25.10.2012 · Gestern Abend sollten sich die fünf Talkgäste Anne Wills der Frage widmen, warum junge Muslime radikal werden. Überwiegend befasste sich die Runde allerdings mit Integrationsversäumnissen aller Art.
Von Uta RascheRichtlinien für Lesermeinungen
Die FAZ.NET-Redaktion bietet allen registrierten und eingeloggten Nutzern die Möglichkeit, sich mit den aktuellen Beiträgen auf FAZ.NET konstruktiv und kritisch auseinanderzusetzen und eigene Leser-Kommentare zu veröffentlichen. Für jede Meinungsäußerung stehen 1000 Zeichen zur Verfügung. Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist, dass die Verfasser und Verfasserinnen ihren wirklichen Namen nennen, d.h. in ihrer FAZ.NET-Registrierung den korrekten Vor- und Nachnamen eingetragen haben. Im Falle der Veröffentlichung des Leser-Kommentars weisen wir am Beitrag sowohl den Klarnamen als auch den Nickname des Lesers aus. Unter Pseudonym oder anonym verfasste Texte können nicht berücksichtigt werden.
Veröffentlicht werden nur Beiträge, die auf den jeweiligen Artikel und sein Thema seriös und sachbezogen eingehen. Links- und rechtsradikale, pornographische, rassistische, beleidigende, verleumderische sowie ruf- und geschäftsschädigende Inhalte können nicht berücksichtigt werden, ebenso wenig sachlich falsche oder in angemessener Zeit nicht nachprüfbare Behauptungen. Links sind in den Leser-Kommentaren von FAZ.NET nicht gestattet. Die Redaktion behält sich vor Leser-Kommentare zu kürzen oder zu modifizieren. Jeder verfasste Beitrag wird von der Redaktion geprüft und schnellstmöglich veröffentlicht, sofern er diesen Richtlinien für FAZ.NET-Lesermeinungen nicht zuwiderläuft. Nutzern, die wiederholt versuchen, den Richtlinien nicht entsprechende Beiträge zu veröffentlichen, kann die Registrierung entzogen werden.
Für veröffentlichte Meinungsbeiträge gewähren Sie uns das unentgeltliche, zeitlich und örtlich unbegrenzte und nicht ausschließliche Recht, diese Aussagen ganz oder teilweise zu nutzen, zu vervielfältigen, zu modifizieren, anzupassen, zu veröffentlichen, zu übersetzen, zu bearbeiten, zu verbreiten, aufzuführen und darzustellen, Dritten einfache Nutzungsrechte an diesen Aussagen einzuräumen sowie die Aussagen in andere Werke und/oder Medien zu übernehmen.
Wir möchten Sie ausdrücklich darauf hinweisen, dass der gesamte Auftritt von FAZ.NET von verschiedenen Suchmaschinen intensiv ausgewertet wird und die Inhalte dort auch gelistet werden. Das schließt die Leser-Kommentare automatisch ein, so dass diese auch über FAZ.NET hinaus im Internet jederzeit recherchierbar sind.
Buschkowski hat es auf den Punkt gebracht
Buschkowski hat recht: Die Einwanderer kommen nicht, weil sie Deutsche werden wollen, d. h. wie Deutsche leben wollen. Sie kommen nicht, weil es hier freie Diskussionen über alles gibt (die wollen viele Deutsche leider auch nicht, insbesondere die Linken), weil ihre Frau an den FKK Strand gehen und die Tochter sich selbst einen deutschen Freund suchen kann. Genau das ist der Punkt. Die überwiegende Mehrheit der muslimischen Einwanderer möchte hier leben wie in den Herkunftsländern, d. h. in einer Parallelgesellschaft aber unter Genuß der hiesigen Vorteile. Soweit ich das mitbekommen habe, wurde aber leider auch wieder nicht über die Inhalte des Islam diskutiert. Die sind doch das eigentliche Problem. Wäre der Islam anders, könnte man nicht in Berufung auf ihn Gewalttaten gegen Nichtmuslime begehen und es gäbe auch keine Haßprediger. Glaube und Gewaltbereitschaft der Muslime korrelieren stark. Aber dieses Thema ist politisch nicht korrekt und wird deshalb als rechtsextrem tabuisiert.
