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Donnerstag, 20. Juni 2013
HERAUSGEGEBEN VON WERNER D'INKA, BERTHOLD KOHLER, GÜNTHER NONNENMACHER, FRANK SCHIRRMACHER, HOLGER STELTZNER

Doris Heinze packt aus Mach mir den Niklas

 ·  Nicht nur ihr Ehemann hat unter Pseudonym für den NDR gearbeitet, auch die suspendierte Fernsehspielchefin Doris Heinze selbst hat so zwei Drehbücher und ein Treatment geschrieben. Und hatte an dem Rollenspiel wohl ihren Spaß.

Artikel Bilder (1) Lesermeinungen (18)

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Karl-Heinz Andresen

Das Problem ist ja nicht Frau Heinze,

sie ist nur ein Symptom für den Morast, in dem solche Pflanzen in unendlicher Zahl auf das Beste gedeihen - und das geht immer so weiter, wie (fast) jeder weiß.

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Stefan Schoener

Die Spitze des Eisbergs ist noch gar nicht sichtbar!

Das ist noch nicht mal die Spitze des Eisbergs. Als ehemaliger freier Mitarbeiter wage ich die Behauptung, dass nur eine Auflösung aller O.R. Anstalten den Sumpf beseitigen könnte, wird wohl niemals dazu kommen.

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Detlef Wolf
Detlef Wolf (dewo) - 03.09.2009 15:01 Uhr

Vergessen Sie's, Herr Brandt,

Sie werden der staatlich sanktionierten Abzockerkrake GEZ in diesem Leben und in diesem Lande nicht mehr entgehen, falls Sie sich nicht ausschliesslich über die Printmedien über die Geschehnisse in der Welt informieren wollen. Selbst bei Ihrem Computer rauben sich diese Wegelagerer ja ihren Anteil, wie Sie sicher wissen. Es müsste wirklich eine Revolution wider die GEZ-Diktatur in diesem Lande passieren, dann bestünde eventuell die Chance, das Land von dieser Plage zu befreien. Da die Deutschen es jedoch mit dem Revoluzzern nicht so haben, besteht also kaum Hoffnung.
Ebensowenig gibt es - daraus folgend - natürlich Hoffnung, dass der Sumpf aus Pfründewirtschaft und Selbstbedienungsmentalität bei den öffentlich rechtlichen Einrichtungen irgendwann ausgetrocknet werden kann. Was wir hier am Beispiel Heinze erleben, war ein Unfall. Normalerweise soll dergleichen um Gottes Willen nicht ans Licht kommen, damit keiner auf die Idee kommt, vielleicht anderswo auch mal zu bohren und die Herrschaften aus ihrem Schlaraffenland aufzuschrecken. Aber, man darf sich beruhigen. In ein, zwei Wochen redet keiner mehr davon, und es kann ungeniert weiter gehen. Wetten?

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Frank Schuler
Frank Schuler (Frank75) - 03.09.2009 13:49 Uhr

Aus dem Vollen schöpfen

So geht es zu in einer Branche, die qua GEZ-Zwangsabgaben aus dem Vollen schöpfen kann: Korruption, Vetternwirtschaft, Größenwahn, Starallüren, Überbezahlung und - als Ergebnis - dümmliches Zeitgeist-Fernsehen.

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Thomas Brentana

Falls noch Zweifel bestehen ...

All denen, die der Meinung sind hier ginge es um viel Rauch um nichts sei folgendes an Herz gelegt. Der Fall zeigt (wieder einmal) deutlich auf, woran es in vielen Bereichen scheitert wenn Kontrollorganismen ihrem Auftrag nicht nachgehen (können/wollen).
Frau Heinze schreibt Drehbücher und kontrolliert sie anschliessend selbst!
Das heisst, sie befindet sie für gut, produzierens- und sendenswert. Dass nebenbei natürlich auch die (von ihr selbst) geforderten Auftragslöhne fliessen ist selbstverständlich. Soll heissen, die unabhängige Prüfstelle (Doris Heinze) für die Weitergabe von öffentlichen Geldern (GEZ Gebühren) prüft und bezahlt die Werke von unabhängigen Autoren (Doris Heinze). Ähnlich gelagerte Fälle gibt es haufenweise in dieser Repuublik nur eben in noch größeren Dimensionen, Stichwort Diätenerhöhungen werden von Abgeordneten beschlossen die selbst daran partizipieren, der "Rundfunkgebührenrat" prüft GEZ Erhöhungen und sitzt selbst in den ÖR Gremien die die Gelder anschliessend verteilen. Das solche "Prüfungen" eigentlich immer zu Gunsten der Geprüften ausfallen dürfte niemanden wundern.

