewordenen Mitbürgern ohne deutschen Pass.
Nichts kennzeichnet die Lage besser, als die unselige Diskussion über den "Warnschußarrest".
Solange Jugendliche über 10-15 Delikte wie Diebstahl und Körperverletzung mit ein paar Sozialstunden (deren Ableistung aus Personalmangel kaum kontrolliert wird) sich auf dem Rücken der Opfer Nummer 2-15 zum Intensivtäter entwickeln dürfen, ist Ihre Aussage ein Hohn.
Ganz zu schweigen von Stadtvierteln, in denen sich eine Doppelstreife der Polizei nicht mehr traut zu patrouillieren. Ist aber nicht schlimm, das regelt dann der Friedensrichter.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 04.01.2013 09:33 Uhr

"Vor Gott" - Nein Danke.

Erstens: Morde müssen - "Gott sei Dank" - nicht vor Gott sondern vor Richtern verantwortet werden, religiöser Fundamentalismus, egal ob auf einem "Gott" oder einem "Allah" basierend, hat in diesem Tehma nichts zu suchen.
Zweitens: "Schuezen" tut in einer Demokratie der Staat, mit dem ihm eigenen Gewaltmonopol und nicht John Waynes mit eigener Knarre.
Drittens: "Das Boese" existiert nicht, aber genug Spinner. Und um so schwerer diese an Waffen kommen umso besser.
Viertens: Niemand gibt sich der Illusion hin, dass "Verbrechen abgeschafft werden". Ein paar weniger Schulmassaker reichen aber völlig aus, und da stimmen Sie ja mit mir überein, denn diese Toten sind ja nicht tolerierbar.

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Josef Bujtor
Josef Bujtor (Mramorak) - 04.01.2013 05:27 Uhr

Herr Diesing, kein toter Mensch - ob Schueler oder Rerntner - ist tolerierbar

Und das mit einer Atombombe oder einem Kuechenmesser! Alle Morde muessen vor Gott verantwortet werden.
Was mir aber an dem ganzen Gewaltigen Versuch, gegen die Schusswaffen loszu ziehen, dass eine solchtes schmerzvollers Ereignis zu dieser Ideologie ausgebeutet wird. Und diese Denkweise ist falsch: Es stimmt ganzeinfach nicht, dass man die Schusswaffen durch Violienen ersetzen kann und das Morden und die Kriege werden aufhoeren. Ich habe auch nichts gegen waffenverbot, aber sehr viel gegen das Verbreiten von Illusionen, dass man dadurch das Verbrechen abschaffen kann.
Dass das/der Boese existiert, haettem man in Oslo begreifen muessen, dann haete ein Einelner mit einer Schusswaffe nicht mehr als 70 Junge Menschen ermorden koennen. Und jeder Enzelne war einer zu viel. Durch Wavenverbot wird nicht viel erreicht! Verbrechen und Kriege abzuschaffen sind Illusionen, aber wir konnen uns Schuezen. In Netown waere mehr als genug Zeit zum Schutz gewesen.

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René Janssens
René Janssens (Fealcon) - 04.01.2013 03:59 Uhr

@Björn Hiemer

Okay, dann nehmen wir mal die Anzahl der Haushalte mit Waffen in Deutschland. Der liegt tatsächlich bei 10%, das wären 221,8 bei gleichhoher Anzahl und nicht 10. Allerdings lässt sich dadurch trotzdem nicht die geringste Aussage ableiten. Nur, weil jemand eine Waffe zu Hause liegen hat, muss er diese ja nicht für seine Straftat eingesetzt haben.
Insgesant kann man hier keinerlei Aussage ableiten.

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Bertram von Steuben

Absolut, Herr Dekkers,

eine weitere Zahl in einer analogen Statistik für Deutschland wäre noch die Zahl der Getöteten durch "Kulturbereicherung".
In der Tat ist die Sachlage so komplex, dass einzelne Auszüge von Zahlen wirken, wie die allmonatliche Arbeitslosenstatistik; von der jeder weiß, wie dramatisch dort mittels putziger Euphemismen gefälscht wird.

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Björn Hiemer
Björn Hiemer (bhiemer) - 03.01.2013 20:19 Uhr

Legale Besitzer

Entschuldigen Sie bitte, aber ihre Behauptung ist kümmerlich. Wie hoch ist denn der Anteil der legalen Waffenbesitzer an der Gesamtbevölkerung? Verglichen damit sind legale Waffenbesitzer als mehr oder minder erfolgreiche Totschläger sogar überproportional vertreten - und dort fehlen die Fälle legalen, berechtigten Einsatzes der Schusswaffe. Der Merksatz, "ziehe keine Waffe, die du nicht einzusetzen gedenkst," scheint mir eher darauf hinzudeuten, dass es lediglich eine Frage der Zeit ist, bis ein Waffenbesitzer einen Toten zurücklässt - ob nun legal oder illegal. Auch tauchen in "unserer" Statistik natürlich keine Unfälle auf, auch nicht im Zusammenhang mit Kindern.

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Till Diesing
Till Diesing (Zabel24) - 03.01.2013 19:56 Uhr

Was nutzen "friedliche Waffenbesitzer",

wenn mit ihren Waffen alle 1-2 Jahre an Schulen Massaker verübt werden? Sind das für Sie "echte" oder "falsche" Gewalttäter/Gewaltakte? Was soll die Relativierung mit der Kriminalität? Wieviel Tote Schüler sind denn für Sie noch tolerierbar?

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