Es ist interessant zu sehen, wie oft in diesen Kommentaren Herr Somuncu
als (negativ bewerteter) Vertreter der türkischen
Bevölkerungsgruppe dargestellt wird.
Zumal sich wohl die allerwenigsten Kommentatoren abseits der Talkshow
mit ihm befasst haben.
Schade ist wirklich, dass scheinbar Frau Durmaz aus den meisten
Überlegungen völlig herausfällt. Vielleicht, weil sie
einfach nicht in das Schema F des unangenehmen, weil ach so
selbstverständlich unangepassten und deshalb unerwünschten
Ausländer passt?
Frau Will hatte doch in einer ihrer (leider zu) seltenen Momente der
Gesprächskontrolle (Manchmal wünschte ich, Frau Durmaz
hätte die Männer mal in die stille Ecke gestellt ;) auf
Ähnlichkeiten der beiden Lebensläufe von Frau Durmaz und Herrn
Somuncu hingewiesen!
Dass sich hieraus völlig unterschiedliche Charaktere entwickeln,
ist doch nur natürlich.
Antwort auf: Machen Sie uns "Migranten" ein Angebot...
Na dann will ichs mal versuchen.
Neben Job und Familie gibt es in Deutschlandeine 3.Säule des
gesellschaftlichen Zusammenlebens und die heißt Ehrenamt:
Es uss nicht gleich die Feuerwehr sein (die Königsdiszipln des
Ehrenamts) auch das technische Hilfswerk kommt den Interessen vieler
Jungs entgegen und öffnet in der Bewerbung um einen technischen
Beruf mehr Türen als eine gute Englischnote.
Dann gibt es noch das freiwilligen sozialen Jahr, das neben einem
Praktikantengehalt auch berufliche Praxis bringt, aber auf 26 Jahre
befristet ist.
Dazu gibt es inzwschen auch den Bundesfreiwilligendienst für
Menschen bis 70 und mit jeder Qualifikation.
Mit all diesen sozialen Diensten habe ich beruflich zu tun, auch in
Ballungszentren mit hohem Migrantenanteil. Nur verirrt sich in diese
Dienste kaum ein (muslimischer Migrant, obwohl dese Dienste von allen
benötigt werden.
Wenn ich nur schmollend in der Ecke sitze, kommt zu mir auch kein
Sozialarbeiter und nimmt mich an die Hand.
Erweiterung
Vergessen sie bitte nicht all die künstlerischen und sportlichen
Möglichkeiten, die weniger einem Ziel, als vielmehr einfach
"nur" der eigenen Entwicklung dienen.
Zumal meiner Meinung nach, der Job eine weniger große Säule
des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist, als vielmehr das Umfeld, die
Familie, die Freundeskreise, generell jeglicher Kontakt zu anderen
Menschen (Vereine, Verbindungen, Parteien nat. auch THW und Freiwillige
Feuerwehr).
Möglicherweise ist es genau dieses Angebot, welches in den von
ihnen angesprochenen Ballungszentren nicht nur ausbaufähig sondern
auch -notwendig wäre?
Ich halte Herrn Somuncu, der übrigens Deutscher ist, für
einen sehr klugen Menschen, manchmal steht er sich selbst aber im Weg
mit so manchen Argumentationen. Denn auch Menschen mit
Migrationshintergrund entgeht doch nicht, dass in Teilen der
Gesellschaft etwas gewaltig schief geht mit der Integration. Dass es
Menschen gibt, die sich ihr schlicht verweigern.
Und auch, dass die Salafisten gern als Rattenfänger agieren, die
unzufriedene Deutsche (Konvertiten) und Ausländer von ihren
radikalen und nicht mit dem GG zu vereinbarenden Vorstellungen zu
überzeugen suchen. Diese halte ich für sehr gefährlich.
Was an solchen Diskussionsrunden echt nervt, ist das ewig und drei Tage
Zustandsbeschreibungen gegeben werden, aber keine Lösungen. Was
insbesondere bei aktiven Politikern wie Buschkowsky verwunderlich ist,
sind diese doch jeden Tag mit solchen Problemen konfrontiert sind. Wo
sind die Lösungen?