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Nader Dastghaibi
Nader Dastghaibi (NaderD) - 03.09.2009 11:27 Uhr

Machtmissbrauch

Nun ja je mehr man über diese Affäre liest desto mehr drängt sich mir der Verdacht auf ,dass der Zuschauer gar nicht geprellt worden ist. Als Beispiel dieser Film: Freundin der Tochter ,den ich gesehen habe und gut fand, den hätte es nie gegeben, wenn Frau Heinze ihr Doppelspiel nicht gemacht hätte.
Wenn dazu die Dame,das in ihrer Freizeit gemacht hat,dann ist es im besten Fall eine Sache für das Arbeitsgericht ,um festzustellen ob sie ihren Arbeitsvertrag gebrochen hat aber sonst nichts.
Ich finde es von der Sache her nciht in Ordnung was sie gemacht hat ,aber es ist für den Zuschauer nicht schlimmes, denn wir hätten es eh nicht gemerkt.
Einzig die Drehbuchautoren und der Sender sind davon betroffen.
Wahrscheinlilch wird sie jetzt mehr Drehbücher schreiben. Nur wer wird sie veröffentlichen? :-)

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Alfons Crocusé
Alfons Crocusé (ALCR) - 03.09.2009 11:12 Uhr

Wenigstens ist jetzt geklärt, aus welcher Feder der ganze Krampf stammt...

alles recht banal und einfältig passend auf die Schiene des Hauptkonsumenten zugeschnitten und wenig überzeugend abgedreht...
.
Fernsehen ist was für naive gläubige Passivisten... da wundert einen nicht das auch "dahinter" noch "billiger Betrug" zu finden ist also nicht nur vordergründig...
.
Hoffentlich findet sich für derartige Betrügereien ein Richter, der das passende Strqfmaß bereithält... "Betrug im großen Stil gegenüber dem eigenen Arbeitgeber, der das Gehalt bezahlt... eine saubere ehrenwerte Sumpf-Gesellschaft da oben!
.

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Johann Beginn
Johann Beginn (jbeginn) - 03.09.2009 11:07 Uhr

Grundversorgung heißt das Zauberwort!

Diese ganze Hybris rings um die Filmproduktionen der Gebührensender muss abgeschafft werden. Auch im Bereich Sport der öffentlich rechtlichen Sender stinkt es gewaltig. Bei allen Sendern scheint es gängige Praxis zu sein, dass die Programmverantwortlichen Sendungen kaufen, die von Produktionsfirmen der Ehefrau oder der Kinder gemacht worden sind. Die im Grundgesetz festgeschriebene Grundversorgung betrifft nur Nachrichten, damit zusammen hängende Magazine und Hintergrundberichte, Wetter und Börse. Hinzu kommen noch eng begrenzte Sendungen aus dem kulturellen Bereich. Hier ist die Politik gefordert, endlich mal aufzuräumen. Die Gebührensender schwimmen im Geld, da sie neben den Gebühren auch noch erhebliche Werbeeinnahmen haben. In dieser Lage ist kein Politiker und auch kein Kartellamt in der Lage, einen fairen Wettbewerb der Sender zu gewährleisten, also auch keinen wirtschaftlichen Umgang mit unserem Geld. Aber wie kann man dieses Thema so bekannt machen, dass sich die Politiker damit befassen? In Wirklichkeit ist es doch leider so, dass die grosse Mehrheit der Zuschauer zufrieden ist, wenn sie ihren "Tatort" oder andere meist recht mittelmäßig bis schlecht gemachte Filme serviert bekommen.

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Sascha Kaiser
Sascha Kaiser (thorin) - 03.09.2009 08:33 Uhr

Kein wirtschaftlicher Schaden?

