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Auszeichnung Pulitzer-Preis für Bob Dylan

08.04.2008 ·  Die „Washington Post“ ist die große Gewinnerin bei der Vergabe der Pulitzer-Preise. Gleich in sechs Kategorien erhielt sie die höchste Auszeichnung im amerikanischen Journalismus. Einen Sonderpreis fürs Lebenswerk bekam Bob Dylan.

Von Jordan Mejias, New York
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Die „Washington Post“ ist in diesem Jahr die große Gewinnerin bei der Vergabe der Pulitzer-Preise. Gleich in sechs Kategorien ging die höchste Auszeichnung, die der amerikanische Journalismus zu vergeben hat, an das traditionsreiche Blatt.

Mit Preisen bedacht wurden Steve Fainaru, der über die amerikanischen Söldner im Irak schrieb, Jo Becker und Barton Gellman für ihre Recherchen zur Geheimhaltungsmanie des Vizepräsidenten Dick Cheney, Steven Pearlstein für seine Wirtschaftskolumnen, Gene Weingarten für seine Reportage über den weltberühmten Violinisten Joshua Bell, wie er unerkannt in der Washingtoner U-Bahn spielte, und die gesamte Redaktion für ihre Berichterstattung über das Massaker an Virginia Tech.

Für ihre Serie über die schändliche Versorgung verwundeter Soldaten ging auch der begehrte „Public service“-Preis an die „Post“. Zwei Preise bekam die „New York Times“, einen die „Chicago Tribune“, und erstmals gingen auch Auszeichnungen an „Investor's Business Daily“ (für Cartoons) und „The Concord Monitor“ sowie die Nachrichtenagentur „Reuters“ (beide für Fotografie). Den Kritikerpreis erhielt Kunstkritiker Mark Feeney vom „Boston Globe“.

Unter den Preisträgern, die für künstlerische und schriftstellerische Leistungen geehrt wurden, befinden sich Junot Diaz (für seinen Roman „The Brief Wondrous Life of Oscar Wao“), der Theaterautor Tracy Letts (für sein zurzeit am Broadway gastierendes Familiendrama „August: Osage County“), der Komponist David Lang (für „The Little Match Girl Passion“) und die Lyriker Robert Hass und Philip Schultz. Saul Friedländer bekam den Sachbuchpreis für „The Years of Extermination: Nazi Germany and the Jews, 1939-1945“ (auf Deutsch erschienen als „Das Dritte Reich und die Juden“), und Bob Dylan erhielt einen Sonder-Pulitzer für sein Lebenswerk.

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Jahrgang 1949, Feuilletonkorrespondent in New York.

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