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FAZ.NET Frühkritik: Anne Will Knapp daneben – aber trotzdem sehenswert

 ·  Gestern Abend sollten sich die fünf Talkgäste Anne Wills der Frage widmen, warum junge Muslime radikal werden. Überwiegend befasste sich die Runde allerdings mit Integrationsversäumnissen aller Art.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (35)

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Dr. Andreas Frick

Buschkowski hat es auf den Punkt gebracht

Buschkowski hat recht: Die Einwanderer kommen nicht, weil sie Deutsche werden wollen, d. h. wie Deutsche leben wollen. Sie kommen nicht, weil es hier freie Diskussionen über alles gibt (die wollen viele Deutsche leider auch nicht, insbesondere die Linken), weil ihre Frau an den FKK Strand gehen und die Tochter sich selbst einen deutschen Freund suchen kann. Genau das ist der Punkt. Die überwiegende Mehrheit der muslimischen Einwanderer möchte hier leben wie in den Herkunftsländern, d. h. in einer Parallelgesellschaft aber unter Genuß der hiesigen Vorteile. Soweit ich das mitbekommen habe, wurde aber leider auch wieder nicht über die Inhalte des Islam diskutiert. Die sind doch das eigentliche Problem. Wäre der Islam anders, könnte man nicht in Berufung auf ihn Gewalttaten gegen Nichtmuslime begehen und es gäbe auch keine Haßprediger. Glaube und Gewaltbereitschaft der Muslime korrelieren stark. Aber dieses Thema ist politisch nicht korrekt und wird deshalb als rechtsextrem tabuisiert.

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Markus Rieg
Markus Rieg (Me-2) - 26.10.2012 14:18 Uhr

Der "Quotentürke"?

Es ist interessant zu sehen, wie oft in diesen Kommentaren Herr Somuncu als (negativ bewerteter) Vertreter der türkischen Bevölkerungsgruppe dargestellt wird.
Zumal sich wohl die allerwenigsten Kommentatoren abseits der Talkshow mit ihm befasst haben.
Schade ist wirklich, dass scheinbar Frau Durmaz aus den meisten Überlegungen völlig herausfällt. Vielleicht, weil sie einfach nicht in das Schema F des unangenehmen, weil ach so selbstverständlich unangepassten und deshalb unerwünschten Ausländer passt?
Frau Will hatte doch in einer ihrer (leider zu) seltenen Momente der Gesprächskontrolle (Manchmal wünschte ich, Frau Durmaz hätte die Männer mal in die stille Ecke gestellt ;) auf Ähnlichkeiten der beiden Lebensläufe von Frau Durmaz und Herrn Somuncu hingewiesen!
Dass sich hieraus völlig unterschiedliche Charaktere entwickeln, ist doch nur natürlich.

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Maria Busold
Maria Busold (facholet) - 25.10.2012 20:31 Uhr

Antwort auf: Machen Sie uns "Migranten" ein Angebot...

Na dann will ichs mal versuchen.

Neben Job und Familie gibt es in Deutschlandeine 3.Säule des gesellschaftlichen Zusammenlebens und die heißt Ehrenamt:

Es uss nicht gleich die Feuerwehr sein (die Königsdiszipln des Ehrenamts) auch das technische Hilfswerk kommt den Interessen vieler Jungs entgegen und öffnet in der Bewerbung um einen technischen Beruf mehr Türen als eine gute Englischnote.

Dann gibt es noch das freiwilligen sozialen Jahr, das neben einem Praktikantengehalt auch berufliche Praxis bringt, aber auf 26 Jahre befristet ist.

Dazu gibt es inzwschen auch den Bundesfreiwilligendienst für Menschen bis 70 und mit jeder Qualifikation.

Mit all diesen sozialen Diensten habe ich beruflich zu tun, auch in Ballungszentren mit hohem Migrantenanteil. Nur verirrt sich in diese Dienste kaum ein (muslimischer Migrant, obwohl dese Dienste von allen benötigt werden.