Ich kann die Argumentation, dem NDR sei kein wirtschaftlicher Schaden entstanden, nicht nachvollziehen. Für mich entsteht ein Schaden schon dadurch, dass mit Gebührenmitteln Drehbücher umgesetzt werden, die nicht die besten im Angebot waren und die dementsprechend auf Dauer auch niedrigere Quoten bringen. Und mit jedem Drehbuch, dass Frau Heinze aus ihrem Umfeld eingeschleust hat wurde ein Platz für gute, möglicherweise innovative Autoren genommen. Auch das ist Aufgabe der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten: Einen Markt schaffen für gute und ideenreiche Autoren. Wenn hingegen Skripte nur nach persönlichen Machenschaften ausgewählt werden, kann diese Funktion nicht mehr erfüllt werden. Übrigens: Bei den Schauspielern und Moderatoren ist es doch dasselbe. Da wird auch immer wieder derselbe elitäre Kreis für Unsummen verpflichtet. Und die derzeitige Ikone Veronica Ferres bekommt jedes Jahr ihre "Eine-Frau-geht-ihren-Weg"-Großproduktion auf den Leib geschneidert. Alles was zu diesem Filz beiträgt schadet dem Ruf und Ansehen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. In Geld ist sowas schwer zu greifen, weshalb für mich das Argument mit dem Vermögensschaden sekundär ist - dies ist eine juristische Kategorie, keine moralische.

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Thomas Bach

Der NDR will nichts gewusst haben? - Ein Sachbuch deckte alles schon auf

Ich habe hier im Regal ein Buch stehen, das bei Autoren, Filmstudenten, Redakteuren, Filmemachern hoch angesehenen ist. "Hollywood für Sparfüchse" von Frank Sauerland. Es beschreibt, wie man mit geringem technischen Aufwand moderne Fernsehfilme konzipiert, produziert - und auf dem deutschen Markt verkauft. Da wird in einem Kapitel genau geschildert, wie es bei den Fernsehsendern läuft, bei denen man Aufträge ergattern will. Mit Zitaten und Belegen und Erfahrungen aus erster Hand. Es wird erzählt, in welche Abhängigkeiten man sich begibt und welche (Aus-)Wege es gibt, um der strukturellen Machtfülle des öffentlich-rechtlichen Systems zu entgehen, das bis auf die Kinospielfilmlandschaft ausstrahlt. Das Buch ist in der Szene bekannt, die Mechanismen sind auf mehreren Buchseiten spannend wie in einer Reportage geschildert. Insofern ist der jetzt "aufgedeckte" Skandal um Frau Heinze eine seit Jahren fortgesetzte Praxis in der Branche, die längst auch dokumentiert ist und allen Verantwortlichen bekannt ist. Und diese Praxis wird nach meiner Einschätzung - mit anderen Namen - auch weiter so laufen, da die Strukturen/Abhängigkeiten dieselben bleiben.

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gisbert heimes

So pauschal würde ich es nun auch wieder nicht sehen, Fredericus Secondo

Hören Sie mal DLF oder gucken Sie meinetwegen Bayern alpha, dann wird sich Ihre Wahrnehmung differenzieren. Über vergleichen (mit was eigentlich? Doch nicht mit den Privaten?) ist dann noch gar nix gesagt.

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Michael Manderscheid

dann ists ja gut

War Filmpool nicht die Firma, aus der Doris Heinze zum NDR gewechselt ist? Dann bleibt's ja wenigstens in der Familie.

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Matthias Rüttgen

Wo ist eigentlich das Problem?

Ich sehe wenig Fehlverhalten bei Heinze. Sie arbeitet im öffentlichen Dienst, und dort darf man solche Dinge nicht öffentlich machen. Das ist doch alles. Wäre das ein Privatsender, hätte man es mit offenen Karten einfach ausprobiert, und selbst wenn man wie Heinze mit verdeckten Karten gespielt hätte, dürfte es wenig Probleme geben. Denn Heinze hat ja im Interesse des Senders (wirtschaftlich gesehen) gehandelt. Das Problem ist doch einfach, dass das ein öffentlicher Sender ist. Das Fazit sollte sein, endlich den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland einzustellen und den Bürgern die gesparten GEZ-Gebühren als kleines Konjunkturplus ins Portemonnaie zu stecken.

