03.01.2013 · Stichtag 14. Dezember 2012: Ein Twitter-Aktivist und das Online-Magazin „Slate“ zählen Schusswaffen-Opfer seit dem Amoklauf von Newtown. Das Ergebnis ist bedrückend.
Von Stefan SchulzRichtlinien für Lesermeinungen
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Da schreibt jemand einen langen Artikel, und gibt für die
Eingangsfrage noch nicht einmal eine Schätzung an.
In Syrien reichen die Angaben einer ominösen 1-Mann
Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London, um Zahlen zu veröffentlichen.
Und für die USA war wirklich nirgends eine halbwegs
glaubwürdige Schätzung zu finden?
... wennn man auch einmal zusätzlich die Anzahl der kriminellen
delikte unter "nur" Lebensbedrohung mit einer Schusswaffe und
vor allem auch alle überlebenden OPFER von Schusswaffengebrauch
zählen bzw aufführen würde.
Gerne auch getrennt nach echten Unfällen mit Waffen und kriminellem
gebrauch. Und natürlich auch unter Analyse und
Berücksichtigung von Schusswaffenopfern durch unangebrachte oder
fehlerhafte Nutzung von Schusswaffen zur vermeintlichen verteidigung.
Ich bin mir sicher, das wären GIGANTISCHE Zahlenwerke....
PS Die Herkunft der Munition fehlt noch
ich vermute das man auf die Dauer mit Munition mehr Geld verdient als
mit den Waffen.
Manche Anbieter liefern beides.
interessant wäre die Frage wieviele wurden außerhalb der USA mit Schußwaffen getötet wurden
Man könnte noch differenzieren nach Herkunft der Waffe und
Staatsangehörigkeit des Schützen. Eine Art Medalienspiegel zum
Jahresende bei dem keiner oben stehen will und alle hoffen im kommenden
Jahr keinen Spitzenplatz einzunehmen.
Ob 2013 besser wird?
Als phobischer Pessimist bin ich optimistisch das es schlechter wird.
2007:assaults(homicide)12.632(von 18361)Self-harm(suicide)17.352(von 34598)
Quelle: census.gov
Warum drucken sie nicht die bekannten Zahlenreihen?
Wer braucht da das gezwitschere ?
In den USA gibt es einen Freedom of information Act, ich bin sicher die
Daten werden kommen.
In den 70er und 80ern war es schlimmer.
Zum Vergleich in D ca 10.000 Suizide, das Verhältnis Mord zu Suizid
ist von 2:1 weit entfernt
PS vergleichen sie einmal die Zahlen von Istanbul und Berlin bezogen auf
Tötungen mit Schußwaffen. Dann verstehen sie ggf die
Mutmaßungen der Ermittler
Wenn ich das richtig sehe, dann .....
... hatte Deutschland in den letzten 10 Jahren 2 schlimme Massaker in
Schulen Winnenden, Erfurt).
Gemessen an der Zahl solcher Ereignisse in Relation zur Einwohnerzahl,
steht die USA in den letzten 10 Jahren vergleichsweise deutlich besser
da.
Unser "vorbildliches Waffenrecht" hat uns da leider nicht
geholfen. Wir sollten als Deutsche die Kirche im Dorf lassen und nicht
(wie üblich) die USA schulmeistern wollen.
Ihre Milchmädchenrechnung können Sie vergessen...
Die USA haben nicht einmal 4x so viel Bürger wie Deutschland.
Jedes JAhr werden in den USA 5000-10.000 Menschen erschossen.
Alles klar?
Ich halte die Diskussion keineswegs für unsinnig...
Der Unterschied zu der Schweiz ist damit ja auch, dass ein Gedienter
hoffentlich in den richtigen Umgang mit Waffen gründlich
eingewiesen wurde, während in den USA der letzte Vollidiot ohne
weiteres eine Waffe bekommt und sie ggf. in der Küchenschublade
verstaut. Sicherlich kommen Kriminelle auch illegal an Waffen, wenn sie
es darauf anlegen. Aber vermutlich würde sich nicht jeder kleine
Handtaschendieb illegal um eine Waffe bemühen. Zudem bedeuten
schärfere Gesetze ja nicht gleich ein Verbot.
Zumindest die Voraussetzung eines vernünftigen Waffenscheins
wäre sicherlich sinnvoll und würde auch keinem
vernünftigen Menschen Probleme bereiten. Dafür ließen
sich so etliche Unfälle verhindern. Auch wenn im Verkehr
Geschwindigkeitsbegrenzungen evtl. verschärft werden könnten,
immerhin gibt es Führerscheinpflicht. Über das Verbot
bestimmter Waffentypen sollte man meiner Meinung nach allerdings auch nachdenken.