Gepflegte, wohlanständige Ausländerfeindlichkeit
Es ist erschreckend, wie die Kommentarorinnen und Kommentatoren sich
hier teilweise auf Äußerlichkeiten fokussieren.
Sätze wie:
"Beängstigend war auch sein angriffslustiges Gesicht, der
Tonfall und die Gestik."
zeigen, wie schnell die "Grenzen der Aufklärung" im
horkheimeradornoschen Sinne auch heute erreicht werden und sollten uns
aufhorchen lassen.
Na ja, wer so auftritt, muss sich auch harte Kritik gefallen lassen.
Stigmatisierungen sind sicherlich abzulehnen.Aber leider kam es rüber wie Hass,vielleicht hatte er seine Mimik nicht unter Kontrolle.Was aber wirklich nachdenklich macht ist diese ewige Opfer-Rolle:Die Deutschen haben uns nicht integriert,sie haben uns schikaniert usw.- das ist eine Argumentation die nicht mehr verfängt.Türken bekommen in Deutschland Kindergeld,sie bekommen Bafög,können Abitur machen.Warum wird das auf türkischer Seite nicht anerkannt?Immer nur dieses selbstmitleidige Lamentieren was man als armer Ausländer hier zu ertragen hat („sie haben uns geholt und dann nicht integriert...").Das nennt man Selbstlüge.Es gibt viele Türken, die es objektiv sehen.Sie sind aber in der Minderzahl.Solange ein Erdogan in Deutschland bejubelt wird, weil er einen eigenen islamisch-türkischen Parallel-Staat in Deutschland fordert (denn nichts anderes sagt er, wenn er Integration als Verbrechen tituliert) haben wir leider verhärtete Fronten.Helfen wird wohl nur eine Einwanderungs-Restriktion
Buschkowskys Analyse stimmte zu 100% - helfen würde nur eine neue Einwanderungskontrolle.
Man sollte nicht vergessen,dass vor allem viele gutwillige Türken in Neukölln hinter ihrem Bezirksbürgermeister stehen.Er vertritt auch ihre Rechte.Und in seiner Analyse liegt er natürlich als einziger Politiker richtig,die anderen trauen sich nur nicht,die Wahrheit offen auszusprechen. Der Türke in der Runde hat vielleicht schlechte Erfahrungen gemacht,seine typische Schuldsuche bei den bösen Deutschen greift aber nicht mehr - diese Opfertaktik übernehmen nicht einmal mehr unsere ignoranten Medien.Die Zustände sind also offensichtlich.Was kann man nun tun, damit das Kind nicht immer tiefer im Brunnen versinkt,in den es vor Jahrzehnten schon hineingefallen ist?Es hilft nur eine neue Einwanderungskontrolle.Keine Islamisten mehr hineinlassen.Die Staatsbürgerschaft der hier lebenden Islamisten und Salafisten ersatzlos einziehen, die Leute abschieben.Die Familienzusammenführung ersatzlos stoppen.Sie ist eine schlimme Art des verdeckten Braut-Handels.Einwanderung besser kontrollieren.
Diese Sendungen sind Gift für jede Integration
Von diesem Herrn Somuncu habe ich im Leben noch nie was gehört. Dabei wäre es auch besser geblieben. Es erschließt sich mir nicht, warum man jemanden mit diesem Benehmen und Stil in eine solche Sendung einlädt. Allein dieses herumfläzen auf dem Sessel, unhöflich, überheblich, arrogant und aggressiv. Dieser Mann verkörperte für mich den Macho par excellence. Die ganze Sendung war bestens dazu geeignet, einen genau gegenteiligen Eindruck von jedweder Integrationsmöglichkeit zu erlangen. Von uns wird ständig Verständnis, Rücksichtnahme, Geduld und Verdrängen der Realität erwartet. Dabei werden wir von Politikern in die Schranken gewiesen, die mit der Welt, von der sie berichten, nichts zu tun haben. Jeder kritische Ansatz wird als rassistisch, fremdenfeindlich oder Nazi abgetan. Dieses ständige Einprügeln auf des Deutschen Schuld ist nicht zu ertragen. Und der Einspieler einer libanesischen Großfamilie bestätigt jedenfalls meinen Eindruck. In diesem Land geht so einiges schief. Gewaltig !