Wenn ich nur schmollend in der Ecke sitze, kommt zu mir auch kein Sozialarbeiter und nimmt mich an die Hand.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.10.2012 14:25 Uhr
Markus Rieg
Markus Rieg (Me-2) - 26.10.2012 14:25 Uhr

Erweiterung

Vergessen sie bitte nicht all die künstlerischen und sportlichen Möglichkeiten, die weniger einem Ziel, als vielmehr einfach "nur" der eigenen Entwicklung dienen.
Zumal meiner Meinung nach, der Job eine weniger große Säule des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist, als vielmehr das Umfeld, die Familie, die Freundeskreise, generell jeglicher Kontakt zu anderen Menschen (Vereine, Verbindungen, Parteien nat. auch THW und Freiwillige Feuerwehr).
Möglicherweise ist es genau dieses Angebot, welches in den von ihnen angesprochenen Ballungszentren nicht nur ausbaufähig sondern auch -notwendig wäre?

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Suzana Mayr

Lösung?

Ich halte Herrn Somuncu, der übrigens Deutscher ist, für einen sehr klugen Menschen, manchmal steht er sich selbst aber im Weg mit so manchen Argumentationen. Denn auch Menschen mit Migrationshintergrund entgeht doch nicht, dass in Teilen der Gesellschaft etwas gewaltig schief geht mit der Integration. Dass es Menschen gibt, die sich ihr schlicht verweigern.
Und auch, dass die Salafisten gern als Rattenfänger agieren, die unzufriedene Deutsche (Konvertiten) und Ausländer von ihren radikalen und nicht mit dem GG zu vereinbarenden Vorstellungen zu überzeugen suchen. Diese halte ich für sehr gefährlich.
Was an solchen Diskussionsrunden echt nervt, ist das ewig und drei Tage Zustandsbeschreibungen gegeben werden, aber keine Lösungen. Was insbesondere bei aktiven Politikern wie Buschkowsky verwunderlich ist, sind diese doch jeden Tag mit solchen Problemen konfrontiert sind. Wo sind die Lösungen?

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C. Karpus
C. Karpus (karpus) - 25.10.2012 16:16 Uhr

Gepflegte, wohlanständige Ausländerfeindlichkeit

Es ist erschreckend, wie die Kommentarorinnen und Kommentatoren sich hier teilweise auf Äußerlichkeiten fokussieren.

Sätze wie:

"Beängstigend war auch sein angriffslustiges Gesicht, der Tonfall und die Gestik."

zeigen, wie schnell die "Grenzen der Aufklärung" im horkheimeradornoschen Sinne auch heute erreicht werden und sollten uns aufhorchen lassen.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.10.2012 16:37 Uhr
Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 25.10.2012 16:37 Uhr

Na ja, wer so auftritt, muss sich auch harte Kritik gefallen lassen.

Stigmatisierungen sind sicherlich abzulehnen.Aber leider kam es rüber wie Hass,vielleicht hatte er seine Mimik nicht unter Kontrolle.Was aber wirklich nachdenklich macht ist diese ewige Opfer-Rolle:Die Deutschen haben uns nicht integriert,sie haben uns schikaniert usw.- das ist eine Argumentation die nicht mehr verfängt.Türken bekommen in Deutschland Kindergeld,sie bekommen Bafög,können Abitur machen.Warum wird das auf türkischer Seite nicht anerkannt?Immer nur dieses selbstmitleidige Lamentieren was man als armer Ausländer hier zu ertragen hat („sie haben uns geholt und dann nicht integriert...").Das nennt man Selbstlüge.Es gibt viele Türken, die es objektiv sehen.Sie sind aber in der Minderzahl.Solange ein Erdogan in Deutschland bejubelt wird, weil er einen eigenen islamisch-türkischen Parallel-Staat in Deutschland fordert (denn nichts anderes sagt er, wenn er Integration als Verbrechen tituliert) haben wir leider verhärtete Fronten.Helfen wird wohl nur eine Einwanderungs-Restriktion

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Gerhart Manteuffel
Gerhart Manteuffel (cem_m) - 25.10.2012 15:36 Uhr

Buschkowskys Analyse stimmte zu 100% - helfen würde nur eine neue Einwanderungskontrolle.