Sie redeten
von D und Europa. Man kann nicht immer was gaaaanz anderes meinen als
man sagt.
Ansonsten: Wieviele vermeintliche Diebe werden denn in Florida von
hinten erschossen?
Aha, Herr Sulz...
... und weil in den USA nur "schwachbrüstige Waffen und
JAgdgewehere zugelassen sind" zählen Bushmaster und
Kalaschnikov sowie Glock zu den Topsellern, ja?
In Florida dürfen sie sogar einen VERMEINTLICHEN DIEB, der Sie nie
angegriffen hat, sondern nur auf Ihrem Grundstück ist, VON HINTEN ERSCHIESSEN.
Die US-Amerikaner - ein Volk von hochgradig Paranoiden Waffennarren.
Ihre Argumentation ist albern
Weil der Schweizer Rekrut 'vernünftig' unterwiesen wurde, holt er
später nicht seine Power- Wumme heraus und kühlt sein
Mütchen mit einem kleinen Massaker- gehts noch?
Und wer keine Lizenz kriegt, holt sie sich halt so- ziemlich einfach,
eine kleine Urlaubsreise auf den Balkan reicht völlig.
Und jener 'Vollidiot' in USA, der mit der Wumme einfach mal so
rumballert, wird übrigens ziemlich schnell einkassiert. 'Bestimmte
Waffentypen' sind längst verboten, nämlich fast alle
außer Jagdwaffen und schwachbrüstigen Handfeuerwaffen- wer
gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz verstößt, ist schneller
für viele Jahre im Knast, als er 'Political Correctness'
aussprechen kann.
Was soll also Ihr Einwand?
Vielleicht ist diese unsinnige Diskussion
mit den Friedensaposteln und progressiven Gesundbetern ja vielleicht
abzukürzen mit dem schlichten Verweis auf die Schweiz:
dort befindet sich im Haushalt jedes 'Gedienten' (also in fast JEDEM!)
eine halbautomatische Schnellfeuerwaffe, die der Wehrpflichtabsolvent
mit nach Hause bekommt.
Es ist nicht bekannt, daß die Schweiz in einem Meer von Blut und
Tränen versinkt...
Ist denn
die Zahl der mit Militärwaffen begangenen Affekttaten signifikant
erhöht? Bei mehreren Millionen unter das Kriegswaffengesetz
fallenden Wummen im Volke müßte sich da was zeigen.
Wie schauts mit Küchenmessern aus? Oder gar Tomatenmessern, wie
beim berühmtesten Vergewaltigungsfall aller Zeiten?
Ich darf die Frage für Sie beantworten: nein. Und zwar aus dem
einfachen Grund, daß Munition nicht frei Haus mitgeliefert wird.
Die ist zwar zu besorgen (wie im von Ihnen erwähnten Fall
anscheinend geschehen), das setzt aber Vorsatz voraus und wäre
somit Mord. Es ist aber auch nicht bekannt, daß Schweizer Armee-
Schnellfeuergewehre bevorzugte Mordwaffen sind. Übrigens trifft man
mit Jagdgewehren besser. Und nu?
Es ist bekannt, daß in der Schweiz in der Tat...
die überall vorhandenen Militärwaffen in den Haushalten im
Affekt durchaus für Tötungsdelikte genutzt werden.
"Gelegenheit macht Diebe" (im Übertragenen Sinne)
Erst vor 3 Tagen wurden in der Schweiz wieder 3 Menschen mit einer
solchen WAffe erschossen.
Es hat aufgrund dessen in der Schweiz bereits vor geraumer zeit eine
Volksabstimmung gegeben, die anstatt dessen die lokale Anlage von
gesicherten WAffendepots für die Militärwaffen vorschlug.
Damals war die Mehrheit NOCH dagegen.
Entschuldigen Sie meine Wortwahl, aber wenn ich so Sachen lese wie
"Nicht Waffen töten Menschen, sondern Menschen töten
Menschen" kommt es mir hoch. Toll auswendig gelernt diesen Spruch,
aber leider geht es kaum oberflächlicher...
Wie viele Amokläufe werden denn ohne Waffengewalt verübt? Keiner!
Wenn jemand einen einzelnen Menschen aus welchen Gründen auch immer
ermorden möchte, dann mag das auch ohne Waffen möglich sein.
Aber sicher nicht bei Amokläufen.
Also sparen Sie sich solche selbstgerechten Sprüche, mit denen Sie
nur die Opfer solcher Tragödien (und deren trauernde
Angehörige) verhöhnen!
Nein, die Opferzahlen bei Schußwaffengebrauch nicht unbedingt höher
Wer vorsätzlich einen richtigen Haufen Leute umbringen will, greift
eh zu anderen Mitteln.