Antwort (1) zu dieser Lesermeinung anzeigen neueste Antwort: 25.10.2012 16:11 Uhr@Frau Wedekind...
...zunächst: Ich habe diese Talkshow nicht gesehen. Inhaltlich möchte ich aber Ihrem Kommentar dennoch voll zustimmen. Vor kurzem habe ich zu einem ähnlichen Thema hinsichtlich Islam in Deutschland geschrieben, daß Selbstkritik seitens dieser Religion ein Tabu darstellt, obwohl dringend vonnöten. Auch darum ist Integration, abgesehen von wenigen Ausnahmen, aus meiner Sicht zum Scheitern verurteilt. Aber die Verantwortlichen in der Politik verschließen Augen und Ohren...und es wird sich daran auch langfristig solange nichts ändern, bis andere Parteien diese Problematik ehrlich und mit offener Diskussion annehmen.
Für Hassprediger darf es kein Forum geben
Und ausser der Meinungsfreiheit, gibt es noch Regeln des Umgangs, die
jeden ausschliessen sollten, der sich in den Medien nicht benehmen kann.
Frau Will aber lebt von Zuschauerzahlen, sucht die Konfrontation
anzuheizen und nicht die für viele langweilige Aufklärung ich
frage mich, was die Herren Bosbach und Buschkowsky in einem Forum mit
Beck und ..... suchen. Denn überzeugen können diese Zwei den
Gutmenschen und den anderen nicht von der Vernunft.
Na na,
Buschkowksy ist mehr Gutmensch, als Sie wahrhaben wollen. Er redet von
Fordern und Fördern, ein wahrer Sozialdemokrat und mehr
Multi-Kulti-Realist, als Sie es vielleicht wahrhaben wollen.
Zum einem muss man jemanden nicht sonderlich "gezielt" mit
einem Messer am Oberschenkel verletzten, damit viel Blut fließt -
Beine sind nun einmal gut durchblutet.
Zweitens leidet Herr Bosbach inzwischen sichtlich an einer
Krebserkrankung, und ich vermute er trug eine rote Hose, weil so seine
abgemagerten Beine nicht aus dem roten Sofa hervorstachen - das
könnte man mit ein wenig Pietät auch einfach mal
unerwähnt lassen!
Und letztlich ist jede Debatte über Integration ein mindestens
zweischneidiges Schwert, denn alle Seiten machten und machen Fehler,
aber in der Diskussion kam zumindest eindeutig heraus, dass das
brökelnde Sozialsystem und die Einsparungen im Bildungswesen es
sind, die die Probleme der "sozial Benachteiligten" drastisch
verschärfen. Ungelernte oder nur gering Qualifizierte Menschen
werden nicht mehr gebraucht in unserer Gesellschaft - stupide Arbeiten
machen Maschinen, und dieser Mehrwert kommt einzig und allein deren
Besitzern zugute.
Diese jahrelange, völlig nutzlose «Diskussion» um die so genannte Integration ist überflüssig und heuchlerisch: Muslime wollen in Europa ihre eigene, rückwärtsgewandte, mit unseren Wertvorstellungen nicht kompatible, Lebensart ausbreiten und verankern. Um dieses Ziel zu erreichen ist jedes Mittel recht. Der aggressive, nicht kompromissfähige, emotional unkontrollierte «Kabarettist» mit seinem vorgefassten, verschrobenen Meinungsbild vermittelt mit jedem einzelnen Votum, dass es ihm eben nicht um Respekt vor «Nicht-Muslimen» geht. Die Sprache ist greifbar und konkret: Es geht um Ver- und Missachtung der westlichen Kultur (ausgenommen ist hier natürlich die Kohle die man aus den schmutzigen Händen der «Nichtgläubigen» entgegen nimmt). Um das latente Minderwertigkeitsgefühl zu verdrängen zitiert man sinnfreie Verse die kontrovers zum Christentum auf Abgrenzung, Provokation und Konfrontation setzen.
