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Medien Wolfram Weimer wird „Focus“-Chefredakteur

 ·  Die Nachfolge für den wichtigsten journalistischen Posten im Burda-Verlag ist geregelt: Wolfram Weimer, Chefredakteur des Magazins „Cicero“, folgt zum 1. September 2010 Helmut Markwort. Dieser bleibt Herausgeber des Magazins.

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fritz Teich

At Schroeter zu Merkel

Das war doch eine voellig korrekte Antwort auf die leicht unverschaemte Frage aus Holland. Man muss die Dinge auch auseinanderhalten koennen. Angela Merkel hat sinngemaess gesagt: Mich beluegt er nicht! Ob Wolfram Weimar luegt, wissen wir nicht. Ich fand sein Cicero nicht besonders interessant. Es bestand nach den diversen "Cicero-Skandalen" offensichtlichz nur aus Spin. Fuer den Focus braucht man sich noch weniger zu interessieren. Wissen fuer Schleimer.

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Wilko Schröter

@Harald Assnid

Die Anfrage von Rob Savelberg, Berlin-Korrespondent der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf", vom 24.10.2009 an Angela Merkel bei der Pressekonferenz zur Rolle von Wolfgang Schäuble bei der CDU-Spendenaffäre von 1999/2000, die sich bei "YouTube" ansehen lässt, zeigt nicht nur die Arroganz der Macht in Deutschland, sondern wirft auch ein bezeichnendes Licht auf den Zustand der deutschen "Qualitätsmedien" als "vierter Gewalt".
Für mich sind "Focus", "Spiegel" und "stern" zu größtenteils unpolitischen bunten Blättchen verkommen; der "politische Teil" beschränkt sich zumeist auf reine Hofberichterstattung bzw. "Linken-Bashing".

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Closed via SSO

Willenlos den Gelde hinterher

Geld scheint auch hier alles zu sein.
Ist Cicero ein durchaus anspruchsvolles Blatt, steht der Focus im Anspruch mit seiner ganzen Polemik und Show nur knapp über der Bildzeitung und gehört eigentlich zu den Boulevardzeitungen.
Das Geld hat sicherlich auch vorher zum sehr guten Leben mehr als gereicht.
Wenn ein Fußballspieler seine Heimatmannschaft verlässt, auch wenn diese in der Bundesliga spielt und er genug verdient, dann ist meist noch mit dem höheren spielerischen Anspruch begründet. Ein Profil will eben nicht in Gladbach um den Klassenerhalt spielen, sondern auch mal in der CL gegen intern. Mannschaften.
Doch wo ist diese aus dem Anspruch begründete Motivation, wenn von einem sehr guten anspriuchvollen Newcomer Blatt zu etwas wie dem Focus gewechselt wird?

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Peter Pagel

Quantensprung

An alle Schlaumeier (auch bei Wikipedia), die sich wundern, warum Quantensprung im Zusammenhang mit bedeutenden Veränderungen verwendet wird.
Es geht nicht darum, dass der Sprung ein großer wäre - ist er tatsächlich keineswegs. Interessant ist vielmehr eine andere Besonderheit des Quantensprungs: Es ist unmöglich vorherzusagen, wann dieser eintritt und der Quantensprung ist ein übergangsloser Zustandswechsel. Und genau darauf zielt die beliebte Metapher. Eben war die Welt noch so und mit einem Schlag sind die Dinge anders.
So gesehen ist die Einführung einer völlig neuen Art von Nachrichtenmagazin eben sehr wohl ein Quantensprung ...

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Harald Assnid

@Herrn Schröter

Wie unterschiedlicher Meinung man doch sein kann. M.E. ist der „Focus“ wahrlich nicht „rechtslastig“ und der „Spiegel“ keine bunte Klatsch-Zeitschrift. Was man dem „Focus“ anlasten kann, ist allenfalls eine reichlich illustriertenhafte Oberflächlichkeit. Da scheint mir nach wie vor der Spiegel weitaus mehr Substanz zu haben.
In gewisser Weise haben Sie aber vielleicht doch recht: „rechtslastig“ ist ja inzwischen – nach Jahrzehnten linker Volkserziehung – hier in Deutschland so ungefähr alles, was nicht dem verordneten linken Mainstream angehört. Ich kann mir nicht helfen, ich fand’s schöner, als das hier noch eine Demokratie war.

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Wilko Schröter

Mit Weimer wird der "Focus" noch rechtslastiger,

... bevor er endgültig von der Bühne verschwindet. (Da helfen dann auch keine frisierten Auflagenzahlen mehr).
Zwei bunte Klatsch-Zeitschriften ("stern", "Spiegel") sind genug.

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cuibono (cuibono) - 29.10.2009 13:07 Uhr

Quanten springen sehen? 'Natura non facit saltus'

Textauszug: .......Verleger Hubert Burda: „Der Erfolg von ,Focus‘ war ein Quantensprung für das Unternehmen.“...........
.
Hoppala! Von einem Verleger zumindest könnte man erwarten, daß er darüber aufgeklärt ist, was ein Quantensprung ist, denn daß er sagen wollte, daß der Focus Erfolg ein Verlags-Hüpferchen war, scheint mir doch eher unwahrscheinlich.
(Einen kleineren Sprung als einen Quantensprung gibt es quasi nicht).

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Harald Assnid

„Der Erfolg von ,Focus‘ war ein Quantensprung für das Unternehmen“

Dass die Zeitschrift ein großer Erfolg war, steht außer Frage. Ohne Herrn Burda zu nahe treten zu wollen, sei zum Sprachgebrauch – mehr so colorandi causa – die Anmerkung erlaubt, die in „Wikipedia“ sehr schön auf den Punkt gebracht wurde und daher hier wörtlich zitiert werden soll:
„Ein Quantensprung [ist] die kleinstmögliche Zustandsänderung in einem physikalischen System. Außerhalb der Physik wird heute oft von einem Quantensprung gesprochen, wenn von einem großen oder ungewöhnlichen Fortschritt die Rede ist. Dieses Verständnis ist genau das Gegenteil der eigentlichen physikalischen Bedeutung des Begriffs. Es ist unklar, wie und wann diese falsche Metapher Eingang in die Alltagssprache gefunden hat.“

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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