Rekordhalter mit 168 Toten ist Timothy Mc Veigh, der ein paar Tonnen
Düngemittel vor einem Regierungsgebäude zündete.
Auch der irre Norweger bevorzugte zunächst eine Bombe. Daß
die nicht mehr Verheerung anrichtete, war dem Zeitpunkt des Attentats
zuzuschreiben.
Das anschließende Schießen war mehr seiner Psychopathologie geschuldet.
Waffengewalt?
Sie meinen sicherlich Schusswaffen. Amokläufe ohne Schusswaffen in D. z.B. = Volkhoven 1964 ( mit Flammenwerfer und Lanze/ 8 tote Kinder 2 tote Lehrerinen), Ansbach 2009 mit Beil und Brandbomben = zum Glück keine Toten. Ich gebe ihnen Recht, wenn jemand mit Schusswaffen durchdreht sind die Opferzahlen meist höher. Und zum Thema oberflächlich...Dann dürfen sie nicht nur sogenannte Amokläufe (für mich ist das eher geplanter Mord) anführen, sondern sollten die Opferzahlen aller Schusswaffendelikte mit einbeziehen (von denen die wenigsten mit legalen Schusswaffen verübt wurden), die Zahl liegt weit höher, wird bei illegalen Schusswaffen nur nicht so publik gemacht.
Vielleicht vergleicht Gutmensch man mal endlich Äpfel mit Äpfeln:
Mit Schußwaffen verübte Massaker fanden in den USA fast
ausschließlich in Staaten mit scharfer Waffenbesitzregulierung
statt. Simpel nachvollziehbar: nach dem Ma’alot-Massaker in
Israel erlaubte (!) die Regierung das allgemeine Führen von
Schußwaffen mit dem Ergebnis, daß derlei fortan unterbunden
werden konnte. So gelang es bewaffneten Zivilisten, drei
Palästinenser unschädlich zu machen, die mit Maschinengewehren
in die Menge schießen wollten. Es sei ihnen nicht bewußt
gewesen, daß Israelis bewaffnet sein dürfen, beklagte sich
der überlebende Terrorist. Ähnliches ist auch aus USA
geläufig (z.B. Grundy, Virginia, wo zwei Zivilisten das
Waffenverbot mißachteten und ein Blutbad verhinderten). In Zeiten
der Aufstellung von EUSSR- Kampfverbänden für 'Innere
Sicherheit' ist eins sonnenklar und erklärt die Sehnsucht aller
Linken nach einem totalen Verbot: Abschlachten von Bürgern soll
ohne Gegenwehr möglich sein.
Realsatire
Nicht mal im Wilden Westen waren Lehrerinnen und Priester bewaffnet. Das ist doch völlig irre, was Sie da propagieren. Die Mordrate ist, wie die europäischen Staaten beweisen, auf einen mikroskopischen Wert senkbar auch ohne dass man seine Bevölkerung in einem Ausmaß (halbautomatische Waffen mit zweistelliger Magazinkapazität), für das es historisch keinerlei Präzedenzfall gibt, bewaffnet.
Mehr oder weniger oder keine Waffen?
Obama hat das Dümmste gemacht was ein Präsident machen kann.
Er hat eine Verschärfung der Waffengesetze angekündigt und die
Leute haben die Waffengeschäfte gestürmt. In meiner Stadt, in
der ich z.Zt lebe konnten die Waffenhändler garnicht genug
Nachschub herbei schaffen, alles ging sofort über die Theke.
Die ganze Diskussion geht aber an der Sache vorbei. Ein ordentlicher
Bürger kann so viel Waffen haben wie er mag, er wird sie nie gegen
einen Menschen einsetzen. Ein Krimineller wird immer eine Waffe
bekommen, wenn er will.
Schauen sie nur einige Monate US Fernsehen und es gibt keinen Tag wo es
nicht auf vielen Sendern knallt, dass sich die Balken biegen. Die Jugend
verschlingt das und hinzu kommen die grausamen Video Spielen, wo man
sich gegenseitig abknallt.
Dann fehlt es oft einer Erzieheung zu Moral und ETHIK; ETHIK die kommt
in der Schule nicht vor.
und das Gebot DU SOLLST NICHT TÖTEN wird auch nicht mehr
gelehrt.Das Ergebnis kennen wir und nichts wird sich ändern. LEIDER
Wieviele Menschen sterben im Strassenverkehr durch hohe Geschwindigkeit?
Nicht mal nur durch überhöhte Geschwindigkeit.
Warum kein Gesetz, daß die Hersteller die
Höchstgeschwindigkeit aller ihrer Fahrzeuge technisch auf 80 km/h
begrenzen müssen? Warum keine Geschwindigkeitsbegrenzung in
bebauten Zonen generell auf 30 km/h?