Warum hat sie nicht andere Kabarettisten mit türkischem Migrationshintergrund eingeladen? Wir haben doch noch den Bülent Ceylan und Django Asül. Das wäre wohl weniger peinlich geworden, oder war es Absicht jemanden einzuladen, der eher die Vorurteile gegen seine Volksgruppe bestätigte.
ich möchte Ihnen einen gut gemeinten Ratschlag geben:
Da Sie als Comedian durchaus Talent haben und ich bei ihnen nicht
automatisch wegzappe, Sie sich und ihrem Anliegen mit politischen und
gehässigen Auftritten wie gestern bei Will aber schaden, würde
ich Ihnen empfehlen, sich doch auf die Comedy zu konzentrieren und auch
dort weniger hasserfüllt oder politisch aufzutreten.
Wie toll wäre es gewesen, wenn Sie gestern bei Will politsch
neutral und unparteiisch einfach mit gutem Humor, feiner Ironie und
gekonnter Schlagfertigkeit dem Thema eine Leichtigkeit gegeben
hätten, die Brücken baut.
Wirklich beliebt sind in Deutschland nur die differenzierter denkenden
und nicht parteipolitisch festgelegten Comedians wie Nuhr, Hirschhausen,
Hader und andere. Brüllaffen wie Appelt oder Parteigänger wie
Priol sind immer nur zweite Garnitur, auch wenn sie ihr Publikum haben.
Ich würde mich freuen, wenn Sie die erste Garnitur anstreben.
Doch tut er!
Er ist Deutscher und prägt diese Gesellschaft mit. Das werden Sie ihm nicht nehmen können. Aber da zeigen Sie endlich mal Ihr wahres Gesicht. Ich warte schon die ganze Zeit darauf, dass jemand hier endlich radikaler formuliert und sich entlarvt.
Warum die Anrede " Lieber ....
Meinen Sie, das Herr Somuncu diese Anbiederungsformel verient,
geschweige denn verstanden hat?
dieser "Liebe Herr... ist für mich kein "lieber Herr...,
sondern ein Aufhetzer, der nicht zu unserer Gesellschaft gehört.
Kein "Comedian"
Herr Somuncu ist kein Comedian und das will er auch nicht sein. Er ist
beinharter Kaberretist, der seine Finger, nein seine beiden Hände
in die Wunde legt und nicht weichgespült sondern auch mal brachial
kritsiert. Und das aber sehr diffenenziert. Ihn mit solchen Kuscheltypen
wie Hirschhausen zu vergleichen ist falsch.
Appelt ist einfach nur schwach und langweilig und Priol ist halt wie
bspw Pispers alte Schule, d.h Sozinah.
Somuncu ist unangepasst. Sowas ist selten in Deutschland, das sollte er
sich bewahren und nicht seine Bissigkeit mit TV-Sendezeit eintauschen
wie viele Andere es tun.
Warum der Islam als Fundament dient, auf dem Gewalt wächst, ist
eine ziemlich dumme Frage. Religion wurde auch immer dazu genutzt, sich
selbst dem anderen überlegen zu führen. Der IRA-Terror war
unter anderem immer wieder christlich argumentativ unterlegt.
Der Judenhass, der zu der Katastrophe ab 1933 führte, geht auf die
christliche Geschiche zurück.
Und jetzt? Lässt sich darauf was ableiten? Ja, das Problem ist
nicht der Islam, das Problem ist mangelnde Bildung, mangelnde
Perpektiven und eine öffentlich gelebte Ablehnung und Abneigung
gegen Muslime, die in weiterer Konfrontation enden wird.
Das Strafrecht kann die Radikalsten aus dem Verkehr ziehen, der Rest ist
mühevolle Kleinarbeit. Und an alle rechten Socken, die sich hier
wieder herumtreiben:
Eure Positionen sind nicht durchsetzbar, werden nicht durchsetzbar sein.
Gebt einfach auf. Keiner wird in Deutschland je wieder aufgrund seiner
Religion, Hautfarbe, Herkunft abgeschoben werden. Nie wieder!