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Uwe Harms
Uwe Harms (Uweharms) - 02.09.2009 22:56 Uhr

Unglaublich

Wer hätte das gedacht, da gibt es doch tatsächlich im Öffentlichrechtlichen Mauscheleien. Und schon meldet sich die Front der Gebührenzahler und nennt Ross und Reiter.
Wenn Doris Heinze gute Drehbücher schreibt und sie unter Pseudonym an die eigene Anstalt verhöckert, dann ist es sicher nicht die feine englische Art, aber doch so normal das man sich allenfalls darüber aufregen könnte wenn das Drehbuch so schlecht war das es unter vielen langweiligen Sendungen in der ARD herausragen würde. Das scheint aber nicht der Fall gewesen sein. In so fern sollte man die Aufgaben der öffentlichrechtlichen Sendeanstalten in den Fokus rücken die sie sehr gut machen.....was das ist? Ein zappen durch die Programme der Privaten rückt die Verhältnisse ins richtige Licht. Dann weiß auch jeder moralisch anspruchsvolle Gebührenzahler wozu sein Beitrag genutzt wird.
Frau Heinze hatte die Gelegenheit und hat diese genutzt. Alle die sich aufregen, sollten nur dann den ersten Stein werfen wenn sie noch nie eine Gelegenheit genutzt haben, den Verantwortlichen sei geraten das sie die Gelegenheiten minimieren.

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Rolf Huchthausen

@Secundo

À Point, hoffentlich auch touché! Vielen Dank für den Buchtipp. Dr. Rolf Huchthausen

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Fredericus Secondo

Strukturelle Kriminalität ist allgemein akzeptierte Methodik

Es gibt ein Buch von Hans-Wolff Graf. Es trägt den Titel "Korruption". Es beschäftigt sichmit der Entschlüsselung eines universellen Phänomens. Fouqué-Verlag,
ISBN: 3-8267-4544-2
Die 600 Seiten haben es in sich. Aber, die Anstrengung des Lesens ist mehr Wert als eine 1000tägige Lektüre von Printmedien, die sich in der bekannten atomisierten Form fragmentalisierter Partialinformationen immer wieder mal mit diesem oder jenem Korruptionsskandälchen befassen, so wie das z.B. beim Kölschen Klüngel seit Generationen usus ist.
Dass gerade die öffentlich-rechtlichen Organisationen Horte struktureller Korruption und inzwischen wohl auch organisierter Kriminalität geworden sind, dass liegt an der degenerativen Hybris einer sich selbst als Elite inszenierende Seilschaftsgesellschaft, in der auf deutsche Art und Weise der österreichische Proporz organisiert ist.
Deutschland, seine Gesellschaftsverfassung und seine Strukturen sind nach nun fast 60 Jahren ungestörter Entwicklung derart degeneriert, manieriert und auf eine makabere Art und Weise zu einer Kastengesellschaft geworden, dass keinerlei
Verantwortungsfähigkeit, Integrität oder Glaubwürdigkeit mehr existiert.
Götterdämmerung.

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Paul Fischer
Paul Fischer (HHeureka) - 02.09.2009 21:24 Uhr

Und die ÖR-Sender machen sich schleunigst weiße Füße

Übrigens: das ZDF ist ganz sicher, dass es so etwas bei ihnen nicht gibt! Muss daran liegen, dass niemand dort genug Kreativität besitzt um Drehbücher zu verfassen. Denn auch dort gibt es einen Haufen Auftragsproduktionen und wer will sagen, dass er tatsächlich alle Strippenzieher dahinter kennt?
Und der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust will bitte keinen Generalverdacht? Logisch, denn dann würden womöglich noch ganz andere Sümpfe entdeckt werden, die schon seit Jahrzehnten im Verborgenen vor sich hin blubbern.
Wie wäre es mal mit einer Entschuldigung bei den Gebührenzahlern? Einer Reduzierung der GEZ-Zwangsabgabe? Dem Einsatz einer externen Revision, damit nicht wieder der Bock zum Gärtner wird? Und danach vielleicht mal ein spannendes, modernes, innovatives, unabhängiges und informatives Programm, wie es im Staatsvertrag steht?
Stattdessen werden jetzt alle Löcher geflickt, alle Mitwisser befördert und es wird noch mehr lebensferner Mist gesendet. Auf unsere Kosten - natürlich!

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Dr. Uwe Reinking
Uwe Reinking (idoc) - 02.09.2009 19:51 Uhr

Kriminelle Bande !

Was man hier sieht, ist typisch für den Nepotismus in einem selbstverliebten unkontrollierten System, in dem sich jeder nach Herzenslust bedienen darf und das seinen Finanzbedarf nach der Sitte mittelalterlicher Raubritter von wehrlosen Zwangsgebührenzahlern hereinplündert.
Braucht man das überhaupt ? Ich meine, nein.
U. Reinking

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Jahrgang 1965, Redakteur im Feuilleton, zuständig für „Medien“.

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