Das würde die Zahl der Toten mit Sicherheit wesentlich drastischer
senken, als ein Waffengesetz.
Aber darum geht es hier gar nicht... es geht gar nicht um Opferzahlen,
die sind nur ein Mittel zum Zweck.
Es geht ganz einfach darum, daß es Leute gibt, denen bestimmte
Sicht- und Lebensweisen anderer nicht passen, und die desswegen nach
Gründen suchen zu verbieten. Und es geht um die Staatsverwaltung,
die gerne ihre eigene Macht ausweitet. Desswegen gibt es keine
Geschwindigkeit 80 km/h, denn das würde sie ja selber einschränken.
Vorsatz
Wieviele Menschen werden denn vorsätzlich durch andere im Straßenverkehr getötet, und wieviele sind es Schusswaffen?! Vielleicht sollten Sie sich mal lieber darüber Gedanken machen, bevor Sie hier solche unsinnigen Vergleiche aufstellen...
Die Lott-Studie (einmal googlen reicht)
Eine Arbeit von Prof. Lott, University of Illinois, von 1998 hat die
Korrelation von Waffenbesitz zur Mordrate untersucht und enthielt
folgende Statistiken:
Staat; Anteil Bürger mit Schusswaffen; Mordrate je 100 Tsd. Einwohner
Texas; 37%; 12,7
Vermont; 35%; 0,7
Iowa; 31%; 1,1
California; 21%; 12,7
New York; 11%; 13,2
Keine Korrelation zu erkennen.
Andere Staaten:
USA; 41%; 6,24
Canada; 26%; 0,6
Australien 16%; 0,56
Neuseeland; 20%; 0,22
Deutschland; 10%; 0,21
England; 4%; 0,13
FAZIT: Ja, die Mordrate in Amerika ist enorm hoch in den meisten
Bundesstaaten, aber eine Korrelation vom Waffenanteil zur Mordrate
lässt sich keineswegs feststellen.
Noch ein Ergebnis der Lott-Studie war übrigens, dass
tatsächlich eine Korrelation zwischen dem Waffenbesitz sowie dem
Erlauben verdeckter Waffen mit der Anzahl der Gewalttaten zu entdecken
war. Umso mehr Waffenträger ein Bundesstaat hat insbesondere mit
der Erlaubnis verdeckter Waffen umso weniger Gewalttaten!
Menschen töten Menschen! Mit oder ohne Waffen...
Antworten (4) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 04.01.2013 20:55 UhrIhr Mitleid mit den chinesischen Kindern ist rührend, Herr Subjetzki,
edel und gutherzig.
Die Erfahrung lehrt, das Gelegenheit Amokläufer macht. Nicht
umsonst wird gesagt:
Nur Blödmänner kommen mit nem Messer zu ner Schiesserei. Ihre
Relativierungen - und die der anderen "Sport"schützen
sind gegenüber den Opferfamilien einfach nur widerlich.
Entlarvende Beispiele, Herr Subjetzki
2011 Ballenstedt: 0 Verletzte.
2009 St. Augustin: 1 leicht verletzte Person
Kein Messer der Welt, noch nicht mal in Kombination mit den
Brandbeschleunigern kann so effektiv töten wie
"Sport"waffen. Andersherum wird ein Schuh draus, die
Schüler in Ballenstedt und St. Augustin sollten froh sein, dass die
Täter nicht "Sport"schützen in ihrer Famillie hatten...
Amokläufe an Schulen mit Küchenmessern:
Dezember 2012 in China
Novembr 2011 9n Ballenstedt (Sachsen)
Mai 2009 in St. Augustin bei Bonn
...
Dazu kommen noch einige Versuche mit Rohrbomben, Brandbeschleunigern
etc.
Es ist also nicht das Tatwerkzeug, es ist der Täter! Denn sonst
wären unsere per Gesetz & Hausordnung waffenfreien
Bahnhöfe ein Ort höchster Sicherheit!
Mit diesem "Argument" kann man auch gleich legalisieren:
Atombomben, chemische Kampfstoffe und Anthrax.
Wie oft hört man von Amokläufen an Schulen mit Küchenmessern?
Ich lese viele Kommentare, die sich mit der Frage befassen, wie man
Leute entwaffnen kann, die heute nach Recht und Gesetz eine Waffe
besitzen bzw. sogar führen dürfen. Über die
Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme mag man streiten.
Was ist aber mit denen, die sich nicht um Recht und Gesetz scheren und
eine Waffe haben? Weder die Politik noch in der Presse noch in den
Kommentaren hier lese ich, was dort passieren soll. Dieses Thema scheint
auch niemanden wirklich zu kümmern. Es ist eine absurde Diskussion,
denn diese Leute müssten viel dringender entwaffnet werden, als Opa
Heinz vom Königlich Bayrischen Schützenverein Oberammergau
1812...