Man sollte nicht vergessen,dass vor allem viele gutwillige Türken in Neukölln hinter ihrem Bezirksbürgermeister stehen.Er vertritt auch ihre Rechte.Und in seiner Analyse liegt er natürlich als einziger Politiker richtig,die anderen trauen sich nur nicht,die Wahrheit offen auszusprechen. Der Türke in der Runde hat vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht,seine typische Schuldsuche bei den bösen Deutschen greift aber nicht mehr - diese Opfertaktik übernehmen nicht einmal mehr unsere ignoranten Medien.Die Zustände sind also offensichtlich.Was kann man nun tun, damit das Kind nicht immer tiefer im Brunnen versinkt,in den es vor Jahrzehnten schon hineingefallen ist?Es hilft nur eine neue Einwanderungskontrolle.Keine Islamisten mehr hineinlassen.Die Staatsbürgerschaft der hier lebenden Islamisten und Salafisten ersatzlos einziehen, die Leute abschieben.Die Familienzusammenführung ersatzlos stoppen.Sie ist eine schlimme Art des verdeckten Braut-Handels.Einwanderung besser kontrollieren.

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Gisela Wedekind

Diese Sendungen sind Gift für jede Integration

Von diesem Herrn Somuncu habe ich im Leben noch nie was gehört. Dabei wäre es auch besser geblieben. Es erschließt sich mir nicht, warum man jemanden mit diesem Benehmen und Stil in eine solche Sendung einlädt. Allein dieses herumfläzen auf dem Sessel, unhöflich, überheblich, arrogant und aggressiv. Dieser Mann verkörperte für mich den Macho par excellence. Die ganze Sendung war bestens dazu geeignet, einen genau gegenteiligen Eindruck von jedweder Integrationsmöglichkeit zu erlangen. Von uns wird ständig Verständnis, Rücksichtnahme, Geduld und Verdrängen der Realität erwartet. Dabei werden wir von Politikern in die Schranken gewiesen, die mit der Welt, von der sie berichten, nichts zu tun haben. Jeder kritische Ansatz wird als rassistisch, fremdenfeindlich oder Nazi abgetan. Dieses ständige Einprügeln auf des Deutschen Schuld ist nicht zu ertragen. Und der Einspieler einer libanesischen Großfamilie bestätigt jedenfalls meinen Eindruck. In diesem Land geht so einiges schief. Gewaltig !

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.10.2012 16:11 Uhr
Reinhold Maier
Reinhold Maier (Reinmai) - 25.10.2012 16:11 Uhr

@Frau Wedekind...

...zunächst: Ich habe diese Talkshow nicht gesehen. Inhaltlich möchte ich aber Ihrem Kommentar dennoch voll zustimmen. Vor kurzem habe ich zu einem ähnlichen Thema hinsichtlich Islam in Deutschland geschrieben, daß Selbstkritik seitens dieser Religion ein Tabu darstellt, obwohl dringend vonnöten. Auch darum ist Integration, abgesehen von wenigen Ausnahmen, aus meiner Sicht zum Scheitern verurteilt. Aber die Verantwortlichen in der Politik verschließen Augen und Ohren...und es wird sich daran auch langfristig solange nichts ändern, bis andere Parteien diese Problematik ehrlich und mit offener Diskussion annehmen.

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 25.10.2012 13:11 Uhr

Für Hassprediger darf es kein Forum geben

Und ausser der Meinungsfreiheit, gibt es noch Regeln des Umgangs, die jeden ausschliessen sollten, der sich in den Medien nicht benehmen kann.
Frau Will aber lebt von Zuschauerzahlen, sucht die Konfrontation anzuheizen und nicht die für viele langweilige Aufklärung ich frage mich, was die Herren Bosbach und Buschkowsky in einem Forum mit Beck und ..... suchen. Denn überzeugen können diese Zwei den Gutmenschen und den anderen nicht von der Vernunft.

