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Computerspiele mit Mission Wer redet hier von Zeitverschwendung?

 ·  Immer mehr Menschen verbringen immer mehr Zeit mit Spielen am Bildschirm. Auch als Medium der Motivation und Manipulation werden Computerspiele immer interessanter.

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David Born

Fakten fakten fakten

Ein teil des problems, den unsere heutige gesellschaft mit der aktzeptanz von computer und videospielen hat, liegt meiner meinung nach darin begründet, dass medien und politik nach wie vor oft unzureichend informiert sind, wenn sie sich denn mit dem thema abgeben. Dieser artikel ist leider keine ausnahme. Hier nur ein 3 beispiele für offensichtlich unzureichend recherchierte "fakten", die direkt beim ersten überfliegen auffallen:
1. Das spiel battlefield 3 wurde nicht in amerika sondern vom studio DICE welches bekanntlich im schwedischen und damit durchaus europäischen stockholm sitzt entwickelt.
2. Der durchaus nach allen regeln der kunst clichehafte hauptbösewicht im selbigen spiel ist ein terrorboss a la bin laden, und nicht wie im artikel behauptet das iranische regime
3. Als terrorist in paris eine atomwaffe zünden? was genau soll das an der akzeptanz oder sinnhaftigkeit des spieles verbessern? (das wäre wohl die gegenperspektive der geschichte)
Ignorance is bliss!

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Closed via SSO

Spiele sind Spiele- sonst wenig.

Man soll da keine Religion draus machen. Die Multiplayer -Spiele, mit denen man im Internet teilnehmen kann, sind manchmal richtig nett, man trifft bekannte Mitspieler, kann blödeln, und halt spielen.
Leute, die zuviel Zeit vor dem Schirm verbringen, machen es halt falsch.

Noch KEIN Spiel hat mich '
manipuliert', meine politische Einstellung verändert, mich gewalttätig gemacht, oder vereinsamt.

Man lasse die Kirche im Dorf, und spiele nach Geschmack und Lust und Laune.

Homo ludens- Ohne Ideologie und soziologisches Geschwafel !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2012 10:11 Uhr
Nicolas Jungke

Spiele können mehr sein

Sie haben wohl damit recht, wenn Sie sagen, dass Spiele die politische Einstellung nicht ändern und auch nicht manipulieren. Spiele können aber durchaus einen Denkanstoß bieten und auch nachhaltiger im Gedächnis bleiben.

Denn durch die Interaktivität (immerhin drückt man Knöpfe und tut etwas) ist man mehr mit dem Charakter verbunden als beispielsweise bei einem Film.
Bei einem Film bekommt man einen Geschichte vorgesetzt und wenn was passiert hat es "der da" im Film gemacht. Bei einem Spiel schreibt man - im vom Spiel vorgegebenen Rahmen - seine Geschichte selber und wenn was passiert (man schießt ein Tor, erschießt eine Person der gegnerischen Mannschaft etc.) hat man immerhin selber was geleistet. Dadurch kann man bei gewissen in Spielen vorkommenen Situationen auch Momente erzeugen die zum Nachdenken anregen.

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Stephan Müller

Battlefield 3 ist keine Propaganda. Das genannte Terror - Szenario ist irrelevant, weil es lediglich

im kurzen Einzelspielermodus (Single Player - Modus / gegen den PC) vorkommt. Dieser wird aber nicht gespielt, bzw. dient nur als sekundäre Spielerklärung / Lerneinstieg, da BF3 ein auf Internet ausgelegtes Multiplayerspiel ist (Mensch gegen Mensch).

Dort treten dann zwei Parteien (USA, Russland) gegeneinander an und dürfen auch frei gewählt werden. Es gibt dort kein gut oder böse. Es geht auch nicht um Politik, sondern um das reine Geschicklichkeitsspiel bestehend aus Schnelligkeit und Präzision. Beide Seiten werden übrigens gerne gewählt und gespielt.

Achja und getötet wird auch niemand, denn nach einem Abschuss wird der Betroffene nach wenigen Sekunden wieder auf das Spielfeld gesetzt (Respawn) - quasi Reinkarnation.

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Dominik Fe
Dominik Fe (fflying) - 16.08.2012 15:49 Uhr

am Thema vorbei?

tatsächlich interessieren sich die meisten Spieler gar nicht für die Hintergrundgeschichte.
Es geht um den Wettkampf, der 1vs1 oder in teams vs teams ausgetragen wird. Das ist alles.
Möge der bessere gewinnen.

(bezieht sich auf Multiplayerspiele, wie z.B. das hier angeführte bf3)

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Richard Herre

Schwache Rechercheleistung

Sehr geehrter Herr Küchemann, haben Sie eigentlich schonmal Battlefield gespielt? Oder haben Sie das Wissen über die Spiele aus der Sekundärliteratur? Wenn der Autor richtig recherchiert hätte, dann müsste er eigentlich auch wissen, dass bisher in allen Battlefield Spielen im Multiplayer-Modus sowohl die USA als auch deren Gegner spielbar waren (dies trifft ebenson auf alle anderen gängigen Online-Multiplayerspiele zu). Wegen des Singleplayer-Modus, auf den die Kritik zutreffen könnte, kauft sich kein Mensch diese Spiele. Im Multiplayer-Modus verbringen die Spieler ihre Zeit.

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Marvin Parsons
Marvin Parsons (mapar) - 16.08.2012 14:19 Uhr

Volkspädagogik

Jugendliche, besonders Jungs, haben eine natürliche Abneigung gegen "Spiele" mit den Inhalten politisch korrekter Volkspädagogik, mit der sie sowieso von Schule und Medien gefüttert werden.

Ein Spiel soll also bedenklich indoktrinieren, wenn Terroristen die Bösen sind? Unerträglich ist eher die zynische Wertfreiheit, die aus solchen Ansichten spricht. Die Verhinderung eines Terroranschlags ist ein besseres Ziel als die Ermordung möglichst vieler Menschen durch diesen Anschlag. Das weiß intuitiv jedes Kind, nur Soziologen und Politologen nicht.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 17.08.2012 09:07 Uhr
Alexander Hemp

nicht ganz

Das weiss jedes Kind auch nur dann, wenn die Eltern dies in ihrer Erziehung vermittelt haben. Emotional verkümmerte Menschen teilen diese Ansicht nicht.
Das wiederum hat aber nichts mit Computerspielen zu tun.

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Jahrgang 1972, Redakteur im Feuilleton.

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