Nebelkerzen.
Lenken Sie nicht ab, Herr Müller. Die Massaker, um die es geht
wurden alle mit legalen Waffen verübt, um den Rest kümmert
sich die Polizei täglich.
Ein perfider Versuch, von Erfurt und Winnenden abzulenken.
mit welcher Anteilnahme sich die Deutschen für die US-Amerikaner
engagieren.
Hat jemand eine Ahnung, wie viele Leute voriges Jahr in Honduras,
Brasilien, Kongo, Mexiko, Südafrika, Rußland oder Syrien ums
Leben gekommen sind?
Und was gedenken Sie zu tun, um die Zahl der Mordopfer dort zu senken?
Eben!
Schusswaffen gehören nicht in private Hände!!!
Wer sich privat schützen will bzw. muss(z.B. im Falle eines
Diebstahls, Angriffs auf offener Straße usw.), kann dies auch
wirksam mit Gas- oder Schreckschusspistolen tun. Es bedarf also keiner
scharfer Waffen.
Persönlich habe ich die Erfahrung gemacht, das ausgerechnet
Kriegsdienstverweigerer, auffallend oft in Sportschützenvereine
anzutreffen sind. Wer gern einmal Krieg spielen will, dem empfehle ich
in den Niederlanden den Freizeitpark Aladoo bei Ewijk, für ca.
15.00€ können Sie dort für 2,5 h Paintball spielen. Die
benötigte Ausrüstung wird bereitgestellt und ist im Preis mit
enthalten.
Gerade Menschen mit Dienstwaffen(scharf), wünschen sich nichts
sehnlicher, als diese niemals zu gebrauchen.
Ich frage mich immer noch wie sich die beiden 2 und der eine
Dreijährige, sich gegenseitig erschießen konnten. Sorry, aber
ich kann mir das einfach nicht vorstellen. Wie kann man denn scharf
geladene Waffen in der Nähe von Kleinkindern lassen oder konnten
die die Waffen schon selber laden?
@ Herr Sulz
Kommen Sie wieder runter, atmen Sie mal tief durch und tupfen Sie sich
den Schweiß von der Stirn.
Nicht meine Naivität sondern viel mehr meine weite Voraussicht
können Sie zum Thema bewundern.
Was glauben Sie denn, wenn Dumm und Dümmer oder Wild und Wilder die
Lizenz zum töten( wie z.B. in den USA oder wenn Sie so wollen in
Israel) bekommen? Wie fixiert bzw. Waffen vernarrt muss man denn sein,
zu glauben, es gäbe weniger Tode oder Verletzte durch Schusswaffen,
wenn jeder eine hätte? Sind Sie der amerikanischen Waffenlobby
schon so weit verfallen, das Sie glauben: es würde keine
Amokläufe mehr geben, weil der Amokläufer Angst vor Gegenwehr
hätte? Das ist dann wirklich Naiv.
Ich bewundere Ihre Naivität, Herr Grenzmann.
Anhand meines Betrages und einer einfachen logischen Überlegung
könnten Sie ersehen: Was Killer abschreckt, sind nicht Gesetze, die
sie vermeintlich entwaffnen sollen; es sind im Gegenteil Gesetze, die
sie dem Risiko aussetzen, auf bewaffnete vermeintliche Opfer zu treffen.
Und was die angeblich skrupulösen Dienstwaffenträger angeht:
ich erinnere mich gut an die Zeiten der RAF, als einige Bürger in
'Putativnotwehr' durch geschlossene Türen erschossen wurden...
Eigentlich interessieren mich zwei Zahlen:
1.) wieviele der getöteten waren selber Angreifr und wurden im
Rahmen der Verteidigung erschossen?
- Je höher diese Zahl ausfällt, desto mehr muss für eine
Ausweitung des Waffenbesitztes ungescholtener Bürger eingetreten werden.
2.) Wieviele Tote sind Opfer legaler Waffen?
Nur diese Zahl kann durch irgendwelche Gesetze verändert werden.
Amerikaner müssen (sich) einfach töten, wenn etwas nicht stimmt
Ob Mord oder Selbstmord spielt angesichts der Anzahl der Toten, die
durch legalen wie illegalen Schusswaffengebrauch ums leben kommen, gar
keine Rolle. Fast immer geht es darum, das etwas nicht stimmt und
man/frau kein Held mehr sein wird im weiteren Leben. Denn vermutlich
sehen sich offenbar auch Selbstmörder als RevolverheldIn.