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Antworten (2) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 26.10.2012 15:37 Uhr
Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 26.10.2012 15:37 Uhr

werde darüber recherchieren

mal sehen

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Bar Is Gk
Bar Is Gk (BarisGK) - 25.10.2012 13:29 Uhr

Na na,

Buschkowksy ist mehr Gutmensch, als Sie wahrhaben wollen. Er redet von Fordern und Fördern, ein wahrer Sozialdemokrat und mehr Multi-Kulti-Realist, als Sie es vielleicht wahrhaben wollen.

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Jan Frisch

Ein paar Anmerkungen

Zum einem muss man jemanden nicht sonderlich "gezielt" mit einem Messer am Oberschenkel verletzten, damit viel Blut fließt - Beine sind nun einmal gut durchblutet.
Zweitens leidet Herr Bosbach inzwischen sichtlich an einer Krebserkrankung, und ich vermute er trug eine rote Hose, weil so seine abgemagerten Beine nicht aus dem roten Sofa hervorstachen - das könnte man mit ein wenig Pietät auch einfach mal unerwähnt lassen!
Und letztlich ist jede Debatte über Integration ein mindestens zweischneidiges Schwert, denn alle Seiten machten und machen Fehler, aber in der Diskussion kam zumindest eindeutig heraus, dass das brökelnde Sozialsystem und die Einsparungen im Bildungswesen es sind, die die Probleme der "sozial Benachteiligten" drastisch verschärfen. Ungelernte oder nur gering Qualifizierte Menschen werden nicht mehr gebraucht in unserer Gesellschaft - stupide Arbeiten machen Maschinen, und dieser Mehrwert kommt einzig und allein deren Besitzern zugute.

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Walter Haller
Walter Haller (whaller) - 25.10.2012 13:09 Uhr

Heuchlerisch

Diese jahrelange, völlig nutzlose «Diskussion» um die so genannte Integration ist überflüssig und heuchlerisch: Muslime wollen in Europa ihre eigene, rückwärtsgewandte, mit unseren Wertvorstellungen nicht kompatible, Lebensart ausbreiten und verankern. Um dieses Ziel zu erreichen ist jedes Mittel recht. Der aggressive, nicht kompromissfähige, emotional unkontrollierte «Kabarettist» mit seinem vorgefassten, verschrobenen Meinungsbild vermittelt mit jedem einzelnen Votum, dass es ihm eben nicht um Respekt vor «Nicht-Muslimen» geht. Die Sprache ist greifbar und konkret: Es geht um Ver- und Missachtung der westlichen Kultur (ausgenommen ist hier natürlich die Kohle die man aus den schmutzigen Händen der «Nichtgläubigen» entgegen nimmt). Um das latente Minderwertigkeitsgefühl zu verdrängen zitiert man sinnfreie Verse die kontrovers zum Christentum auf Abgrenzung, Provokation und Konfrontation setzen.

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Herbert Sax
Herbert Sax (H.Sax) - 25.10.2012 12:28 Uhr

Anne Will - aber kann nicht

Warum hat sie nicht andere Kabarettisten mit türkischem Migrationshintergrund eingeladen? Wir haben doch noch den Bülent Ceylan und Django Asül. Das wäre wohl weniger peinlich geworden, oder war es Absicht jemanden einzuladen, der eher die Vorurteile gegen seine Volksgruppe bestätigte.

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Matthias Schwarzer

Lieber Herr Somuncu,

ich möchte Ihnen einen gut gemeinten Ratschlag geben:

Da Sie als Comedian durchaus Talent haben und ich bei ihnen nicht automatisch wegzappe, Sie sich und ihrem Anliegen mit politischen und gehässigen Auftritten wie gestern bei Will aber schaden, würde ich Ihnen empfehlen, sich doch auf die Comedy zu konzentrieren und auch dort weniger hasserfüllt oder politisch aufzutreten.

Wie toll wäre es gewesen, wenn Sie gestern bei Will politsch neutral und unparteiisch einfach mit gutem Humor, feiner Ironie und gekonnter Schlagfertigkeit dem Thema eine Leichtigkeit gegeben hätten, die Brücken baut.

