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Tim Mälzer kocht für die ARD „Ich mache nicht mehr den Kasper-Koch“

 ·  Tim Mälzer will als Fernsehkoch endlich ernst genommen werden. Vom 18. April an brutzelt er für die ARD. Samstagnachmittags um 15.30 Uhr, angelehnt an den früheren Sendeplatz der Hobbykochlegende Alfred Biolek, wird Mälzer in einer halbstündigen Sendung an der Pfanne stehen.

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Tim Mälzer will als Fernsehkoch endlich ernst genommen werden. Und deshalb brutzelt er vom 18. April an für die ARD. Samstagnachmittags um 15.30 Uhr, angelehnt an den früheren Sendeplatz der Hobbykochlegende Alfred Biolek, wird Mälzer von Ostern an im Ersten in einer halbstündigen Sendung an der Pfanne stehen. Gäste sind nicht eingeladen, es soll tatsächlich einzig und allein und seriös ums Kochen gehen.

Die ARD hat mit Mälzer einen Exklusivvertrag für zunächst ein Jahr geschlossen, rund dreißig Ausgaben seiner Sendung pro Jahr sind geplant. Zu Ostern wird Mälzer überdies mit zwei unterhaltsamen Dokumentationen zur „Welt der Ernährung“ zu sehen sein, zu Pfingsten sollen zwei weitere Dokumentationen folgen. Betreut werden Mälzers Sendungen federführend vom Norddeutschen Rundfunk, der WDR produziert mit.

„Ich mache nicht mehr den Kasper-Koch“

Bekannt geworden ist Mälzer als Koch-Zampano bei dem Privatsender Vox, der ihm von 2003 an Shows auf den Leib schrieb, die im Laufe der Jahre immer aufwendiger und actionreicher wurden. Seine erste Show hieß „Schmeckt nicht - gibt‘s nicht!“, sie lief täglich bei Vox, es folgten „Born to Cook“ und die „Kocharena“; zwischendurch schaute Mälzer immer wieder einmal auf einen Kochabend bei Johannes B. Kerner im ZDF vorbei.

„In zwei Jahren werde ich 40. Ich musste jahrelang auf Rampensau machen. Jetzt werde ich hoffentlich ernst genommen und erwachsen. Ich mache jedenfalls nicht mehr den Kasper-Koch“, sagte Mälzer der „Bild“-Zeitung zu seinem Sender- und damit verbundenen, intendierten Imagewechsel. In der real existierenden Kochwelt jenseits des Fernsehens kündigte Mälzer für dieses Frühjahr die Eröffnung seines neuen Restaurants an. „Bullerei“ soll die Gaststätte heißen.

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