Dazu kommt, dass sich die Amerikaner nicht auf die Abschaffung der
Todesstrafe einigen können. Ergo verfallen etliche Fanatiker dem
Wahn, selbst für Recht und Ordnung sorgen zu müssen.
Das erklärt warum Amerikaner überproportional töten.
In Deutschland hat man sich dagegen abgewöhnt zu töten.
Einerseits immer noch als Folge des Krieges und andererseits wegen des
nachlassenden Fanatismus.
Das erklärt garnichts, Herr Schneider.
Wenn Sie mal über Verallgemeinerungen hinausgingen, stellten Sie
rasch fest, daß ein Menschenleben ganz offensichtlich im
weißen amerikanischen Bible- Belt einen ganz anderen Wert hat als
in der schwarzen Drogen- Bronx.
Ist es so schwer zu begreifen, daß die Niedertracht des Hirns
hinter dem Trigger die Hauptrolle spielt?
Und ihr Schwadronieren über Deutschland ist einfach
lächerlich: ein Volk von Tattergreisen schießt nicht mehr.
Allerdings wird sich auch hier noch einiges ändern.
Spätestens, wenn unsere Parallelgesellschaftler nicht mehr mit
sozialen Wohltaten zufriedengestellt werden können.
Hallo aufwachen! London 2011 ist noch nicht so lange her!
Was sind denn - neben den Toten - die weiteren Auswirkungen dieser "Freiheit"?
Die Toten sind das Eine. Andererseits kann man sich fragen: bringt denn
der Besitz von Waffen das, was sich deren Besitzer versprechen? Also:
Schutz, geringere Kriminalität durch Abschreckung, Sicherheit.
Wer glaubt, dass die Kriminalität durch die Legalisierung von
Schusswaffen und die damit einhergehende Schutzwirkung GESENKT werden
kann soll sich bitte folgende Zahl auf der Zunge zergehen lassen: In den
USA sind fast 0.8% der Einwohner Gefängnisinsassen. Anders gesagt,
in einer Stadt wie Wiesbaden gäbe es 2000 Gefangene, nach Deutscher
Quote sind es eher 200.... die Gefangenenquote ist höher als in
Russland oder Kuba... nicht TROTZ sondern WEGEN seiner Waffenschwemme.
Drogen/Beschaffungskriminalität
...wird üblicherweise mittels Waffen verübt, es besteht kein Widerspruch.
Schutz durch wehrhafte Bevoelkerung.
Ganz klar sind Waffen oefter legal zur Verteidigung genutzt. Die Australische Polizei hat ein nettes Merkblatt. Fazit, the USA sind mit den wenigsten Gewaltverbrechen. Nehmen wir die geschaetzten 1.46 Millionen "Defensive Weapons use" pro Jahr (Dr. Philip Cook, Dr. Jens Ludwig, beide bekannt fuer Ihre Ablehnung von Waffen) von einer Studie des Justizministeriums unter Pres. Clinton. Angenommen nur jede 10te dieser Waffenanwendungen verhindert einen Mord. Ca.12000 Morde sind in den USA FBI statistiken aufgelistet (Selbstmorde sind hier nicht mitgezaehlt). D.h. 12 Leben gerettet fuer jedes ermordete. Noch interessanter ist das ca. 2/3 dieser 12k Morde mit Gang-activities verbunden werden koennen, i.e. in der Regel sind das Opfer und der Taeter schon vorbestraft und duerften keine Waffen haben.
Ein Grossteil der Insassen ...
... sitzt nicht wegen der Waffen sondern wegen Drogen, unter Anderem auch wegen drogen die in der BRD gang und gebe sind, Marihuana zum Beispiel. Auch wird in den USA gerne mal schnell verurteilt, insbesondere wenn der Knast von einer "for profit" Organisation betrieben wird der man gar nicht genug Insassen fuettern kann, fuer jeden gibts einen schoenen Batzen Geld. Mein Bekannter wurde vor ein paar Tagen verhaftet weil er betrunken aus der bar nach Hause torkelte (merke zu Fuss!). Es gab ne Zeige und 400 dollar Strafe ...
Nonsense
80% (~ 3 Mio.) sitzen wegen illegalem Drogenkonsums/-handels und/oder der damit verbundenen Beschaffungskrimalität hinter Gittern. Sie werden i. d. R. angesichts der drakonischen Strafen und für Süchtige aus sozialen Brennpunkten unrealistische Bewährungsauflagen zu Dauergästen. Es ist nicht sehr wahrscheinlich, daß eine Lockerung oder eine Verschärfung des Waffenrechts etwas daran ändern würde. Als der Gesetzgeber im Zuge der Gewaltorgien während der Crack-Epedemie Ende der 80er auch die Mindestsrafen für minderschwere Straftaten drastisch anhob, wurden Augenzeugen und Opfer gezielt aus dem Weg geräumt, um einer langjährigen Gefängnissstrafe zu entgehen. Erst als der sogenannte "law abiding citizen" nachrüstete und die Gentechnologie herkömmliche Beweismittel ersetzte, sank die Mordrate wieder auf das gewohnte Level.