Wirklich beliebt sind in Deutschland nur die differenzierter denkenden und nicht parteipolitisch festgelegten Comedians wie Nuhr, Hirschhausen, Hader und andere. Brüllaffen wie Appelt oder Parteigänger wie Priol sind immer nur zweite Garnitur, auch wenn sie ihr Publikum haben. Ich würde mich freuen, wenn Sie die erste Garnitur anstreben.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.10.2012 13:33 Uhr
Bar Is Gk
Bar Is Gk (BarisGK) - 25.10.2012 13:33 Uhr

Doch tut er!

Er ist Deutscher und prägt diese Gesellschaft mit. Das werden Sie ihm nicht nehmen können. Aber da zeigen Sie endlich mal Ihr wahres Gesicht. Ich warte schon die ganze Zeit darauf, dass jemand hier endlich radikaler formuliert und sich entlarvt.

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 25.10.2012 13:24 Uhr

Warum die Anrede " Lieber ....

Meinen Sie, das Herr Somuncu diese Anbiederungsformel verient, geschweige denn verstanden hat?
dieser "Liebe Herr... ist für mich kein "lieber Herr..., sondern ein Aufhetzer, der nicht zu unserer Gesellschaft gehört.

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Erik Felgenhauer

Kein "Comedian"

Herr Somuncu ist kein Comedian und das will er auch nicht sein. Er ist beinharter Kaberretist, der seine Finger, nein seine beiden Hände in die Wunde legt und nicht weichgespült sondern auch mal brachial kritsiert. Und das aber sehr diffenenziert. Ihn mit solchen Kuscheltypen wie Hirschhausen zu vergleichen ist falsch.
Appelt ist einfach nur schwach und langweilig und Priol ist halt wie bspw Pispers alte Schule, d.h Sozinah.
Somuncu ist unangepasst. Sowas ist selten in Deutschland, das sollte er sich bewahren und nicht seine Bissigkeit mit TV-Sendezeit eintauschen wie viele Andere es tun.

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Bar Is Gk
Bar Is Gk (BarisGK) - 25.10.2012 11:35 Uhr

Wow, um Erkenntnisse reicher!

Warum der Islam als Fundament dient, auf dem Gewalt wächst, ist eine ziemlich dumme Frage. Religion wurde auch immer dazu genutzt, sich selbst dem anderen überlegen zu führen. Der IRA-Terror war unter anderem immer wieder christlich argumentativ unterlegt.

Der Judenhass, der zu der Katastrophe ab 1933 führte, geht auf die christliche Geschiche zurück.

Und jetzt? Lässt sich darauf was ableiten? Ja, das Problem ist nicht der Islam, das Problem ist mangelnde Bildung, mangelnde Perpektiven und eine öffentlich gelebte Ablehnung und Abneigung gegen Muslime, die in weiterer Konfrontation enden wird.

Das Strafrecht kann die Radikalsten aus dem Verkehr ziehen, der Rest ist mühevolle Kleinarbeit. Und an alle rechten Socken, die sich hier wieder herumtreiben:

Eure Positionen sind nicht durchsetzbar, werden nicht durchsetzbar sein. Gebt einfach auf. Keiner wird in Deutschland je wieder aufgrund seiner Religion, Hautfarbe, Herkunft abgeschoben werden. Nie wieder!

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Philipp Laurisch

Geschenk für die deutsche Politik

Sie sind Politiker und möchten die totale Überwachung? Kein Problem! Lassen Sie islamische Hassprediger ins Land (ein Herr Jones wird dagegen vorsorglich ausgeladen). Sie können dann den Leuten mit der Terrorgefahr Angst machen und der Bürger FREUT sich über Drohnen und Internetzensur!
Sie möchten deutsche Kinder ihren Eltern möglichst früh wegnehmen und in eine staatliche Gleichschaltungsinstitution stecken? Kein Problem! Kultivieren Sie ihren intergrationsunwilligen Bevölkerungsteil und behaupten Sie, die Kindergartenpflicht diene der TERRORABWEHR!
Das Problem ist nicht, dass die deutsche Gesellschaft den Islam nicht integrieren will. Das Problem ist, dass der Islam die deutsche Gesellschaft integrieren will. Salafisten finden sich mittlerweile bei der Polizei in NRW und auf der BER-Baustelle - Integration von unten eben.
In 20-30 Jahren wird sich die Diskussion erledigt haben.

