http://www.faz.net/-gqz-6vrta

Devid Striesow, Elisabeth Brück : Saarlands neues „Tatort“-Paar

Der Neue im „Tatort“ des Saarländischen Rundfunks: Devid Striesow Bild: dapd

Der Saarländische Rundfunk ist fündig geworden: Nach dem herben Ende für ihre Vorgänger stehen mit Devid Striesow und Elisabeth Brück die neuen Fernseh-Kommissare fest.

          Der Saarländische Rundfunk hat zwei neue Schauspieler für seinen „Tatort“ verpflichtet. Devid Striesow wird den Kommissar spielen, die saarländische Schauspielerin Elisabeth Brück übernimmt die Rolle der zweiten Ermittlerin. Der erste Fall mit den beiden soll im Sommer des nächsten Jahres gedreht werden, zurzeit wird das Drehbuch entwickelt.

          Michael Hanfeld

          verantwortlicher Redakteur für Feuilleton Online und „Medien“.

          Er sei überzeugt, sagte der SR-Intendant Thomas Kleist, dass man auch mit dem neuen Team „ein Stück Saarland in die Republik transportieren“ könne. Es sei erfreulich, dass der „Tatort“-Redakteur Christian Bauer die beiden Schauspieler habe verpflichten können.

          Devid Striesow ist, schaut man auf seine Rollen, ein Vielseitigkeitsweltmeister, der sich nie auf ein Rollenfach hat festlegen lassen, weder auf dem Theater noch in Kino oder Fernsehen. Im Fernsehkrimi ist er kein Unbekannter. Seit 2005 spielt er neben Hannelore Hoger in der ZDF-Serie-“Bella Block“, er trat zudem in Serienkrimis wie dem „Tatort“ und dem „Polizeiruf“ und den ZDF-Serien „Kriminaldauerdienst“, „Der Kriminalist“ und „Der Alte“ auf.

          Die Neue im „Tatort“ des Saarländischen Rundfunks: Elisabeth Brück
          Die Neue im „Tatort“ des Saarländischen Rundfunks: Elisabeth Brück : Bild: SR

          Striesow spielte am Theater in Hamburg und Düsseldorf, für seinen Part in dem Kinofilm „Die Fälscher“ wurde er 2007 als bester männlicher Nebendarsteller mit dem Deutschen Filmpreis ausgezeichnet.

          Elisabeth Brück dürfte derweil bislang eher Insidern ein Begriff sein. Sie hat in kleineren Kinofilmen und bislang einmal im „Tatort“ gespielt. In der vom Saarländischen Rundfunk produzierten Episode „Der Tote vom Straßenrand“ (2007) hatte sie eine Nebenrolle. Sie spielte am Grand Théâtre Luxembourg, im Kino war sie zuletzt in dem Film „Schatzritter“ zu sehen, sie ist Dozentin an einer Saarbrücker Schauspielschule.

          Elisabeth Brück und Devid Striesow treten die Nachfolge von Maximilian Brückner und Gregor Weber an, deren Abschied vom „Tatort“ nicht ohne öffentliche Kritik und Verwerfungen ablief. Die Geschichten mit deren Kommissaren Kappl und Deininger hielt der Saarländische Rundfunk nach fünf Jahren und sieben gemeinsamen Folgen für „auserzählt“. Das kann man nicht nur als betroffener Darsteller anders sehen. Der letzte „Tatort“ mit dem Gespann Brückner und Weber läuft am 22. Januar im Ersten.

          Quelle: F.A.Z.

          Weitere Themen

          Das bringt der Montag

          Der Tag : Das bringt der Montag

          Das Ifo-Institut veröffentlicht den Geschäftsklimaindex. In Turin treffen sich die Industrieminister der G 7-Staaten und das Verfassungsgericht verhandelt über die Gewerbesteuer.

          Künstlerische Einblicke ins Zentrum der Macht Video-Seite öffnen

          Reichstag : Künstlerische Einblicke ins Zentrum der Macht

          Der Fotograf Kermit Berg fotografierte in sitzungsfreien Wochen im Reichstagsgebäude, dem Sitz des deutschen Bundestages. Ihn interessiert vor allem die Aura der Räume und die Details, sie sonst kaum jemand wahrnimmt.

          Topmeldungen

          Kanzlerkandidat a.D. : Noch schont die SPD Schulz

          Am Tag nach dem historischen Wahldebakel beginnt in der SPD die Suche nach Fehlern, Konsequenzen und Schuldigen. Auch wenn es keiner offen ausspricht, ist die Machtbasis von Ex-Kanzlerkandidat Schulz wacklig.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.