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Bayerischer Printmedienpreis : F.A.Z. Lesesaal ausgezeichnet

  • Aktualisiert am

Bild: F.A.Z.

Der F.A.Z. Lesesaal ist mit dem bayrischen Printmedienpreis 2008 ausgezeichnet worden. Die Jury wählte den F.A.Z. Lesesaal unter 72 Bewerbungen als herausragende unternehmerische Leistung im Medienbereich aus.

          Der F.A.Z. Lesesaal ist am 30. Oktober 2008 in München mit dem mit 5.000 Euro dotierten bayerischen Printmedienpreis 2008 ausgezeichnet worden. Unter 72 Bewerbungen konnte sich das innovative Medienprojekt durchsetzen.

          Der F.A.Z. Lesesaal, der Anfang Februar 2008 mit der Vorstellung und Diskussion des Buches „Die Wohlgesinnten“ von Jonathan Littell startete, stellt eine neue Form der Buchpräsentation dar.
          „Der Lesesaal hat die Buchkompetenz der Frankfurter Allgemeinen Zeitung ins Internetzeitalter katapultiert und zeigt wie fruchtbar sich die gedruckte Zeitung und das Internet verbinden können. Es ist gelungen, eine neue literarische Öffentlichkeit zu schaffen. Die Debatten zwischen Experten, Lesern, Redakteuren und Autoren nutzen die spezifischen Möglichkeiten des elektronischen Mediums. Neue Leserschichten haben einen Weg zum Buch und zum Gespräch über das Buch gefunden. Der Erfolg, den die Bücher − von Littell bis Wehler − dann auf dem Buchmarkt gefunden haben zeigt, dass sich gedrucktes Wort und elektronische Medien produktiv ergänzen. Gleichzeitig ist es gelungen eine große Zahl von in- und ausländischen Lesern als „unique user“ für die Literatur neu zu gewinnen“, so Frank Schirrmacher, Herausgeber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

          Ein geistiges Netzwerk neuer Art

          Das Feuilleton der F.A.Z. und die Redaktion von FAZ.NET stellen im Lesesaal verschiedene Bücher und Buchreihen auf unterschiedlichste Weise den Lesern vor: als Audiodatei und Videostream, flankiert von Foren mit Experten, mit begleitendem und stetig wachsendem Begleitmaterial wie multimediale Zeitleisten, Kurzbiographien der wichtigsten Akteure, mit Glossaren und zahlreichen Interviews. Alles dient einer kontroversen und fundierten Diskussion mit Lesern und Interessierten.

          Der F.A.Z. Lesesaal verbinde und fördere auf einmalige Weise Literatur und Kultur, ebenso wie er Print und Online miteinander verzahne, sagte der Chefredakteur der Zeitung „Horizont“, Jürgen Scharrer, in seiner Laudatio anlässlich der Preisübergabe. Zu exklusiven Vorabdrucken prägender und hochrangiger Literatur entstehe ein multimediales Diskussionsforum, moderiert von den Redakteuren der F.A.Z.

          Weiter führte der Laudator aus: „Das Projekt Lesesaal ist der gelungene und faszinierende Versuch, eine literarische Öffentlichkeit im Internet aufzubauen. Dadurch entsteht ein geistiges Netzwerk neuer Art, in welchem Schriftsteller, Kritiker und Leser miteinander in Verbindung treten.“

          Die Bayerische Staatsregierung vergibt in Kooperation mit den Branchenverbänden Verband Bayerischer Zeitungsverleger e.V. (VBZV), Verband Druck und Medien Bayern e.V. (vdmb) und Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e.V. (VZB) diesen Preis, der in diesem Jahr erstmals bundesweit ausgeschrieben wurde.

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