Wieviel Prozent der Morde wurden mit illegalen Waffen verübt?
Das ist das Entscheidende, und darüber will ich in einer
seriösen Zeitung lesen.
Sonst wäre das auch nur ein weiterer Baustein in der Kampagne der
mächtigen Anti-Waffen-Lobby.
Falsche Frage
Die "illegalen" Waffen sind zum weit überwiegenden Teil nicht im Schmuggler-Uboot ins Land gebracht, sondern formal legal erworben worden, z.B. in sogenannten straw purchases. Die Versorgung von Verbrechern mit Waffen ist in den USA nicht zu trennen von der Möglichkeit des legalen Erwerbs von Waffen durch die Masse der Bevölkerung. Es ist völlig illusorisch so zu tun als könne man quasi eine unsichtbare Mauer errichten zwischen "legalen" Waffen und "illegalen": Wenn hunderte Millionen Waffen im Umlauf sind und Millionen jedes Jahr neu in Umlauf kommen werden einige davon bei Verbrechern landen.
H.Kalbärer
In der Silvesternacht wurde in Köln ein 39 jähriger
Familienvater brutalst ermordet, weil er Jugendlichen beim
überschwänglichen Umgang mit Feuerwerk einhalt gebieten
wollte, mit ganz legalen Waffen, den Messer sind ja noch legal.
Alle Messer abschaffen ?
Falsch, Herr Kälberer...
eine gestohlene, legale Waffe wird in der Hand des Diebes zur illegalen Waffe.
Das ist insofern ein Unterschied,
als die Linken stets nur die legalen Waffenbesitzer entwaffnen wollen.
Das ist deswegen erstaunlich, weil die allermeisten Mordtaten mit
illegalen Waffen verübt werden. Dies wird jedoch von den Linken
hingenommen, so, als könne man daran nichts ändern.
Sie wollen gar nicht darüber nachdenken, ob man vielleicht
zunächst die illegalen Waffen aus dem Verkehr ziehen sollte, einmal
wegen ihres 98+ Anteils an den Mordtaten, andererseits weil sie schon
bisher illegal sind. Denn dann müssten sie auch darüber
nachdenken, ob die Abschaffung der Grenzkontrollen in der EU so sinnvoll
war oder darüber, in welchen Vierteln diese illegalen Waffen
aufzustöbern wären.
Das alles wollen sie nicht überprüfen, denn es würde ihre
Ideologie gefährden.
Da entwaffnen sie lieber den Schützenverein oder den Jäger,
das sind ja auch typische Stammtischbrüder - also weder Migranten,
noch Homosexuelle, noch ...
Also sind sie ohnehin verdächtig.
Grotesk, aber so läuft der linke Hase.
Beschwerden an links, bitte.
Legal und illegal
Sehen Sie's mal so: Würde die NRA die Regeln machen, dann gebe es keine illegalen Waffen sondern alles wäre legal. Insofern ist die Unterscheidung legal und illegal mit Bezug auf die Waffenlobby obsolet.
Zahlen für Deutschland im Jahre 2010
Es gab 2.218 Fälle von Mord/Totschlag (inkl. Versuche). Lediglich
bei 10 Fällen war eine legale Waffe im Spiel. Die deutschen
Legalwaffenbesitzer sind somit friedlicher als der Rest der
Bevölkerung. Trotzdem versuchen Medien durch intensive und
einseitige Berichterstattung ein anderes Bild zu vermitteln. Politiker
von SPD und Grünen springen auf diesen Zug auf und versuchen mit
Forderung nach weiteren Verschärfungen im Waffenrecht auf
unanständige Weise Wählerstimmen zu bekommen. Gegen die echten
Gewalttäter dagegen unternimmt man kaum etwas.
Schützen tut in einer Demokratie der Staat
Theorie und Praxis klaffen auseinander.
Geschützt werden in unserem Land zunehmend die Täter.
Begünstigt durch Aufweichung des Mindeststrafmaßes,
Nichtverfolgung von sogenannten Bagatelldelikten und Verzicht auf
konsequente Abschiebung von straffällig gewordenen Mitbürgern
ohne deutschen Pass.
Nichts kennzeichnet die Lage besser, als die unselige Diskussion
über den "Warnschußarrest".
Solange Jugendliche über 10-15 Delikte wie Diebstahl und
Körperverletzung mit ein paar Sozialstunden (deren Ableistung aus
Personalmangel kaum kontrolliert wird) sich auf dem Rücken der
Opfer Nummer 2-15 zum Intensivtäter entwickeln dürfen, ist
Ihre Aussage ein Hohn.