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Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.10.2012 11:28 Uhr
bernd stegmann

Bis auf den Umstand, das ich der Meinung bin, die deutsche Gesellschaft würde nicht den Islam

integrieren wollen, sondern den Mensch, den Moslem, wenn es denn ginge, stimme ich Ihnen zu. Wie den meisten Vorkommentatoren, die realistisch erkannt haben, das sich der Islma nicht integrieren lässt und DAS Problem darstellt.

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Franz Becker
Franz Becker (FBXL9) - 25.10.2012 11:15 Uhr

Eigenkommentar der FAZ-Klassifikation: "Themen zu diesem Artikel: Anne Will | Gesellschaft"

Gott sei dank ist Fernsehen nicht "alternativlos". Es gibt es auch noch die Möglichkeit zur Verhinderung von medialen "Sintfluten": Der Abschaltknopf vor Mitternacht.

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Christian Meyleran

Realitätssinn?

Diese Sendung verlief wieder in dem Rahmen ab, der von den Öffentlich-Rechtlichen für dieses Thema vorgegeben wird. Es ist scheint auch einen Trend in die Richtung zu geben, dass die Seite der Türken/Muslime von immer weniger zugänglichen bis offen aggresiven Gesprächsteilnehmer (gestern Somuncu) vertreten wird. Am Ende wollte man dann, wie üblich, die Story verkaufen, dass Bildung die einzige Losung für eine Vielzahl von Problemen sein soll, die man anscheinend öffentlich gar nicht ehrlich diskutieren möchte.

Dass die Integrationschancen für eine immer höhere Anzahl von Muslimen in Deutschland objektiv gesehen immer schlechter werden, dies auszusprechen ist nicht Teil der öffentlich-rechtlichen Agenda. Dort fragt man sich auch nicht, warum man trotz jahrzehntelanger "Diskussion" keine Fortschritte gemacht hat und warum die Probleme beständig zu- statt abnehmen.

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Franz-Josef Wilde

Rechtsextremismus ist ein Christenproblem?

Ich darf lesen: "Volker Beck zog einen schrägen Vergleich: Schließlich sage über den Rechtsextremismus auch keiner, dabei handele es sich um ein typisch deutsches Christenproblem.".
Wer als sich als Christ bezeichnet und Christus, der Jesus ist, nachfolgt, kann wohl keinem Rechtsextremismus anfallen, der sich in Gewalt und Hass äußert. Ich kenne aus dem Neuen Testament kein einziges Zitat, das zur Gewalt aufruft, das 9/11, Mord und Totschlag rechtfertigt. Ich kenne auch keine von Rechtsextremisten in Deuschland angführte biblische Begründung für deren Greueltaten.
Das ist im Islamismus völlig anders und wird auch so gehandhabt. Beispiele stehen oft in der FAZ.

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Antworten (3) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 28.10.2012 17:18 Uhr
Franz-Josef Wilde

Bitte nicht die Fakten verdehen!

Es ist mir überhaupt nicht erinnerlich Herr Schreiber, dass das 3. Reich sich auf die Auslegung der Bibel gründet. Dieses System war menschenverachtend und hat mit biblischen Christentum nichts gemein noch wurde die Theorie des Nationalsozialismus aus ihm hergeleitet. Wenn "Christen" ihm nachgelaufen sind, hat das mit Christentum nichts zu tun.
Und nun schauen Sie sich mal 9/11 und all die gegenwärtigen Greueltaten an. Das ist in meinen Augen religiös motivierter Rechtsextremismus. Und meiner Kenntnis nach gibt es allerlei Zitate im Koran, was Andersgläubige sind, wie sie betitelt werden und wie man sie behandeln soll. Und Busch motivierte sich durch seine Gläubigkeit? Und wenn SIe die Keuzzüge als Motivation Ihrer Meinung hervorzaubern, dann sollten wir uns vielleicht auch noch mal über Ramses unterhalten - wir leben in einer anderen Zeit. Übrigens sind die Christen die bei Weitem am meisten verfolgte Religionsgruppe der Gegenwart - wo wohl - ja in den meisten "Gottesstaaten".

