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Devid Striesow, Elisabeth Brück Saarlands neues „Tatort“-Paar

 ·  Der Saarländische Rundfunk ist fündig geworden: Nach dem herben Ende für ihre Vorgänger stehen mit Devid Striesow und Elisabeth Brück die neuen Fernseh-Kommissare fest.

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Der Saarländische Rundfunk hat zwei neue Schauspieler für seinen „Tatort“ verpflichtet. Devid Striesow wird den Kommissar spielen, die saarländische Schauspielerin Elisabeth Brück übernimmt die Rolle der zweiten Ermittlerin. Der erste Fall mit den beiden soll im Sommer des nächsten Jahres gedreht werden, zurzeit wird das Drehbuch entwickelt.

Er sei überzeugt, sagte der SR-Intendant Thomas Kleist, dass man auch mit dem neuen Team „ein Stück Saarland in die Republik transportieren“ könne. Es sei erfreulich, dass der „Tatort“-Redakteur Christian Bauer die beiden Schauspieler habe verpflichten können.

Devid Striesow ist, schaut man auf seine Rollen, ein Vielseitigkeitsweltmeister, der sich nie auf ein Rollenfach hat festlegen lassen, weder auf dem Theater noch in Kino oder Fernsehen. Im Fernsehkrimi ist er kein Unbekannter. Seit 2005 spielt er neben Hannelore Hoger in der ZDF-Serie-“Bella Block“, er trat zudem in Serienkrimis wie dem „Tatort“ und dem „Polizeiruf“ und den ZDF-Serien „Kriminaldauerdienst“, „Der Kriminalist“ und „Der Alte“ auf.

Striesow spielte am Theater in Hamburg und Düsseldorf, für seinen Part in dem Kinofilm „Die Fälscher“ wurde er 2007 als bester männlicher Nebendarsteller mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

Elisabeth Brück dürfte derweil bislang eher Insidern ein Begriff sein. Sie hat in kleineren Kinofilmen und bislang einmal im „Tatort“ gespielt. In der vom Saarländischen Rundfunk produzierten Episode „Der Tote vom Straßenrand“ (2007) hatte sie eine Nebenrolle. Sie spielte am Grand Théâtre Luxembourg, im Kino war sie zuletzt in dem Film „Schatzritter“ zu sehen, sie ist Dozentin an einer Saarbrücker Schauspielschule.

Elisabeth Brück und Devid Striesow treten die Nachfolge von Maximilian Brückner und Gregor Weber an, deren Abschied vom „Tatort“ nicht ohne öffentliche Kritik und Verwerfungen ablief. Die Geschichten mit deren Kommissaren Kappl und Deininger hielt der Saarländische Rundfunk nach fünf Jahren und sieben gemeinsamen Folgen für „auserzählt“. Das kann man nicht nur als betroffener Darsteller anders sehen. Der letzte „Tatort“ mit dem Gespann Brückner und Weber läuft am 22. Januar im Ersten.

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