Ganz zu schweigen von Stadtvierteln, in denen sich eine Doppelstreife
der Polizei nicht mehr traut zu patrouillieren. Ist aber nicht schlimm,
das regelt dann der Friedensrichter.
"Vor Gott" - Nein Danke.
Erstens: Morde müssen - "Gott sei Dank" - nicht vor Gott
sondern vor Richtern verantwortet werden, religiöser
Fundamentalismus, egal ob auf einem "Gott" oder einem
"Allah" basierend, hat in diesem Tehma nichts zu suchen.
Zweitens: "Schuezen" tut in einer Demokratie der Staat, mit
dem ihm eigenen Gewaltmonopol und nicht John Waynes mit eigener Knarre.
Drittens: "Das Boese" existiert nicht, aber genug Spinner. Und
um so schwerer diese an Waffen kommen umso besser.
Viertens: Niemand gibt sich der Illusion hin, dass "Verbrechen
abgeschafft werden". Ein paar weniger Schulmassaker reichen aber
völlig aus, und da stimmen Sie ja mit mir überein, denn diese
Toten sind ja nicht tolerierbar.
Herr Diesing, kein toter Mensch - ob Schueler oder Rerntner - ist tolerierbar
Und das mit einer Atombombe oder einem Kuechenmesser! Alle Morde muessen
vor Gott verantwortet werden.
Was mir aber an dem ganzen Gewaltigen Versuch, gegen die Schusswaffen
loszu ziehen, dass eine solchtes schmerzvollers Ereignis zu dieser
Ideologie ausgebeutet wird. Und diese Denkweise ist falsch: Es stimmt
ganzeinfach nicht, dass man die Schusswaffen durch Violienen ersetzen
kann und das Morden und die Kriege werden aufhoeren. Ich habe auch
nichts gegen waffenverbot, aber sehr viel gegen das Verbreiten von
Illusionen, dass man dadurch das Verbrechen abschaffen kann.
Dass das/der Boese existiert, haettem man in Oslo begreifen muessen,
dann haete ein Einelner mit einer Schusswaffe nicht mehr als 70 Junge
Menschen ermorden koennen. Und jeder Enzelne war einer zu viel. Durch
Wavenverbot wird nicht viel erreicht! Verbrechen und Kriege abzuschaffen
sind Illusionen, aber wir konnen uns Schuezen. In Netown waere mehr als
genug Zeit zum Schutz gewesen.
@Björn Hiemer
Okay, dann nehmen wir mal die Anzahl der Haushalte mit Waffen in
Deutschland. Der liegt tatsächlich bei 10%, das wären 221,8
bei gleichhoher Anzahl und nicht 10. Allerdings lässt sich dadurch
trotzdem nicht die geringste Aussage ableiten. Nur, weil jemand eine
Waffe zu Hause liegen hat, muss er diese ja nicht für seine
Straftat eingesetzt haben.
Insgesant kann man hier keinerlei Aussage ableiten.
Absolut, Herr Dekkers,
eine weitere Zahl in einer analogen Statistik für Deutschland
wäre noch die Zahl der Getöteten durch "Kulturbereicherung".
In der Tat ist die Sachlage so komplex, dass einzelne Auszüge von
Zahlen wirken, wie die allmonatliche Arbeitslosenstatistik; von der
jeder weiß, wie dramatisch dort mittels putziger Euphemismen
gefälscht wird.
Legale Besitzer
Entschuldigen Sie bitte, aber ihre Behauptung ist kümmerlich. Wie hoch ist denn der Anteil der legalen Waffenbesitzer an der Gesamtbevölkerung? Verglichen damit sind legale Waffenbesitzer als mehr oder minder erfolgreiche Totschläger sogar überproportional vertreten - und dort fehlen die Fälle legalen, berechtigten Einsatzes der Schusswaffe. Der Merksatz, "ziehe keine Waffe, die du nicht einzusetzen gedenkst," scheint mir eher darauf hinzudeuten, dass es lediglich eine Frage der Zeit ist, bis ein Waffenbesitzer einen Toten zurücklässt - ob nun legal oder illegal. Auch tauchen in "unserer" Statistik natürlich keine Unfälle auf, auch nicht im Zusammenhang mit Kindern.
Was nutzen "friedliche Waffenbesitzer",
wenn mit ihren Waffen alle 1-2 Jahre an Schulen Massaker verübt werden? Sind das für Sie "echte" oder "falsche" Gewalttäter/Gewaltakte? Was soll die Relativierung mit der Kriminalität? Wieviel Tote Schüler sind denn für Sie noch tolerierbar?