19.05.2003 · Der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk hat mit seinem Roman „Rot ist mein Name“ Wettbewerber wie Jonathan Franzen im Rennen um den „IMPAC Dublin Literary Award“, einen der bestdotierten Literaturpreise der Welt, ausgestochen.
Der türkische Schriftsteller Orhan Pamuk ist am Montag für seinen Roman „Rot ist mein Name“ mit einem der bestdotierten Literaturpreise der Welt ausgezeichnet worden.
Im Rennen um den mit 100.000 Euro dotierten „IMPAC Dublin Literary Award“ setzte er sich gegen den amerikanischen Bestsellerautor Jonathan Franzen und sein Buch „Die Korrekturen“ durch. Im Mittelpunkt von Pamuks Roman steht ein mysteriöser Mordfall im Istanbul des 16. Jahrhunderts. Das Werk wurde in 20 Sprachen übersetzt. Pamuk erhält 75.000 Euro, der Rest des Preisgeldes geht an seinen Übersetzer.
Im vergangenen Jahr war der Preis dem französischen Autor Michel Houellebecq für seinen Roman „Elementarteilchen“ verliehen worden. Nominiert werden die Preisanwärter von Büchereien in Groß- und Hauptstädten weltweit. Der Preis wurde 1996 von der Stadt Dublin und dem US-Unternehmen IMPAC ins Leben gerufen, um die irische Stadt als literarisches Zentrum zu profilieren.