Home
http://www.faz.net/-gsb-74bfb
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, HOLGER STELTZNER
Bibliothek

Erfinder der Mainzelmännchen Wolf Gerlach ist gestorben

Zum Sendestart des ZDF am 1. April 1963 ließ Wolf Gerlach die „Mainzelmännchen“ über den Bildschirm laufen. Und bis heute sind die Zipfelmützenmännlein die Sympathieträger des Sender. Nun ist „Vater“ Gerlach im Alter von 84 Jahren gestorben.

© dpa Vergrößern Die Zipfelmützenmännlein sind bis heute die Sympathieträger des ZDF

Als „Vater der Mainzelmännchen“ ist Wolf Gerlach bekannt geworden, zum Sendestart des ZDF am 1. April 1963 ließ er sie über den Bildschirm laufen. Sechzigtausend Episoden hat Gerlach selbst entworfen.

Michael Hanfeld Folgen:  

Und bis heute sind die Zipfelmützenmännlein die Sympathieträger des Senders, gelingt ihnen doch das Kunststück, die Werbezeiten im Programm (vor allem für jüngere Zuschauer) erträglich zu gestalten.

Mehr zum Thema

Ihr Schöpfer, der als gelernter Theatermaler und Bühnenbildner zu seinem Auftrag für das ZDF kam, ist in der Nacht zu Montag im Alter von 84 Jahren in Bad Zwischenahn gestorben.

Wolf Gerlach wurde am 17. April 1928 im pommerschen Stolp geboren, er wuchs auf der Nordseeinsel Langeoog auf. Nach Stationen als Bühnenbildner in Oldenburg und Braunschweig wurde er Anfang der sechziger Jahre Filmarchitekt bei der Produktionsfirma NFP in Wiesbaden, drehte Werbefilme und – stieß mit seinen Figuren zum ZDF.

Sechzigtausend Episoden der Mainzelmännchen hat Gerlach selbst entworfen Sechzigtausend Episoden der Mainzelmännchen hat Gerlach selbst entworfen © dpa Bilderstrecke 

Mit Anton, Berti, Conni, Det, Edi und Fritzchen, die als „zeitlose Entspannungsphilosophen“ unverwechselbar seien, bleibe er einem Millionenpublikum in Erinnerung, schreibt das ZDF.

Quelle: FAZ.NET

 
 ()
   Permalink
 
 
 

Hier können Sie die Rechte an diesem Artikel erwerben

Weitere Empfehlungen
Besuch beim Kölner Domradio Die Sendungsbewussten

Das Kölner Domradio ist vielleicht die wichtigste Hinterlassenschaft des emeritierten Erzbischofs Joachim Kardinal Meisner. Hier zeigen Katholiken, wie lebendig Kirche sein kann. Ein Redaktionsbesuch. Mehr

26.08.2014, 18:15 Uhr | Feuilleton
Zum Tode Wolfgang Leonhards Aus bitteren Erfahrungen klug geworden

Die Innenansicht des stalinistischen Systems in der DDR führte zu seinem Bruch mit dem „real existierenden Sozialismus“. Im Westen war er einer der gefragtesten Kenner des Kommunismus. Jetzt ist Wolfgang Leonhard im Alter von 93 Jahren gestorben. Mehr

17.08.2014, 15:00 Uhr | Politik
Zum Tode von Peter Scholl-Latour Der ewig Reisende

Hinfahren, mit den Menschen sprechen und dann davon erzählen: Peter Scholl-Latour hat das Bild, das die Deutschen sich von der Welt machen, geprägt wie kein Zweiter. Ein Nachruf. Mehr

16.08.2014, 19:49 Uhr | Feuilleton
   Permalink
 Permalink

Veröffentlicht: 12.11.2012, 19:01 Uhr

Einsamer nie

Von Johann Wolfgang von Goethe

Selbst eine Krönung wäre ihm eine Selbstverständlichkeit gewesen. Und doch gibt es einen Unterschied zu einem wahrhaft Wahnsinnigen. Mehr 2