Geschenk für die deutsche Politik
Sie sind Politiker und möchten die totale Überwachung? Kein
Problem! Lassen Sie islamische Hassprediger ins Land (ein Herr Jones
wird dagegen vorsorglich ausgeladen). Sie können dann den Leuten
mit der Terrorgefahr Angst machen und der Bürger FREUT sich
über Drohnen und Internetzensur!
Sie möchten deutsche Kinder ihren Eltern möglichst früh
wegnehmen und in eine staatliche Gleichschaltungsinstitution stecken?
Kein Problem! Kultivieren Sie ihren intergrationsunwilligen
Bevölkerungsteil und behaupten Sie, die Kindergartenpflicht diene
der TERRORABWEHR!
Das Problem ist nicht, dass die deutsche Gesellschaft den Islam nicht
integrieren will. Das Problem ist, dass der Islam die deutsche
Gesellschaft integrieren will. Salafisten finden sich mittlerweile bei
der Polizei in NRW und auf der BER-Baustelle - Integration von unten eben.
In 20-30 Jahren wird sich die Diskussion erledigt haben.
Bis auf den Umstand, das ich der Meinung bin, die deutsche Gesellschaft würde nicht den Islam
integrieren wollen, sondern den Mensch, den Moslem, wenn es denn ginge, stimme ich Ihnen zu. Wie den meisten Vorkommentatoren, die realistisch erkannt haben, das sich der Islma nicht integrieren lässt und DAS Problem darstellt.
Eigenkommentar der FAZ-Klassifikation: "Themen zu diesem Artikel: Anne Will | Gesellschaft"
Gott sei dank ist Fernsehen nicht "alternativlos". Es gibt es auch noch die Möglichkeit zur Verhinderung von medialen "Sintfluten": Der Abschaltknopf vor Mitternacht.
Diese Sendung verlief wieder in dem Rahmen ab, der von den
Öffentlich-Rechtlichen für dieses Thema vorgegeben wird. Es
ist scheint auch einen Trend in die Richtung zu geben, dass die Seite
der Türken/Muslime von immer weniger zugänglichen bis offen
aggresiven Gesprächsteilnehmer (gestern Somuncu) vertreten wird. Am
Ende wollte man dann, wie üblich, die Story verkaufen, dass Bildung
die einzige Losung für eine Vielzahl von Problemen sein soll, die
man anscheinend öffentlich gar nicht ehrlich diskutieren möchte.
Dass die Integrationschancen für eine immer höhere Anzahl von
Muslimen in Deutschland objektiv gesehen immer schlechter werden, dies
auszusprechen ist nicht Teil der öffentlich-rechtlichen Agenda.
Dort fragt man sich auch nicht, warum man trotz jahrzehntelanger
"Diskussion" keine Fortschritte gemacht hat und warum die
Probleme beständig zu- statt abnehmen.
Rechtsextremismus ist ein Christenproblem?
Ich darf lesen: "Volker Beck zog einen schrägen Vergleich:
Schließlich sage über den Rechtsextremismus auch keiner,
dabei handele es sich um ein typisch deutsches Christenproblem.".
Wer als sich als Christ bezeichnet und Christus, der Jesus ist,
nachfolgt, kann wohl keinem Rechtsextremismus anfallen, der sich in
Gewalt und Hass äußert. Ich kenne aus dem Neuen Testament
kein einziges Zitat, das zur Gewalt aufruft, das 9/11, Mord und
Totschlag rechtfertigt. Ich kenne auch keine von Rechtsextremisten in
Deuschland angführte biblische Begründung für deren Greueltaten.
Das ist im Islamismus völlig anders und wird auch so gehandhabt.
Beispiele stehen oft in der FAZ.
Bitte nicht die Fakten verdehen!
Es ist mir überhaupt nicht erinnerlich Herr Schreiber, dass das 3.
Reich sich auf die Auslegung der Bibel gründet. Dieses System war
menschenverachtend und hat mit biblischen Christentum nichts gemein noch
wurde die Theorie des Nationalsozialismus aus ihm hergeleitet. Wenn
"Christen" ihm nachgelaufen sind, hat das mit Christentum
nichts zu tun.
