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Auszeichnung Fernsehpreis Emmy für Paul Smaczny

21.11.2006 ·  Bei der Verleihung der Internationalen Emmy-Fernsehpreise hat Paul Smaczny mit „Knowledge is the Beginning“ den einzigen Preis für Deutschland gewonnen. Der Film dokumentiert das Leben des israelischen Dirigenten Daniel Barenboim.

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Bei der Verleihung der Internationalen Emmy-Fernsehpreise hat Paul Smaczny mit „Knowledge is the Beginning“ in der Nacht zum Dienstag in New York den einzigen Preis für Deutschland gewonnen. Der Film über den israelischen Pianisten und Dirigenten Daniel Barenboim dokumentiert die Arbeit seines West-Eastern Divan Orchesters mit jungen Musikern aus Israel, den Palästinensergebieten, Syrien, Jordanien und Ägypten.

Der Film setze sich in der Kategorie Kulturprogramme gegen Konkurrenten aus Japan und Großbritannien durch. Die Produktion der Firma EuroArts wurde vom ZDF und Arte unterstützt. Noch nie zuvor war das deutsche Fernsehen mit so guten Chancen in die Verleihung der renommierten Fernsehpreise gegangen wie in diesem Jahr. Unter den fünf nominierten Produktionen war die WDR-Dokumentation „Abenteuer Glück“ über die Asienreise der ARD-Korrespondentin in New York, Annette Dittert.

Heike Makatsch geht leer aus

Auch die Schauspielerin Heike Makatsch war für ihre Hauptrolle in „Margarete Steiff“ über die Mutter der Teddybären in die nähere Auswahl gezogen worden, setzte sich am Ende aber nicht durch. Die deutsche Sony-Produktion „Paare“ verlor in der Kategorie Komödie gegen die britische Produktion „Little Britain“. Die Doku-Soap „Die harte Schule der 50er Jahre“ über das Leben im Internat konnte aber nicht gegen eine britische Produktion bestehen.

Britische Fernsehproduktionen waren überhaupt die klaren Favoriten der diesjährigen Emmys. Von den 17 Nominierungen gewannen sie sechs Emmys in den Hauptkategorien. Für Hollywood-Glanz im New Yorker Hilton-Hotel sorgten Auftritte von Susan Sarandon und Star-Regisseur Steven Spielberg, der als Sonderpreis den Gründer-Emmy bekam. Die internationalen Emmys wurden zum 34. Mal verliehen. Die Gewinner werden von Jury-Mitgliedern aus 35 Ländern gewählt.

Quelle: FAZ.NET mit Material von dpa und AP
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