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Michael Schreiber

Begründung für Gewalt?

Eine Begründung für Mord, Gewalt, 9/11 werden Sie auch im Koran bei vernünftiger Auslegung nicht finden. Trotzdem werden Bibel und Koran (Christentum und Islam) immer wieder genutzt um eben diese Dinge zu begründen. Da sind die "Anführer" plötzlich im Auftrag des Herrn unterwegs - nicht nur im Islam, auch Bush führte schon auf diese Weise Krieg. Die Verbindung zu den Kreuzzügen ist kein Zufall.
Wenn Sie in den Mord an Millionen von Juden zusammenhanglos zur Geschichte des Christentums stellen, ist das Ihre Sache. Man kann dies auch anders sehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser Völkermord nicht hätte stattfinden können, wenn sich die Menschen dieser Zeit an die Bibel oder den Koran gehalten hätten. Die weit überwiegende Bevölkerung jener Zeit in Deutschland waren Christen bzw. einer christlichen Gemeinschaft zugeordnet. Eine Tatsache, die weh tut und mich traurig stimmt.

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Peter Reisse
Peter Reisse (Buchfink) - 25.10.2012 13:28 Uhr

Haßprediger haben in Deutschland nichts zu suchen.

Und wenn Frau Will ein anderes Deutschland, das von Beck, oder Somuncu will, dann hat sie ihren Job nicht verstanden. Aber Sie gehört ja zui einer Generation der Leichtigkeit des Seins, ist anscheinend keinen Werten, sondern nur Einschaltquoten verpflichtet.

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Matthias Schwarzer

Somuncu

Der türkischstämmige Möchtegern-Kabarattist Somuncu, vom Temperament wohl ein sehr aufbrausender Typ, der sich nicht unter Kontrolle hat, hat in der Sendung ein Eigentor nach dem anderen geschossen und das wohl nicht einmal bemerkt. Mit seinem aggressiven und asozialen Benehmen hat er leider nur Vorurteile gegenüber Türken bestätigt, so als ob er von der NPD dafür bezahlt worden wäre. Vielleicht hat Will ihm diese Falle sogar bewusst gestellt, und er ist hineingetappt.

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Thomas Dehl
Thomas Dehl (tdse13) - 25.10.2012 10:16 Uhr

Handelt es sich nicht auch um Staatsversagen?

Auch mir hat der Auftritt der Förderschullehrerin imponiert. Im Gegensatz zu Herrn Beck, der durch Reden das Problem lösen möchte. Aber wo sind diese jungen Menschen aufgewachsen und zur Schule gegangen? Welches Gesellschaftsbild wurde ihnen vermittelt?

Hier hat die Politik u. A. in NRW versagt. Und Mulit-Kulti ist nicht die Lösung sondern gefährlich, da dadurch Paralellgesellschaften gefördert werden. Integration und Assimilation in der 2. oder spätestens 3. Generation sind notwendig.

Und setzt der Staat in NRW seine Rechte durch? Anwesenheitspflicht in der Schule, etc. Und wie steht es mit der Aussage der Förderschullehrerin, daß viele Töchter von Emigrantenfamilien minderjährig verheiratet werden? Ist das nicht illegal? Und was tut der Staat dagegen? Und ist sie als Beamtin nicht dazu verpflichtet, Anzeige in Fällen der Verheiratung von Minderjährigen zu stellen?

Es sieht meiner Meinung nach auch nach Staatsversagen gerade in NRW aus.

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Wolfgang Weinmann

Reden ist das Maximale

was zu diesem Problemfeld in Deutschland erlaubt ist. Notwendige Konsequenzen sind tabu. Mehr kann man nicht dazu sagen.

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Jahrgang 1971, Redakteurin in der Politik.

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