Und nun schauen Sie sich mal 9/11 und all die gegenwärtigen
Greueltaten an. Das ist in meinen Augen religiös motivierter
Rechtsextremismus. Und meiner Kenntnis nach gibt es allerlei Zitate im
Koran, was Andersgläubige sind, wie sie betitelt werden und wie man
sie behandeln soll. Und Busch motivierte sich durch seine
Gläubigkeit? Und wenn SIe die Keuzzüge als Motivation Ihrer
Meinung hervorzaubern, dann sollten wir uns vielleicht auch noch mal
über Ramses unterhalten - wir leben in einer anderen Zeit.
Übrigens sind die Christen die bei Weitem am meisten verfolgte
Religionsgruppe der Gegenwart - wo wohl - ja in den meisten "Gottesstaaten".
Begründung für Gewalt?
Eine Begründung für Mord, Gewalt, 9/11 werden Sie auch im
Koran bei vernünftiger Auslegung nicht finden. Trotzdem werden
Bibel und Koran (Christentum und Islam) immer wieder genutzt um eben
diese Dinge zu begründen. Da sind die "Anführer"
plötzlich im Auftrag des Herrn unterwegs - nicht nur im Islam, auch
Bush führte schon auf diese Weise Krieg. Die Verbindung zu den
Kreuzzügen ist kein Zufall.
Wenn Sie in den Mord an Millionen von Juden zusammenhanglos zur
Geschichte des Christentums stellen, ist das Ihre Sache. Man kann dies
auch anders sehen. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser
Völkermord nicht hätte stattfinden können, wenn sich die
Menschen dieser Zeit an die Bibel oder den Koran gehalten hätten.
Die weit überwiegende Bevölkerung jener Zeit in Deutschland
waren Christen bzw. einer christlichen Gemeinschaft zugeordnet. Eine
Tatsache, die weh tut und mich traurig stimmt.
Haßprediger haben in Deutschland nichts zu suchen.
Und wenn Frau Will ein anderes Deutschland, das von Beck, oder Somuncu will, dann hat sie ihren Job nicht verstanden. Aber Sie gehört ja zui einer Generation der Leichtigkeit des Seins, ist anscheinend keinen Werten, sondern nur Einschaltquoten verpflichtet.
Der türkischstämmige Möchtegern-Kabarattist Somuncu, vom Temperament wohl ein sehr aufbrausender Typ, der sich nicht unter Kontrolle hat, hat in der Sendung ein Eigentor nach dem anderen geschossen und das wohl nicht einmal bemerkt. Mit seinem aggressiven und asozialen Benehmen hat er leider nur Vorurteile gegenüber Türken bestätigt, so als ob er von der NPD dafür bezahlt worden wäre. Vielleicht hat Will ihm diese Falle sogar bewusst gestellt, und er ist hineingetappt.
Handelt es sich nicht auch um Staatsversagen?
Auch mir hat der Auftritt der Förderschullehrerin imponiert. Im
Gegensatz zu Herrn Beck, der durch Reden das Problem lösen
möchte. Aber wo sind diese jungen Menschen aufgewachsen und zur
Schule gegangen? Welches Gesellschaftsbild wurde ihnen vermittelt?
Hier hat die Politik u. A. in NRW versagt. Und Mulit-Kulti ist nicht die
Lösung sondern gefährlich, da dadurch Paralellgesellschaften
gefördert werden. Integration und Assimilation in der 2. oder
spätestens 3. Generation sind notwendig.
Und setzt der Staat in NRW seine Rechte durch? Anwesenheitspflicht in
der Schule, etc. Und wie steht es mit der Aussage der
Förderschullehrerin, daß viele Töchter von
Emigrantenfamilien minderjährig verheiratet werden? Ist das nicht
illegal? Und was tut der Staat dagegen? Und ist sie als Beamtin nicht
dazu verpflichtet, Anzeige in Fällen der Verheiratung von
Minderjährigen zu stellen?
Es sieht meiner Meinung nach auch nach Staatsversagen gerade in NRW aus.
was zu diesem Problemfeld in Deutschland erlaubt ist. Notwendige Konsequenzen sind tabu. Mehr kann man nicht dazu sagen.